02.09.1985

„Nicht umsonst regiert man die Welt“

Rudolf Augstein über das Bismarck-Bild des DDR-Historikers Ernst Engelberg _____“ Ich bin ein Junker und will auch Vorteile davon „ _____“ haben. „ _____“ Otto von Bismarck 1849 zu dem Liberalen Hans Viktor „ _____“ von Unruh. „ _____“ Um das deutsche Volk ist mir nicht bange, der Klumpen „ _____“ ist zu groß, als daß er ganz zerrieben werden könnte. Die „ _____“ einzelnen Teile werden sich wohl immer wieder in „ _____“ irgendeiner Weise zusammenfinden. Aber die Hohenzollern „ _____“ könnten allerdings kopfüber gehen, wenn sie die „ _____“ Eigenschaften verlieren sollten, die unser alter Herr „ _____“ besitzt, den nüchternen, hausbackenen Menschenverstand, „ _____“ die auf ein ruhiges und gutes Nervensystem fundierte „ _____“ Courage, die Bescheidenheit. „ _____“ Otto Fürst von Bismarck 1878 zu seinem Sohn Herbert „ _____“ in Gegenwart des späteren Reichskanzlers und Fürsten „ _____“ Bernhard von Bülow. „ *
Sein Vater Ferdinand richtete seine gutsherrschaftlichen Verordnungen an "meine Untertanen" und meinte damit die ihm schollenpflichtigen Bauern, Gärtner und Kossäten. Er fühlte sich, wie alle Landjunker Preußens, als "kleiner König". Er war der Besitzer von Schönhausen I. Schönhausen II war doppelt so groß und gehörte erst einem Bismarck aus einer anderen Linie, dann, ab 1830, einem Bürgerlichen namens Gaertner. Der Sohn Otto betrat die Rednerbühne des Vereinigten Landtags daher als "v. Bismarck-Schönhausen".
Hier hatte er sein erstes öffentliches Amt als Deichhauptmann. Er hat aber das Herrenhaus, "in welchem meine Väter seit Jahrhunderten in denselben Zimmern gewohnt haben", selbst nur fünf Jahre bewohnt, zwischen 1846 und 1851. Da er aber ein besitzgieriger Herr war, ließ er sich zu Schönhausen I, das er verpachtet hatte, im Jahre 1885 durch die reichlich anrüchige "Bismarckspende" Schönhausen II hinzukaufen, obwohl die Krone dem Grafen bereits das Gut Varzin und dem Fürsten den Sachsenwald zugeschanzt hatte.
Vater Ferdinand war eine derbe und dickfellige Natur. In das Fremdenbuch eines Gasthofs trug er sich unter der Rubrik "Charakter" mit "niederträchtig" ein; aber auch das Wetter war oft "niederträchtig".
Er hatte keine militärischen Meriten aufzuweisen, begehrte und erhielt 1795 als "Lieutenant" seinen Abschied, bekam aber erst 1802 wieder die Erlaubnis, seine Armeeuniform anzulegen. Unter dem 2. April 1815 kündigte er nicht nur die Geburt seines vierten Kindes Otto an, sondern auch, "daß des Königs Majestät aus Allerhöchst-eigenem Bewegsgrunde geruhet habe, mir den Johanniter-Orden und den Charakter als Rittmeister allergnädigst zu erteilen".
Ferdinands Bruder Leopold wurde 1813 bei Möckern in der "Völkerschlacht" so schwer verwundet, daß er kurz darauf in Halle starb. Er schrieb drei Tage vor seinem Tode mit fester Hand, seine gesunden Glieder wären ihm doch lieber gewesen als das Eiserne Kreuz I. Klasse, eine damals hohe Auszeichnung. Noch heute ist der Name dieses im Befreiungskrieg gefallenen Kanzleronkels auf einer Gedenktafel an der Empore der Kirche von Schönhausen verzeichnet.
In dieser Kirche lagerten unter Führung des Turnvaters Jahn die Lützower Jäger. Theodor Körner wohnte im Pfarrhaus. Major von Lützow wurde verwundet aufs rechte Elbufer geschafft und im nahe gelegenen Schönhausen mit Hilfe Ferdinands ärztlich versorgt.
Ottos Großvater väterlicherseits war mit einer Urenkelin des alten Derfflinger verheiratet, Ottos Ururgroßvater August von Bismarck mit einer Katte. Sie war die Halbschwester jenes preußischen Generals und späteren Generalfeldmarschalls, dem der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. geschrieben hatte: "Was können die Vaters davor?", nachdem er seinen Sohn Fritz begnadigt hatte, um Kattes Sohn hinrichten zu können.
