12.10.1987

Direkter Draht zum Jenseits

Die geheime Verführung: Satanskult unter Deutschlands Schülern An bundesdeutschen Schulen ist der Teufel los: Okkultismus und Spiritismus, Geister- und Dämonenglauben grassieren in Klassenzimmern und Jugendzentren. Gegen zwei Schüler, die sich dem Satan geweiht hatten, wird diese Woche vor dem Landgericht Münster verhandelt - der erste Todesfall durch Okkultismus. *
Religionslehrer Kurt Gaik kam pünktlich. Am Abend des 13. Juni, exakt um 18 Uhr, fuhr er mit seinem Wagen am Eingang des Bahnhofs Düsseldorf-Benrath vor. Plötzlich öffnete ein gepflegt gekleideter junger Mann, etwa 18 Jahre alt, die Beifahrertür: "Es ist besser, wenn Sie wieder zurückfahren", sagte er zu Gaik, "so etwas ist kein Scherz und auch nichts für Neugierige."
Gaik winkte ab. Der Studienrat, der am Schulzentrum in Erkrath-Hochdahl bei Düsseldorf unterrichtet, hatte sich schließlich tagelang um diese Einladung zur spiritistischen Schüler-Sitzung bemüht. Er wollte wissen, was seine Schüler seit Wochen beschäftigte. "Ich hoffe, Sie wissen, was Sie tun", antwortete der junge Mann, der seinen Namen nicht nennen wollte.
Weil Ort, Teilnehmer und das Sitzungsritual geheim seien, habe er einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Gaik müsse ihm das Steuer seines Wagens überlassen, eine Augenbinde anlegen, die Rückenlehne seines Vordersitzes absenken und sich hinlegen.
Nach etwa zehn Minuten Autofahrt wurde dem Studienrat im Keller eines Einfamilienhauses die Binde abgenommen. Ein weiterer Junge und drei Mädchen begrüßten ihn und führten ihn durch den Heizungskeller in einen fensterlosen Raum, dessen Wände mit dunkelblauem Samt ausgeschlagen waren.
Beleuchtet war der Raum von 42 Kerzen, die auf sechs Kerzenhaltern an den Wänden brannten. Auf einem Marmortisch lagen, kreisförmig angeordnet, die Buchstaben des Alphabets und die Zahlen von null bis neun, dazu zwei Kärtchen mit der Aufschrift "Ja" und "Nein". In der Tischmitte stand ein umgestülptes Glas.
Alle setzten sich.
"Wenn Sie mit Satan Kontakt haben wollen, müssen Sie sich ihm weihen", sagte ein Mädchen zu Neuling Gaik. Sie gab ihm ein kleines Messer, forderte ihn auf, den Mittelfinger der rechten Hand anzuritzen und mit dem Blut die vorgefertigte Erklärung zu unterschreiben: "Hiermit übergebe ich meine Seele dem Satan." Dann wurde der Zettel auf dem Tisch verbrannt, die Asche weggepustet.
"Ist jemand da, der mit uns sprechen will?" begann eines der Mädchen mit langsamer, erhobener Stimme. Dabei legte es den Zeigefinger der rechten Hand auf das umgestülpte Glas in der Mitte und wiederholte: "Ist ein Geist hier? Möchte er mit uns sprechen?"
Nach einer Weile gebannter Konzentration begann das Glas in Richtung der "Ja"-Karte zu rutschen, und das Mädchen fragte weiter: "Wer meldet sich? Wie heißt du, Geist?" Alle Anwesenden legten nun ihren Finger auf das Glas.
Wieder nach einer Pause begann das Glas auf verschiedene Buchstaben zuzutanzen. Die Teilnehmer buchstabierten erregt alttestamentarisch klingende Namen wie Aschon und Eschbolet.
