27.06.2015

TiereVampire mögen am liebsten Schweine

Südamerikanische Vampirfledermäuse gehen bei ihren nächtlichen Jagdausflügen so vorsichtig vor, dass ihre schlafenden Opfer vom Aufsetzen der gepolsterten Füßchen und dem Biss der messerscharfen Zähnchen meist überhaupt nichts mitbekommen. Im "Journal of Mammalogy" haben Zoologen aus Brasilien jetzt enthüllt, wer am ehesten mit den nächtlichen Besuchern rechnen muss. Für ihre Studie fingen die Forscher mit Netzen in 18 entlegenen Dörfern Amazoniens 163 Fledermäuse ein. Dann fahndeten sie im Kot der Blutschlecker nach dem Erbgut ihrer Opfer. Ergebnis: Die Vampire verschmähten die wilden Tiere aus den umliegenden Wäldern und ernährten sich ausschließlich von Haustierblut. Sie tranken den Lebenssaft von Hühnern, Rindern und Hunden – am allerliebsten aber das Blut von Schweinen. Menschen hingegen blieben von den Vampiren verschont.
Von Ble

DER SPIEGEL 27/2015
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