Als dieser König in seiner berühmten "Instruckcion" für seinen Nachfolger 1722 die Bismarcks zu den widerwilligen und leichtfertigen (!) Adelsfamilien der Altmark zählte, hatte er wohl weniger Ottos Vorfahren August im Sinn, den Schönhausener Gutsherrn und Landrat, als dessen Vetter Ludolf August, der als Regimentskommandeur in Magdeburg seinen Bediensteten im Zorn erstochen hatte.
Ein Höhepunkt in Ferdinands Leben muß gewesen sein, daß König Friedrich Wilhelm III. ihm ein Pferd schenkte. Ein
Pferd? Das war kurz nach dem 19. Oktober 1806, als dieser oberste Preuße sein Königreich fast verloren und auf der Flucht vor Napoleon die Elbe bei Tangermünde überquert hatte. Das Pferd war wohl als eine Art Ballast in Schönhausen zurückgeblieben.
Der dortige Gutsherr hatte sechs Monate zuvor eine Potsdamerin geheiratet, die dem Königshaus wohlbekannt war, Ottos Mutter Louise Wilhelmine Mencken. Als Kind hatte sie mit allerhöchster Billigung mit dem späteren König Friedrich Wilhelm IV. und dessen jüngerem Bruder, dem späteren Kaiser Wilhelm I., gespielt; das Potsdamer Haus der Menckens ist noch erhalten.
Obwohl Wilhelmine, weil eine "Nicht-Von", zu den Hofgesellschaften nicht eingeladen wurde, anders als ihr Gatte Ferdinand, war dies keine Mesalliance. Ferdinand zog es zur Residenz, zu den Hofkreisen, die Menckens fanden den Gutsbesitz wohl sicherer als ihr Geld.
Die Siebzehnjährige heiratete den 35jährigen Ferdinand in der königlichen Hof- und Garnisonkirche. Zwar war ihr Vater Anastasius Ludwig Mencken "nur" Schreiber des Königs gewesen. Er diente aber der Krone als Berater und eine Art Chef du Cabinet, war also ein nicht unwichtiges Rädchen im Räderwerk des Stillstands der nachfriderizianischen Zeit.
Er starb, 50 Jahre alt, 1801. Dies schrieb der Großvater Bismarcks mütterlicherseits: _____" Wäre ich gefallen, so hätte ich selbst die Hand " _____" dessen, der mir ein Bein gestellt, nicht verschmäht, um " _____" mich daran aufzurichten. Aber geküßt hätte ich sie " _____" nimmermehr. "
Die Menckens, Gelehrte und hohe Beamte der Krone, beschäftigten die Phantasie des adelsstolzen Otto kaum. Zählte er doch alle Bismarcks bis ins 13. Jahrhundert zurück, wenn es ihm opportun erschien, zu seinen Ahnen und Vorfahren. _(Um die mit ihm nicht direkt ) _(blutsverwandten Bismarcks hat er sich ) _(sonst wenig geschert, obwohl es einen ) _(von den Gerichten anerkannten ) _(Familienverband gab. Der älteste lebende ) _(Bismarck wurde jeweils als Senior ) _(anerkannt, 1849 ausgerechnet ein ) _(schwarzes Schaf der Familie, der "letzte ) _(Erbherr auf Birkholz und Hirschfelde", ) _(Herr Heinrich Friedrich Wilhelm Achatz ) _(von Bismarck. Im Selbstverlag ließ er ) _(1856 zum nicht geringen Zorn des ) _(Bundestagsgesandten ein Büchlein ) _(folgenden Titels erscheinen: "Die ) _(merkwürdigsten Begebenheiten und ) _(Abenteuer aus dem sehr bewegten Leben ) _(des Herrn Heinrich Achatz von Bismarck ) _(weiland Offizier des Königlich ) _(Preußischen Garde du Korps, der Republik ) _(Venezuela (Kolumbien), in ) _(Kaiserlich-Königlichen Französischen ) _(Diensten, später beim Lützowschen ) _(Freikorps. Von ihm selber verfaßt und ) _(treu gezeichnet". Dazu Bismarck: "Ein ) _(ganz schamloser Lump." )
Warum die alten Geschichten? Weil sie in ein sensationelles, ein denkwürdiges Werk Eingang gefunden haben, das der 76jährige DDR-Bürger und Historiker Ernst Engelberg in 20 Jahren erarbeitet hat. Es erscheint in beiden Teilen Deutschlands mit (hoffentlich!) gleichem Text fast gleichzeitig. Das Buch schließt im Jahre 1871, nach vollbrachter Tat also, ab. _(Ernst Engelberg: "Bismarck. Urpreuße und ) _(Reichsgründer". Siedler Verlag, Berlin; ) _(856 Seiten; 48 Mark. )
In einer Zeit, wo außer den Deutschen selbst alle Welt die Annäherung der beiden "Klumpen" (Bismarck), der beiden Deutschländer, beredet und befürchtet, setzt Engelberg einen Eckstein, von dem aus man sich geschichtlich und
kulturell verständigen könnte. Die DDR verdankt ja ihre Existenz nicht nur Hitler, sondern auch Bismarck.
