Von Grolle, Johann und Paul, Rainer
SPIEGEL: Herr Cernan, vor genau 30 Jahren, am 20. Juli 1969, landete Neil Armstrong auf dem Mond und sprach seinen berühmten Satz vom "gigantischen Sprung für die Menschheit". Eigentlich waren ja Sie für diese Pioniertat ausersehen.
Cernan: Das ist richtig, nach dem ursprünglichen Zeitplan sollte die Mondlandung bereits mit Apollo 10 erfolgen. Ich war Pilot dieser Crew, die acht Wochen vor Apollo 11 zum Mond flog, um erstmals die Landefähre zu erproben. Wir hatten uns der Mondoberfläche bis auf rund 15
Kilometer genähert. Doch dann kehrten wir um.
SPIEGEL: Wäre eine Landung damals technisch möglich gewesen?
Cernan: Leider nein. Unsere Computer verfügten noch nicht über die notwendige Software zum Abstieg. Zudem hatten wir nicht genügend Treibstoff, um vom Mond wieder aufzusteigen und die mondumkreisende Kommandokapsel mit John Young an Bord zu erreichen.
SPIEGEL: Die Versuchung zu landen, so nahe am Ziel und doch nicht ganz, die leugnen Sie nicht?
Das Gespräch führten die Redakteure Johann Grolle und Rainer Paul.
Fotos aus "Full Moon - Aufbruch zum Mond" von Michael Light. Frederking & Thaler Verlag, München; 244 Seiten; 98 Mark.
Cernan: Gewiß nicht, aber wir waren ganz einfach noch nicht soweit. Uns fehlte ausreichende Erfahrung mit der Mondlandefähre. Die erste sammelten wir beim Apol-
lo-9-Flug im erdnahen Raum; bei Apollo 10 erfolgte dann der richtige Härtetest im Weltraum.
SPIEGEL: Statt der letzte Mensch auf dem Mond wären Sie sonst der erste gewesen.
Cernan: Es hätte mir schon gefallen, als erster den Mond zu betreten. Andererseits war Apollo 10 ein großes Abenteuer und technisch eine enorme Herausforderung, zumal wir erstmals die Abstiegsstufe ausprobierten und ebenso das Triebwerk für das Abheben vom Mond. Rückblickend war ich damals nicht enttäuscht. Denn ich würde ja bald wiederkommen.
SPIEGEL: Dreieinhalb Jahre später saßen Sie dann in der Apollo-17-Kapsel an der Spitze der riesigen Saturn-5-Rakete, und der Start verzögerte sich um einige Stunden. Ihr Bordkollege Harrison Schmitt nutzte die erzwungene Pause zu einem Nickerchen, und Sie mußten dringend auf die Toilette. Eine volle Blase während der entscheidenden Startphase erscheint uns keine angenehme Vorstellung.
Cernan: Wir lagen ja schon einige Stunden in der Kapsel, da füllt und entleert sich dann eben die Blase, es war eine ganz normale Erleichterung. Unsere Raumanzüge waren für solche Fälle ausgelegt, schließlich waren wir auch als Astronauten keine Roboter, sondern immer noch Menschen.
SPIEGEL: Befürchteten Sie während der Startverzögerung, daß die Mission fehlschlagen könnte?
Cernan: Ganz weit im Hinterkopf rechneten wir immer damit, daß etwas Unplanmäßiges passieren könnte, was wir zuvor nicht bedacht hatten und worauf wir nicht vorbereitet waren, wie etwa beim Unglücksflug von Apollo 13. Doch zugleich waren wir bis ins letzte Detail mit unserem Raumschiff vertraut und davon überzeugt, daß wir jeden möglichen Zwischenfall würden meistern können.
SPIEGEL: Das klingt ziemlich überheblich.
Cernan: Zugegeben, aber ich wußte einfach: Wenn die Saturn 5 abgehoben hat, kann ich diese mehr als 3000 Tonnen Schubkraft mit meinen eigenen Händen beherrschen. Mit den Steuerungsmitteln an Bord konnte ich die Saturn 5 in den Erdorbit bringen und das Schiff zum Mond fliegen. Meine einzigen Bedenken bei einer Startverzögerung waren, daß wir nach stundenlangem Warten wieder aussteigen müßten, um es erst Tage später wieder zu versuchen.
