20.06.1988

WIRTSCHAFTDer geplatzte Coup von Mick und Muck

Empört waren jene, die mit Feldmühle-Nobel-Aktien spekuliert hatten; schadenfroh die anderen, die den Börsen-Gerüchten nie getraut hatten: Am letzten Montag verkündeten die Flick-Brüder Gert-Rudolf und Friedrich Christian, daß sie ihre Übernahme-Absicht aufgeben. Über die Hintergründe rätseln Banker und Börsianer. *
Die Wiesbadener PR-Firma Kunz & Partnerorderte in einem halben Dutzend Zeitungen ganzseitige Anzeigen. Auftraggeber und Inhalt blieben geheim. Als Erscheinungstag waren der 10. oder der 16. Juni geplant.
Es handelte sich nicht gerade um eine alltägliche Offerte, Kunde war nicht irgendwer. Zwei Männer mit dem Familiennamen Flick standen hinter dem geheimnisvollen Auftrag.
Gert-Rudolf ("Muck") Flick, 45, und Friedrich Christian ("Mick") Flick, 43, Enkel des Konzerngründers Friedrich Flick und Neffen des Aussteigers Friedrich Karl Flick (FKF), wollten in einem bundesweiten Aufruf die 160 000 Aktionäre der Düsseldorfer Feldmühle Nobel AG zum Verkauf ihrer Papiere bewegen.
Die Chemie- und Papier-Holding, bei Aktienhändlern kurz Feno genannt, ist das Nachfolgeunternehmen des Flick-Konzerns. Sie war 1985 von FKF an die Deutsche Bank und von dem Geldinstitut ein halbes Jahr später an der Börse verkauft worden.
Nun also sollte das Unternehmen wieder zurück in den Familienbesitz der Flicks, wenn auch an andere Mitglieder des Clans. Rührend und verlockend hatten Mick und Muck ihren Kauf-Appell an die Aktienbesitzer mit der "Wertpapier-Kenn-Nummer 577230" formuliert. Auszug: _____" Die Feldmühle Nobel AG ist mit dem Lebenswerk unseres " _____" Großvaters Friedrich Flick aufs engste verbunden. Vor " _____" diesem Hintergrund sind wir am weiteren Schicksal dieser " _____" Firmengruppe interessiert und beabsichtigen, je eine " _____" Beteiligung von 25 % an der Feldmühle Nobel AG zu " _____" erwerben... Wir räumen deshalb den Aktionären der " _____" Feldmühle Nobel AG die Möglichkeit ein, uns ihre " _____" Feldmühle Nobel-Aktien zum Preis von DM 350,- je Aktie im " _____" Nennbetrag von DM 50,- zum Kauf anzubieten. " _____" Aktionäre, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen " _____" wollen, werden gebeten, ihre Feldmühle Nobel-Aktien mit " _____" Gewinnanteilsschein Nr. 2 bis 20 und Erneuerungsschein " _____" Wertpapier-Kenn-Nummer 577230 bis spätestens Donnerstag, " _____" den 30. Juni 1988 unmittelbar oder über ihre Depotbank... " _____" zur Veräußerung anzumelden und zur Verfügung zu stellen. " _____" Wir behalten uns vor, vom Erwerb der Aktien abzusehen, " _____" wenn uns nicht die Inhaber von mindestens 50 % der Aktien " _____" (=Stück 3.500.000 Aktien) ihre Aktien zum Ankauf " _____" anbieten. Die Entscheidung darüber werden wir spätestens " _____" am 1. Juli 1988 bekanntgeben. Bis dahin sind die " _____" Aktionäre an ihr Angebot gebunden. Dies gilt jedoch " _____" nicht, wenn während der Angebotsfrist öffentlich ein " _____" günstigeres Angebot eines Dritten ergeht, es sei denn, " _____" wir bieten nachträglich mindestens den gleichen " _____" Preis...Der Verkauf der Aktien ist für die Aktionäre " _____" provisions- und börsenumsatzsteuerfrei. "
Der Text ist nicht erschienen. Der Übernahme-Coup endete, noch bevor es richtig spannend wurde. Anfang voriger Woche zogen die beiden Flicks ihr Angebot zurück.
