10.08.1987

Ein Stenz aus der Gaishoferstraße 47

SPIEGEL-Gespräch mit „Monaco Franze“-Erfinder Helmut Dietl über seine TV-Erfolge und Fernseh-Erfahrungen *
SPIEGEL: Herr Dietl, die Vorabendserie "Monaco Franze" läuft mit einem Riesenerfolg im Hauptprogramm der ARD. Sie ist bissig, sentimental, vor allem aber sehr amüsant und unterhaltsam. Wie kam''s zu dieser Serie?
DIETL: Ich bin 1979 nach Amerika, und zwar, kurz nachdem ich eine andere Serie gedreht hatte. "Der ganz normale Wahnsinn", in der ging''s auch um München. Daß ich damals nach Amerika ging, hatte zum Teil auch private Gründe, mit meiner damaligen Frau. Aber auch, daß ich zu lang in München war.
Ich bin also nach Amerika und wollte damals einen Film über das Chateau Marmont machen, das Hotel am Sunset Boulevard, wo also die ganzen Hollywood-Schauspieler gewohnt haben. Das hat mich sehr fasziniert. Jedenfalls war ich in Hollywood und kriegte dann im Laufe der Zeit ein dermaßenes Heimweh nach München.
SPIEGEL: Wie der Monaco Franze am Schluß der Serie?
DIETL: Ja, davon ist viel drinnen. Ich kriegte also ein dermaßenes Heimweh nach München, es erwachte auch die Liebe zu München wieder, die vorher vollkommen verschüttgegangen war. Und diese nostalgische Liebe und dieses Heimweh veranlaßten mich eben, diese Figur zu kreieren.
SPIEGEL: Das heißt also Sie haben diese Figur erfunden? Das ist Ihre Figur? DIETL: Freilich.
SPIEGEL: Wenn man Sie so anschaut und anhört, Sie sind ja auch so ein Monaco-Franze-Typ, ein Münchner mit fast italienischer Ausstrahlung. Was hat aber der Schauspieler der Fischer, mit dieser Figur zu tun? Und was der Patrick Süskind, der am Drehbuch mitgearbeitet hat?
DIETL: Der Fischer, das ist ein Kapitel für sich. Mit dem Fischer war ich seit ungefähr 1976 befreundet. Ich hatte ihn auch im "Ganz normalen Wahnsinn" in einer kleinen Rolle besetzt. Und danach hab'' ich zum Fischer gesagt, wir machen irgendwann mal was zusammen ...
SPIEGEL: Der war ja dreißig Jahre lang ein weithin unbekannter und stellungsloser Schauspieler. Bis er dann Veigls Assistent im Münchner "Tatort" war. Da ist er dann toll aufgefallen.
DIETL: Ob toll, weiß ich nicht. Eigentlich hat man da seine Qualitäten nicht richtig gesehen. Ich habe immer geglaubt, daß er ein Schauspieler mit einer ganzen eigenen Ausstrahlung, mit einer besonderen Qualität ist. Als ich dann in Amerika saß und einerseits vom Heimweh heimgesucht war, ist er mir andererseits als Figur eingefallen. Aber "Monaco Franze" ist nicht Fischers Biographie.
SPIEGEL: Ist es Ihre?
DIETL: Na, meine ist das auch nicht. Es ist ein bißchen was von jedem.
SPIEGEL: Der Fischer ähnelt Ihnen ja, wenn man so will.
DIETL: Wenn man so will.
SPIEGEL: Sind Sie beide in so einer Gegend wie Ihr Serien-Held aufgewachsen, in einem Glasscherbenviertel?
DIETL: Ja, das verbindet uns. Ich bin in München-Laim aufgewachsen, noch südwestlich hinter dem Westend des Monaco Franze. Und der Fischer ist bei der Donnersbergerstraße aufgewachsen, südlich vom Rotkreuzplatz. _(Mit Redakteur Hellmuth Karasek im ) _(südfranzösischen St. Paul. )
SPIEGEL: Also auch in einem armen Kleinbürger-Viertel.
DIETL: Wenn überhaupt Bürger. Klein auf jeden Fall.
SPIEGEL: Und wie kommt der Süskind dazu?
