06.06.1988

WIRTSCHAFTFlick-Erben: „Die wollen Rache“

Was mit dem früheren Familienbesitz geschieht, gefällt den beiden Enkeln des Firmengründers Friedrich Flick schon lange nicht mehr: Gert-Rudolf und Friedrich Christian Flick möchten die Macht bei der Feldmühle Nobel AG, dem Kernstück des früheren Konzerns, übernehmen. Kommt es zu einer „feindseligen Übernahme“? *
Ursprünglich wollte Manfred Meier-Preschany bei seinem Besuch im Bonner Finanzministerium nur über die Deutsche Siedlungs- und Landesrentenbank reden. Dann aber ging das ehemalige Vorstandsmitglied der Dresdner Bank rasch zu einem Lieblingsthema über.
Immer mehr Aktiengesellschaften, erklärte er Stoltenbergs Staatssekretär Hans Tietmeyer am Dienstag vergangener Woche, begrenzten die Stimmrechte ihrer Anteilseigner. Die Aktionärsdemokratie gerate in Gefahr.
Der Mann, den viele nur kurz Meier-Presch oder MP nennen, vertritt - einsatzfreudig wie in alten Banker-Tagen - als Inhaber der Frankfurter Unternehmensberatung M. P. Consult die Interessen wichtiger Klienten. Seit kurzem berät MP auch Gert-Rudolf ("Muck") Flick, 45, und Friedrich Christian ("Mick") Flick, 43.
Die Enkel des Konzerngründers Friedrich Flick und Neffen des Aussteigers Friedrich Karl Flick (FKF) haben große Pläne. Seit Monaten machen sie gezielt Oppositionspolitik gegen die Unternehmensführung der Düsseldorfer Feldmühle Nobel AG aus dem früheren Flick-Konzern. Muck und Mick beunruhigen das Management - sie wollen mit einem Mal offenbar Unternehmer spielen.
Mit Sorgen beobachtet die Konzernführung, daß an den Börsen Unruhe um die Feldmühle-Aktien entstanden ist. Fachblätter sehen das Papier "verstärkt im Brennpunkt der Spekulation". Und dahinter, so argwöhnen Börsenanalytiker, könnten Mick und Muck stecken. Vor allem um die beiden abzudrängen, sollen auf der Hauptversammlung des Konzerns am 12. Juli in der Düsseldorfer Stadthalle die Stimmrechte eines einzelnen Aktionärs auf maximal fünf Prozent des Grundkapitals beschränkt werden. "Wir wollen hiermit ein Signal geben", sagt Vorstandssprecher Heribert Blaschke, "daß wir uns gegen Übernahmen wehren werden."
Ob das Signal reicht, ist zweifelhaft. Spürhunde an der Börse wittern bereits, daß der Machtkampf um Feldmühle Nobel in überraschender Form stattfinden könnte: Wahrscheinlich werden nicht, wie bei solchen Aktionen oft üblich, nur heimlich Aktien aufgekauft werden - die Veranstaltung soll auf offener Bühne vor Publikum stattfinden.
Dem Börsengeflüster zufolge planen Mick und Muck, den rund 160 000 Aktionären der Feldmühle ein Angebot auf Übernahme ihrer Papiere zu machen. Die Wertpapierbesitzer könnten dann bis Anfang Juli ihre FeNo-Aktien - so heißen die früheren Flick-Papiere an der Börse - zu einem weit höheren Preis an die Flick-Enkel verkaufen.
Die Flicks müßten sich ihren Einsatz etwas kosten lassen. Ende vergangener Woche lag der Aktienkurs bei 292 Mark; bei einer Offerte, so spekulieren die Kursjongleure, würden die Neffen etwa 350 Mark pro Stück bieten.
Erstmals in der deutschen Börsengeschichte würden damit Privatleute ein öffentliches Angebot machen. Es wäre ein sogenannter feindlicher Übernahmeversuch, eine Übung, die in den USA längst zu den Lieblingsspielen der Spekulanten zählt.
Von "hostile takeover" sprechen die Amerikaner, wenn, wie bei der Feldmühle vorauszusehen, die Aktion gegen den Willen des Managements erfolgt. Das ginge nur über den massenhaften Aufkauf der Papiere. Um ihr Ziel zu erreichen, das Unternehmen mit Männern ihrer Wahl zu führen, müßten die Flick-Brüder über die Mehrheit der sieben Millionen Feldmühle-Aktien verfügen.
Die Zeit drängt. Bis "spätestens Dienstag, den 5. Juli" müssen alle Aktien, so steht es in der Einladung zur Hauptversammlung, bei Kreditinstituten oder Wertpapiersammelbanken hinterlegt werden. Andererseits ist aber der Zeitpunkt besonders günstig. Die Amtszeit der amtierenden Aufsichtsratsmitglieder, an denen die Flicks seit geraumer Zeit heftige Kritik üben, läuft ausgerechnet in diesen Wochen aus. Normalerweise könnte ein Gremien-Mitglied nur mit qualifizierter Mehrheit (75 Prozent) abberufen werden.
