11.02.1985

„Offenheit und Fairneß sind selbstmörderisch“

Gift im Boden: Wer bezahlt die Sanierung von Giftmüll-Deponien? Arsen in Hamburg, Cadmium in Bielefeld, Dioxin in der Pfalz - in weiten Teilen Westdeutschlands sind die Böden, teils irreparabel, mit Industriegiften verseucht. Im westfälischen Brake steht am Donnerstag dieser Woche, erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik, die „Absiedlung“ eines auf Giftmüll gebauten Stadtteils zur Debatte. Zum nationalen Umwelt-Politikum Nummer eins gedeiht derweil die Jahrhundertfrage, wer - Staat oder Industrie - die Milliardenkosten der Sanierung von rund 50 000 geordneten und wilden Giftmüllkippen tragen soll, die, chemischen Zeitbomben gleich, allenthalben Kulturböden und Grundwasser gefährden. *
Geplant war es schon, das "Naherholungsgebiet Georgswerder Höhe". Im Süd-Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg sollte, auf einem Müllplatz gleich neben dem Kleingartenverein "Veddel-Peute", für ein paar Millionen Mark ein Freizeitpark entstehen mit Spazierwegen und Liegewiesen, Minigolfanlagen, Kinderspielplatz und Rodelbahn. Das war 1982.
Doch nun wird es nichts mit dem grünen Fleck am Stadtrand. Nicht Landschaftsarchitekten und Gärtner kümmern sich um das Gelände, sondern Chemiker, Geologen und Müllexperten rücken an, graben die Erde um, entnehmen Proben und untersuchen sie.
Denn die Anhöhe, zwischen 1948 und 1980 aufgetürmt aus rund 13 Millionen Kubikmetern Abfall, besteht aus einer Mixtur von Hausmüll und Industriegiften aller Art. Aus dem Berg, mit dem sich schon zum zweiten Mal ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß des Hamburger Senats beschäftigt, sickert das Gift Dioxin.
Statt weniger Millionen für Parkbänke, Brunnen und Klettergerüste wird, wie Umweltbeamte schätzen, die Hansestadt in den nächsten Jahren rund 300 Millionen Mark investieren müssen, um die vom größten Abfallhaufen Europas ausgehende Gefahr zu bannen - mehr, als der Hamburger Umweltsenator Wolfgang Curilla (SPD) in diesem Jahr insgesamt ausgeben darf.
Georgswerder ist kein Einzelfall. Im Hamburger Osten ist, wie die linke "Tageszeitung" letzte Woche publik machte, behördlichen Unterlagen zufolge der Erdboden gleich quadratkilometerweise mit Arsen verseucht. Rund vier Tonnen dieses Giftes entweichen jährlich allein den Schloten der größten Kupferhütte Europas, der "Norddeutschen Affinerie" (siehe Seite 100).
Überfordert zeigte sich Hamburgs SPD-Senat vergangene Woche noch von der Frage, was geschehen müßte, um die von der Gesundheitsbehörde konstatierten "erheblichen gesundheitlichen Gefahren" der Arsen-Verseuchung auszuschalten. Nachdem Messungen eine Überschreitung der zulässigen Werte um das Zehn- bis Fünfzigfache ergaben, müsse, mutmaßte ein Funk-Kommentator, womöglich "halb Hamburg umgegraben" werden.
Der hanseatische Umwelt-Skandal, "der alles Bisherige übertrifft" ("Frankfurter Rundschau"), lenkte das Augenmerk der Öffentlichkeit stärker als frühere Öko-Affären auf die Gefährdung des Bodens - des, nach Luft und Wasser, dritten und sensibelsten Umweltmediums, das gleichwohl von den Politikern lange Zeit sträflich vernachlässigt worden ist (SPIEGEL 32/1984).