Um herauszufinden, ob der "Geist" auch die Wahrheit sagt, wurde ihm als erstes eine sehr weltliche Frage gestellt: "Wann beginnen in Nordrhein-Westfalen die großen Ferien?" Die Antwort: "16. Juli" - das stimmte. Dann folgten Fragen wie "Werden meine Eltern wieder zusammenkommen?" (Antwort: "Nein") oder "Heiratet Klaus die Gabi?" (Antwort: "Besser nicht").
Studienrat Gaik wollte wissen: "Was war das Lieblingsgetränk meines verstorbenen Vaters?" Geister-Antwort: "Milich." Tatsächlich war Milch das Lieblingsgetränk des alten Gaik, und er sprach das Wort immer "Milich" aus.
Sichtlich erschöpft sagte schließlich einer nach zwei Stunden: "Laßt uns _(Beim Thelema-Orden. )
Schluß machen." Abrupt standen alle auf und gaben sich wortlos die Hand. Der Religionslehrer wurde mit verbundenen Augen an den Benrather Bahnhof zurückgefahren, eine Warnung bekam er mit auf den Weg: "Schweigen Sie über alles. Sonst könnte es sein, daß Sie sich selbst umbringen, etwa durch einen Verkehrsunfall."
Was der Hochdahler Religionslehrer erlebte, ist kein Einzelfall. In spiritistischen Zirkeln treffen sich Schüler in Bremen wie in München, in Remscheid wie in Prien am Chiemsee, in Kassel wie in Saarbrücken, Koblenz oder Trier. Pfarrer Werner Böcker, Schulreferent der evangelischen Kirche in Düsseldorf, schlug bereits Anfang des Jahres Alarm: "An den Düsseldorfer Haupt-, Gesamt- und Realschulen ist Okkultismus die neue Droge."
Während Magisch-Okkultes in den siebziger Jahren, als die sogenannten Jugendreligionen Zulauf hatten, nur wenig Beachtung fand, stellt sich jetzt die Lage eher umgekehrt dar: New Age, das neue Zeitalter der Esoterik, hat Jugendliche in allen Schulen ergriffen, Sekten-Experten vermuten, daß etwa zehn Prozent der Schüler derzeit Erfahrungen mit Tischrücken, Gläserschieben und Pendeln sammeln - unter ihnen viele, die bei ihren Lehrern als intelligent, modern und manierlich gelten.
Im Gegensatz zu den neuen Jugendsekten, die durch ihre offensiven Werbepraktiken publik wurden, spielt sich der okkulte Schüler-Trip seit einigen Jahren weitgehend im Verborgenen ab: Fast alle Zirkel sind, obgleich häufig nur locker organisiert, auf Diskretion bedacht. Nur
Eingeweihte erhalten Zutritt zu den Seancen, Werbung ist verpönt
Lehrer erfahren von Schüler-Erlebnissen der Dritten Art erst dann, wenn Schüler, durch Seancen geschockt, Rat suchen - oder per Zufall: Ein Lehrer der Kaiser-Wilhelm-Hauptschule im rheinland-pfälzischen Lahnstein nahm Anfang des Jahres einem Mädchen der neunten Klasse während des Unterrichts einen Zettel ab, den es gerade weiterreichen wollte. Text: "Ich habe Luzifer gestern gefragt, wer alles vom Teufel besessen ist. Er hat mir gesagt ...", und es folgten elf Namen von Schülern.
