15.02.1993

„Da läuft ein Großversuch“

Nachdem schon der Zahnfüller Amalgam in Verruf geraten ist, mehren sich neuerdings die Alarmmeldungen über einen neuen Giftstoff im reparierten Gebiß: Legierungen mit dem Edelmetall Palladium, die bei Millionen von Kassenpatienten für Zahnersatz verwendet werden, können womöglich die Gesundheit schwer schädigen.
New York, New York", gesungen von Frank Sinatra, das Lied des Erfolgs, gibt auf dem Anrufbeantworter des Kölner Diplomkaufmanns Thomas Rihm, 31, den richtigen Hinweis: Hier wohnt ein Gewinnertyp.
Vor gut einem Jahr geriet der aufstrebende Angestellte jedoch plötzlich in die Krise. Rihm hatte sich, bei einer umfassenden Behandlung, insgesamt sechs Zähne überkronen lassen.
Den athletischen Marathonläufer befielen daraufhin ständig Grippegefühle und Abgeschlagenheit; starke Gelenk- und Kopfschmerzen peinigten ihn. Im Mund hatte er einen metallischen Geschmack.
Der junge Mann mußte den Sport aufgeben, sein Zustand verschlechterte sich zusehends. Kein Arzt konnte helfen.
Am Ende einer erfolglosen Odyssee durch die Praxen vieler Schulmediziner geriet Rihm an die "Interessengemeinschaft der Zahnmetallgeschädigten", einen Verein im hessischen Hüttenberg-Rechtenbach mit bundesweit über 1700 Mitgliedern. Die meisten zeigen Symptome wie der junge Ökonom und sind, kurz nach dem Einsatz von Zahnkronen oder Brücken, erkrankt.
Vor drei Monaten ließ Rihm ("In drei Wochen habe ich mehr über Zahnmetalle gepaukt als in drei Monaten für meine Diplomarbeit") sämtliche Kronen entfernen. Prompt stellte sich Besserung ein, das Lauftraining hat der Kölner wiederaufgenommen.
Wie rund 70 Prozent der organisierten Zahnmetallgeschädigten waren Rihm Kronen mit einer Palladium-Kupfer-Legierung eingesetzt worden. Palladium, das vor allem in südafrikanischen und sibirischen Minen gewonnen wird, ist ein silberfarbenes Edelmetall aus der Platingruppe. Der formbare Stoff, chemisches Kürzel Pd, wird in großen Mengen bei der Standardversorgung von Zahnpatienten eingesetzt, die lediglich mit der gesetzlichen Pflichtkrankenversicherung aufwarten können und den Ärzten daher nur Normalvergütungen einbringen.
Verantwortlich für die Einführung des Zahnersatzes aus Legierungen des Palladiums mit Kupfer oder Silber, in der Branche als "Spargold" bespöttelt, ist der Bonner Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU), bis vor zwei Jahren Vorkämpfer für die Kostendämpfung im Gesundheitswesen.
Falsche Zähne aus Gold waren nach Ansicht der Sparkommissare zu teuer geworden, die gesetzlichen Krankenversicherungen wollten für die "Vermögensbildung im Mund" der Patienten, so der Kassen-Jargon, nicht länger aufkommen. Palladium, ließ Blüm vor sieben Jahren bekanntgeben, sei eine "ausreichende" und "wirtschaftliche" Alternative.
Eine gewagte Neuerung. Zwar liegt bisher nur in einigen hundert Fällen ein konkreter Verdacht vor, daß Palladium den ganzen Körper schädigen kann. Doch richtig ist auch, daß es für den größten Teil der Palladium-Legierungen, die seither zigmillionenfach in den Mündern der Kassenmitglieder landen, keinerlei Erfahrungen gab, ob die Patienten die Stoffe überhaupt vertragen.
Die Krankenkassen versicherten ihren Mitgliedern, alles sei ganz harmlos. Verwendet werden sollen, so heißt es in Richtlinien, nur "klinisch erprobte" Werkstoffe. Ein Test "auf Kosten der Versicherungsträger" sei "unzulässig".
Doch nach Ansicht vieler Mediziner und Wissenschaftler steht nun fest, daß Millionen von Kassenpatienten derzeit als Testpersonen für die Industrie herhalten. Schon kurz nach der Einführung von Palladium-Legierungen hatte der Frankfurter Zahnarzt Burghard Hahn sarkastisch kritisiert: "Da läuft ein Großversuch."
Auf Tausende Patienten können daher neue gesundheitliche Gefahren zukommen. Schon herkömmliche Amalgam-Füllungen, die aus einem Gemisch von Silber, Zinn, Kupfer und Zink in Quecksilber angerührt werden, haben bei vielen Patienten schwere Symptome von der Migräne bis zu Gelenkschmerzen ausgelöst. In Massen ließen sich deshalb die Versicherten diese Zeitplomben aus dem Mund entfernen. Wer sich bei der Generalsanierung des Gebisses Zahnersatz aus Palladium-Legierungen einbauen ließ, kriegt womöglich erneut Malaisen.