"Durch Indiskretionen und weitere Sondereinflüsse", ließen die Brüder wissen, sei bereits vor Börseneröffnung am vorigen Montag der Kurs für das Feno-Papier von 305 auf 325 Mark in die Höhe geschnellt. Die Differenz aber zwischen dieser Börsennotierung und der Flick-Offerte über 350 Mark erschien den Flicks zu gering. Die Aussichten "auf eine erfolgreiche Übernahme", erklärten sie, seien damit erheblich gesunken.
Die Börsenprofis waren platt und, soweit sie mit Feno-Aktien spekuliert hatten, erbost. Welches Spiel wurde da getrieben? Kein anderes Börsenmanöver, Springer vielleicht ausgenommen, löste in der Gerüchteküche von Börse und Banken soviel Mutmaßungen, Spekulationen und Mißtrauen aus wie der Feno-Fall. _(Links: mit Frau Donatella und Mutter ) _(Barbara Flick; rechts: mit Gräfin Maja ) _(von Schauburg-Glauchau. )
Sicherlich hat dabei auch die Technik des Coups Irritationen ausgelöst. Erstmals in der deutschen Börsengeschichte sollte Aktionären ein sogenanntes feindliches Übernahmeangebot gemacht werden, wie es in den USA gang und gäbe ist. Dort werden häufig Firmen gegen den Willen des Managements aufgekauft ("hostile takeover").
Die verpatzte Premiere löste vielerlei Spekulationen aus. Warum waren Mick und Muck abgesprungen? Am einfachsten schien noch die Erklärung, die beiden hätten mit ihrem Manöver nur die Kurse treiben wollen, um dann einen Riesen-Gewinn abzuziehen. Auch die Version, die Neffen hätten von ihrem Onkel Friedrich Karl Flick eine Art Abfindungszahlung erhalten, machte die Runde.
Andere buchten die Neffen rasch als Nonvaleurs ab. Ihnen hätten, hieß es, im letzten Moment offenbar Mut und Nerven gefehlt.
Courage und Stehvermögen hätten die zwei, wenn alles ernst gemeint war, tatsächlich gebraucht. Sie hatten es bei dem Poker um Geld und Einfluß mit mächtigen Gegnern zu tun: mit deutschen Banken, bei denen feindliche Übernahmen als unfein gelten. Madeleine Hall von der Londoner Brokerfirma Schroeder Investment meint, deutsche Bankiers seien mit solchen auch in Europa schon praktizierten Börsenmanövern "einfach nicht vertraut".
"Westdeutsche Banken verhinderten Übernahmeangebote", meldete die amerikanische "International Herald Tribune". Es sei offenkundig, daß Bankiers mit allen Mitteln gegen das Vorhaben der Flick-Brüder gekämpft hätten. Angeführt worden sei die Opposition von der Deutschen Bank.
Die Spur führt wahrscheinlich in die richtige Richtung. Das Börsenmanöver war vor allem für das mächtigste deutsche Geldhaus, die Deutsche Bank, ein höchst brisanter Vorgang. Von den Geldmanagern und deren Großkunden, dem ehemaligen Konzerninhaber Friedrich Karl Flick, fühlen sich Mick und Muck übel reingelegt.
Es geht dabei um jahrelange Familienstreitigkeiten. Viel Geld ist im Spiel und wenig Familiensinn: Ohne diesen Zündstoff ist auch der Hintergrund des Takeover-Manövers nicht ausreichend erhellt.
Die zwei Flick-Linien liegen seit Jahrzehnten miteinander im Clinch. Es hatte damit begonnen, daß der Konzerngründer 1966 seinen ältesten Sohn Otto-Ernst, den Vater von Mick und Muck, gegen 80 Millionen Mark Abfindung aus dem Konzern bugsierte.
Die beiden Enkel und ihre Schwester Dagmar wurden neun Jahre später von ihrem Onkel Friedrich Karl für insgesamt 308 Millionen Mark aus dem Unternehmen gedrängt. Als FKF nach der Parteispenden-Affäre seinen Konzern 1985 verkaufen wollte, meldeten sich die Neffen als Interessenten. Doch der Oheim lehnte ab und verkaufte für 5,3 Milliarden Mark an die Deutsche Bank.