Zwar mahnen Umweltschützer seit Jahren, im Boden, den "dreißig Zentimetern, von denen wir leben", sei "die nächste ökologische Katastrophe vergraben, die der des Waldsterbens nicht nachsteht", so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Wissenschaftler wie der Bodenkundler Professor Adolf Kloke von der Biologischen Bundesanstalt warnen, ein durch Gifte wie Cadmium verseuchter Kulturboden sei, im Gegensatz zu Wasser und Luft, "nach dem Stande der Technik nicht zu reinigen". Kloke: "Der Schaden ist irreparabel." _(Im Hintergrund Schornsteine der ) _("Norddeutschen Affinerie". )
Dennoch haben sich die Dimensionen des Desasters den Regierenden noch kaum erschlossen. Das Bonner Kabinett hat sich erst am Mittwoch vergangener Woche mit dem Entwurf eines vor allem aus Ankündigungen bestehenden Bodenschutzkonzepts befaßt, das Umweltschützer als "neuen Flicken auf einem alten Schlauch" (BUND) werten und das eine wesentliche Frage offenläßt - wer für die Sanierung verseuchter Böden aufkommen muß.
Vergiftet sind gewaltige Areale - sei es großflächig, etwa durch die Abgasfahnen von Industriebetrieben, sei es punktuell, vor allem durch die Ablagerung von Abfällen.
Bereits 1981 erarbeiteten Fachleute des Bonner Gesundheitsministeriums eine interne Studie, die vorschlägt, 600 000 Hektar vergifteter Äcker und 400 000 Hektar Grünland brachzulegen beziehungsweise eine "alternative Verwendung" vorzuschreiben, zum Beispiel Aufforstung oder Wollschafzucht.
Milliarden wird allein die Sanierung alter Müllkippen verschlingen: Rund 50 000 geordnete und wilde Deponien, verfüllte Bombentrichter und zugeschüttete Gräben gibt es in der Bundesrepublik, und von kaum einer amtlich so genannten Altlast ist bekannt, was genau in ihr steckt.
Ob im Hamburger Stadtteil Ochsenwerder, wo ein Reihenhausbesitzer dioxinverseuchte Gartenerde für 150 000 Mark ausbaggern ließ, ob im pfälzischen Gerolsheim, wo Boehringer-Dioxin verscharrt wurde, oder im hessischen Hanau, wo chlorierte Kohlenwasserstoffe aus einer Altölraffinerie Grund und Wasser verseuchen - überall steht zur Debatte, was sich zum umweltpolitischen Thema Nummer eins zu entwickeln scheint: Wie der Dreck beseitigt werden soll und wer das alles zu bezahlen hat.
Mancherorts ist der Boden derart verseucht, daß, wie in der amerikanischen Love Canal-Region, nur die Evakuierung bleibt. In Bielefeld beschließt am Donnerstag dieser Woche das Kommunalparlament, erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik, über die "Absiedlung" eines ganzen Stadtteils, der auf Giftmüll errichtet worden ist (siehe Seite 91).
Etwa 2500 Müllkippen müssen nach Ansicht von Umweltexperten möglichst schnell durch riesige Betonwände und Drainagen abgesichert werden, um einer Verseuchung von Grundwasser und Boden vorzubeugen. Die Sanierung solcher Altlasten dauert Jahrzehnte. Allein die Sicherung der Deponie Hamburg-Georgswerder erfordert ein gigantisches Bauwerk, in das die Cheopspyramide gleich dreimal hineinpassen würde: *___Rund 100 000 Kubikmeter besonders giftiger Chemikalien ____sollen aus der Müllmischung herausgegraben und in einem ____Zwischenlager aufbewahrt werden; *___eine Ringmauer aus Erdbeton, 2,6 Kilometer lang, einen ____Meter dick und bis zu 50 Meter tief, soll den ____Abfallberg einkapseln; *___eine weltweit einmalige ____Hochtemperatur-Verbrennungsanlage, in der gefährliche ____Chlorkohlenwasserstoffe aus dem Zwischenlager nahezu ____rückstandsfrei verfeuert werden können, soll entwickelt ____und gebaut werden.