Engelberg zeigt uns den Mann in seinen sozialen Bezügen und Vorurteilen, zeigt ihn uns als einen, der nicht anders konnte, als er tat, der aber auch konnte, was er wollen konnte.
Wer meint, ein DDR-Historiker müsse in dem Sozialisten-Unterdrücker Bismarck einen puren Finsterling sehen, findet sich auf das angenehmste enttäuscht. Schon Marx und Engels hatten das nicht getan, die dem System Bismarck herzlich feind waren. Sie sahen in ihm einen Agenten des Hegelschen Weltgeistes.
Engelberg unterläßt jegliches Philosophieren, was denn hätte sein können, wenn ... Er nähert sich dem Mann Bismarck mit der gebotenen Objektivität und der gebotenen Sympathie, manchmal sogar mit recht generöser Sympathie. Nie ist, jedenfalls mir, die Wurzel von Bismarcks Junkertum, das Erdreich seiner gewaltigen Triebe, so plastisch geworden wie in Engelbergs Erzählwerk; nie das Geflecht, in dem er sich regte, so durchsichtig. Man muß wohl Marxist zumindest gewesen sein, um den Teppich aus persönlichen und gesellschaftlichen Bezügen so meisterhaft zu wirken.
Engelberg, das konnte man vermuten, sieht in der Reichsgründung eine Notwendigkeit, und demgemäß einen Fortschritt, da die bürgerlich-industriellen Kräfte sich dank Bismarck in einem starken Nationalstaat entfalten konnten. Er tadelt nur selten, allenfalls die erbärmlichen Rheinbund-Dynasten, wenn sie sich dem großpreußischen Expansionsdrang und Hegemoniestreben nicht willig zu Füßen legen mochten. Als "schäbigsten Rheinbundpolitiker" denunziert er den großherzoglich hessischen Chefminister Freiherr von Dalwigk.
Zwar bringt Engelberg Marx und Engels und Lassalle und Bebel und Liebknecht auf die Bühne, wo er nur kann, aber nie, oder fast nie, willkürlich.
Wer wollte nicht gern lesen, daß Marx schon 1870 prophezeite: _____" Die Annexion Elsaß-Lothringens muß Frankreich früher " _____" oder später in die Arme des zaristischen Rußlands treiben " _____" und für Deutschland einen Zweifrontenkrieg größten " _____" Ausmaßes heraufbeschwören. "
Und Friedrich Engels, der preußischen Herrenkaste alles andere als wohlgesinnt, schwärmte 1870 von den Schlachtplänen des alten Moltke, die "die ganze Energie der Jugend atmen".
Einzig bei Hegel leistet Engelberg sich die etwas verkürzte Behauptung, sein "Geist" sei "von rechts angefeindet und von links kritisch weitergeführt" worden. Armer Geist. Von Marx'' "Kapital" sagt er, es habe "wertvolle theoretische Traditionen deutschen Geisteslebens würdig fortgesetzt".
Engelberg betrachtet Bismarcks Wirken als einen mächtigen Antrieb in der Epoche zwischen 1789-1871. Die Daten sind nicht willkürlich gegriffen. Auch Disraeli, der Käufer des britischen Anteils am Suezkanal, verglich die Bismarcksche Reichsgründung mit der Französischen Revolution, keineswegs ohne Schauder.
Wir erleben den jungen, wilden Bismarck, den von seinen Schulden buchstäblich bis aufs Hemd, ins Pfandhaus nämlich, Verfolgten, der wie sein Vater den Militärdienst verabscheut, und so gerade eben Landwehrleutnant wird. Regierungsreferendar wird er mühelos, nur ein recht zügelloser. Auf der Flucht vor seinen Schulden sagt er dem Staatsdienst ade und rettet sich in die väterliche respektive brüderliche Gutsherrschaft, wo er es zu etwas bringt, was er auf Dauer nicht sein will.
