22.08.2015

DopingFrankensteins Labor

Sportmediziner der DDR hielten Turnerinnen mit Anabolika klein. Nach dem Karriereende der jungen Frauen spritzten Ärzte ihnen Wachstumshormon, das Leichen entnommen war. Viele der Athletinnen sind heute invalide.
Die Bilder in dem Fotoalbum mit dem braunen Umschlag sind schon etwas vergilbt. Sie zeigen die Karriere eines großen Turntalents. Bei einer Siegerehrung lacht das Mädchen. Heike ist soeben Schülermeisterin der DDR am Boden geworden.
Auf einem anderen Motiv ist Heike zusammen mit Maxi Gnauck zu sehen, die beiden unterhalten sich in einer Turnhalle vor einem Turnier in Kuba. Maxi Gnauck war ein Star in der DDR. 1980 holte sie in Moskau olympisches Gold, sie bekam den Vaterländischen Verdienstorden in Gold. Auch Heike war im Kaderkreis für Moskau, auch sie sollte den Ruhm des sozialistischen Staates mehren. Aber sie wurde vorher aussortiert.
Heike M. legt das Fotoalbum auf den Esstisch ihres Hauses nahe Berlin. Sie sitzt sehr gerade auf dem Stuhl. Die Berlinerin ist jetzt 52 Jahre alt. Die schmale, elegante Frau mit den blonden Haaren erzählt in einem ruhigen Ton von ihrem Leben als Turnerin, von den sieben Stunden Training jeden Tag, nur am Sonntag war frei. "Es hat mein ganzes Leben bestimmt", sagt sie.
Heike M.s Hände liegen ruhig auf dem Tisch, sie bleibt sachlich, selbst wenn sie über die Qualen berichtet, die sie in der Turnhalle ertragen musste: "Seit der siebten Klasse war ich an keinem Tag mehr schmerzfrei." Und über die vielen Spritzen: Die Ärzte hätten ihr selbst während der Wettkämpfe Injektionen gesetzt. Mit 16 Jahren musste sie ihre Karriere beenden – aus gesundheitlichen Gründen. Ihr Körper könne die "erheblichen Wirbelsäulenbelastungen im Leistungsturnen" nicht mehr aushalten, schrieb ein Gutachter.
Das Leiden der Heike M. war mit dem Rücktritt nicht zu Ende. Es sollte erst richtig beginnen. Heute hat sie die Krankenakte eines Bauarbeiters: eine ausgedehnte Degeneration der Hals- und Lendenwirbel, einen Ausriss der Trizepssehne, eine Verknöcherung des Ellenbogens, Entzündungen im Hüftgelenk, anfallartige Kopfschmerzen, Schmerzen in den Schultern und in vielen anderen Muskelregionen, Depressionen. Heike M. ist Lehrerin, sie möchte ihren vollen Namen nicht veröffentlichen, sie möchte kein Mitleid der Schüler und Kollegen.
Erst jetzt, 36 Jahre nach ihrem Rücktritt, hat Heike M. die wahren Gründe für ihren Zustand erfahren. Sie sind eines der letzten dunklen Geheimnisse des ehemaligen Sport-Wunderlandes DDR.
Die ostdeutschen Ärzte spielten offenbar Frankenstein mit jungen Turnerinnen wie Heike M. Zunächst bekamen sie anabole Steroide. Die vermännlichenden Hormone sollten die Mädchen klein halten und belastbarer machen. Und später, als sie nicht mehr als Spitzenturnerinnen einsatzfähig waren, erhielten sie Wachstumshormon. Hergestellt aus menschlichen Leichen – damit sollten Teenager auf ihre normale Größe zurückgespritzt werden.
Die Manipulationen des Wachstums gehören zu den unmenschlichen Belastungen, denen Spitzenturnerinnen ausgesetzt werden. Damals in den Siebzigerjahren, aber mit einiger Sicherheit auch noch im Jahr 2015. Die Salti und Schrauben der Weltklasseturnerinnen sind heute um einiges spektakulärer als zu Heikes aktiver Zeit – zu schaffen nur von gedrillten Turnflöhen, die im Schnitt fast sieben Zentimeter kleiner sind als ihre Vorgängerinnen 1972 (siehe Grafik).
Schon 1982 hatte ein Chefarzt eines Berliner Krankenhauses festgestellt, dass Heike ihre kurze Karriere als Turnerin teuer bezahlt hatte. Die Wirbelsäule, die Knie, die Schulter – "der auf den Einsatz im Leistungssport zurückzuführende Körperdauerschaden wird mit 20 Prozent bewertet", schrieb der Chirurg in seinem Gutachten.