Auch wenn nicht jede Sanierung so teuer kommt wie in Georgswerder, wird die Entschärfung der chemischen Zeitbomben zur bislang teuersten Umweltinvestition. Fritz Vahrenholt, Autor des Öko-Sellers "Seveso ist überall" und Staatsrat in der Hamburger Umweltbehörde, rechnet vorsichtig mit durchschnittlich 2,5 Millionen Mark pro Deponie - macht zusammen mehr als sechs Milliarden.
Und, wie üblich, streiten alle Beteiligten erst mal ums Geld. Denn einschlägige Gesetze, die etwa in Japan und den USA die Chemieindustrie zur Kostenübernahme verpflichten, fehlen in der Bundesrepublik.
Bislang geht die Beseitigung des Giftmülls von anno dazumal zu Lasten der Steuerzahler. Die Chemieindustrie, die nach Schätzungen zwischen 60 und 80 Prozent der Deponie-Altlasten verursacht hat, drückt sich vor der teuren Verantwortung und schiebt dem Staat die Schuld zu. Schließlich seien, argumentiert der Abfallexperte des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) Heinz Keune, die meisten Ablagerungen "irgendwie genehmigt" worden.
Im November vergangenen Jahres stand die kostspielige Angelegenheit erstmals auf der Tagesordnung der Umweltministerkonferenz. Zwei Alternativen wurden diskutiert: *___das nach dem Hamburger Umweltsenator benannte ____"Curilla-Modell", nach dem die Industrie per Gesetz ____gezwungen werden soll, sich wenigstens mit einem ____"angemessenen Anteil" (Curilla) an der Beseitigung des ____Alt-Abfalls zu beteiligen, und *___das nach dem rheinland-pfälzischen Umweltminister Rudi ____Geil (CDU) benannte "Geil-Modell", nach dem die ____Chemieunternehmen gedrängt werden sollen, auf ____freiwilliger Basis einen Solidarfonds für diese ____Aufgaben einzurichten.
Sollten sich die Chemieunternehmen dem Goodwill-Modell widersetzen, wollen Bund und Länder, wie die obersten Umweltschützer beschlossen, "die Einrichtung eines Altlastensanierungsfonds auf gesetzlicher Grundlage prüfen". Eingeführt werden soll dann "eine Abgabe auf bestimmte chemische Ausgangsprodukte in der Industrie sowie auf Sonderabfälle", die sich nach Menge und Giftigkeit richtet.
Als Vorbild gilt den Öko-Politikern das amerikanische "Superfund"-Gesetz, das zustande kam, nachdem der damalige US-Präsident Jimmy Carter 1978 erstmals aus ökologischen Gründen den Notstand ausgerufen hatte: 2200 US-Bürger aus der Region Love Canal, in der Nähe der Niagara-Fälle, mußten evakuiert werden, weil abgelagerte Chemikalien Boden und Wasser der ganzen Umgebung verseucht und Menschen krank gemacht hatten. _(unten: Transparentaufschriften: ) _("Evakuiert uns jetzt! Staatliche Hilfe ) _(bitte" (l.), "Wir haben Besseres zu tun, ) _(als herumzusitzen und vergiftet zu ) _(werden" (Mitte), "Zu verkaufen, grabt ) _(Ihr doch 82 Chemikalien aus" (r.). )
Nach dem Superfund-Gesetz ist jede regionale Behörde verpflichtet, einem "Nationalen Meldezentrum" in Washington mitzuteilen, wenn irgendwo bei Schadstoffmessungen die zulässigen Grenzwerte überschritten werden. Betreiber von Deponien und Chemiefirmen müssen erklären, wo Emissionen gefährlicher Substanzen vermutet werden oder auch nur möglich sind.