Die ländlichen Vergnügungen samt Jagen, Reiten, Fischen und sonstigem entschädigen ihn nicht. Er will Anteil nehmen an den öffentlichen Geschäften, weiß aber noch nicht wie, da er sich nicht unterordnen, sondern seine eigene Musik machen will. Engelberg: _____" Das Durchstreifen von Flur und Wald, beobachtend und " _____" grübelnd, entsprach viel eher seinem inneren Bedürfnis " _____" als das Sichverlieren in der Geschäftigkeit eines " _____" junkerlichen Betriebes. "
War er faul? Er sagt es von sich. Aber Engelberg nennt diese Faulheit produktiv, weil seine Art des Schauens, Redens und Schreibens sich naturhaft ausbildete. Er lernte zudem, eine Sache selbständig zu führen.
Man sollte meinen, über Bismarck ließe sich Neues nicht mehr berichten. Aber obwohl Engelberg mit Recht stolz ist auf einige Trouvaillen, die noch nirgendwo zu lesen waren, liegt der Hauptakzent auf dem Werden des jungen Bismarck in seiner ökonomisch determinierten, von materiellen Interessen bestimmten Umwelt.
Seine Lebensbahn läßt sich mit der Formel umreißen: Stärkung der Krongewalt, Vergrößerung Preußens, Herrschaft über die Krongewalt, Vorherrschaft in Europa, Sicherung der eigenen, fast absoluten Machtstellung, Hegemon Europas.
Jenen übermächtigen Zeitströmungen des Nationalismus (Bismarck 1853: "Räudiger Hermelin des Deutschen Patriotismus") und Liberalismus, die beide der Junkerherrschaft gefährlich werden konnten, gab er nach, wo er mußte. Aber zumindest den Nationalismus konnte er nicht bändigen. Und was den Liberalismus angeht, so hat Friedrich Engels das bis 1918 gültige und berüchtigte Dreiklassenwahlrecht in Preußen, 1849 vom König oktroyiert, damals gepriesen, denn die Bourgeoisie habe "einen, wenn auch bescheidenen, Anteil an der politischen Macht bekommen".
Der Macht, die ihn anzog "wie das Licht die Mücke" - seine Worte -,
näherte sich Bismarck zu eben dem Zeitpunkt, da er seine zwar nicht politisch motivierte, wohl aber politisch fruchtbare Ehe einging. Die Verbindung mit Johanna von Puttkamer, der Tochter pommerisch-pietistischer Eltern, gedieh harmonisch ("... reiten mußt Du, und wenn ich mich selbst in ein Pferd verwandeln sollte, um Dich zu tragen"), führte ihn aber auch in die Rolle des "sehr tätigen und intelligenten Adjutanten unseres Kamarilla-Hauptquartiers", wie Ludwig von Gerlach, der Bismarck-Gönner und Freund König Friedrich Wilhelms IV., Bismarcks Stellung zur Zeit der 48er-Revolution beschrieb. _(Es ist vergessen, daß Alexander von ) _(Humboldt und August Borsig den 190 ) _(Berliner März-Gefallenen die letzte Ehre ) _(erwiesen; vergessen, daß 60 000 ) _(preußische Soldaten als ) _(Interventionstruppen 25 000 schlecht ) _(bewaffnete Aufständische in der Pfalz ) _(und in Baden niederschlugen. Gottfried ) _(Keller rühmte die badischen Kanoniere, ) _(die ihre Verwundeten erschossen, damit ) _(keiner von den Preußen massakriert ) _(werden konnte. )
Ein Mann mit seinen Ambitionen mußte seine jeweiligen Bundesgenossen wie Messer und Gabel benutzen, die man nach Gebrauch beiseite legt, oder wie Postpferde bis zum nächsten Stationswechsel, die Zeitgenossen haben es früh erkannt. Aber seinen eigenen, höchst persönlichen Interessen blieb er allezeit treu, das ist wahr. Royalist war er sein Leben lang, sei es, daß er sich seinem König anbiederte, ihm erst diente, dann ihn beriet, dann gegen ihn frondierte und ihn schließlich beherrschte, bis er ihn denunzierte. Mit Recht sagt er mithin, der König sei ihm allezeit der Mittelpunkt seines politischen Lebens. _(Künstler unbekannt. )
Die Junkerkaste sah sich seit dem königlichen Oktoberedikt von 1807 einer tiefgreifenden Umwälzung auf dem Lande gegenüber.