Die Neffen nörgelten auch damals am Verhalten des größten deutschen Kreditinstituts herum. Sie warfen den Frankfurter Bankiers "Kunstfehler" vor, die der Deutschen Bank "beim Ausschlachten des Konzerns unterlaufen" seien.
Unstrittig ist, daß die Geldmanager mit ihrem Großkunden FKF den Deal des Jahrhunderts gemacht haben. Zunächst verkauften sie aus dem Flick-Konglomerat ein Daimler-Paket - dank der damaligen Börsen-Hausse für den wunderschönen Preis von 3,8 Milliarden Mark. Kurz vorher hatten sie für weitere 1,5 Milliarden Mark den Flick-Anteil am US-Konzern Grace veräußert. Den Rest-Konzern, in Feldmühle Nobel AG umgetauft, brachte die Deutsche Bank für rund zwei Milliarden Mark an die Börse.
Den Flick-Intimus Heribert Blaschke, der früher die Steuerabteilung der Flick-Tochter Dynamit Nobel geleitet hatte, machte die Bank zum Vorstandsvorsitzenden der Feno - eine angemessene Aufmerksamkeit für die hilfreiche Unterstützung, die Blaschke der Deutschen Bank bei den Verhandlungen mit dem schwierigen FKF hatte zuteil werden lassen. Der Feno-Chef ist nebenbei weiterhin Finanzberater des Milliardärs Friedrich Karl Flick.
Gegen die Verbindung Deutsche Bank/Blaschke/FKF kämpfen die beiden promovierten Juristen Mick und Muck schon seit Jahren vor den Gerichten. Das Takeover sollte der wirkungsvollste Vorstoß sein.
Alle Versuche gingen bislang daneben. Erst wenige Wochen vor dem Börsenspektakel hatten die beiden vor dem Düsseldorfer Amtsgericht eine böse Schlappe erlitten.
Die Erben aus der dritten Flick-Generation hatten vor Gericht eine Sonderprüfung wegen des Grace-Verkaufs erzwingen wollen. Die Feno-Hauptversammlung hatte Mitte 1987 einen solchen Sonderprüfungsantrag abgelehnt.
In erster Instanz verloren Mick und Muck, und wie. Der Düsseldorfer Amtsrichter Hans Dieter Heetfeld wies Anfang Mai die beiden Kläger mit der deftigen Formulierung zurück, sie verfolgten mit ihrem Prüfungsantrag "persönliche, grob eigennützige Ziele".
Nach Verkauf der Flick KG hätten die Kläger eine Ausgleichszahlung von 225 Millionen Mark erhalten und damit "ausdrücklich auf Ansprüche aus allen Rechtsgründen verzichtet". Ihre Klage sei, starker Tobak, ein "Rechtsmißbrauch".
Nach dem Einbruch auf dem Börsenparkett zogen die Flicks die schon eingelegte Beschwerde gegen diesen Beschluß zurück. Der Fall Grace ist für sie in der Kraftprobe Flick gegen Flick (und die Deutsche Bank) ohnehin nur ein Nebenaspekt.
Die juristische Entscheidungsschlacht findet in Frankfurt statt. Vor dem Landgericht streiten der Onkel und die Neffen um die Abwicklung des Verkaufs.
Gleichzeitig prüfen die Enkel, ob sie in einem weiteren Verfahren FKF nachweisen können, er habe bei dem Deal gegen Auflagen des Firmengründers verstoßen. Friedrich Flick hatte angeordnet, das Unternehmen "so lange als irgend möglich im Besitz der Familie zu halten". Sohn Friedrich Karl jedoch habe, wie die Neffen wohl nicht zu Unrecht meinen, ohne Not verkauft.
Die Wahrung des Familienerbes steht den beiden dabei gewiß nicht allein im Sinn. Es geht den Millionären auch ums
Geld. Mick und Muck verlangen eine Neuverteilung des Erbes von Großvater Friedrich. Genannt wird die stolze Summe von rund einer Milliarde Mark.