Denn während Amalgame als zugelassene Arzneimittel immerhin amtlichen Prüfungen unterworfen sind, müssen die Hersteller von Palladium-Basis-Legierungen keinen Nachweis über die Unbedenklichkeit ihrer Produkte liefern. Was sich schmelzen, gießen und am Ende zu Zahnkronen schleifen läßt, darf auf den Markt. Jährlich kommen neue Metallmischungen hinzu, insgesamt sind rund 800 verschiedene Dentallegierungen im Handel, darunter 102 auf Palladium-Basis. Eine staatliche Kontrolle gibt es nicht.
Für Orientierung könnten die Kollegen vom Bundesverband der Deutschen Zahnärztekammern sorgen. Doch die Standesorganisation, deren Experten den Arzneimittelmarkt beobachten, hat bislang versäumt, auf mögliche Qualitätsunterschiede und Gefahren aufmerksam zu machen. Statt dessen gibt sie generelle Entwarnung: "Kein Grund zur Beunruhigung."
Vielleicht doch. Das Schwermetall findet sich bei den Kranken in Blut, Speichel, Gewebe und Knochen. Bei Patient Rihm wurden ein Jahr nach dem Einsatz der Kronen 16 Mikrogramm (millionstel Gramm) Palladium pro Liter Blut nachgewiesen. Nur eine Woche nach Entfernung des Zahnersatzes sank die Belastung auf 13 Mikrogramm, weitere neun Wochen später auf 1 Mikrogramm.
Einen Grenzwert gibt es nicht. In Norditalien zeigte sich jedoch bei einer Untersuchung im Jahr 1990 bei Gesunden eine Durchschnittsbelastung von weniger als 0,4 Mikrogramm pro Liter Blut. Als höchsten Normalwert nehmen Labors hierzulande ein Mikrogramm Palladium pro Liter an.
Das Salzburger Zahnarzt-Ehepaar Ottaviano und Georgetta Tapparo, auf klinische Toxikologie spezialisiert, untersuchte in den vergangenen fünf Jahren 150 Patienten mit Verdacht auf Palladium-Vergiftung. Mehr als die Hälfte der Geschädigten zeigten in den Knochen mindestens 500 Mikrogramm des Edelmetalls je Kilo Körpergewicht. Bei jedem fünften ergab die Gewebeuntersuchung gar eine Konzentration von über 1000 Mikrogramm pro Kilo. Und der Bremer Labormediziner Helmut Dietrich Köster fand in Proben, die von Ärzten und Privatleuten eingeschickt wurden, nicht selten abenteuerliche Konzentrationen: "Das Problem ist da."
Viele Gelehrte dagegen wollen sich nicht festlegen und bestreiten, daß zwischen Schwermetallen im Zahnersatz und Gesundheitsschäden überhaupt ein Zusammenhang besteht. Hinzu kommt die Furcht, "eine Hysterie auszulösen wie mit Amalgam", erklärt der Berliner Prothetiker Götz Siebert. Er läßt zur Zeit einen Doktoranden die "Symptome bei Patienten mit Palladium-Basis-Legierung" sammeln.
Niemand könne bisher mit Sicherheit sagen, "welches Element sich löst, welchen Weg es im Organismus nimmt, welche Folgeerscheinungen es hat", meint auch der Darmstädter Zahnarzt Norbert Reuling. Er hat eine Habilitationsarbeit über die Verträglichkeit dentaler Legierungen geschrieben. Reuling: "Alles nur Spekulationen."
Erkenntnisse aus der Zahnarztpraxis und der Literatur bestätigen dagegen, daß Palladium, ähnlich dem silberweißen Metall Nickel, zumindest ein starkes Allergen ist. Patienten mit Nickelallergie vertragen meist auch kein Palladium. Nickelallergiker können sogar auf Palladium überempfindlich reagieren, ohne jemals zuvor mit dem Stoff in Berührung gekommen zu sein.
Die Folgen sind bisweilen dramatisch, etwa Hautausschlag, eine zerklüftete, gerötete Zunge oder Magen-Darm-Beschwerden. Der Leiter des Emstaler Instituts für Umweltkrankheiten, Klaus-Dietrich Runow, registrierte bei Allergietests mit Palladiumchlorid auf der Haut von Probanden mitunter die "heftigsten Reaktionen", die er bisher beobachtet hat.
Eine Patientin des Emstaler Instituts, die kaufmännische Angestellte Marion Thiele, 40, aus dem hessischen Lohfelden litt nach dem Einsatz von 18 Palladium-Kupfer-Kronen unter Haarausfall, starken Schmerzen und Depressionen. Ihr Zustand besserte sich erst, als die Kronen entfernt waren. Runow: "Keiner hat diese Frau ernst genommen. Sie hat eine Palladium-Allergie."
Merkmale für eine Palladiumunverträglichkeit, vom Absterben der Zähne bis zu Herzrhythmusstörungen und Gesichtslähmungen, sind bisher vor allem von naturheilkundlich engagierten Zahnärzten zusammengestellt worden. Der Kölner Zahnarzt Werner Becker, Präsident des Bundesverbandes der niedergelassenen naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland: "Solche Unverträglichkeiten haben sich in den letzten _(* 1989 in der Fernseh-Show "Nase vorn". ) fünf, sechs Jahren ungemein verschärft."