Sobald irgendwo ein Störfall auftritt und Verantwortliche nicht ausfindig gemacht werden können oder nichts zur Abwehr von Gefahren unternehmen, kann die US-Umweltschutzbehörde EPA jede Aktion veranlassen, die sie für notwendig hält. Bezahlt werden die Reinigungsaktionen aus einem Fonds (verfügbare Mittel 1980 bis 1985: 5,1 Milliarden Mark), der sich aus zwei Quellen speist. 12,5 Prozent steuert der Staat bei, der Rest kommt aus einer Sondersteuer auf Rohöl, Ölprodukte und andere chemische Grundstoffe.
Die Erhebung der Extra-Abgabe, so ein EPA-Mitarbeiter, wurde in den USA "als gerechtfertigt angesehen, da die Chemieindustrie und Verarbeiter von Chemikalien den direkten Nutzen aus der billigen, unsachgemäßen Praxis der Vergangenheit gezogen haben".
Nach der Sanierung kann die EPA die Verursacher von Umweltschäden oder -gefährdungen strafrechtlich "wegen Schädigung von natürlichen Ressourcen" belangen. Weigern sich Chemiefirmen, ein Gelände zu sanieren, kann die Öko-Behörde den Unternehmen bis zum Dreifachen der Kosten abverlangen, die bei einer Umweltschutzmaßnahme entstanden sind.
Die amerikanische Chemieindustrie ist, nach anfänglichem Widerstand, auf die EPA-Linie eingeschwenkt - offenkundig auch aus Imagegründen, denn die Chemiebranche rangiert bei Umfragen, die das Ansehen bestimmter Industriezweige erkundet haben, am Ende der Wertschätzungsskala. "Verkommene Abfallareale", das sieht Bill Simeral, Vorstand des Konzerns DuPont selbstkritisch ein, seien "für die Bürger das augenfälligste Zeichen dafür, daß das Verhalten der Chemieindustrie nicht in Ordnung ist".
Weil "die Öffentlichkeit konkrete Aktionen erwartet" (Simeral), ging die Industrie noch einen Schritt weiter. Auf Initiative des Monsanto-Konzerns gründeten US-Unternehmer, freiwillig und zusätzlich zum Superfund, vergangenen Sommer die "Clean Sites Incorporated", eine Firma zur Sanierung alter Deponien, die zu 40 Prozent von Chemiekonzernen und zu 60 Prozent von der restlichen Industrie finanziert wird.
Deutsche Unternehmen wie Bayer und BASF sträuben sich dagegen, eine gemeinsame Wiedergutmachungs-Kasse _(Oben: Ein Wohnhaus wird, zum Abtransport ) _(mit Spezialfahrzeugen, in zwei Teile ) _(zerlegt; )
nach US-Muster einzurichten. Der Verband der Chemischen Industrie "lehnt öffentliche und private Fonds zur Sanierung von Altdeponien ab", so VCI-Experte Keune, weil die "zwangsläufig damit anfallenden Abgaben" den Unternehmen angeblich "Mittel für individuell notwendige und erstrebenswerte Umweltmaßnahmen" entziehen.
Diese Einlassung werten Umweltfachleute der Bundesländer als Versuch, sich von der Bürde alter Umweltsünden zu befreien. Sie werfen den VCI-Mitgliedsfirmen vor, daß sie jahrzehntelang eine Billig-Entsorgung duldeten, bei der dubiose Giftmüll-Transporteure die Chemieabfälle unkontrolliert oder, teilweise mit gefälschten Frachtpapieren, unerlaubt auf Mülldeponien abkippten.