Zahlreiche 15- bis 17jährige, so stellte sich heraus, gaben sich seit Wochen im Jugendzentrum, in Schulen, Kneipen und Privathäusern bis zu sechs Stunden am Tag mit Gläschenschieben ab. Lahnsteiner Schüler-Aussagen über Seancen mit dem "Geist Kevin": _____" Er hat unsere Spitznamen gekannt und alle " _____" Geburtsdaten. Bis dann einmal einer ihn fragte, ob wir " _____" auch mal mit ''nem bösen Geist fahren können. Da hat er " _____" geantwortet: Luzifer. Da kamen wir echt in Panik und " _____" haben zu ihm gesagt: Geh weg, wir wollen dich nicht! Vor " _____" lauter Panik haben wir alle Fenster und Türen aufgemacht " _____" und viermal ein Vaterunser gebetet. Er hat dann " _____" geschrieben: Satans Söhne werden in euch sein. Daraufhin " _____" haben wir ihn gefragt, was er will. Er hat geschrieben: " _____" Ihr werdet Seelen kaputtmachen und andere Leute linken. " _____" Wir wollten aber Beweise haben, und er hat das Wort "Klo" " _____" geschrieben. Da ist auf einmal der Klodeckel nebenan " _____" runtergefallen. Also ich war an dem Abend fix und foxi. " _____" Ich hatte am ganzen Körper ''ne Gänsehaut und konnte vor " _____" Angst nicht schlafen, bin zu meiner Mutter ins Bett " _____" gekrabbelt. Seitdem bete ich jeden Abend. "
Weniger geschockt gaben sich Schüler aus dem Odenwald. Sie ließen sich ihr angebliches Todesdatum aus Karten lesen oder mit einem Pendel vorhersagen und hängten das Datum, auf schwarze Kreuze gemalt, zur Information der Familie an die Zimmertür.
Im Gegensatz zu den Sekten, die Jugendliche nicht selten zum Bruch mit dem Elternhaus veranlaßten, sind beim Okkultismus sehr häufig die Eltern das Vorbild zu entsprechenden Schüler-Praktiken. Selbst Lehrer offenbaren sich gelegentlich als Jünger des Okkulten. Im Raum Bielefeld tagt ein spiritistischer Kreis, der nur aus Pädagogen besteht. Im rheinischen Bergisch Gladbach gibt es eine Lehrerin, die sich unverblümt Kollegen gegenüber als Hexe mit direktem Draht zum Jenseits bekennt.
Anders auch als die Jugendsekten, die in der Presse bundesweit mit Abscheu bedacht wurden, werden okkulte Praktiken von manchen Blättern wohlwollend bestaunt. Unter Jugendlichen kursieren Kopien einer 1986 im Jugendmagazin "Bravo" erschienenen Serie, die junge Leser mit Themen wie "Blitzkurs im Kartenlegen - Blickt in eure Zukunft", "Das Pendel sagt die Wahrheit", "So empfangt ihr Botschaften aus dem Jenseits - Tischrücken" fütterte. Die Zeitschrift "Mädchen" stellte im November letzten Jahres 13 Okkult-Praktiken vor.
Andere Rituale dagegen sind weitgehend unbekannt. So stieß der SPIEGEL bei Recherchen in Köln, Düsseldorf, Hochdahl und Solingen auf Gruppen, deren Mitglieder erst eine zeitlich nicht fixierte Kandidatur absolvieren, sich dann zu absoluter Verschwiegenheit verpflichten und dem Satan weihen müssen, ehe sie an den eigentlichen Teufelsbeschwörungen teilnehmen dürfen.
In einer Seance in Solingen - dunkler Raum, Kerze auf dem Schreibtisch - sprach "Satan" Anfang Juni durch das Medium eines 17jährigen Mädchens zu fünf Schülern: _____" Ich sehe euch deutlich. Ich bin da. Man will meine " _____" Macht zerstören, aber ich werde kämpfen. Tötet, " _____" vernichtet, was euch bedroht, ich bin bei euch. Große " _____" Aufgaben warten auf euch, ihr müßt die Welt erobern. " _____" Wartet, eure Stunde kommt bald. "
Die Schüler dieser Gruppe sehen im Tischrücken und Gläschenschieben mittlerweile eine "Kinderei". Die Mutter des Mädchens, bei dem die Sitzung stattfand: "Das ist mir lieber, daß sie ''das'' jetzt ohne Hilfsmittel machen. Früher haben die immer Gläser aus meinem Küchenschrank genommen; die gingen dauernd kaputt."
