11.04.1994

Computer

Commodore vor dem Ende

Der amerikanische Computerhersteller Commodore kämpft um sein Überleben. Verzweifelt sucht Commodore-Hauptaktionär Irving Gould nach einem kapitalkräftigen Partner, der die Firma vor dem drohenden Konkurs rettet. Seit Tagen schon ist der Handel mit den Commodore-Aktien an der New Yorker Börse ausgesetzt. Die schwierige Lage des traditionsreichen Unternehmens, 1958 als Commodore Portable Typewriter Company gegründet, wurde Ende März bei der Bekanntgabe der neuesten Zahlen deutlich. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 1993/94 war der Umsatz um dramatische 70 Prozent auf nur noch 70 Millionen Dollar abgesackt. Schon im Juni vergangenen Jahres mußte Commodore den Verkauf der Personalcomputer einstellen, weil die jetzt auf den Bahamas ansässige Firma ihren Hersteller nicht mehr bezahlen konnte. Mehrfach hatte die Firma, die in besten Zeiten gut eine Milliarde Dollar umsetzte, Computergeschichte geschrieben. Der große Durchbruch gelang 1982 mit dem C64, der zum meistverkauften Homecomputer der Welt wurde.


DER SPIEGEL 15/1994
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