Dennoch hoffte Heike M. damals auf ein normales Leben. Sie heiratete einen Gewichtheber, den sie beim TSC Berlin kennengelernt hatte. Ulrich M. war dafür vorgesehen, bei den Olympischen Spielen 1980 die Goldmedaille zu holen. Dann knallten beim Versuch, die gewaltigen Eisen in die Luft zu stemmen, die Bänder eines Knies durch, auch er musste seine Karriere abbrechen. Heike M. studierte, sie wurde Lehrerin und bekam zwei Kinder. Was immer sie auch tat, die Schmerzen begleiteten sie ihr Leben lang.
Heike M. fiel es zunehmend schwer, ihren Beruf als Lehrerin auszufüllen. "Ich will unbedingt arbeiten", sagt sie, "aber an manchen Tagen geht es einfach nicht mehr." Sie stellte einen Antrag auf Schwerbehinderung. Das Versorgungsamt lehnte ab, und so landete ihr Fall beim Sozialgericht in Cottbus. Der Richter beauftragte den Heidelberger Molekularbiologen Werner Franke, ihren Gesundheitszustand zu begutachten. So erfuhr sie die ganze Geschichte, weil Franke erstmals DDR-Krankenunterlagen auswertete.
Der Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit den Folgen körperlicher Überlastungen im Sport, sein Spezialgebiet ist Doping. Franke kennt die geheimen Dokumente aus der DDR: Während Anabolika etwa im Gewichtheben oder in der Leichtathletik vornehmlich die Muskelkraft steigern sollten, erfüllten sie unter Turnern, Eiskunstläufern oder Schwimmern andere Zwecke. Sie sollten dazu beitragen, die Regeneration zu verbessern – um noch mehr, noch intensiver trainieren zu können. DDR-Forscher benutzten dafür nur im Spitzensport eingesetzte Hormone wie das STS 646.
Bei jungen Turnerinnen hatte das STS 646 noch ein weiteres Ziel. Es sollte Mädchen klein halten – denn nur kleine Turnerinnen sind erfolgreiche Turnerinnen. Aber die Nebenwirkungen sind gravierend: Wenn anabole Steroide vor der Pubertät verabreicht werden, schließen sich die Wachstumsfugen am Ende der Röhrenknochen. Dadurch wird das Längenwachstum gebremst, Knochen verkalken – Dauerschäden können die Folge sein.
"Bei Kindern sind beschleunigte Sexual- und Knochenreifung sowie vorzeitiger Wachstumsabschluss zu beobachten", heißt es im Beipackzettel von Oral-Turinabol, dem DDR-Anabolikum von Jenapharm. Die Warnungen wurden allerdings erst nach dem Ende des Arbeiter-und-Bauern-Staats beigelegt.
Gudrun Fröhner, lange Jahre Turn-Verbandsärztin in der DDR, hat 1998 vor Gericht den Einsatz der Steroide zugeben müssen. Laut internen DDR-Unterlagen gehörte die systematische Vergabe von STS 646 an Spitzenturnerinnen zur Konzeption des Verbands. Deren Einnahme war praktisch eine vom Staat auferlegte Pflicht. Dabei waren die Anabolika für Kinder intern schon in der DDR umstritten. Hochrangige Mediziner warnten davor. Verabreicht wurden die Pillen dennoch.
Heike M. war 1,53 Meter groß und wog 43 Kilogramm, als sie im Juli 1979 ihre Karriere beendete. Sie sagt, sie habe als Turnerin jede Menge Tabletten bekommen: "Uns wurde gesagt, es seien Vitamine." Während ihrem damaligen Freund, dem Gewichtheber M., bewusst war, dass er die typischen blauen Anabolika-Pillen bekam, war Doping unter den jungen Turnerinnen ein besonders gut gehütetes Geheimnis. Weder die Sportlerinnen noch die Eltern waren eingeweiht.
Im Turnen wurden die Umstände niemals richtig aufgeklärt. Heute fragen sich ehemalige Sportlerinnen, warum sie so klein geblieben sind. Der Körper von Antje Wilkenloh etwa, der letzten DDR-Meisterin, stellte bei 1,50 Meter sein Wachstum ein (SPIEGEL 52/1995). Nur Maxi Gnauck (1,48 Meter), heute Trainerin in der Schweiz, verteidigt den DDR-Sport: "Von der Schule über das Internat bis hin zur Physiotherapie und zur ärztlichen Betreuung hat alles gestimmt."
Aber die Folgeschäden sind weit verbreitet. Der Berliner Doping-Opfer-Hilfe-Verein steht mit acht früheren Turnerinnen in Kontakt. Sie haben chronische Schmerzen in der Wirbelsäule, an den Schultern, den Füßen und den Hüftgelenken, sie leiden unter Vermännlichung. Einige haben Depressionen, eine oft beschriebene Nebenwirkung der Anabolika.
Opfer dieses erbarmungslosen Systems ist auch Dagmar Kersten. Die 1,52 Meter große und 43 Kilogramm leichte Berlinerin war bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul mit Silber am Stufenbarren die erfolgreichste DDR-Turnerin.