DIETL: Wir hatten schon beim "Ganz normalen Wahnsinn" zusammengearbeitet. Er war Co-Autor bei den letzten beiden Folgen. Und es war angenehm, mit ihm zu arbeiten. Ich habe ihn 1975 kennengelernt, das muß kurz vor den Wahlen gewesen sein, damals. Da kriegte ich eines Tages einen Anruf von einem Freund, der sagte, da sind zwei junge Leute, Patrick Süskind und die Sissy Sperr. Und die machen für den Peter Glotz von der SPD ein Buch "Das andere Bayern". Und ob ich nicht einen Beitrag liefern wollte. Ich hab'' gesagt, das glaube ich nicht. Aber die können sich ja mal melden, vielleicht doch. Dann meldeten die sich. So lernte ich den Süskind kennen, der interessierte mich. Das war eine ganz merkwürdige Art von Humor, die der hatte, die mir sehr nahe schien, obwohl er ganz anders gestrickt war. Und da mir Schreiben eigentlich immer schon eine quälende Arbeit war, eine so einsame, wollte ich immer gern jemanden haben, mit dem ich zusammenarbeiten hätte können, also wenigstens reden. Ich rief ihn also an und sagte, ich hätte eine Idee, etwas mit dem Fischer zu machen. Er fand den Fischer auch sehr originell, und ich habe ihn das Expose lesen lassen, das, was jetzt in dem Buch als Vorwort drinsteht.
SPIEGEL: Die Theorie, was ein Stenz ist und was der Monaco Franze für ein Stenz ist.
DIETL: ... und das gefiel ihm sehr gut. Der war ja damals auch in einer ganz anderen Situation als heute.
SPIEGEL: ... wo er ein Auflagen-Millionär ist.
DIETL: Im Grunde hat er damals so gut wie kein Geld gehabt. Und es war für ihn natürlich auch eine willkommene Sache, ein paar Mark zu verdienen.
SPIEGEL: Und wie kommt man mit dieser Serienidee ins Vorabendprogramm?
DIETL: Ich habe vorher schon zwei Serien für dieses bayrische Vorabendprogramm gemacht. Und die waren ja sehr erfolgreich. Und dann wollten die halt gern, daß ich wieder was für die mache. Eigentlich wollte ich damals schon nicht mehr, weil mir dieser Vorabendplatz einfach ungeeignet zu sein schien. Verschenkt, auch im Sinne der Breitenwirkung.
SPIEGEL: Heißt verschenkt, daß man sich auch irgendwelche Restriktionen auferlegen muß im Vorabendprogramm?
DIETL: Ja, das mußte man sich natürlich. Sexualität solle möglichst ausgespart bleiben. Was aber im Falle des "Monaco Franze" zu ganz guten Ergebnissen geführt hat. Da man sie aussparen mußte, sind eben, sagen wir mal, Dinge gelungen, die die Qualität der Serie ausmachen.
SPIEGEL: Sie zeigt einen Stenz, einen Aufreißer, der eigentlich keinen Erfolg hat.
DIETL: Genau. Man sieht auch nie, daß der mit irgend jemand ins Bett geht. Man kann sich alles nur denken.
SPIEGEL: Heißt Vorabendprogramm auch, daß man sich beim Budget zusammennehmen, billiger sein muß?
DIETL: Das war ja wahnsinnig billig, das Zeug. Eine Folge hat damals 480000 Mark gekostet.
SPIEGEL: Können Sie irgendeine Vergleichszahl nennen? "Kir Royal" zum Beispiel.
DIETL: "Kir Royal" hat 1,2 Millionen gekostet. Gut, "Kir Roval" war ja später, aber trotzdem: eine Stunde Fernsehen für 480000 Mark, das ist einfach fast nicht zu machen. Das war auch irrsinnig anstrengend.
SPIEGEL: Deshalb kommen die Bermudas, wo die Frau von Monaco Franze hinfährt, gar nicht wirklich vor?
DIETL: Ich wollt'' gar nicht, daß die wirklich vorkommen. Aber es war trotzdem viel zuwenig Geld. Man hatte einfach keine Möglichkeiten, auch technisch. Ich konnte mich filmtechnisch nicht weiterentwickeln. Und mußte 18 Stunden am Tag arbeiten, das mag ich auch nicht dauernd.
SPIEGEL: Man hat aber den Ruhm.
DIETL: Den Ruhm, ja, ja. Aber irgendwann muß man mit Ruhm auch Geld verdienen.
SPIEGEL: Sie haben es dann aber trotzdem gemacht. Fürs Vorabendprogramm.
DIETL: Ja, dann habe ich das gemacht. Vor allen Dingen auch, weil die mich völlig in Ruhe gelassen haben. Das war schon wahnsinnig wichtig. Ich habe zwischendurch so ein paar Erfahrungen gemacht mit Filmen. Da hat man mich natürlich nicht in Ruhe gelassen. Da hat man dauernd versucht, mir reinzureden und mir zu sagen, wie, was ich machen soll. Das kann ich nicht. Ich kann nur ich selber sein und mag auch nur arbeiten, wenn man mir nicht reinredet.