Die Schlacht wird um einen der mächtigsten deutschen Konzerne geführt. Mit rund 43 000 Beschäftigten und 9,8 Milliarden Mark Umsatz gehört die Feldmühle Nobel AG zu den drei Dutzend Größten der deutschen Industriegiganten.
"Nobelmühle" wird die Gesellschaft respektvoll genannt. Der Konzern steht auf drei Säulen: der Buderus AG in Wetzlar, der Feldmühle in Düsseldorf sowie Dynamit Nobel in Troisdorf. Rund 50 Fabriken gehören dazu und mehr als 100 Tochterfirmen oder Beteiligungen.
Bislang waren die Kontrahenten, die nun einen offenen Kampf ausfechten werden, nur vor Gericht miteinander im Clinch. Die Flick-Neffen wollen wissen,
ob die Deutsche Bank vor zweieinhalb Jahren wertvollen Beteiligungsbesitz von Flick/Feldmühle an Daimler-Benz, Grace und Gerling hätte weit teurer verkaufen können.
Der Feldmühle-Vorstand habe es versäumt, so Mick und Muck, gegen den ehemaligen Großaktionär, ihren Oheim FKF, und gegen den Interimseigentümer, die Deutsche Bank, Schadenersatzansprüche anzumelden. Die Neffen sehen den Schaden irgendwo zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Mark.
Vor dem Düsseldorfer Amtsgericht wollten die beiden jungen Flicks eine Sonderprüfung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Grace-Anteile erzwingen, nachdem die Hauptversammlung im vergangenen Jahr ihren Sonderprüfungsantrag abgelehnt hatte. In der ersten Instanz haben die beiden verloren und gleich Beschwerde eingelegt. In einem weiteren Verfahren haben sie gegen mehrere Beschlüsse der letzten Hauptversammlung (Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, Wahl des Abschlußprüfers) Anfechtungsklage erhoben.
Parallel dazu prüfen die beiden Gründerenkel, ob sie auch gegen ihren Onkel in einem Erbstreit vor Gericht ziehen sollen. Die promovierten Juristen werfen FKF vor, er habe beim Verkauf des Konzerns an die Deutsche Bank (Preis: 5,3 Milliarden Mark) gegen die Auflage des Firmengründers verstoßen, das Unternehmen "so lange als irgend möglich im Besitz der Familie zu halten" (SPIEGEL 17/1988).
Von Bedeutung wird dabei sein, ob Flick tatsächlich verkaufen mußte oder ob er, wegen der Auswirkungen der Parteispenden-Affäre, ausgestiegen ist. Sie wollen belegen, daß ihr Onkel, anders als er behauptet, die Spendenpraktiken im Detail gekannt habe.
Bei den Flicks ging es stets so lebendig zu wie bei Dynastien in den Seifenopern des Fernsehens. Bereits in den sechziger Jahren wurde vor Gericht über die Abfindung für den ältesten Flick-Sohn Otto-Ernst gefochten. Der Alte bugsierte damals seinen Filius, den Vater von Mick und Muck, mit Macht aus dem Unternehmen. Nach dem "Konstanzer Friedensschluß" (1966) schied Otto-Ernst gegen eine Abfindung von netto 80 Millionen Mark aus.
Seine Söhne durften, das sah die Vereinbarung immerhin vor, nach ihrem 28. Geburtstag als persönlich haftende Gesellschafter in die Firma eintreten. Es war ein kurzes Vergnügen. Die beiden wurden schon 1975 mit ihrer Schwester Dagmar für 308,5 Millionen Mark Abfindung aus dem Konzern gedrängt.
Nach dem Verkauf im Jahre 1985 hatten die Brüder zwar von der Flick KG als "Ausgleichszahlung" noch 225 Millionen Mark erhalten, aber das erscheint ihnen nun nicht mehr genug. Sie verlangen zumindest eine neue Verteilung des großväterlichen Erbes - es geht wieder um rund eine Milliarde Mark.
Beide Seiten verfügen über gutgefüllte Kriegskassen. FKF besitzt weit mehr als die übrige Verwandtschaft - rund drei Milliarden Mark. Für seine Kinder Alexandra, 20, und Elisabeth, 15, werden 455 Millionen Mark - sie hatten 700 Millionen brutto bekommen - treuhänderisch verwaltet.
Das Vermögen des Neffen-Clans liegt bei rund einer Milliarde Mark. Mick und Muck haben den größten ausländischen Landbesitz im amerikanischen Bundesstaat Kansas, betreiben dort Ölförderung und lassen Investment-Berater ihr Geld mehren. Sie sind Schweizer Steuerbürger, verbringen aber auch jedes Jahr etliche Monate in England und in den USA.
Lange galten die beiden als Paradiesvögel des Jet-set, aber sie sind inzwischen ruhiger geworden. Sie interessieren sich für Kunst und Geld. Nur als Unternehmer haben sie sich bislang noch nicht präsentiert.