Ein gewöhnlicher Erbenstreit mithin, nur auf höchstem gesellschaftlichen und finanziellen Niveau. Der alte Friedrich Flick, der aus dem Nichts mit raffinierten und brutalen Börsenmanövern ein Imperium geschaffen hatte, hinterließ sein Geld einer Schar von Nachkommen, die zu mehr als solchen Krächen offenbar nicht fähig ist.
Sohn Friedrich Karl schaffte es noch nicht mal, den Konzern zu einem Preis zu verkaufen, der ungefähr dem Marktwert entsprach. Die Enkel, die der Alte so mochte, haben offenbar auch nicht viel vom großväterlichen Talent mitbekommen.
Wenn Friedrich Flick, den Börsianer den "Geier" tauften, eine Firma seinem Reich einverleiben wollte, ging er äußerst geräuschlos vor. Er ließ sich dabei, wenn nötig, viel Zeit.
Nichts davon bei seinen Enkeln. Auf die Übernahme-Idee kamen sie erst, als sie von einem Schachzug Blaschkes hörten. Der Feno-Chef hatte seinem Aufsichtsrat die Empfehlung gegeben, die Stimmrechte eines einzelnen Akionärs auf maximal fünf Prozent zu beschränken. "Wir wollen hiermit ein Signal geben", begründete Blaschke im Frühjahr den Schritt, "daß wir uns gegen Übernahmen wehren werden."
Weil Stimmrechtsbegrenzungen in deutschen Aktiengesellschaften in Mode gekommen sind (siehe Graphik), schien der Schritt nicht außergewöhnlich.
Die Flick-Brüder waren sich allerdings sicher: Blaschkes Blockade galt ausschließlich ihnen. Anfang Mai entschlossen sich die Neffen zu ihrem Börsenabenteuer. Es war höchste Zeit. Am 12. Juli soll auf der Hauptversammlung die Stimmrechtsbeschränkung beschlossen werden.
Durch einen flotten Einstieg wollten die Brüder die Stimmenfessel verhindern. Ein Unternehmenskonzept hatten die beiden, die seit gut zehn Jahren vor allem mit der Vermögensverwaltung beschäftigt sind, nicht parat. Nur eins schien klar: Blaschke wäre sofort gefeuert worden.
Generalstabsmäßig wurde die Aktion vorbereitet, an Kosten und Mühen sollte es nicht mangeln. Knapp zwei Dutzend Fachanwälte, Börsenspezialisten, Bankiers und PR-Leute tüftelten an dem kühnen Projekt. Beteiligt waren Fachleute wie Manfred Meier-Preschany, früher der zweite Mann der Dresdner Bank.
Die Probleme fingen schon damit an, daß kein deutsches Geldhaus, nicht einmal die sonst stets einsatzbereite DG Bank, die Funktion einer Depotbank übernehmen wollte. Eine große ausländische Bank mußte aushelfen.
Die Finanzierung war auch nicht so ganz einfach. Mick, Muck und Mutter Barbara, die sich in dem Kampf gegen Schwager Friedrich Karl kräftig engagiert, legten zusammen. Die drei haben ein Vermögen von über einer Milliarde Mark.
Weil davon nicht alles rasch zu Barem gemacht werden kann, hätte ein Teil der für die Transaktion erforderlichen 1,225 Milliarden Mark über Kredite finanziert werden müssen. Das wollte, unter der Bedingung größter Diskretion, ein deutsches Geldhaus übernehmen.
Die Vorbereitungen blieben, wie anders, nicht verborgen. Das Fachblatt "Börsen-Zeitung" hat den Verlauf festgehalten: "Am 6. Juni hatte der SPIEGEL über die Absichten der Flicks berichtet, am 7. Juni die ,Börsen-Zeitung'' und am 8. Juni das ,Wall Street Journal''." Als die SPIEGEL-Geschichte erschien, lag der Kurs noch bei 292.
Die Strategie geriet durcheinander. Aufgescheucht flogen Anfang voriger Woche Mick und Muck, die zwischen ihrem Landsitz im US-Bundesstaat Kansas, London und dem Schweizer Domizil in Horw bei Luzern pendeln, in Frankfurt ein.
