02.10.2015

TheaterDer Pulsbeschleuniger

Matthias Lilienthal will als neuer Chef der Münchner Kammerspiele ein Modell für die Zukunft bauen – für manche Traditionalisten ist das eine Kampfansage. Von Wolfgang Höbel
Es gab diesen Augenblick, in dem der frisch angetretene Intendant vor einem Publikum, das aus vielen gebildeten älteren Damen und Herren bestand, den Satz sagte: "Ich verlange bedingungslose Liebe."
Er müsse lachen, wenn er sich an diesen Moment erinnere, sagt Peter Haslacher in einem gutturalen, gepflegten Bayerisch. Haslacher ist ein Mann von 72 Jahren, er trägt Anzug und Krawatte und sitzt in einem Büro im Münchner Stadtteil Pasing, wo er Chef einer Metallhandelsfirma ist. Haslacher behauptet: "Ich schaue sehr konservativ aus, bin es aber nicht." Die Münchner Kammerspiele seien seit vielen Jahren ein linksliberales Theater, er selber rechne sich zu den Alt-68ern, und dann komme da ein neuer Theaterdirektor an und fordere "bedingungslose Liebe"? Haslacher schaut zur Bürodecke. "Da sagt man in München: Is scho recht."
Der Berliner Matthias Lilienthal tritt in diesen Herbsttagen an als neuer Intendant der Münchner Kammerspiele, am zweiten Oktoberwochenende wird das Theaterhaus an der Maximilianstraße mit diversen Premieren neu eröffnet. Peter Haslacher leitet den 430 Mitglieder starken Förderverein der Münchner Kammerspiele – und beteuert, dass er diesem Start mit freundlicher Neugier entgegensehe. "Ich bin kein Vorverurteiler." Er habe Lilienthal mehrmals getroffen, er finde den Mann "persönlich sehr sympathisch". Zugleich sei ihm ein Rätsel, was die Münchner Kulturpolitiker bewogen habe, "den zu holen". Berühmt geworden sei Lilienthal seines Wissens vor allem "für bunte Events".
Da ist es, das böse E-Wort, das seit der Verpflichtung des belgischen Kunstkurators Chris Dercon für den Chefposten in der Berliner Volksbühne im April dieses Jahres für viel Streit sorgt. In die Welt gesetzt hat es Claus Peymann – als er unkte, Theater wie die Volksbühne sollten mithilfe von Branchenfremdlingen wie Dercon in "Eventschuppen" verwandelt werden, in denen künftig durchreisende Unterhaltungsprofis aus der freien Szene angeblich minderwertiges Ex-und-hopp-Entertainment präsentierten. Nur in wenigen Traditionsbühnen wie Peymanns Berliner Ensemble wäre dann noch das ehrbare Handwerk professioneller, fest angestellter Schauspielkünstler zu bestaunen.
Tatsächlich ist Lilienthal mit Chris Dercon befreundet, liebt die freie Theaterszene und hält Events für nichts Schlimmes. Das sind einige der Gründe, warum sein Start als neuer Intendant der Münchner Kammerspiele von vielen Theaterschaffenden aufgeregt beäugt wird. "Ich wundere und freue mich über die Aufmerksamkeit", sagt Lilienthal am Mittagstisch im Kammerspiele-Restaurant, während er sich gut gelaunt die Locken seines stets zu Berge stehenden Resthaars rauft.
In den Neunzigerjahren hat er als Chefdramaturg an der Seite des Theater-Erneuerers Frank Castorf an der Berliner Volksbühne für Krawall gesorgt. Danach war er neun Jahre lang, von 2003 bis 2012, Chef im Berliner Hebbel am Ufer, kurz HAU genannt. Auf drei Bühnen ließ er dort freie Theaterkünstler eigene Arbeiten produzieren und zeigte ein höchst anregendes Riesenangebot aus internationalen Gastspielen, Diskutierwochenenden und Tanzspektakeln. Ähnliches tat er zweimal als Chef des Festivals "Theater der Welt", einmal im Rheinland (2002) und einmal in Mannheim (2014).
Lilienthal ist bekannt als gewitzter Denker und kommunikativer Weltreisender, der noch in den entlegensten Winkeln Japans, Brasiliens und des Libanon interessante Künstler entdeckt. Als der Münchner Kulturreferent Hans-Georg Küppers ihn an die Kammerspiele holte, umschrieb er die Aufgabe des Intendanten so: "Wenn man die Kultur als Herzschlag der Stadt versteht, wird Lilienthal den Puls ein bisschen nach oben treiben."
Lilienthals Begabung zur Polemik könnte dabei helfen. "Die Stücke Anton Tschechows haben mit meinem Lebensgefühl nichts zu tun", sagt er zum Beispiel am Mittagstisch. "Es ist eine schlechte Gewohnheit des deutschen Stadttheaters, diese Stücke für heutig zu halten. Ich finde, unser Leben zwischen Smartphones und drei Jobs und dem oft alleinigen Großziehen von Kindern ist so weit weg wie kaum was anderes von diesen Tschechow-Figuren in russischen Landhäusern, die davon reden, dass man mal arbeiten sollte oder dass sie sich danach sehnen, nach Moskau zu reisen."