SPIEGEL: Wie ist das mit dem Co-Autor, wenn das Drehbuch fertig ist. Redet Ihnen dann der Co-Autor auch nicht mehr rein?
DIETL: Wir haben ja dann das Drehbuch zusammen gemacht. Und danach läßt er mich in Ruh.
SPIEGEL: Der ist auch beim Drehen nicht dabei?
DIETL: Nein. Wir haben ja, ob ich nun allein am Drehbuch gearbeitet habe oder mit dem Patrick, immer sehr lang daran gearbeitet. Es war immer ganz genau bis aufs letzte ausgetüftelt. Und genau so habe ich es auch gedreht. Also ich improvisiere nicht.
SPIEGEL: Sie lassen sich auch nicht durch den Schauspieler beim Drehen noch woanders hinbewegen? Sie gelten ja als Egomane.
DIETL: Sagen wir mal so, ich lass'' mich inspirieren vom Schauspieler, beziehungsweise ich höre dem Schauspieler zu. Und ich versuche, auf ihn einzugehen. Bei "Kir Royal" haben die Leut immer wieder gefragt, ja hat denn der Franz Xaver Kroetz, das ist doch ein Autor und Dramatiker, nicht das mal anders gemacht, als es im Buch stand? Nein, überhaupt nicht, im Gegenteil. Der hat sich immer an das gehalten, was im Drehbuch steht. Das Drehbuch ist ja das Ergebnis von monatelangen Überlegungen. Und es ist ganz unwahrscheinlich, daß man aus dem Stegreif heraus was Besseres findet.
Es gibt vom Ludwig Thoma eine nette kleine Geschichte. Wo ein Schauspieler gesagt hat, als der Thoma bei den Proben war, Herr Doktor Thoma, ich würde das lieber so und so sagen. Ich glaub'', das ist besser. Wenn es besser wäre, hat der Thoma geantwortet, hätte ich es schon so geschrieben.
SPIEGEL: Der "Monaco Franze", wie übrigens auch "Kir Royal", ist eine Serie, die nach zehn Folgen absolut zu Ende ist. Die beiden Hauptdarsteller, der Monaco Franze und seine Frau, sind am Ende. Das unterscheidet Ihre Serie vor den Endlos-Serien wie "Dallas" oder "Schwarzwaldklinik" .
DIETL: Wir ahnten schon, als wir das machten, daß das wahrscheinlich ankommen wird. Und so haben wir uns gesagt, dem müssen wir einen Riegel vorschieben.
SPIEGEL: Deswegen endet Monaco Franze mit einer Hinrichtung.
DIETL: Ja, ich war in meinem Leben noch nie ein Fortsetzer. Es gibt den jüdischen Witz von der Großmutter, um deren Sterbebett sich die ganze Familie versammelt, um ihr das Geheimnis des Rezeptes für den berühmten Apfelkuchen zu entreißen. Sie will nicht damit herausrücken. Schließlich sagt sie ihrem kleinen Lieblingsenkel, als der sie bittet: "Sag doch, was war''s, das deinen Apfelkuchen so gut gemacht hat?": "Zu wenig."
SPIEGEL: Monaco Franze ist außerdem noch eine Serie, die eigentlich mit zwei Alkoholikern endet. Ist das fürs Vorabendprogramm nicht schlimm? Einfach zu negativ.
DIETL: Das weiß ich nicht, wie das damals war. Ich meine, da gab es viele Bedenken. Ob nicht zum Beispiel in der Serie der allgemeine Sittenverfall herbeigeredet werde, weil doch die Ehe nicht eingehalten werde. Später haben sich ein paar Politiker aufgeregt. Aber das war schnell vorbei. Man konnte sich schwer über etwas aufregen, das zu populär war. Jeglicher Einwand wäre dann einfach als zu kleinlich erschienen. Es ging nicht, weil das wäre auch gegen das Volk gewesen. Weil das Volk mochte das. Und zwar nicht, wie es die Klamotten mag, sondern eben wirklich tiefer, aus dem Herzen, und dagegen ist schwer was zu machen.
SPIEGEL: Monaco Franze war sehr volkstümlich. Sie haben Thoma erwähnt Es könnte einem bei der Figur des Stenz noch ein andrer Volksstückautor einfallen. Ödön von Horvath aus den zwanziger Jahren. Der hat ja viele Stenze erfunden. Schlawiner aus kleinen Verhältnissen, die das süße Wiener oder Münchner Mädel verführen möchten. "Geschichten aus dem Wienerwald", Haben Sie an diese Figuren gedacht?