Die 44-Jährige ist ein vom Bundesverwaltungsamt staatlich anerkanntes Dopingopfer. Allein an ihren Fußgelenken wurde sie sechsmal operiert. Die Wirbelsäule ist geschädigt, Schmerzen verursachen permanente Schlafstörungen. Sie sagt, sie sei "geschockt gewesen", als sie nach dem Untergang der DDR erfuhr, dass ihr Anabolika verabreicht worden waren. Kersten fand in ihrer Akte, dass Bernd Pansold, Chefmediziner des SC Dynamo Berlin, bei ihr eine Behandlung nach dem sogenannten Kaiserschema angeordnet hatte. In der geheimnisvollen Sprache des DDR-Sports war damit die Vergabe von Hormonpräparaten gemeint. "Wir waren für die Funktionäre keine Menschen, sondern sportmedizinische Versuchsobjekte", sagt sie. Pansold ist einer der wenigen Mediziner, die wegen Beihilfe zur Körperverletzung verurteilt wurden.
Wenn sich Dagmar Kersten internationale Turnwettkämpfe im Fernsehen anschaut, bekommt sie Mitleid mit den jungen Athletinnen: "Sieht man die Schwierigkeitsgrade der Übungen, dann weiß man, dass sich leider nichts geändert hat. Der Irrsinn geht offenbar immer so weiter." Als Referentin für den Niedersächsischen Turner-Bund ist es Dagmar Kersten ein Anliegen, "Kinder stark zu machen gegen Missbrauch jeglicher Art". Sie hält Vorträge in Schulen und vor Sportärzten über die "Kehrseite der Medaille".
Noch immer sind viele Funktionäre, Trainer, Ärzte und sogar Eltern bereit, alles mitzumachen, was Medaillen und Siege verspricht. Eine Fachzeitschrift für Kinderheilkunde in den USA hatte bereits 1998 eine Studie zum Doping im US-Sport veröffentlicht. Überrascht waren die Wissenschaftler, dass die Einnahme von anabolen Steroiden vor allem unter jungen Turnern verbreitet ist. "Dieser Befund ist besonders besorgniserregend", resümierten die Autoren, das Größenwachstum der Teenager sei gehemmt worden, weil man glaubte, "eine geringe Körpergröße bringt im Turnen Vorteile". Seit Mitte der Neunzigerjahre gehören die USA, unterstützt von ausgewanderten Trainern aus dem Ostblock, zur Weltelite. Die spektakulären Übungen produzieren tolle Fernsehbilder – offenbar genügend Anreiz, Kinderkörper zu malträtieren.
Bereits die DDR-Mediziner hatten die Methode angewandt, kleine Sportlerinnen nach Karrierende wieder zu strecken. Gutachter Franke fand in den Krankenunterlagen von Heike M. die Belege für diese besonders perfide Art, die Kollateralschäden eines inhumanen Sports zu beseitigen.
Zur Rehabilitation war Heike M. 1979 ins sächsische Kreischa geschickt worden – in eine Spezialklinik für Spitzensportler der DDR. Dort erhielt sie mindestens sechs Wochen lang das Wachstumspräparat Sotropin H. Damals gewann der VEB Arzneimittelwerk Dresden dieses Mittel aus den Hirnanhangdrüsen von Leichen. Ein unverantwortlicher Eingriff: Einige Patienten bekamen nach der Einnahme von Sotropin die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, die zu schwerer Demenz und zum Tod führt. Franke befragte alteingesessene Pathologen in den neuen Bundesländern. Sie sagten, sie hätten sich gewundert, warum ihre Präparatoren damals die Erlaubnis eingeholt hatten, den Leichen immer die Hirnanhangdrüsen entnehmen und behalten zu dürfen.
Das Absetzen der Anabolika und die Einnahme von Wachstumshormon hatten Erfolg. Heike M. wuchs innerhalb eines Jahres um zehn Zentimeter. So weit, so gut. Aber der Bewegungsapparat machte diese Tortur nicht mit, die Folgen sind geschädigte Gelenke, die zu lebenslangen Schmerzen führen. Der Grad der Behinderung bei Heike M., so schreibt Franke, liege bei mindestens 50 Prozent. M.s Ehemann war bereits 2007 nach einer qualvollen Leidensgeschichte an den Folgen einer Akneerkrankung gestorben. Ob die Anabolika dafür verantwortlich waren, blieb ungeklärt.
Für Ines Geipel, die Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins, ist "der Sotropin-Fall von Heike M. ein schweres Verbrechen und verwerflich, da gravierende Schäden bis hin zur Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung durch die behandelnden Ärzte billigend in Kauf genommen wurden".
Franke sieht das ähnlich. Um das Mädchendoping umfassend aufzuklären, hat er bei der Staatsanwaltschaft in Berlin Strafanzeige "wegen lebenslanger schwerer Körperverletzung" an minderjährigen Geräteturnerinnen gegen die verantwortlichen Ärzte gestellt.
Von Udo Ludwig und Thomas Purschke

DER SPIEGEL 35/2015
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