Werner Krum, der ehemalige Chef des Hamburger Boehringer-Zweigwerkes, das im Juni vergangenen Jahres wegen zu hoher Dioxin-Emissionen schließen mußte, hat die Position seiner Branche zu dem kostenträchtigen Thema in Aktenvermerken beschrieben. Den Inhalt eines Gesprächs mit VCI-Müllmann Keune und Volker Pilz (Bayer) meldete Krum als Protokollnotiz an die Ingelheimer Boehringer-Zentrale: _____" Das Gespräch gestern abend mit Herrn Keune und Herrn " _____" Pilz hat nochmals bestätigt, daß Bayer und BASF überhaupt " _____" nicht daran denken, der Fonds-ldee näherzutreten ... An " _____" dieser Stelle wird erneut sichtbar, daß es eigentlich nur " _____" zwei Strategien geben kann: " _____" Sich völlig zurückzuziehen, mit niemand zu reden und " _____" es ausschließlich Gerichtsbeschlüssen zu überlassen, was " _____" und was nicht geschieht. Dies ist offensichtlich die " _____" Politik der obengenannten Unternehmen, wobei es die BASF " _____" in sehr geschickter Weise versteht, zwar so zu handeln, " _____" aber gleichzeitig durch ihre Öffentlichkeitsarbeit in den " _____" Heiligenschein eines unerhört fortschrittlichen und " _____" cooperativen Unternehmens zu kommen. " _____" In offener und fairer Weise den Weg nach vorne zu " _____" gehen, was selbstmörderisch ist, sofern es nicht gelingt, " _____" die Industrie in ihren Interessen zusammenzuschweißen und " _____" die Politik und die öffentliche Hand auf ein cooperatives " _____" Konzept einzuschwören. Die Cooperation wird zwar ständig " _____" von Verbänden, Politikern und Firmen beschworen, doch " _____" überwiegt letztlich das egoistische Einzelinteresse oder " _____" irgendeine Profilierungssucht. "
Dabei planen selbst industriekritische Politiker in der Bundesrepublik nur eine sanfte Kopie des US-Modells. Hamburgs Staatsrat Vahrenholt etwa will, dem Fonds-Vorschlag seines Senators Curilla entsprechend, Chemiekonzerne nicht zu Hauptfinanziers einer Altlastenkasse machen. Der Umweltpolitiker propagiert eine Lösung, nach der sich Bund, Länder und VCI die Sanierungskosten gleichmäßig teilen.
Gestärkt wurden Verfechter der Verursacher-Haftung vergangenen Monat durch ein Gutachten, das der Hamburger Rechtsprofessor Hans-Joachim Koch zur Frage der "Kostentragung bei der Sanierung kontaminierter Standorte" bei seinem Auftraggeber, dem "Untersuchungsausschuß Georgswerder", ablieferte. In der Expertise kommt Koch zu dem Schluß, Umweltvergifter könnten auch dann zu Zahlungen gezwungen werden, wenn staatliche Stellen die Ablagerungen einmal genehmigt haben sollten (siehe Kasten).
Das Rechtsgutachten wird demnächst in Hamburg zur Sprache kommen, wenn ein von der Umweltministerkonferenz beschlossener bundesweiter Dialog zwischen Politikern und VCI-Vertretern beginnt.
Der Chemieverband, vermuten Hamburger Umweltexperten, werde zwar die Einrichtung eines Instituts offerieren, das den Georgswerder-Sanierern technisches Know-how für den Umgang mit Altlasten zur Verfügung stellen soll. Das Fonds-Modell werde aber weiterhin abgelehnt.
Umweltstaatsrat Vahrenholt vermutet hinter der starren Haltung des VCI die Furcht der gesamten westdeutschen Industrie vor einem Präzedenzfall.
"Wenn die Chemieindustrie die Altlastensanierung bezahlen muß", so Vahrenholt, "muß morgen vielleicht die Autoindustrie das Land wieder aufforsten, weil Autoabgase den Wald gekillt haben."