SPIEGEL: Vier Tage später stiegen Sie dann die Leiter hinab und setzten mit Ihrem dicken Stiefel auf der Mondoberfläche auf.
Cernan: Und ich habe die Oberfläche tatsächlich durch die Sohlen gefühlt. Sie ist steinig und fest und staubig. Der ganze Mond ist mit Staub bedeckt, an einigen Stellen liegt der Staub zentimeter-, an anderen meterhoch.
SPIEGEL: Was hat Sie nach der Ankunft am meisten beeindruckt?
Cernan: Das stärkste Gefühl war das der ungeahnten Leichtigkeit. Es gibt nur zwölf Menschen auf der Welt, die erlebt haben, was es heißt, sich in einer Umgebung aufzuhalten, wo die Schwerkraft auf ein Sechstel vermindert ist. Die lunare Leichtigkeit nutzten wir zu Hopsern und Sprüngen.
SPIEGEL: Wie übermütige Kinder im Planschbecken?
Cernan: Ja, so ungefähr. Ich gehöre zu den Menschen, die, egal wo sie sind, Spaß haben wollen. Ich dachte in diesem Augenblick nicht im geringsten daran, ob wir diesen Ort wieder sicher verlassen könnten.
SPIEGEL: Wie sah Ihr Landeplatz denn aus?
Cernan: Wir waren in einem weiten Tal gelandet, inmitten von gewaltigen Bergmassiven, die höher waren, als der Grand Canyon tief ist.
SPIEGEL: Auch so steil?
Cernan: Nein, die Gipfel der Berge ragten in einiger Entfernung 2600 Meter hoch, die Hänge fielen leicht ins Tal ab.
SPIEGEL: Genauso wie es Dutzende von Fotos zeigen, die Astronauten zuvor von den mondumkreisenden Kommandokapseln aus aufgenommen hatten?
Cernan: Stimmt. Aber wenn man dann selbst den ersten Schritt auf dem Mond tut, dann wird einem bewußt, zum erstenmal auf etwas zu stehen, was nicht die Erde ist. Man kann auf die höchsten Berge klettern und in die tiefsten Ozeane abtauchen - es bleibt immer die Erde. Doch auf dem Mond merkt man plötzlich, sich auf etwas Festem zu befinden, was man nicht selbst mitgebracht hat, wie etwa die Leiter der Mondfähre. Diese Täler, diese Berge und Gesteinsbrocken waren extraterrestrisch.
SPIEGEL: Hatten Ihre Vorgänger Ihnen davon nichts erzählt?
Cernan: Das kann kein Augenzeugenbericht vermitteln. Auch meine Worte reichen nicht aus, Ihnen diese Erfahrung nahezubringen.
SPIEGEL: Fühlten Sie sich einsam auf dem Mond?
Cernan: Überhaupt nicht, ich hatte doch in der totalen Schwärze des Universums die ganze Welt vor mir. Es war eine irre, paradoxe Situation. Ich stand da in grellem Sonnenlicht auf der Oberfläche des Mondes und blickte auf diese vielfarbige Erde, die viermal so groß am Himmel stand, wie der Mond bei Vollmond von der Erde aus zu sehen ist. Und diese Erde war umgeben von der schwärzesten Schwärze, die man sich vorstellen kann. Diese dreidimensionale Schwärze verkörperte für mich die Endlosigkeit von Raum und Zeit.
SPIEGEL: Bemerkten Sie während Ihres Aufenthalts Veränderungen?
Cernan: Ja; als wir landeten, stand die Sonne tief über dem Horizont im Nordosten, und die Erde hing im Südwesten über den Bergen. Weil die Sonne jeden Tag um etwa zwölf Grad höher stieg, veränderten sich in unserem Landegebiet die Schatten. Am dritten Tag merkte ich, wie meine Hände im Sonnenlicht wärmer wurden.
SPIEGEL: Die Sonnenstrahlen durchdrangen Ihren Raumanzug?
Cernan: Wir waren natürlich total eingehüllt und durch mehrere Lagen vor Kälte und Wärme geschützt; aber besonders die Oberfläche meiner Handschuhe schien mehr Sonnenstrahlen einzufangen.
SPIEGEL: Gleichen die Farben auf dem Mond denen der Erde?
