05.09.2015

EnergiewendeBilligere Solarzellen

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert die EU-Kommission auf, die Mindestimportpreise für chinesische Solarzellen abzuschaffen. "Diese vermeintliche Bestrafung chinesischer Hersteller treibt lediglich die Kosten von deutschen Unternehmen und Privatleuten hoch, die eine Fotovoltaikanlage installieren wollen", kritisiert der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des DIHK, Volker Treier. Für die kommende Woche wird erwartet, dass ein europäischer Verband um das Bonner Unternehmen Solarworld bei der EU beantragt, die bis Ende des Jahres befristeten Anti-Dumping-Maßnahme fortzusetzen. Der DIHK warnt vor Schaden für die Energiewende. Die durch die Mindestpreise gestiegenen Kosten für Fotovoltaikanlagen seien ein Grund, warum der Ausbau der Solarenergie ins Stocken geraten sei, so Treier. Er befürchte zudem, dass Vergeltungen des für die deutsche Wirtschaft bedeutenden Handelspartners China drohten.
Von Gt,

DER SPIEGEL 37/2015
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