Vor drei Jahren, als der unfähige Onkel den Laden unbedingt verkaufen wollte, hätten die Neffen das Unternehmen gern übernommen, doch daraus wurde nichts. Das haben sie ihm nicht vergessen. Sie nahmen Anstoß daran, daß der Firmenname Flick "aus der deutschen Industrielandschaft ausradiert" wurde und im "Register gelöscht werden mußte" (Muck).
Jetzt möchten sie offenbar ihrem Onkel, der sich in den großen Schuhen des Vaters verlor, demonstrieren, daß Flicks noch immer ein Unternehmen erfolgreich leiten können. Bei den Schlachten vor Gericht und dem davon unabhängigen Übernahmeversuch geht es aber auch um Familien-Bande. "Die beiden", sagt ein Insider, "wollen ebenso wie ihre Mutter Rache für das, was der Familie von den anderen Flicks angetan worden ist."
Der Racheplan ist nach Ansicht von Börsenexperten keineswegs unrealistisch. Das Unternehmen Feldmühle Nobel bietet als Holding in breitgestreutem Besitz durchaus Chancen für eine überraschende Machtübernahme. Bei der Börseneinführung vor zwei Jahren wurden 100 Prozent des Grundkapitals großflächig verteilt.
Wieviel FeNo-Aktien Mick und Muck inzwischen besitzen, weiß bislang niemand genau. Sie werden, soviel ist sicher, auf den erbitterten Widerstand eines Aktionärsvertreters stoßen, der bereits auf der letzten Hauptversammlung
über mehr als ein Viertel des Aktienkapitals verfügte - der Deutschen Bank.
Irritiert haben die Frankfurter Geldmanager bereits zur Kenntnis genommen, daß Mick und Muck von "Kunstfehlern" reden, die dem größten deutschen Kreditinstitut "beim Ausschlachten des Konzerns unterlaufen" seien. Und es stört sie auch, daß Manager ihnen nun vorwerfen, den heraufziehenden Ärger hätten sie sich ersparen können, wenn sofort ein Stimmenlimit in die Satzung eingeführt worden wäre.
Der Kontrahent der Neffen, FKF, ist mit der Deutschen Bank osmoseartig verbunden. Seit 1971 sitzt er im Aufsichtsrat und ist gleichzeitig Großkunde: Er hat bei der Deutschen Bank rund zwei Milliarden Mark angelegt.
Wenn es um Eingemachtes geht, hören bei den Bankiers die leisen Töne auf. Von einem "Neffen-Problem" sprach Friedrich Wilhelm Christians, bis vor kurzem Vorstandssprecher der Bank. Muck Flick wiegelt denn auch Fragen nach der Übernahme ab. "Wir werden es doch nicht wagen", sagt er, "uns mit der Deutschen Bank anzulegen."
Andererseits steckt auch die Deutsche Bank in der Klemme. Wenn die Flicks ein lukratives öffentliches Angebot machen, müßte sich die Nummer eins der Geldbranche entscheiden. Entweder verärgert sie ihren prominenten Großkunden FKF und rät zum Verkauf, oder sie rät ab und riskiert Streit mit den vielen Kunden und Fonds, chen wollen.
Auch für die Aktionäre ist die Lage schwierig. Bei einem feindseligen Übernahmeversuch behalten sich die Akteure immer das Recht vor, die Aktien wieder zurückzugeben, wenn der angestrebte Prozentsatz aufgekaufter Papiere nicht erreicht wird. Der Kurs wäre dann, durch Spekulationen angetrieben, in die Höhe geschnellt, würde aber nach einem eventuellen Scheitern vermutlich abwärts sausen.
Solche Befürchtungen, meint Unternehmensberater Meier-Preschany, der den Übernahmeversuch unterstützt, sollten die Flick-Neffen nicht bremsen. "Ein Mann, der nicht träumen kann", philosophiert MP, "ist kein Realist. "Da sind Mick und Muck ganz nach seinem Geschmack: Die beiden träumen davon, dem Namen Flick wieder zu Ehren in der deutschen Industrie zu verhelfen.
[Grafiktext]
DIE DYNASTIE DES GROSSEN GELDES Stammbaum der Familie Flick (Auszug) Friedrich Flick 1883 - 1972 Marie Flick (geb. Schuß) 1890 - 1966 Otto-Ernst Flick 1916 - 1974 Barbara Flick (geb. Raabe) 1921 Friedrich Karl Flick 1927 Ursula Kloiber (gesch. Flick) 1944 Gert-Rudolf Flick (Muck) 1943 Friedrich Christian Flick (Mick) 1944 Dagmar Ottmann (geb. Flick) 1951 Alexandra Flick 1968 Elisabeth Flick 1973 Abfindung: 700 Millionen Mark
[GrafiktextEnde]

DER SPIEGEL 23/1988
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