DIETL: Nein, gar nicht. Und zwar deswegen nicht, weil ich habe von Horvath ein bissel was gesehen am Theater, aber ich hab'' nie was gelesen, muß ich jetzt eingestehen. Ich hüte mich überhaupt, Dinge zu sehen oder zu lesen, die mir in irgendeiner Form in die Nähe kommen könnten. Ich gehe zum Beispiel auch net ins Kino oder nur ganz selten. Wenn ich in einen Film gehe, da bin ich so beeindruckt, das ist die Gefahr. Gelegentlich schaue ich mir mal bestimmte Sachen an. Da bin ich so verwirrt auf Jahre hinaus. Weil ich denke, so muß man das machen. Das blockiert mich.
SPIEGEL: Horvath drängt sich deshalb auf, weil er seine Figuren durch eine ähnliche sprachliche Methode entlarvt wie Sie den Monaco Franze.
DIETL: Ich weiß, was Sie jetzt wollen. Das ist ein Versuch, eine Schublade aufzuziehen: Da tun wir ihn rein, den Dietl. So einfach ist es nicht. Ich bin zwar gar nicht gegen so eine Kategorisierung. Gerade in meinem Fall, weil
Leute jahrelang immer Probleme gehabt haben, mich irgendwo einzuordnen. Also, wenn dann einer gesagt hat, ja, das ist ein bißchen wie der Soundso, dann war mir das gar nicht so unangenehm. Ich sagte mir das hilft den Leuten ein bissel zu wissen, was sie denken sollen. Aber inzwischen muß ich sagen, also möchte ich eigentlich lieber, daß man das so sieht, wie es ist nämlich, das bin halt ich und nichts anderes. Mein Gott, man kann auch sagen, der Billy Wilder macht eigentlich immer so was, wie es der Lubitsch gemacht hat. Stimmt auch nicht. Der Billy Wilder ist auch nicht zu vergleichen mit dem Lubitsch. Das sind so Kategorisierungen, ich weiß, das hat man gern. Da kann man ein Label draufpappen.
SPIEGEL: Es ist ja nicht nur das. Es hilft ja schon, wenn man etwas Neues mit was Bekanntem erklärt.
DIETL: Ich bin im Grund dagegen. Ich habe zum Beispiel bei "Kir Royal" gemerkt, wie irritiert die Leute waren. Sie wußten nicht, wo sie es hintun sollen. Bis sie dann gespannt haben, was es eigentlich ist, war es eigentlich schon vorbei.
SPIEGEL: Wenn man jetzt den "Monaco Franze" nach "Kir Royal" wiedersieht, dann denkt man, daß der Kroetz genauso spielt, genau denselben Tonfall hat wie der Helmut Fischer. Und wenn man Sie jetzt hört, sprechen beide so wie Sie.
DIETL: Ja, das ist ja so. Das ist möglicherweise ein Nachteil in meinen Arbeiten: Die Leute reden alle immer ein bissel ähnlich, und zwar reden sie natürlich alle immer ein bissel so wie ich. Ich habe selten Probleme mit Schauspielern. Aber wenn ich eins habe, dann ist es manchmal das, daß ich versuche, sie auf eine gewisse Sprachmelodie hinzutrimmen, die nicht ihre eigene ist. Glauben sie zunächst jedenfalls. Ich jedoch kann mich mit einer anderen net anfreunden, weil das ist für mich wie bei der Musik. Wenn es anders klingt, dann ist es für mich falsch.
SPIEGEL: Wobei Ihre Sprache auch eine kritische Sprache ist. Das ist ja so eine Mischung aus Dialekt und modischer Angeberei und Tarnung. Ihre Figuren verstecken sich in der Sprache.
DIETL: Auf diese ganzen sprachlichen Dinge habe ich immer am meisten Mühe verwendet, das hat mich auch am meisten interessiert. Es hat mich immer mehr interessiert als die Geschichten. Geschichten selber waren mir gar nicht so wichtig. Um Storys ging''s mir nie, sondern es ging mir um Menschen. Die Art und Weise, wie sich Menschen zueinander verhalten. Was für Gesichter machen sie, wenn sie lügen, was für Gesichter machen sie, wenn sie die Wahrheit sagen und so weiter.
SPIEGEL: Es sind ja auch in gewisser Hinsicht Ungeschichten. Monaco Franze ist eine Detektiv- oder Kriminalgeschichte. Aber aufgelöste Kriminalfälle kommen nicht vor. Der Polizeidienst interessiert ihn nur, soweit er damit von zu Hause ausbrechen kann.