[Grafiktext]
Arsenfunde in Hamburg Bodenproben mit einem Arsengehalt von 50 bis 200 ppm über 200 ppm (ppm = parts per million) Alster ALTONA HAMM Elbe Boehringer (stillgelegt) BILL-STEDT ROTHENBURGSORT Norddeutsche Affinerie VEDDEL BILLBROOK B 5 Süderelbe Bille Müllberg Georgswerder MOORFLEET WILHELMSBURG Norderelbe B 4/75 A 1 Dove Elbe HARBURG OCHSENWERDER 5 Kilometer
[GrafiktextEnde]
Im Hintergrund Schornsteine der "Norddeutschen Affinerie". unten: Transparentaufschriften: "Evakuiert uns jetzt! Staatliche Hilfe bitte" (l.), "Wir haben Besseres zu tun, als herumzusitzen und vergiftet zu werden" (Mitte), "Zu verkaufen, grabt Ihr doch 82 Chemikalien aus" (r.). Oben: Ein Wohnhaus wird, zum Abtransport mit Spezialfahrzeugen, in zwei Teile zerlegt;

DER SPIEGEL 7/1985
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.


DER SPIEGEL 7/1985
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

„Offenheit und Fairneß sind selbstmörderisch“

Video 01:00

Humanoid-Roboter lernt turnen "Atlas" schafft Rückwärtssalto

  • Video "Neue Autos von Tesla: Tesla präsentiert Elektro-LKW und neuen Roadster" Video 00:47
    Neue Autos von Tesla: Tesla präsentiert Elektro-LKW und neuen Roadster
  • Video "Road to Jamaika - Vertagt: Trostlose Rituale" Video 03:18
    Road to "Jamaika" - Vertagt: "Trostlose Rituale"
  • Video "Missbrauchsvorwürfe: Trumps verräterisches Schweigen im Fall Moore" Video 01:43
    Missbrauchsvorwürfe: Trumps verräterisches Schweigen im Fall Moore
  • Video "Überwachungsvideo: Mit aller Gewalt ins Parkhaus" Video 00:52
    Überwachungsvideo: Mit aller Gewalt ins Parkhaus
  • Video "Überwachungskamera filmt Einbruch: Das Prinzip Selbstbedienungs-Restaurant" Video 01:02
    Überwachungskamera filmt Einbruch: Das Prinzip Selbstbedienungs-Restaurant
  • Video "Deutscher Arzt im Jemen: Die meisten Verletzten sind Frauen und Kinder" Video 02:47
    Deutscher Arzt im Jemen: "Die meisten Verletzten sind Frauen und Kinder"
  • Video "130 Kilometer: Super-Stau in der Wüste Gobi" Video 01:22
    130 Kilometer: Super-Stau in der Wüste Gobi
  • Video "Überwachungsvideo: Triebwerk vs. Flughafenmitarbeiter" Video 00:37
    Überwachungsvideo: Triebwerk vs. Flughafenmitarbeiter
  • Video "Fliegendes Auto: Volvo-Mutterkonzern schluckt US-Startup" Video 00:48
    Fliegendes Auto: Volvo-Mutterkonzern schluckt US-Startup
  • Video "Filmstarts im Video: Superheldenviererpack" Video 07:29
    Filmstarts im Video: Superheldenviererpack
  • Video "Kretschmanns Wutauftritt: Das geht mal gar nicht" Video 01:17
    Kretschmanns Wutauftritt: "Das geht mal gar nicht"
  • Video "Amateurvideo: Feuerball am Himmel über Süddeutschland" Video 00:39
    Amateurvideo: Feuerball am Himmel über Süddeutschland
  • Video "Kurz nach dem Start: Blitz trifft Boeing 777" Video 00:52
    Kurz nach dem Start: Blitz trifft Boeing 777
  • Video "Norwegen: LKW-Fahrer rettet Schuljunge das Leben" Video 00:41
    Norwegen: LKW-Fahrer rettet Schuljunge das Leben
  • Video "Alexander Dobrindts Jamaika-Querschüsse: Welchen Plan hat der Krawallbruder?" Video 03:30
    Alexander Dobrindts Jamaika-Querschüsse: Welchen Plan hat der "Krawallbruder"?
  • Video "Humanoid-Roboter lernt turnen: Atlas schafft Rückwärtssalto" Video 01:00
    Humanoid-Roboter lernt turnen: "Atlas" schafft Rückwärtssalto