Cernan: Es gibt keine Farben auf dem Mond, abgesehen von denen, die wir hinbringen, wie das Weiß unserer Raumanzüge oder das Gold der Schutzfolie um die Landefähre. Der Mond erscheint in faden Grautönen, ähnlich denen, wie wir sie von der Erde sehen.
SPIEGEL: Ihr Begleiter, der Geologe Harrison Schmitt, hat dann doch noch eine Farbe gesehen.
Cernan: Ja, das war eine tolle Überraschung, als er orangefarbenen Staub entdeckte, der im intensiven Sonnenlicht aufblitzte.
SPIEGEL: Während Ihres Aufenthalts war es immer taghell. Konnten Sie Sterne sehen?
Cernan: Wenn wir unser Gesichtsfeld einschränkten und abdunkelten, konnten wir Sterne sehen. Wir waren sogar darauf angewiesen, denn wir benötigten bestimmte Sterne als Navigationshilfe beim Rückstart vom Mond.
SPIEGEL: Aber besonders eindrucksvoll war die Erde?
Cernan: Sie war der einzige prächtig erleuchtete Farbklecks im ganzen Universum. Wenn man sich auf dem Mond befindet, steht die Erde für Zuhause, Leben und Liebe. Wir verfolgten jede Drehung des Planeten. Wir sahen auf die Ostküste Nordamerikas, und zwölf Stunden später kam die Landmasse Asiens gleichsam um die Ecke.
SPIEGEL: Sie verbrachten rund 22 Stunden außerhalb der Landefähre und hatten viel zu tun. Hat das eigentlich Spaß gemacht?
Cernan: Und ob! Insgesamt waren wir 75 Stunden oben, wir lebten praktisch dort. Die Filme von Apollo 17 beweisen, daß wir nicht nur intensiv arbeiteten, sondern auch, daß wir die kurze Zeit genossen, Witze machten und rumtollten.
SPIEGEL: War Ihre erste Ausfahrt mit dem Lunar Rover mit einer Autofahrt auf der Erde zu vergleichen?
Cernan: Überhaupt nicht. Ich hörte nicht den Motor, denn auf dem luftleeren Mond gibt es keine Geräusche. Ich fühlte aber das Vibrieren der vier Rover-Motoren. Der Hauptunterschied zur Erde ist, daß man nicht mit der Straße verankert ist. Wenn wir mit dem Rover eine kleine Unebenheit überquerten, dann sprang das betreffende Rad hoch, und wir fuhren nur noch dreirädrig.
SPIEGEL: Bei schneller Fahrt über ein Geröllfeld wurde aus dem Rover eine fliegende Maschine?
Cernan: Beinahe, aber nicht ganz. Wir hatten ja keine Tragflächen und auch keine Luft, die uns hätte Auftrieb geben können. Die geringe, durch die schwache Anziehungskraft bedingte Bodenhaftung zeigte sich bei Rover-Fahrten besonders an Abhängen, wo man stets das Gefühl hatte: Gleich kippt er um. Als Commander achtete ich darauf, daß ich immer auf der Bergseite saß und mein Geologe auf der abschüssigen.
SPIEGEL: Hat Harrison Schmitt die List durchschaut?
Cernan: Klar, und er hat auch gemeckert.
SPIEGEL: Haben Sie Staubwolken hinter sich gelassen?
Cernan: Aber ja, und sie hielten sich ewig lange im lunaren Raum. Gleich zu Beginn schien der Mondstaub ein Problem zu werden, als ich einen Kotflügel beschädigte, den wir notdürftig durch ein paar mitgeführte Landkarten ersetzen konnten. Ohne Kotflügel hätte der aufgewirbelte Staub uns und die Bordkamera eingenebelt; niemand hätte noch irgend etwas sehen können - wir wären quasi blind auf dem Mond herumgekurvt.
SPIEGEL: Sie sind ziemlich steile Hänge hochgefahren, haben Sie mal befürchtet, daß Ihr Mondauto schlappmachen würde?
Cernan: Niemals, ich wollte dieses Gefährt auch völlig ausreizen.
SPIEGEL: Der Navy-Pilot und Astronaut Cernan wurde auf dem Mond zum Testfahrer?
Cernan: Ein bißchen schon, aber es hatte auch eine praktische Seite: Je weiter wir mit dem Rover fahren konnten, desto weniger mußten wir laufen, um so mehr konnten wir erforschen. Zudem war die Arbeit in den schweren Raumanzügen ziemlich ermüdend, und wenn wir im Rover saßen, kam uns das wie eine Ruhepause vor.