Das Sichfestkrallen an Vorrechten und Privilegien wurde zur verbissensten Pflicht, zumal die Gutsbesitzer ihre Herrschaft als Inhaber der Polizeigewalt, als Herren des Patrimonialgerichts und als Kirchenpatrone, ja, als Zensoren des Dorfschullehrers weiter ausüben konnten. Schönhausen hatte bis in die fünfziger Jahre nur einen Lehrer für 240 schulpflichtige Kinder, und auch Bismarck mimte 1846 noch den Gerichtsherrn.
Die Ablösung der Feudalherrschaft in Preußen zog sich noch Jahrzehnte, man kann fast sagen, noch über ein Jahrhundert hin, bis ins Jahr 1927. Als der Reaktionärste aller Reaktionäre gefiel sich in den Jahren 1847 bis 1851 der Herr von Bismarck-Schönhausen (Treitschke noch 1862: "Flacher Junker").
Er war der rechte Flügelmann der Reaktion. Einen Wahlkreis zu finden, hatte er die größte Mühe. Aber auch er sah, daß die Berliner März-Unruhen des Jahres 1848 nicht ganz zurückgedreht werden konnten. Über Nacht verzichtete er auf die Patrimonialgerichtsbarkeit.
Der Adel, so hatte Bismarck bei seinen hochkonservativen Gönnern, den Gebrüdern Ludwig und Leopold von Gerlach, gelernt, diene dem Land umsonst. Um es zu können, müsse er aber ein eigenes Vermögen haben. In einer "Zeit der materiellen Interessen" (die es selbstredend bis dahin nicht gegeben hatte) "müssen wir schon so materiell sein, unsere materiellen Interessen zu
verteidigen". Das tat er noch als Reichskanzler mit großem Erfolg.
Wie aber Preußen stärken, ohne das sich mächtig entfaltende Industriebürgertum? Wie Preußen stärken, ohne es als nationale Vormacht zu installieren? Beides ging nicht. Wie, ohne dem heiligen Grundsatz der Fürstenlegitimität nahezutreten? Das ging erst recht nicht. Nur der König von Preußen war legitim; alles andere war, so Bismarck, der "ganz unhistorische, gott- und rechtlose Souveränitätsschwindel der deutschen Fürsten". Ein Opportunist mußte her, ein ganz grundsatz- und prinzipienloser, aber er war schon da.
Wie Bismarck von dem damals einflußreichsten Minister Wilhelms, dem Kriegsminister Roon, 1862 als "Konfliktminister" nach Berlin gerufen wurde, ist nicht strittig. Mir scheint aber, Engelberg betont zu sehr die planvolle Zwangsläufigkeit dieses spektakulären Vorgangs. Roon, ein politisch denkender Kopf, setzte nicht bedingungslos auf Bismarck. Er, der fürchtete, als Exponent der Armee zerrieben zu werden, hätte auch ohne Bismarck mit dem ja nahezu fertigen Kompromiß in Sachen Heeresreform leben können, wenn nur der starrsinnige König Wilhelm hätte zustimmen mögen. Das tat der bekanntlich nicht.
Bismarcks Schicksal hing vor seiner Berufung noch an einem seidenen Faden. Als Gesandter in St. Petersburg kaltgestellt, warmgehalten, neutralisiert, wie auch immer, jedenfalls schon als Angehöriger der "Russen-Partei" und als Österreich-Feind namhaft, bewies er, wie er mit seinem König umspringen wollte und wie mit seinen außenpolitischen Kontrahenten. Engelberg konnte hier als erster deutscher Historiker Akten des Zentralen Staatlichen Archivs der UdSSR auswerten.
Von Hof und Gesellschaft privilegiert, hockt Bismarck fast täglich mit dem russischen Außenminister Fürst Gortschakow zusammen (Gortschakow: "Wir sind wie die Hand und der Handschuh"), der ihm auch 1870, am Vorabend des deutsch-französischen Krieges, noch hilft, schon zum Staatskanzler avanciert, mit dem er sich aber aus Gründen rein persönlicher Ranküne verfeindet. Es ist bezeichnend, daß Bismarck Gortschakow vorwirft, er interessiere sich zu sehr für die Bauern und für die Polen.
Wir schreiben das Jahr 1859, Napoleon III. und das Königreich Sardinien-Piemont balgen sich mit Österreich um Oberitalien. Bismarck im fernen Petersburg will keineswegs "den Rhein am Po" verteidigen, wie Friedrich Engels und auch einflußreichere Deutsche vorschlagen. Er will nicht, daß Preußen seinem "natürlichen Bundesgenossen" (Kaiser Franz Joseph) Österreich indirekt zur Hilfe kommt, indem es Frankreich angreift. Seine Regierung will sich nicht festlegen ("Keine Neutralität gegenüber Frankreich, keine Hilfe für Oesterreich"), aber die russische Regierung, der er näher steht als seiner eigenen, auch nicht. Allesamt wollen sie im trüben fischen.
