15.03.1993

Flaues Geschäft mit Hi-Fi-Neuheiten

Der in der Hi-Fi-Branche erwartete Kampf um das Audio-System der Zukunft findet vorerst nicht statt. Die neuen Digital-Recorder von Philips und Sony liegen trotz massiver Werbung wie Blei in den Regalen der Händler. Mit rund halbjähriger Verspätung hatte Philips im November den ersten DCC-Recorder ausgeliefert. Wenig später konterte Sony mit der Mini-Disc (MD). Beide Firmen klagen über flaue Geschäfte und knüpfen deshalb große Erwartungen an die neuen Hi-Fi-Geräte. "Das Marktpotential für Mini-Disc", jubelten etwa die Sony-Manager nach den ersten Bestellungen der Händler, "liegt 1993 bei 70 000 bis 80 000 Geräten." Doch die Käufer halten sich zurück. Landauf, landab berichten die Händler über nur minimales Interesse an den neuen Aufzeichnungsgeräten. Dagegen scheint eine bereits abgeschriebene Recordertechnik doch noch zu Ehren zu kommen: DAT-Recorder, so die Beobachtung von Händlern, sind stärker gefragt als je zuvor.


DER SPIEGEL 11/1993
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