18.07.1988

„Stalin, der Totengräber der Revolution“

„Der giftige Nebel löst sich auf“ - unter dieser Überschrift druckte das Reformblatt „Moskauer Nachrichten“ ("Moskowskije nowosti") den bisher schonungslosesten Bericht über die Ermordung führender Kommunisten durch Stalin in den dreißiger Jahren: der jetzt rehabilitierten Lenin-Gefährten Grigorij Sinowjew und Lew Kamenew, des Wirtschaftorganisators Jurij Pjatakow und des Deutschlandkenners und Weltrevolutionärs Karl Radek. Auszug: *
Schwierig ist die Entstalinisierung, aber notwendig, ein gesunder Vorgang. Sie ist wieder einen Schritt vorangekommen. Sinowjew, Kamenew, Pjatakow und Radek, die 1936 und 1937 in zwei großen politischen Prozessen als Angeklagte vor Gericht standen, sind rehabilitiert worden.
Gestützt auf gerichtliche Fälschungen, begann Stalins Terror Ende der zwanziger Jahre mit dem "Schachty"-Fall _(Prozeß gegen ausländische ) _(Entwicklungshelfer. )
und dem "Industriepartei"-Prozeß, in dem die alte technische Intelligenz wegen natürlicher Fehlschläge in der forcierten Industrialisierung angeklagt wurde.
Die nächsten Opfer waren die russischen Bauern, die während der Zwangskollektivierung zu Beginn der dreißiger Jahre - fünf bis zehn Millionen kamen um - einem wahren Völkermord ausgesetzt waren. Stalins dritter Schlag richtete sich gegen die Partei, ihre alte Garde.
Auch vorher hatten Oppositionelle schon ins Exil und ins Gefängnis gehen müssen. Aber mit den Prozessen der dreißiger Jahre wurden die bekanntesten Partei- und Staatsführer zum Tode verurteilt - ehemalige Mitglieder des Politbüros und Zentralkomitees, Lenins erste Kampfgefährten, die er in seinem Testament erwähnt hatte.
Stalin befahl (seinem Geheimpolizeichef) Genrich Jagoda, die Ermordung Kirows (Parteichef in Leningrad) früheren Oppositionellen anzuhängen: den Trotzkisten und Mitgliedern des Sinowjew-Kamenew-Blocks. Im April 1935 wurden ungefähr 300 Oppositionelle in den Kellern der Lubjanka eingekerkert. Bei den Verhören prügelte man die Geständnisse aus ihnen heraus.
Schon im Mai lagen ungefähr 15 relativ überzeugende Geständnisse vor. Kein Wunder: Leonid Sakowski, stellvertretender Volkskommissar für Inneres - er war vor der Revolution rechtskräftig wegen Mordes verurteilt worden -, brüstete sich, er hätte sogar Marx zu dem Geständnis bringen können, für Bismarck gearbeitet zu haben.
Am 29. Juli 1936, einen Monat vor dem ersten Prozeß, erließ das Zentralkomitee der KPdSU auf Stalins Initiative eine Geheiminstruktion über die Zulässigkeit jeder beliebigen Methode bei den Verhören von "Spionen, Konterrevolutionären, Weißgardisten, Trotzkisten und Sinowjewisten". Drohend sagte Stalin zu dem Ermittlungsbeauftragen Lew Mironow: "Laß dich nicht ohne Kamenews Geständnis bei mir blicken." Bald danach teilte Mironow Kamenews Schicksal. Auch Sakowski.
Wozu brauchte Stalin eigentlich alle diese Prozesse und Massaker? Alle früheren Oppositionellen, von Sinowjew und Kamenew bis zu Nikolai Bucharin und Alexej Rykow, hatten auf dem 17. Parteitag 1934 ihre Fehler öffentlich zugegeben.
Warum war Radek dem Tode geweiht, ein - sogar der Ankläger Andrej Wyschinski gab das zu - begabter Journalist, der zusammen mit Bucharin die "Stalinsche Verfassung" entworfen und auch Artikel geschrieben hatte, in denen Stalin als ihr "Schöpfer" gepriesen wurde?
Warum wurde Pjatakow erschossen, der so erfolgreich den Aufbau der Industrie organisiert und in den zwanziger Jahren die trotzkistische Opposition in die Schranken gewiesen hatte?
Offenbar, damit es niemand wagen würde, die Richtigkeit von Stalins Kurs anzuzweifeln. Und damit jeder wußte, daß auf jede Schwankung - egal wie lange sie zurücklag, egal, ob es nur eine vorübergehende Verwirrung unter Lenin war -, auf jede Opposition unter Stalin der Tod stand.
Stalin soll einmal gesagt haben, es sei ihm lieber, man unterstütze ihn aus Angst als aus Überzeugung: Die Überzeugung könne sich ändern.
Den Angeklagten der beiden Prozesse wurde das größte Verbrechen zur Last gelegt: Verständnis für das Memorandum des Moskauer Parteisekretärs Martemjan Rjutin aus dem Jahre 1932, Stalin sofort abzusetzen; Stalin sei "der böse Geist der russischen Revolution, der mit seiner Machtgier und seinem Rachedurst die Revolution an den Rand des Abgrunds gebracht hatte".