Da kann der Zar in einem Immediatbericht Gortschakows die ipsissima verba des preußischen Gesandten lesen: _____" Solange man bei uns (in Berlin) über die Haltung, die " _____" Rußland schließlich einnehmen wird, unsicher ist, wird " _____" man zögern, diese Politik zu verlassen, aber von dem " _____" Augenblick an, wo Sie die feste Zusicherung gegeben haben " _____" werden, daß Sie sich in keinem Fall gegen Oesterreich " _____" aussprechen werden, wird man diesem bei uns folgen; denn " _____" die Schwäche unseres gegenwärtigen Kabinetts wird sich, " _____" sobald es eine leichte und gefahrlose Aufgabe vor sich " _____" sieht, gerne und auf billige Weise eine germanische " _____" Aureole geben. "
Es gab aber gar keine Politik, die Preußen hätte verlassen können, und Bismarck hatte auch keine anzubieten. Von Gortschakow über die wirkliche Meinung des Prinzregenten (späteren Königs) befragt, der einmal für die Ablehnung der Hilfe für Österreich sei, dann wieder den Krieg gegen Frankreich für möglich halte, antwortete der preußische Gesandte "unverfroren" (Engelberg): _____" Dies alles würde ihn nicht erstaunen, denn er kenne " _____" sehr wohl den Charakter des Prinzregenten, der stets dem " _____" Einfluß seines letzten Gesprächspartners unterliege. Der " _____" Prinzregent, der sich gern sprechen höre, werde am Morgen " _____" das Gegenteil von dem sagen, was er am Abend vorher " _____" gesagt habe. "
So spricht ein Frondeur. Das Treiben des Gesandten wird ruchbar, und Bismarck
bangt um seine politische Existenz. Der Zar (Bismarck: "Ich bin der einzige Diplomat, der intimeren Zutritt zu seiner Person hat") und Gortschakow stützen ihn. Aber Engelberg übertreibt, wenn er Bismarck die Absicht zuschreibt, seine heimische Regierung über die "letzten russischen Absichten im unklaren zu lassen". Es gibt keinen Beweis für das Vorhandensein solch "letzter russischer Absichten". Aber wie später in Paris dem Napoleon, legt Bismarck in St. Petersburg dem Gortschakow Worte in den Mund, die zu bismarckisch klingen, um echt zu sein.
Auffällig ist, wie ungünstig Engelberg den König und Kaiser Wilhelm I. zugunsten Bismarcks heute beurteilt. Hatte er früher geschrieben, in dem Kampf zwischen seinen beiden Granden Bismarck und Moltke habe Wilhelm "mit der instinkthaft kindlichen Schläue des Korporals auf dem Hohenzollernthron" laviert und sich dabei eine gewisse Unabhängigkeit der Stellung bewahrt, so heißt es jetzt lapidar: "Drei Kriege, drei Siege, dreimal gefeiert ein tumber Tor."
Über Bismarck hingegen hat Engelberg früher härter geurteilt als heute. Er hängt fest an seinem unglücklichen Begriff des Bonapartismus, schrieb aber früher: _____" Ideologisch operierte Bismarck vornehmlich mit zwei " _____" Grundvorstellungen: dem Sozialistenschreck und der " _____" Militärfrage. Zeitlich alternierend inszenierte er an " _____" politischen Wendepunkten entweder vornehmlich " _____" antisozialistische Demagogie oder Kriegsfurcht zur " _____" Durchsetzung seiner politischen Pläne. "
Das war vor zwanzig Jahren. Damals kreidete Engelberg dem Kanzler an, er habe alle gegen alle und jeden gegen jeden ausgespielt. Noch keine Rede davon, "daß Deutschland (dank Bismarck) nicht mehr Spielball ausländischer Großmächte war".
Engelberg, 1934 emigriert und nach dem Krieg in die DDR gegangen, hat wenig Probleme mit Bismarcks Gewalttätigkeit, mit seiner Verachtung für das geschriebene Recht. Auch eine Revolution von oben, so meint er, komme ohne Rechtsbruch nicht aus, so wenig wie eine von unten.
"Revolution von oben" war das Stichwort, nachdem Louis Napoleon 1851 in Paris seinen Bonapartismus gewaltsam gegründet hatte. Bismarck nannte die 190 Berliner März-Gefallenen des tollen Jahres 1848 "diese Mörder", "diese Verbrecher"; wie er auch 1878 noch die zigtausend niederkartätschten Opfer der Pariser Kommune im Reichstag "Mörder und Mordbrenner" nennen wird. Gewalt von oben hatte Bismarck nie Kopfschmerzen bereitet.