Das angesammelte Geld reichte, mit dem spitzen Bleistift gerechnet, gerade für ein Angebot von 350 Mark je Aktie. Weil das Feno-Barometer schnell auf über 300 Mark kletterte, wollten die Flicks umdisponieren und das Angebot auf 400 Mark je Aktie heraufsetzen.
Ihr Kalkül: Da bei den Hauptversammlungen in der Regel höchstens 80 Prozent der Stimmen abgegeben werden, schien ihnen ein Paket von 40 Prozent ausreichend für die Übernahme. Doch die finanzierende Bank zog da nicht mit, das Risiko schien den Geldmanagern zu groß.
Der Damm brach, nachdem vorletztes Wochenende durchgesickert war, die Flicks wollten Anzeigen schalten lassen. Am vorigen Montag dann war der Kurs nicht mehr zu halten, er wurde ausgesetzt - die Flicks zogen sich geschlagen zurück.
Mehr noch als die Kurse wucherten die Gerüchte. Massiv gingen die Flicks gegen die Behauptungen vor, sie hätten Kurspflege betrieben - also mit gezielten Andeutungen über ein Takeover den Kurs hochgetrieben, um eigene Bestände günstig verkaufen zu können. Einige Redaktionen handelten sich deswegen "Unterlassungserklärungen" mit der Androhung einer Konventionalstrafe von 50 000 Mark ein.
Die beiden beteuern, sie und die Familie hätten seit dem Frühjahr 1987 "weder unmittelbar noch mittelbar" auch nur eine Feno-Aktie "ge- oder verkauft". Seit März vorigen Jahres hielten sie "unverändert 50 000 Aktien" der Feldmühle Nobel AG. 40 000 davon sind seitdem bei der Dresdner Bank unter der Depot-Konto-Nummer 9/877/976 registriert und laut Bankbescheid "in Sammelverwahrung".
Wenn nicht die Flicks - irgend jemand hat ganz groß mit Feno-Aktien gehandelt. Über 350 000 Feno-Aktien, ein Zwanzigstel des Gesamtbestandes, wurden an manchen Tagen umgeschlagen. Größere Pakete sollen noch im Besitz der Kuweitis sein.
Nach dem Rückzug der Brüder ist der Kurs der Aktie wieder unter 300 gefallen. Der Feldmühle-Nobel-Konzern mit Chef Blaschke und seinen Mitarbeitern ist vorläufig sicher vor den Flick-Brothers. Erst mal - ob andere Übernahme-Interessenten auf Dauer abgewehrt werden können, ist keineswegs gewiß. Auch wenn bei der Feno die Stimmrechtsbegrenzung in Kraft treten sollte, Aufkäufer hätten noch Chancen.
So sieht es auch Hans Peter Schreib, Feno-Aufsichtsrat und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. "Über Strohmänner", erläutert Schreib, "kann jede Stimmrechtsbeschränkung leicht umgangen werden. Man muß nur mehrere Fünf-Prozent-Pakete auf mehrere Personen aufteilen." _(Mit Freundin Ingrid Ragger. )
[Grafiktext]
DAS STREITOBJEKT FELDMÜHLE NOBEL Aktiengesellschaft . Düsseldorf Kapital: 350 Millionen Mark . 42 924 Mitarbeiter Umsatz 1987: 9,8 Milliarden Mark . weltweit 147 Beteiligungen GRUPPEN Buderus Aktiengesellschaft, Wetzlar; Kapital 101,5 Millionen Mark Dynamit Nobel Aktiengesellschaft,Troisdorf; Kapital: 140 Millionen Mark Feldmühle Aktiengesellschaft, Düsseldorf; Kapital: 348 Millionen Mark KONZERNBEREICHE HEIZUNGSPRODUKTE BAU-UND ABWASSER-PRODUKTE KÜCHENERZEUGNISSE EDELSTAHLERZEUGNISSE SPRENGMITTEL UNSTSTOFFPRODUKTE (FORMTEILE) PAPIER UND KARTON TECHNISCHE PRODUKTE
[GrafiktextEnde]
Links: mit Frau Donatella und Mutter Barbara Flick; rechts: mit Gräfin Maja von Schauburg-Glauchau. Mit Freundin Ingrid Ragger.

DER SPIEGEL 25/1988
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