DIETL: Das war eine reine Hilfskonstruktion. Deswegen gab''s auch ein bißchen Auseinandersetzung mit so ein paar Leuten beim Bayerischen Fernsehen, die mich bewegen wollten, diesen Teil der Figur, nämlich den kriminalistischen, zu betonen. Dabei war mir das so scheißwurscht. Ich wollte das nur so schnell wie möglich überhaupt wegkriegen, weil es mich überhaupt nicht interessiert hat. Außerdem ist es ja so: Bitte schauen Sie sich solche Leute wie "Monaco Franze" an: Leute, die aus kleinsten Verhältnissen kommen, die konnten doch nur Polizisten oder Verbrecher werden.
SPIEGEL: Sie haben ein paar Schauspielerinnen und Schauspielern, die in den fünfziger, sechziger Jahren Stars waren, ein richtiges Comeback verschafft. Der Kubitschek, der Ulli Philipp, der Christine Kaufmann zum Beispiel .
DIETL: Das hat vielleicht damit zu tun, weil ich damals halt jung war und noch ins Kino gegangen bin. Ich habe fast meine ganze Kindheit im Kino verbracht. Die Schauspieler, die ich damals gesehen habe, die haben mich interessiert, und da wollte ich halt gern, daß sie einmal bei mir spielen. Das hat mich dann auch unglaublich befriedigt. Daß ich jetzt soweit bin, daß ich die Stars meiner Kindheit kriege.
SPIEGEL: Manche Schauspieler waren nie so gut wie bei Ihnen.
DIETL: Vielleicht hängt das damit zusammen, daß Schauspieler heute selten genug geliebt werden. Man beschäftigt sich nicht genug mit ihnen. Man muß sie in dem Moment, wenn man mit ihnen zu tun hat, als das Wichtigste auf der Welt nehmen. Nicht sagen, das sind dumme Schauspieler, die haben das zu tun, was da steht, sondern ...
SPIEGEL: Keine Phrase von Ihnen?
DIETL: Nein, wenn ich mit ihnen zusammenarbeite, sind sie für mich das Wichtigste auf der Welt. Ich habe richtige Liebesbeziehungen, zu den Männern wie zu den Frauen. Im platonischen Sinn. Die sind wie meine Kinder, wie meine Geliebten. So ist das. Für die Schauspieler ist das enervierend, weil ich nackel so lange an ihnen rum.
SPIEGEL: Was heißt nackeln?
DIETL: Nackeln? So fummeln, drehen, wenden, kneten, massieren, nicht in Ruhe lassen. Bei der Senta Berger in "Kir Royal" war das zum Beispiel auch so eine Sache. Die Senta hatte am Anfang tausenderlei Probleme. Das ist sie nicht, und das kann sie nicht. Und dann wollte sie von mir erklärt haben, warum die so reagiert. Ich hab'' ihr gesagt, du wirst dann drauf kommen, daß es für dich richtig ist. Und siehe da, so war es dann auch.
SPIEGEL: Nach Ihren Erfolgen mit "Monaco Franze" und "Kir Royal" haben Sie das Gefühl, daß Sie es jetzt leichter mit dem Fernsehen und im Fernsehen haben?
DIETL: Ja, eigentlich habe ich jetzt nix mehr mit dem Fernsehen.
SPIEGEL: Gar nichts? Liegt das daran, daß Ihre Serien zwar populär sind, aber daß es da immer Ecken und Kanten gibt, die man lieber vermeidet? _(Mit Therese Giehse, Karl Maria Schley. )
DIETL: Das weiß ich nicht, das hat vielleicht auch mit meiner Person was zu tun. Daß die Leute sagen, ich sei so schwierig. Ich weiß es nicht. Daß das, was ich mache, nicht so leicht anzufertigen ist wie halt die Sachen sonst im Fernsehen .
SPIEGEL: Hat es auch was mit Zensur zu tun? Ein ganz konkretes Beispiel: In "Kir Royal" gibt es eine Szene, wo Bestechungsgeld für ein Bauvorhaben im Beichtstuhl übergeben wird, einen Korruptionsfall in der Kirche. Die Szene ist in der Wiederholung rausgeschnitten worden. Fragt man Sie da vorher?
DIETL: Ja, da hat man mich gefragt.
SPIEGEL: Und was sagen Sie da?
DIETL: Ja habe ich gesagt. Normalerweise bin ich dagegen. Aber in dem Fall konnte ich nicht dagegen sein, weil, das ging ja so weit, daß ich dem zuständigen Redakteur helfen wollte, der mir sehr hilfreich beim Zustandekommen dieses Unternehmens war. Es hätte ihn fast seinen Job gekostet, wenn ich nicht einverstanden gewesen wäre. Dann wäre es nämlich im Rundfunkrat so weit gekommen, daß eine Abstimmung darüber erfolgt wäre, und dann hätte es dazu geführt, daß man einen Verstoß gegen die Rundfunkgesetze festgestellt hätte.