"Nicht umsonst regiert man die Welt", seufzte Bismarcks Johanna schon 1868 halb kokett, halb in frommer Scheu. Nein, nicht umsonst. Sein Amt als Konfliktminister trat Bismarck 1862 in der Erwartung an, seine "alte Reputation von leichtfertiger Gewaltthätigkeit" werde ihm schon helfen.
Sie half ihm, aber sie vererbte sich auf seine Nachfolger. Und wozu half sie? In der Innenpolitik schreibt der Altmarxist Engelberg Bismarck eine "subjektive Entscheidung" zu (wo er bis 1871 vielleicht nur das Parallelogramm der Kräfte vollstreckt hat), die sich aber objektiv dergestalt ausgewirkt habe, daß sich "die sozialökonomische Gesetzmäßigkeit mit Hilfe merkwürdiger Demiurgen und in der für die Volksmassen ungünstigsten Form durchsetzte".
Diese Formel will mit Fragezeichen gelesen werden. Haken wir einen Punkt gleich ab: Engelberg wird immer unscharf, wenn er von "Volk", "Massen" und "Volksmassen" spricht - eine erklärliche Verlegenheit. Aber warum unterscheidet er überhaupt zwischen "subjektiv" und "objektiv", da er doch zweimal das Hegelwort zitiert: "Die Wahrheit der Absicht ist die Tat"?
Noch jedem Bismarckhistoriker bisher hat, und hier muß auch Engelberg sich einreihen, zu schaffen gemacht, daß Bismarck allemal der bessere Schriftsteller ist, der Mann mit der bildhaftesten Rede. Dennoch, es gibt keine lesbarere Beschreibung des sozialen Umfeldes, in dem Bismarck aufwuchs und wuchs, keine klarere Entfaltung solch komplizierter Gegensatzpaare wie Preußen und Nationalstaat, Demokratie und Militärherrschaft, Liberalismus und Junkertum.
Sosehr Bismarck die Revolution von unten fürchtete und sie, immer gleichzeitig, als Schreckgespenst nutzte; sosehr er
die Idee des Nationalstaats unterschätzte wie auch der preußischen Krone dienstbar machte: Seine eigentliche Leistung war die Zähmung der Liberalen, die er vor seinen Wagen spannte, ohne doch ganz sicher zu sein, daß sie sich immer von ihm würden lenken lassen. Eine gute Wegstrecke mußte er dabei, ob er wollte oder nicht, das Industriebürgertum voranbringen, Hegels List der Geschichte, Engelbergs Demiurgen.
Dies eben war der Preis, wenn man a la Bismarck die Welt regierte: ein zu starkes Reich, nicht nur militärisch, unter einer zu schwachen, weil gesellschaftlich rückständigen Führung; ein Reich ohne feste Institutionen und darum ohne Dauer. Die Trennung zwischen äußerem Machterwerb und innerem Verspätungstrieb, der die fortschreitende politische und soziale Bewegung gleichzeitig wieder anzuhalten oder doch wenigstens zu retardieren suchte, sie ist nicht haltbar.
So war auch die Bismarcksche Schöpfung nicht haltbar. Man möchte hoffen, daß Engelberg noch weitere 20 Jahre bleiben, damit er uns die 20 Reichskanzlerjahre Bismarcks vorstellen kann. Man muß zweifeln, ob er ganz um den Stolperstein herumkommen wird, die Linien von Bismarck zur Jetztzeit zu ziehen. Er wird die Frage beantworten müssen, die sich Bismarck selbst ja, will man Bernhard von Bülow glauben, schon bald nach der Reichsgründung gestellt hat: Wenn der Klumpen, den Bismarck gebacken hatte, zu groß war, "als daß er ganz zerrieben werden könnte", war er dann vielleicht auch zu groß, und das heißt hier zu mächtig und zu ehrgeizig, als daß er hätte Bestand haben können?