Zu Stalins großem Entsetzen war der Hauptangeklagte des Prozesses in absentia: Lew Trotzki. Er hatte 1926 Stalin den Totengräber der Revolution genannt. Als jedoch die Industrialisierung vorangetrieben und die Bauern in die Kolchosen gezwungen wurden, folgte Stalin Trotzkis linkem Konzept, wobei er vor keiner Absurdität zurückschreckte.
Sinowjew, Kamenew und weiteren Angeklagten wurde hauptsächlich eine Verschwörung gegen Stalin und andere Parteiführer sowie Regierungsmitglieder vorgeworfen, auch gegen solche, die später selbst Repressalien ausgesetzt waren. Danach erkannte Stalin offenbar, daß ein zu starker persönlicher Akzent in den Anklagen einen schlechten Eindruck _(Bei der Beerdigung des ) _(Geheimpolizeichefs Felix Dserschinski ) _(1926 in Moskau mit Bucharin (r., in ) _(Weiß), Rykow (2.v.l.), Trotzki (hinter ) _(Rykow). )
hinterlasse. Für den Prozeß gegen Pjatakow und Radek wurde die Anklage daher anders formuliert: Trotzki und weitere Oppositionelle hätten versucht, Stalin zu stürzen und dazu mit Nazideutschland und Japan konspiriert, wofür sie als Gegenleistung mit sowjetischem Territorium hätten zahlen wollen. Daher war jeder, der gegen Stalin war, ein Trotzkist, also Volksfeind.
Warum die Angeklagten Geständnisse ablegten, muß man jene fragen, die immer noch stalinistische Illusionen hegen; viele der Angeklagten hatten doch die Kerker unter dem Zaren und den Weißgardisten überlebt - ohne zu kapitulieren.
Die Antwort liefert George Orwell, dessen Roman "1984" hier demnächst erscheinen wird - es gibt Foltermethoden, die jeden brechen, selbst den Standhaftesten.
Einige leisteten dennoch lange Zeit Widerstand. Nikolai Muralow, ein Held des Bürgerkrieges, der für seine Tapferkeit bekannt war, widersetzte sich acht Monate lang.
Die moralische Folter - die Drohungen, die Angehörigen umzubringen - war schlimmer als die körperliche Tortur. Iwan Smirnow, der (den weißgardistischen Anführer) Koltschak besiegt hatte und dessen Kandidatur für das Amt des Generalsekretärs sogar vor Stalin diskutiert wurde, hielt allem stand, bis er seine Frau und Tochter auf dem Korridor des Zuchthauses traf.
Er legte die notwendigen Geständnisse unter der Bedingung ab, daß seine Frau nicht als Angeklagte, sondern als Zeugin behandelt würde. Jagoda respektierte die Bedingung, aber als er dann selbst verhaftet wurde, beschuldigte man ihn, er habe dies getan, um Smirnow zu decken.
Einigen gelang es, den Drohungen standzuhalten. Sogar als (Jagodas Nachfolger) Nikolai Jeschow drohte, Kamenews Sohn zu erschießen, lehnte dieser es ab, die Beteiligung an einer nichtbestehenden Verschwörung zuzugeben. Dann begann die Folter.
Kamenew und Sinowjew waren einverstanden, das Geständnis zu unterschreiben, sofern Stalin in Gegenwart weiterer Politbüromitglieder zusage, sie und ihre Angehörigen am Leben zu lassen. Es spricht einiges dafür, daß Stalin ähnliche Zusammenkünfte mit Radek und Grigorij Sokolnikow hatte und ihnen versprach, sie als Gegenleistung für ihre Geständnisse am Leben zu lassen. Sie wurden "bestraft" statt erschossen, kamen jedoch zwei Jahre später in Lagern um. Radek wurde von gewöhnlichen Kriminellen ermordet.
Ein paar Angeklagte blieben unbeugsam. Laut den Protokollen des Pjatakow-Radek-Prozesses waren 36 Fälle vorbereitet worden, aber nur 17 Personen saßen auf der Anklagebank. Wer waren die anderen? Werden wir jemals die Namen derjenigen erfahren, die nicht nachgaben?
Wir übersehen nicht, daß eine bestimmte sozial-psychologische Grundlage für die "Zusammenarbeit" der Angeklagten mit den Anklägern vorhanden war: die Erosion der moralischen Standards, jener unveränderlichen Werte der gesamten Menschheit, denen wir uns heute zuwenden.
Hätte Sinowjew bedingungslos gegen Stalin kämpfen können, da sich doch Sinowjew und Kamenew über Lenins letzten Wunsch hinwegsetzten und Stalin von dem Posten des Generalsekretärs nicht entfernten? Da Sinowjew und Trotzki ihre bekannte Rücksichtslosigkeit während der Revolution als Zeichen von Tapferkeit betrachteten?
Sie selbst hatten die Vernichtungsmaschinerie in Gang gesetzt, die sie nun zermalmte. Und was soll man über Pjatakow und Radek sagen, die während des Prozesses gegen Sinowjew und Kamenew in den allgemeinen schrecklichen Chor einstimmten, der die Todesstrafe forderte?