SPIEGEL: Bei der ersten Ausstrahlung?
DIETL: Ja, danach, nach dieser ersten Ausstrahlung. Und das hätte dem Redakteur Klamroth schwer geschadet. Und da ich dem nicht schaden wollte, habe ich gesagt, okay, dann macht es, so wie ihr das machen müßt. Und ich habe dann gesagt, wo die Schnitte zu machen sind, wenn schon.
SPIEGEL: Erfüllen Sie denn manchmal auch Schnittwünsche schon vorher beim Drehbuch? Kommt das vor?
DIETL: Ja, es kam gelegentlich vor, Bei "Kir Royal" am Anfang gab es eine Szene in einer ursprünglichen Fassung, wo der Baby Schimmerlos seine Sekretärin im Büro bumste. Da sagte dann der Klamroth, das fänd'' er nicht so gut. Jetzt weiß ich nicht, ob er es nicht so gut fand ...
SPIEGEL: .. . aus Gratisangst... aus vorauseilendem Gehorsam der Zensur gegenüber?
DIETL: ... ja, oder vielleicht, weil er dachte, es paßt da wirklich nicht. Und ich habe dann festgestellt, daß er recht hatte. Vor allen Dingen, nachdem ich die Sekretärin mit der Billy Zöckler besetzt hatte, hätt'' es tatsächlich nicht gepaßt .
SPIEGEL: Trotzdem, jetzt sitzen Sie hier in Frankreich und machen nichts mehr fürs Deutsche Fernsehen. Wovon leben Sie?
DIETL: Wovon ich leb'', sag'' ich Ihnen. Von der Werbung.
SPIEGEL: Und Sie wollen Filme statt Fernsehen machen?
DIETL: Ja. Ich hab'' zwei so Rahmenvereinbarungen jetzt, eine mit Eichinger, eine mit dem Wendtland. Ich soll für beide einen Film machen. In dem Thema sind wir noch nicht einig, da klaffen die Vorstellungen noch etwas auseinander. Mit den Filmen ist es so: Ich versuche den Leuten, die mich nur als Regisseur engagieren wollen, immer wieder zu erklären, mich als Regisseur zu engagieren, das ist sehr nett, und ich schließe auch nicht aus, daß es irgendwann einmal sein '' könnte, daß ich einfach nur als Regisseur irgendwas mache. Aber eigentlich bin ich das nicht, eigentlich bin ich ein Autor.
SPIEGEL: Als Autor sind Sie einmal ein Gesellschaftssatiriker. Was München anlangt, sind Sie auch großer Sentimentalist?
DIETL: Absolut, ja, ja. Und zwar mit ganzem Herzen.
SPIEGEL: Wenn man Ihnen München wegnimmt, trauen Sie sich dann wirklich was zu? Könnten Sie was über Hamburg machen oder über Berlin?
DIETL: Wenn es mich interessieren tät'', dann schon. Aber es interessiert mich nicht. Für mich ist München mein Deutschland. Außerhalb München ist für mich Ausland.
SPIEGEL: Was bedeutet das für Sie, Münchner zu sein?
DIETL: Für mich war das als Kind eine Großstadt und voll von Geheimnissen. Wenn ich woanders aufgewachsen wäre, dann wäre eine andere Stadt für mich voll von Geheimnissen gewesen. Jetzt war es halt München. Und die Tatsache, daß diese Stadt für mich als Kind einmal voll von Geheimnissen war, die hat sich, obwohl ich heute weiß, daß es keine Geheimnisse mehr sind, gehalten. Das ist nicht weggegangen. In mir ist immer noch dieses Kind, das gebannt auf diese ungeheure Großstadt starrt. Dieser kleine Bub aus der Gaishoferstraße 47 in Laim ...
SPIEGEL: ... der an den luxuriösen Schaufenstern der Großstadt steht und sich die Nase plattdrückt ...
DIETL:... genau. Der ist immer noch in mir drin, und das ist meine Beziehung zu München. Und der damals eben halt nichts hatte. Kaum Aussichten, jemals irgendwas zu haben. Kaum Chancen. Null zu manchen Zeiten ...
SPIEGEL: ... deshalb sind Ihre Figuren auch solche Aufsteiger, die so fasziniert gucken ...
DIETL: Klar. Das hat damit zu tun. Aber allmählich ist es so mit München, daß es auch dem kleinen Kind ein bissel fad wird. München ist halt eine im Grunde, eine im weitesten Sinne kunstfeindliche Stadt. Das glaubt man zuerst nicht, wenn man das so hört, weil unentwegt von Kunst die Rede ist.
SPIEGEL: Trotz aller Ihrer kritischen Vorbehalte gegen das geliebte München - Sie himmeln es immer noch an.