Der eigentliche Reiz des Buches scheint mir darin zu liegen, daß Engelberg sich ganz dumm stellt. Er schließt mit 1871 und tut so, als kenne er die spätere Geschichte noch gar nicht. Mit Zunftgenossen setzt er sich nicht auseinander. Diese Sicht ermöglicht es ihm, aus der Zeit heraus die Absichten der jeweils Handelnden ans Licht zu befördern, auf dem festesten Boden, den es gibt, dem der materiellen Interessen. Geschichte wird so, obwohl letztendlich doch definiert, als immer offene Zukunft erlebt und erzählt. So schließt er: _____" Noch war ja nicht entschieden, ob die " _____" nationalstaatliche Einigung von 1871 durch eine " _____" demokratische Umgestaltung ergänzt und dadurch mit neuem " _____" Inhalt erfüllt werden könnte. "
Das Wörtchen "noch" begegnet uns bei Engelberg auch in einem anderen Zusammenhang. Für die Arbeiterbewegung, so meint er, war "die Zeit der Revolution noch nicht gekommen". Bescheidene Frage an den Autor: Wann je auf deutschem Boden ist sie gekommen?
Ernst Engelberg wird uns die Umwälzungen in seinem Heimatstaat, den er sich freien Willens gewählt hat, kaum als eine "Revolution von unten" verkaufen wollen. Was aber ist es dann? Und was wird daraus werden?
PS: Die Figur des Reichsgründers scheint während der zwanzig Jahre Bismarck-Studien den Biographen Engelberg doch becirct zu haben. 1965, als der Ost-Berliner Professor sein Werk "Deutschland von 1871 bis 1897" schrieb, war in seinen Augen sehr wohl entschieden, daß die nationalstaatliche Einigung von 1871 nicht durch eine demokratische Umgestaltung ergänzt, daß sie nicht mit neuem Inhalt erfüllt werden konnte.
"Für jeden, der politisch sehen wollte", seien "die Zeichen des Unheils für die von Junkern und Großbourgeois geführte deutsche Nation sichtbar" gewesen, "mitten im Siegestaumel" schon. Ja, Engelberg macht sich "im Kern" zu eigen, was Wilhelm Liebknecht 1872 im Leipziger Hochverratsprozeß als "grollender Volkstribun" (Engelberg) vorausgesagt hatte: _____" Ein Staat wie das Bismarcksche Preußen-Deutschland " _____" ist durch seinen Ursprung mit fatalistischer " _____" Notwendigkeit dem gewaltsamen Untergang geweiht ... Auf " _____" dem Schlachtfeld geboren, das Kind des Staatsstreiches, " _____" des Krieges und der Revolution von oben, muß es ruhelos " _____" von Staatsstreich zu Staatsstreich, von Krieg zu Krieg " _____" eilen und entweder auf dem Schlachtfeld zerbröckeln oder " _____" der Revolution von unten erliegen. Das ist Naturgesetz. "
Hatte Wilhelm Liebknecht, der Vater des 1919 ermordeten Karl Liebknecht, mit dieser Prophezeiung nicht recht? Der "Klumpen" war eben doch zu groß. _(Zeichnung von Gustav Scharlach. )
Um die mit ihm nicht direkt blutsverwandten Bismarcks hat er sich sonst wenig geschert, obwohl es einen von den Gerichten anerkannten Familienverband gab. Der älteste lebende Bismarck wurde jeweils als Senior anerkannt, 1849 ausgerechnet ein schwarzes Schaf der Familie, der "letzte Erbherr auf Birkholz und Hirschfelde", Herr Heinrich Friedrich Wilhelm Achatz von Bismarck. Im Selbstverlag ließ er 1856 zum nicht geringen Zorn des Bundestagsgesandten ein Büchlein folgenden Titels erscheinen: "Die merkwürdigsten Begebenheiten und Abenteuer aus dem sehr bewegten Leben des Herrn Heinrich Achatz von Bismarck weiland Offizier des Königlich Preußischen Garde du Korps, der Republik Venezuela (Kolumbien), in Kaiserlich-Königlichen Französischen Diensten, später beim Lützowschen Freikorps. Von ihm selber verfaßt und treu gezeichnet". Dazu Bismarck: "Ein ganz schamloser Lump." Ernst Engelberg: "Bismarck. Urpreuße und Reichsgründer". Siedler Verlag, Berlin; 856 Seiten; 48 Mark. Es ist vergessen, daß Alexander von Humboldt und August Borsig den 190 Berliner März-Gefallenen die letzte Ehre erwiesen; vergessen, daß 60 000 preußische Soldaten als Interventionstruppen 25 000 schlecht bewaffnete Aufständische in der Pfalz und in Baden niederschlugen. Gottfried Keller rühmte die badischen Kanoniere, die ihre Verwundeten erschossen, damit keiner von den Preußen massakriert werden konnte. Künstler unbekannt. Zeichnung von Gustav Scharlach.
Von Rudolf Augstein

DER SPIEGEL 36/1985
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