Lilienthal hat die Einfühlungsarbeit von Tschechow- und anderen Klassikerregisseuren auch schon "Kunstkacke" genannt. Er hat dazu aufgerufen, "Theaterinhalte und Theaterästhetiken neu zu definieren" und die "Verkrustungen des deutschen Theatersystems aufzubrechen".
Im Grunde ist es so, als hätte man Sahra Wagenknecht die Leitung der Deutschen Bundesbank übertragen. So wie Wagenknecht nicht müde wird, die Verkommenheit und hoffnungslose Überlebtheit des Kapitalismus anzuprangern, so hat Matthias Lilienthal in den vergangenen 20 Jahren wenige Gelegenheiten ausgelassen, das deutsche Theatersystem als prinzipiell faulend zu beschimpfen. Er hat gesagt, dass er das klassische Stadttheater, in dem die Stücke der immer gleichen, toten Dramatiker immer neu befragt würden, für einen "uninteressanten Fortschreibungsdiskurs" halte. Er hat gefragt, ob die Unterhaltung fester Schauspielensembles noch sinnvoll sei. Und er hat davon geredet, dass der Beruf des Profischauspielers eine Erfindung des 19. Jahrhunderts und eher ohne Zukunft sei. Lilienthal hat ziemlich viel als "Kunstkacke" benannt, was den meisten Theaterfans heilig ist. Heute sagt Lilienthal mit seinem Bärencharme: "Wenn ich mit Aussagen von früher konfrontiert werde, halte ich es wie Otto Schily. Manchmal verteidige ich die RAF, und manchmal bin ich Innenminister."
Fest steht, dass er nun ein Schauspielhaus regiert, das neben dem Wiener Burgtheater als stolzestes Ensembletheater weit und breit gilt. Die letzten Chefs hier waren Dieter Dorn, Frank Baumbauer und Johan Simons. Sie alle sorgten dafür, dass Theaterliteratur zum Leben erweckt wurde.
Allerdings begeisterte sich dafür oft ein erkennbar überaltertes Publikum. Zumal zu Dorns späten Zeiten, berichtet ein langjähriger Kammerspiele-Schauspieler, "hat man sich auf der Bühne beim Anblick mancher Zuschauer gesagt: Mensch, hoffentlich erleben die das Ende der Vorstellung noch!"
Matthias Lilienthal hat sich entschieden, fürs Erste ein festes Schauspielensemble zu unterhalten und von den Darstellern zu schwärmen, die er dafür gewonnen hat, "auf die bin ich unheimlich stolz!" All jene, die ihn für einen revolutionären Neuerer hielten, besänftigt der Intendant mit der Ankündigung: "Drei Viertel des Programms, das wir machen, ist ganz normales Ensemble- und Repertoiretheater."
Zum Auftakt präsentiert der Regisseur Nicolas Stemann, eine auch in Wien und Hamburg etablierte Kraft, im großen Haus Shakespeares "Kaufmann von Venedig". Der derzeit heiß gehandelte junge australische Regisseur Simon Stone bastelt sich aus Luchino Viscontis Filmklassiker "Rocco und seine Brüder" eine eigene Theaterversion. Und die gleichfalls junge Regisseurin Anna-Sophie Mahler dramatisiert den Roman "Mittelreich" des Schauspielers Josef Bierbichler, in dem Lilienthal eine "Liebeserklärung an München und den Starnberger See" erkennt.
Lilienthal will aber auch freie Gruppen auf die große Bühne holen, "sonst würde ich den Job nicht machen". Zu seinem Team gehören das Kollektiv She She Pop, die Gruppe Gob Squad und der französische Theatermacher Philippe Quesne, die er bereits als HAU-Chef und Festivalleiter beschäftigte. Dazu kommen die Dokumentartheatermacher von Rimini Protokoll, die ihre Auseinandersetzung mit Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf" zeigen ( SPIEGEL 36/2015 ), eine Produktion, die zuvor schon in Weimar und Graz zu sehen war. Nach der Vorstellung des ersten Münchner Spielplans hätten ihm ein paar Fachleute den Verrat an den Idealen von einst vorgeworfen, andere hingegen den Verrat am Geist der Kammerspiele, sagt Lilienthal. "Da habe ich doch offensichtlich etwas richtig gemacht."