DIETL: Das kommt immer noch aus dieser kindlichen Sicht der Dinge. Ich reite halt so lange auf München herum in dem Wunsch, daß München größer sei in jeder Hinsicht. Aber das ist es halt nicht.
SPIEGEL: Sie meinen, Sie haben jetzt alles erzählt über München, was Sie zu erzählen hatten?
DIETL: Vorläufig. Ich will nicht ausschließen, daß mir irgendwann wieder einmal was dazu einfällt.
SPIEGEL: Wenn man wie Sie den bösen Blick hat, wenn man sieht, wie schnell Leute lügen, sich wissentlich schaden, bei Gefühlen lächerlich wirken, sich blamieren, wie kann man dann noch leben?
DIETL: Schlecht. Man tut sich da schwer. Aber es soll einem ja nichts Schlimmeres passieren. Ich bin recht zufrieden damit, wenn ich denk'', von wo ich ausgegangen bin, und daß es mir gelungen ist, die Dinge so zu sagen, wie ich sie sagen wollte, weitgehend unbeeinflußt, soweit das halt in diesem Medium Fernsehen da möglich war. Das ist ganz okay. Ich habe ein paar Fehler gemacht. Ich hätte früher vom Fernsehen weggehen sollen. Ich hätte früher
die Dinge, die ich sagen will, in Filmen sagen sollen.
SPIEGEL: Das klingt aber sehr resignierend für einen, der so erfolgreich im Fernsehen war.
DIETL: Nicht resignierend. Ich sehe halt, wie trostlos das Fernsehen bei uns ist. Hatte ich "Kir Royal" für das Kino gemacht, dann hätte mir das natürlich außer dem Ruhm sicherlich auch noch Geld gebracht.
SPIEGEL: Aber "Kir Royal" war doch die erfolgreichste und meistdiskutierte Serie im deutschen Fernsehen. Wenn es mit rechten Dingen zuginge, hätten doch die deutschen Fernsehredakteure am nächsten Tag bei Ihnen stehen müssen und sagen, was wollen Sie als nächstes machen?
DIETL: Nein, keiner stand da. Gut, der WDR, vertreten durch verschiedene Herren, hat mir zwar versichert, daß ich immer gern gesehen bin bei ihnen ...
SPIEGEL: Aber mehr als Floskel?
DIETL: Also, wenn ich jetzt käme und sag'', ich möchte jetzt unbedingt was machen, nehme ich an, sie würden das wahrscheinlich machen. Aber sie würden sich vermutlich vorher vergewissern, ob das nicht irgendwas ist, was vielleicht Anstoß erregen könnte. Also was Harmloseres dürfte ich vielleicht machen. Fernsehen ist im Grunde kein Angebot, um es mal ganz deutlich zu sagen. Ich bin nicht bös drum. Dagegen habe ich Filmangebote jede Menge. Also da geht''s sofort. Der Eichinger gleich und dann der Wendtland. Die sind ja nicht blöd, die merken schon, wo irgendwie was ist, womit man was machen kann. Das ist klar, die haben kein Geld zu verschenken.
SPIEGEL: Meinen Sie, daß das beim deutschen Fernsehen inzwischen wirklich so schlimm ist, daß die Fernsehbeamten sagen: Ja, kein Zweifel, der kann gute Filme machen, aber da sind Szenen drin, da haben wir nachher nur Ärger?
DIETL: Ich weiß nicht, ob das nur jetzt damit zu tun hat, was da für Szenen drin sind ...
SPIEGEL: ... oder der ist zu anspruchsvoll, der verlangt so viel ...
DIETL: Es hat mit der Provinzialität zu tun. Mit dieser unglaublichen Provinzialität, die sich also immer mehr, je mehr man in Deutschland eigentlich das Ausland kopiert, einschleicht. Was sind die sogenannten großen Erfolge in Deutschland ... "Traumschiff" ...
SPIEGEL: Was sich am besten international verkaufen läßt, ist beispielsweise "Derrick". So was unterscheidet sich ja nicht von amerikanischen Serien. Da muß man Deutschland nicht unrecht tun.
DIETL: Das ist diese totale Einheitsware, die auch dem Publikum und dem Redakteur das Denken erspart. Also da muß keiner mehr irgendwie sich um irgendwas bemühen. Da muß er nicht überrascht sein, kann er auch gar nicht überrascht sein, da kann ihm auch nichts passieren. Das ist der Tranquilizer schlechthin. Das ist das internationale Fastfood, der internationale Hamburger. Es ist wirklich traurig, wenn man das anschaut, was in Deutschland im Fernsehen los ist. Und ich hab'' früher mal gemeint, mit dem Privatfernsehen, da wird das anders werden. So naiv war ich. Inzwischen bin ich ganz anderer Meinung. Das wird noch viel schlimmer werden.