Nikolai Walentinow ("Wolski"), ein emigrierter Menschewik, traf seinen Freund Pjatakow unmittelbar nach der Kapitulation der Oppositionellen 1928 in Paris und warf ihm vor, er habe nicht genügend Zivilcourage. Pjatakow rechtfertigte sich, ein echter Bolschewik kenne keine Grenzen - weder moralisch noch politisch und nicht einmal physisch.
"Die Persönlichkeit eines echten Bolschewiken geht im Parteikollektiv auf", fügte er hinzu, "und so kann er sich von seinen eigenen Überzeugungen oder Entscheidungen lösen." Wie mörderisch und selbstmörderisch ist der moralische Nihilismus, der hier als revolutionäre Haltung ausgegeben wurde! Geständnisse sind Geständnisse, aber selbst damals waren die "zurechtgemachten Aussagen" augenfällig. Smirnow wurde beschuldigt, er habe der Terroristengruppe um Trotzki und Sinowjew angehört, die der Anklage zufolge 1932 auftauchte. Smirnow wurde jedoch schon zu Anfang der dreißiger Jahre inhaftiert. In dem Prozeß verlangte Wyschinksi von Smirnow eine Bestätigung seines Geständnisses, er habe zu der Gruppe gehört. "Von welcher Gruppe sprechen Sie?" fragte Smirnow zurück.
In demselben Verfahren stellte der Angeklagte Gregorij Jewdokimow eine rhetorische Frage: "Wer wird uns auch nur ein einziges Wort glauben?" Und der rote Kommissar Sergej Mratschkowski, ein Arbeitersohn und -enkel, berichtete, wie er im Alter von 15 Jahren zur Revolution gekommen war, und rief dann sarkastisch aus: "Und hier stehe ich nun vor euch als Konterrevolutionär!" Die Richter und Wyschinski blickten einander an, aber es war nichts dagegen zu sagen.
Radek, der gezwungen wurde, seinen Freund Bucharin einen Verschwörer zu nennen, brachte gleichzeitig Bucharin auf den Gedanken, wie er sich selbst in seinem Schlußwort vor Gericht verteidigen könne. Radek sagte, der ganze Prozeß basiere auf "unseren Geständnissen". Dann fügte er hinzu: "Wenn ihr es mit gewöhnlichen Verbrechern und Spionen zu tun habt, worauf gründet ihr dann eure Überzeugung, daß wir die Wahrheit gesagt haben, die reine Wahrheit?" _(Bucharin vor Gericht: "Die Geständnisse ) _(der Angeklagten sind ein ) _(mittelalterliches juristisches Prinzip ) _(... Man muß ein Trotzki sein, um nicht ) _(die Waffen zu strecken." )
Es gab noch mehr Fehlschläge. Eduard Goltsman, ein Mitangeklagter
im Prozeß gegen Sinowjew und Kamenew, versicherte, er habe im Kopenhagener Hotel Bristol Anweisungen von Trotzkis Sohn erhalten. Dänische Zeitungen stellten fest, daß das Hotel Bristol bereits 1917 abgerissen worden sei.
In dem Prozeß 1937 "gestand" Pjatakow, er habe sich im Dezember 1935 illegal mit Trotzki in Norwegen getroffen. Er sei in einem Sonderflugzeug der Nazis von Berlin nach Oslo geflogen. In den norwegischen Zeitungen hieß es dazu, den ganzen Winter über sei kein einziges Flugzeug aus Berlin in Oslo gelandet.
Stalin, der Produzent des Prozesses, und Wyschinski, sein Regisseur, machten aus ihrer Verachtung für elementare juristische Beweise überhaupt keinen Hehl - sie prahlten sogar noch damit. "In Verschwörungsfällen kann man solchen Anforderungen nicht nachkommen", erklärte Wyschinski im Prozeß gegen Pjatakow und Radek. In derselben Rede sagte er zu einem der Angeklagten: "Er ist ein Agent des deutschen oder des polnischen Geheimdienstes - daß er ein Agent ist, darüber gibt es überhaupt keinen Zweifel."
Stalin, der seinen Durst nach Blut stillte, unterminierte die antifaschistische Front und schürte das Mißtrauen des demokratischen Westens gegen die UdSSR. Die Gründe für unsere Verluste 1941 und die millionenfachen Kriegstoten liegen im wesentlichen in den Prozessen der dreißiger Jahre. Die Wahrheit über diese Prozesse zerstört jenen Mythos um Stalin, der viele unserer Generation vergiftet hat.
Prozeß gegen ausländische Entwicklungshelfer. Bei der Beerdigung des Geheimpolizeichefs Felix Dserschinski 1926 in Moskau mit Bucharin (r., in Weiß), Rykow (2.v.l.), Trotzki (hinter Rykow). Bucharin vor Gericht: "Die Geständnisse der Angeklagten sind ein mittelalterliches juristisches Prinzip ... Man muß ein Trotzki sein, um nicht die Waffen zu strecken."

DER SPIEGEL 29/1988
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