18.01.1993

Geschäft mit dem Ozonloch

Schutz vor dem Sonnenbrand - und damit vor einer der Hauptursachen von Hautkrebs - soll eine Kunststofffolie bieten, die von der Göppinger Firma Kaliko entwickelt wurde. Die Strahlenfilterfolie aus PVC läßt die kurzwelligen Strahlen der Sonne vom Typ UV-B nicht passieren. Die eher langwelligen Strahlen des Typs UV-A werden, so die Hersteller, "dosiert" durchgelassen. Ein Sonnenbrand werde so ausgeschlossen, nicht jedoch eine Bräunung, die zum Eigenschutz der Haut beiträgt. Das Material unter dem Namen "pro cutis" soll nach Angaben der Vertriebsfirma vor allem in Sonnenschutzkleidung, Schirmen, Markisen oder Segeln Verwendung finden. Die Folie hat je nach gewählter Farbe einen Lichtschutzfaktor bis über 40 und ist witterungs- und klimastabil. Absatzchancen rechnen sich die Folienvertreiber vor allem in Australien aus. Dort hat - infolge des Ozonlochs - die Hautkrebsrate stark zugenommen.


DER SPIEGEL 3/1993
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