05.11.1984

Wegweiser für Schmerzkranke

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Eine "Schmerzfibel", ausdrücklich "nicht für Fachleute, sondern für Laien", hat der Hamburger Internist Egbert Asshauer verfaßt, als Wegweiser vor allem für chronisch Schmerzkranke. Das verständlich formulierte Buch liefert Informationen über die verschiedenen Formen von Dauerschmerz, über deren Ursachen und Methoden der Behandlung. Daß die Ärzte den "stromstoßartig einschießenden" (Trigeminus-Neuralgie), den "schneidenden" Schmerzen, die "in den Mittel- und Ringfinger ausstrahlen" (Bandscheibenvorfall), oder auch den "seitenwechselnden Kopfschmerzattacken" (bei Migräne) mitunter ratlos gegenüberstehen, verschweigt der Autor nicht. Besonders der Daueranwendung von Schmerzmitteln steht Asshauer skeptisch gegenüber: "Grundsätzlich sollte der Griff zum Rezeptblock bei einem Schmerzkranken nicht der erste, sondern der letzte sein." ("Die Schmerzfibel". Delphin Verlag, München; 208 Seiten; 24,80 Mark.)


DER SPIEGEL 45/1984
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