Traditionell behandelnde Ärzte, die selbst Palladium-Basis-Legierungen verwenden, berichten dagegen äußerst selten über Nebenwirkungen. Das ist nicht weiter verwunderlich: Der Zahnarzt gilt vor dem Gesetz als Hersteller der Brücken und Kronen, er haftet für Schäden.
Der Hinweis auf Komplikationen kommt deshalb "einer Selbstanzeige gleich", sagt Mathias Ohlrogge, Leiter des Vertragsreferats Zahnärzte/Zahntechniker beim Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK). Einige palladiumgeschädigte Patienten haben ihre Zahnärzte bereits verklagt.
Schließlich setze er nur um, was der Bundesausschuß der Zahnärzte und Krankenkassen vor sieben Jahren beschlossen habe, rechtfertigt sich der Zahnarzt des Kölner Patienten Rihm. Der Bundesausschuß, in dem Kostenträger und Abgesandte der Standesorganisationen sitzen, hatte 1985 Palladium-Silber- und Palladium-Kupfer-Legierungen als "Ergebnis von vielen Beratungen" (Vorsitzender Heinz Ströer) zur Regelversorgung freigegeben.
Auch damals schon warnten einzelne Wissenschaftler vor gesundheitlichen Risiken. Vor allem der Frankfurter Werkstoffkundler und Ausschuß-Gutachter Wolfgang Hohmann hatte gegen die Einführung von Palladium-Kupfer-Legierungen gestritten. Und in der Schweiz wird bis heute von Palladium-Basis-Legierungen dringend abgeraten, "aus hoher Verantwortung gegenüber dem Patienten", so der Abteilungsleiter am Zahnärztlichen Institut der Universität Basel, Jakob Wirz.
Zu der umstrittenen Regelung kam es in Deutschland, weil Politiker und Vertreter der Krankenkassen im Bundesausschuß vor allem eine kostendämpfende Lösung durchsetzen wollten. Die Zahnärzte hatten zwar, aus medizinischen und finanziellen Gründen, lange für echtes Gold votiert. Sie gaben aber schnell nach, als die Krankenkassen, anders als bisher, Festzuschüsse auf sämtliche Werkstoffe, ob Gold, Nichtedelmetall, Palladium-Silber oder Palladium-Kupfer, anboten. Über mögliche Nebenwirkungen der Stoffe wurde gar nicht mehr lange diskutiert.
Inzwischen haben Zahnmetallgeschädigte das Berliner Bundesgesundheitsamt (BGA), die Aufsichtsbehörde für Arzneimittel, mit Meldungen über mögliche Gesundheitsschäden traktiert. Das BGA hatte 1988, nach der Beschwerde eines Patienten, schließlich ein Gutachten eingeholt. Darin wird bestätigt, daß aus einer bestimmten Palladium-Kupfer-Legierung auch das als korrosionsfest geltende Palladium in Lösung gehen und sich "sehr schnell irgendwo in metallischer Form wieder niederschlagen" kann.
Die Warnung blieb folgenlos. Noch im Juli 1992 behauptete das Amt hartnäckig, "nachteilige gesundheitliche Wirkungen" seien "nicht bekannt geworden".
Jetzt soll auf einmal alles anders sein, die Behörde warnt selbst. "Aus Gründen des Patientenschutzes" sei "der Freiraum, Legierungen ,zusammenzustellen'' und in den Verkehr zu bringen . . . unbefriedigend", schreibt das BGA-Organ Bundesgesundheitsblatt. Und vorletzte Woche mußte die Behörde auch auf Berichte reagieren, Palladium bringe den Patienten obendrein ein erhöhtes Krebsrisiko. Solche Hinweise hatten sich bei Tierversuchen ergeben.
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung forderte daraufhin eine gründliche Untersuchung des Spargoldes. Es sei zwar falsch, antwortete das BGA, daß Palladium Krebs erzeugen könne. Dennoch sollen die 102 derzeit verwendeten Palladium-Legierungen, "wegen vereinzelter Unverträglichkeitsreaktionen", nun genau geprüft werden. Bis dahin, so die vorläufige Empfehlung, sollten Palladium-Kupfer-Legierungen möglichst nicht mehr verwendet werden. Palladium-Silber-Legierungen hält das BGA dagegen für "gut verträglich".
Die Krankenkassen, die ursprünglich sparen wollten und durch Zahnmetallgeschädigte womöglich horrende Folgekosten haben, ahnen längst, daß sie "vielleicht nicht so gut beraten" waren (AOK-Vertragsmann Ohlrogge). "Am Ende", so Ohlrogge, dessen Bundesverband rund 40 Millionen Versicherte vertritt, "werden wir bezahlen. Für ausgefallene Lebensfreude können wir jedoch nicht eintreten."
* 1989 in der Fernseh-Show "Nase vorn".

DER SPIEGEL 7/1993
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