08.02.1993

MODERNES LEBENRhythmisches Gitarren-Dutzend

Sie wollen die Welt verändern, zumindest die der Musik. Zwölf Hamburger spielen gleichzeitig auf zwölf Gitarren, begleitet von zwei Schlagzeugen und einem Baß: Rossburger Report heißt die Gruppe, die Mitglieder stammen aus Independent-Bands mit Namen wie Lumpen, Mastino, Eisenvater oder Slime. Sie sehen sich als Grenzgänger zwischen E- und U-Musik, und entsprechend haben die Komponisten Markus Lipka und Christian Mevs ihre Partituren konzipiert: Symphonische Dissonanzen, klassische und Heavy-Metal-Elemente, Hindemith und Ligeti, Pink Floyd und AC/DC - alles ist drin. Das Ganze klingt mal rhythmisch, mal melodisch, mal monoton und immer sehr voluminös. Das Projekt ist noch jung, hat aber Zukunft; der Live-Mitschnitt eines umjubelten Konzerts, das der NDR Ende Januar aufzeichnete, soll im Frühjahr bei der britischen Plattenfirma 4 AD als CD erscheinen.

DER SPIEGEL 6/1993
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 6/1993
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

MODERNES LEBEN:
Rhythmisches Gitarren-Dutzend