Im westfälischen Coesfeld, schätzt ein Geistlicher, nehmen an die 500 Personen, meist Jugendliche, mehr oder weniger regelmäßig an schwarzen Messen teil. Drei Coesfelder Jugendliche schildern den Ritus: _____" Aus einigen Stöcken wird ein fünfzackiger Stern " _____" gelegt, um den fünf Kerzen brennend gestellt werden. " _____" Dann wird ein getötetes Tier in die Mitte gelegt, auf " _____" die Stöcke. Das Tier muß ausgeblutet sein. Das Blut wird " _____" in einen Kelch gefüllt und, mit Alkohol vermischt, später " _____" getrunken. " _____" Es knien sich alle um den Stern, erheben ihre Hände " _____" und rufen Satan und auch Luzifer. Dabei hat man das " _____" Gefühl, daß man schlapp wird, die Energie weggeht. " _____" Es gibt auch das Heiraten unter dem Satan. Dann steht " _____" das Paar nackt im fünfzackigen Stern, die andern drehen " _____" sich um, und das Paar "macht''s" dann. Es gibt " _____" Ausgeflippte, die auch Menschenopfer wollen, Satan will " _____" das. Allerdings hat man das in Coesfeld abgewehrt. "
Als Ursachen der jugendlichen Sucht nach Okkultem nennen Experten unter anderem "Neugier", den Drang nach "Überwindung der Ichgrenzen" (so der Freiburger Parapsychologe Johannes Mischo), die Suche nach "möglichst intensiven Sinneserfahrungen" in einer Welt "technisch-experimenteller Degeneration" (so der katholische Sekten-Experte Harald Baer) oder schlichtweg das "Ausagieren von ödipalen Phantasien", das "Ausleben von KZ-Phantasien" (so der Pädagoge Karl H. Schneider).
Der Wittener Pfarrer Rüdiger Hauth, seit 18 Jahren Sekten-Beauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen, sieht im "Geister"-Glauben eine reale Gefahr: "Viele Kinder, die in solche spiritistischen Erfahrungen hineinrutschen, bekommen kaum zu bewältigende Ängste."
Zur Angst kommt das gestörte Verhältnis zur Realität: Alltägliche Phänomene wie das Stehenbleiben einer Uhr, das plötzliche Bellen eines Hundes, das Läuten des Telephons, ohne daß sich ein Teilnehmer meldet, werden von Okkult-Jüngern dem Wirken der Geister zugeschrieben.
Ein Schüler aus Bamberg hatte wiederholt an spiritistischen Sitzungen teilgenommen, bis er vom "Geist" erfuhr, er werde bald in der Schule versagen. Er nahm an den Sitzungen nicht mehr teil, obgleich der "Geist" ihn vor dem Abbruch der Beziehungen warnte.
Als der Schüler ein paar Tage später abends zu Bett ging, fielen in seinem Zimmer einige Bücher um; sein Hund kam nicht, wie sonst, in sein Zimmer; und als er zum Fenster ging, wurde er durch ein grelles Licht - vermutlich einen Autoscheinwerfer - geblendet. Der Schüler hielt das alles für eine Warnung
des vernachlässigten Geistes und weigerte sich wochenlang, in seinem Zimmer zu schlafen.
Daß solcher Wahn leicht lebensgefährlich werden kann, beweisen Vorgänge in Bensheim an der Bergstraße. Dort begingen vergangenes Jahr vier junge Leute zwischen 17 und 22 Jahren Selbstmord; sie waren Mitglieder einer Satansgruppe.
"Liebe, Sex, Heroin und Orgasmus", begründete einer von ihnen die Tat, hätten ihm nichts gebracht. "Ich bin zu der Überzeugung gelangt, daß das Leben sinnlos ist und alles Materielle wertlos. In Liebe verlasse ich diesen Teil der Welt, um mich der realen zuzuwenden und absolut wohl zu fühlen."