SPIEGEL: Ist der Film der Ausweg? Wenn man die internationale Filmszene beobachtet, da müssen selbst Regisseure, die erfolgreiche, große Filme gemacht haben, Konzessionen machen. Da kommt der Produzent nachher zu ihnen und sagt, der Film ist sehr schön, aber dies und das mußt du abändern. Mehr ins Positive. Wären Sie denn zu so etwas bereit? Das mußten Sie ja beim Fernsehen bisher nicht ...
DIETL: ... da kann ich Ihnen eine kurze Anekdote erzählen. ''82 hatte mir der Eichinger vorgeschlagen, die "Unendliche Geschichte" zu verfilmen, ich hab'' das gelesen. Fand das literarisch nicht irgendwie bemerkenswert, aber es hat mich an die Märchen meiner Kindheit erinnert. Der Eichinger war begeistert, wie ich das machen wollte, fand das toll. Das machen wir, genau. Kostet ungefähr 25 Millionen. Ich sag'', das wird vielleicht nicht reichen, aber schön, also gut, okay. Er war Feuer und Flamme, alles war also wunderbar. Ich fing an, Drehbücher zu schreiben. Ich hab'' ein Dreivierteljahr an dieser "Unendlichen Geschichte" gearbeitet, hab'' ungefähr acht verschiedene Drehbuchfassungen gemacht, und wir konnten uns nicht einigen. Die ganze Anfangs-Euphorie verflüchtigte sich so. Je mehr sich die Hallen da draußen in der Bavaria füllten, um so mehr verflüchtigte sich das. Plötzlich waren da 250 Leute um mich, ich ging da durch, ich bin niemand, die kannten niemand. Ich sagte: Good morning, I am the director. Oh, pleased to meet you ... wahnsinnig komisch. Ging dann ins Büro... hatte dann immer solche Stöße von Papieren und Stempel, "Yes", "No" und "Maybe". Und die klatschte ich dann da drauf auf die Papiere. Irre war das. Jedenfalls kam dann der Moment, wo es klar war, daß das, was er damals wollte, nicht das war, was ich wollte.
SPIEGEL: Tut es Ihnen heute leid, daß Sie die "Unendliche Geschichte" nicht gedreht haben?
DIETL: Nein. Es war damals eine richtige Entscheidung. Der Eichinger hat es nicht verstanden, weil er gesagt hat, das ist doch deine große Weltchance. Ich hab'' gesagt, scheiß auf die Weltchance, das interessiert mich nicht. Ich war fünf Jahre in Amerika, ich weiß genau, wie das läuft, und diese Sache, so wie du das machen willst, wird in Amerika kein Erfolg sein. Also ich brauch'' nicht was machen, von dem ich weiß, daß das schon kein Erfolg sein wird.
Man muß mich bitte das machen lassen, was ich gerne möchte, sonst brauchen die mich auch nicht zu engagieren, weil dann nutz'' ich ihnen auch nichts. Das sind die Bedingungen, unter denen ich zu einer Arbeit antrete. Oder ich lass'' es, mach'' weiterhin meine Werbung, die mir nämlich sehr viel Spaß macht.
SPIEGEL: Herr Dietl, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
KULTUR *KASTEN
Servus Schpazl *
sagt der Monaco Franze zu seiner reich und hochgeborenen Schickeria-Frau, wenn er, der ewige Stenz, auf Frauenjagd und Mädchenfahndung geht. Die Vorabendserie von 1983, damals das TV-Ereignis nicht nur in München, wo Franze lebt, lügt und liebt, ist in der Wiederholung im Hauptabendprogramm zum Sommerhit der ARD geworden - eine Oase in der Fernsehwüste. "Monaco Franze" war die dritte Serie des 43jährigen Regisseurs und Fernsehautors Hellmuth Dietl, eines Münchners, der seiner Stadt liebevolle, hohnvoll ätzende Gesellschaftsserien gewidmet hat. "Münchner Geschichten" 1974 mit Therese Giese, den "Ganz normalen Wahnsinn", 1979, und, 1986, mit dem Dramatiker Franz Xaver Kroetz als Klatschkolumnisten Baby Schimmerlos, die Society-Satire "Kir Royal" - ein selbstbewußtes Sittenbild aus Münchens guten, besseren und besten Kreisen.
Mit Redakteur Hellmuth Karasek im südfranzösischen St. Paul. Mit Therese Giehse, Karl Maria Schley.
Von Hellmuth Karasek

DER SPIEGEL 33/1987
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