In München lebt Lilienthal schon seit einem Jahr. Zusammen mit der Initiative Bellevue di Monaco, gegründet unter anderem von dem Kabarettbühnenbetreiber Till Hofmann, hat er im vergangenen Dezember eine Demonstration angemeldet, gegen Pegida und Fremdenfeinlichkeit. Sie fand am 22. Dezember vor der Münchner Oper statt, statt der erwarteten 1500 Teilnehmer kamen wohl 25 000. Es spielten Bands wie The Notwist und die Sportfreunde Stiller, es sang ein Flüchtlingschor, der Münchner SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter sprach ein Grußwort. "Für mich war das ein entscheidender Tag in dieser Stadt, in der die Stimmung manchmal auf der Kippe zu stehen scheint", sagt Lilienthal. "Es gab plötzlich eine Solidarität zwischen verschiedenen Welten, die für mich sehr münchnerisch ist."
In seinem Kammerspiele-Programm plant Lilienthal diverse "Interventionen im Stadtleben". Die erste gilt dem Wucherniveau der Münchner Mietpreise und startete schon vor dem eigentlichen Saisonauftakt auf den Straßen der Stadt. Lilienthal ließ 23 aus billigstem Material errichtete Schlafunterkünfte auf Münchner Park- und Grünflächen verteilen. Die "ShabbyShabby Apartments", entworfen von renommierten Architekten und Designstudenten, wurden aus Bühnenbildbrettern, Badewannen und Bauschuttcontainern zusammengezimmert. Lilienthal hat "ShabbyShabby Apartments" so ähnlich schon 2014 in Mannheim gemacht. Nun soll das Projekt den Münchner Theaterbesuchern, die sich an der Kasse der Kammerspiele für 35 Euro das Recht auf eine Nacht im Billigquartier erkaufen, "einen anderen Blick auf die Stadt" ermöglichen. Tatsächlich geht der Erkenntniswert der Konzepttheateraktion gegen null: Dass ein ummauertes Nachtlager besser ist als ein Verschlag in der Gosse, ahnte man schon zuvor.
Fast alle großen deutschsprachigen Theater widmen sich derzeit mit Solidaritätsaktionen, Panels und Bühnenshows der Flüchtlingspolitik. Lilienthal hat für den bislang größten Medienlärm gesorgt – mit der Ankündigung der für das dritte Oktoberwochenende angesetzten Verwandlung der Kammerspiele in ein "Munich Welcome Theatre". Diskussionsrunden mit Flüchtlingen, Wissenschaftlern und Politikern sollen über Europas offene und blockierte Grenzen reden. Man möchte sich der Frage widmen, "wie wir das Einwanderungsland Deutschland gestalten wollen". Der Kongress soll aber auch im Rahmen einer "Internationalen Schlepper- und Schleusertagung" dem Ziel der "Imageaufwertung und Neubewertung der Dienstleistungen Schleppen und Schleusen" dienen.
Ein paar Politiker von CDU und CSU haben sich prompt empört über die angeblich zynische Aufwertung von "Kriminellen". Der "Titanic"-Humor dieser Ankündigung ist keineswegs typisch für Lilienthal. Er hat ihnen "eine ernsthafte inhaltliche Debatte" über Flucht und Migration versprochen. Er sagt: "Nicht die Schlepper und Schleuser sind das Hauptproblem, sondern dass Flüchtlinge keine andere Chance haben, als über Schlepper und Schleuser nach Europa zu kommen."
Wie man es sonst nur aus Politikerwerbespots kennt, hat Lilienthal in den vergangenen Wochen Klinken geputzt. Exakt 40-mal ist der Intendant bei Münchner Theaterbegeisterten in die Wohnung spaziert und hat bei Kaffee, Bier und Wein den Anwesenden sein Programm erklärt. Einzige Bedingung: Jede Frau und jeder Mann, die oder der ihn zum Plaudern einladen wollte, musste mindestens zehn andere Interessierte zusammenbringen. Die Nachfrage war enorm. "Ich glaube, viele Münchner finden mich ganz nett", hat Lilienthal gelernt. "Selbst die Leute, die behaupten, dass sie mein Programm nicht verstehen."
Bei seinem Auftritt vor dem Förderverein der Kammerspiele, so sagt der Vereinschef Peter Haslacher, habe Lilienthal viel darüber geredet, welches Publikum er sich in Zukunft wünsche. Er habe die weißhaarigen Stammgäste des Hauses aufgefordert, doch bitte ihre Enkel mit ins Theater zu bringen; er habe davon erzählt, dass viele Migranten kommen sollen, sozial Schwache und überhaupt ganz viele Menschen, die bisher nicht in die Kammerspiele gefunden haben. Am Ende, sagt Haslacher, habe eine ältere Dame dann doch ihrer Empörung Luft gemacht: "Ich hab den Eindruck, ich soll hier vom Hof gejagt werden."
Lilienthal ist die Geschichte peinlich. Er sei schlecht in Form gewesen an diesem Abend. Niemand werde in seinem Theater altersdiskriminiert, sagt er. Er sei 55 Jahre alt und "selbst ein älterer Herr". Dann versucht er ein bisschen verzweifelt dreinzuschauen. "Das muss man mir glauben, bitte: Ich weine um jeden Zuschauer, der das Theater verlässt." ■
Von Wolfgang Höbel

DER SPIEGEL 41/2015
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