Der Wirt des Bensheimer Szene-Lokals "Germania-Hof" erinnert sich, daß die Clique "ganz in Schwarz gekleidet" herumlief. "Auch mit Teufelsaustreibung und Selbstverstümmelung soll da was gelaufen sein." Im Zimmer einer 19jährigen Bensheimerin, die ebenfalls zu der Clique gehörte, fand die Kripo einen Grabstein, vor dem die Gruppe zeitweise ihre schwarze Liturgie abhielt.
Die Anregung zu solchen Perversitäten kommt von obskuren Vereinigungen wie dem "Thelema-Orden des Argentum Astrum e.V.", der bis 1985 in Berlin seinen Teufelskram zelebrierte und dann unter dem Druck polizeilicher Ermittlungen ins Gebiet von Lüchow-Dannenberg auswich. Der Abt der Bruderschaft, der ehemalige Fernsehmechaniker Michael Dietmar Eschner, 38, hält sich für eine Reinkarnation des 1947 verstorbenen englischen Satanisten Aleister Crowley, der Vorbild für den Sharon-Tate-Mörder Charles Manson war.
Dem Orden entflohene Mitglieder werfen Eschner und seinen Helfershelfern sadistische Quälereien vor. Seit vergangener Woche stehen Eschner und drei Kumpane unter anderem wegen Nötigung und körperlicher Mißhandlung vor einer Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin.
Von Freitag dieser Woche an wird vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Münster erstmals der Tod einer Schülerin verhandelt, die durch Okkultismus ums Leben kam. Wegen Totschlags auf der Anklagebank sitzen zwei Schüler, der 17jährige Rene und die 15jährige Elke, die sich einem Satanskult verschrieben hatten und der Lüdinghausener Teufelsgruppe "Die Luzifikaner" angehörten.
Dem evangelischen Pfarrer und Sekten-Beauftragten Hauth gestand der Junge: Er habe - nach dem Satan-Film "Das Omen" - eine "Luzifer-Vision" gehabt; der "Vater" hieß ihn, eine Gruppe zu bilden, und befahl den "Luzifikanern" schließlich, "sich zu opfern".
Rene und Elke hatten den 15. Mai 1986 als ihren gemeinsamen Todestag ausersehen, "um in Luzifers Reich zu kommen". Anja, 15, die ebenfalls zur Gruppe gehörte, schloß sich dem Vorhaben an. Alle drei hatten angeblich vereinbart, sich in einem Wald nach der Einnahme von Schlaftabletten und Wermut gegenseitig die Pulsadern aufzuschneiden.
Anja, die sich bereits in einer Art Trancezustand befand, kam als erste an die Reihe: Rene, damals 16, und Elke, damals 14, brachten ihr Schnitte am Hals und an den Pulsadern bei, woraufhin das Mädchen aufschrie und die beiden anderen, von der grausigen Realität ernüchtert, in Panik davonliefen. Anja verblutete im Wald.
Zwei gegensätzliche psychiatrische Gutachten bewirkten, daß Anjas Tod nun zum Fall für den Strafrichter und nicht für den Psychiater wurde. Die Staatsanwälte überlegten anfangs sogar, die beiden Schüler nicht nur wegen Totschlags, sondern wegen Mordes anzuklagen.
Theologen und Erzieher entwickeln seitdem Rezepte gegen den magischen Wahnsinn. Der Religionslehrer Hans Übler empfahl im "Rheinischen Merkur" als Gegenmittel "Schülergebetskreise vor dem Unterrichtsbeginn".
Das Bistum Aachen bietet im November "für junge Erwachsene ab 16 Jahren" ein "Wochenendforum" mit dem Thema an: "Geister, die im Himmel wohnen - Von Engeln, Mächten und Gewalten" - Spiritismus auf katholisch.
Mit Humor dagegen reagierte ein 18jähriger aus Lahnstein auf die Hysterie seiner Mitschüler: Er spielte öfters mit dem Teufel Schach. Die Figurenpositionen seines Gegners holte er sich beim Gläschenschieben. Manchmal, behauptet er, gewann der Teufel.
Beim Thelema-Orden.

DER SPIEGEL 42/1987
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