SPIEGEL: In die Geschichtsbücher gehen Sie auch als schnellster Mann auf dem Mond ein.
Cernan: Das stimmt, aber auch nur durch einen Trick. Wir fuhren hügelabwärts, dann gab ich Vollgas und beschleunigte den Rover so auf 14 Stundenkilometer.
SPIEGEL: Bei einer Ihrer Ausfahrten entfernten Sie sich sechs Kilometer von der Mondlandefähre, die auf den mitgebrachten Fotos nur noch als ein konturenloser Fleck in der Mondlandschaft steht. Angenommen, der Rover wäre zu diesem Zeitpunkt nicht mehr angesprungen: Hätten Sie es zu Fuß zurück geschafft?
Cernan: Dieser kleine Fleck war ein interessanter Anblick, da wurde uns bewußt, daß wir unser Tal richtig erkundeten. Wir hätten unser Basislager auch jederzeit zu Fuß erreicht, denn der Fahrplan war so ausgelegt, daß wir zuerst immer das entfernteste Ziel ansteuerten und auf der Rückfahrt die näher gelegenen Forschungspunkte.
SPIEGEL: Wie haben Sie sich denn mit Ihrem wissenschaftlichen Kopiloten verstanden, über dessen Benennung Sie anfangs nicht sonderlich glücklich waren?
Cernan: Ich denke, wir haben uns gut ergänzt. Alle Astronauten hatten geologische Grundkenntnisse, wir sollten in Augenschein nehmen, was uns interessant erschien. Mit Harrison Schmitt war es so, daß ich mir gleichsam den ganzen Wald betrachtete und er sich auf einzelne Bäume konzentrierte.
SPIEGEL: Sie haben ein markantes Zeichen auf dem Mond zurückgelassen; wie ein Teenager am Strand haben Sie die Initialen Ihrer Tochter Teresa in den Mondstaub geschrieben. Was hat sie dazu gesagt?
Cernan: Ich hielt diese Initialen für eine pfiffige Idee. Teresa, die damals neun Jahre alt war, hat es gefallen, und ich glaube, sie ist sehr stolz darauf. Jedenfalls erzählt sie mittlerweile ihren eigenen Kindern davon. Im Mondstaub werden die Initialen für sehr lange Zeit erhalten bleiben, womöglich länger, als es die Menschheit gibt. Der einzige Makel an der Geschichte ist, daß ich die Initialen von Teresa Dawn Cernan nicht fotografiert habe.
SPIEGEL: Das ist eigentlich schwer nachvollziehbar, zumal Sie doch darauf gedrillt waren, alles doppelt und dreifach zu fotografieren.
Cernan: Stimmt, aber ich hatte die Kamera bereits auf dem Rover festgeschraubt, als mir die Idee mit den Initialen kam. Vielleicht fliegt ja noch jemand hin und kann dieses Foto machen.
SPIEGEL: Würden Sie selbst gern noch einmal auf dem Mond landen?
Cernan: Ja sicher, doch das ist praktisch natürlich nicht drin. Ich habe das Gefühl, als hätte ich dort noch viele Dinge zu tun. Ich würde furchtbar gern noch einmal meinen letzten Fußstapfen sehen, den ich leider auch nicht fotografiert habe, und ebenso die Landefähre, die wir zurückgelassen haben.
SPIEGEL: Für das Unternehmen Mondlandung zahlten die Apollo-Astronauten einen hohen persönlichen Preis. Einige flippten aus, viele ließen sich scheiden oder begannen zu trinken. Haben Sie dafür aus heutiger Sicht eine Erklärung?
Cernan: Eigentlich nicht. Wir genossen in vollen Zügen unsere Triumphe, hatten Konfetti-Paraden und Gala-Empfänge und tourten um die Welt, um vom Mond zu erzählen. Aber wir machten Fehler, für die wir teuer zahlen mußten.
SPIEGEL: Was denn für Fehler?
Cernan: Der größte war, daß wir uns zu- wenig Zeit für unsere Familien nahmen. Wir waren fixiert auf diesen Mondflug, hatten eine Art von Tunnelblick. Wir führten, unter Volldampf und ohne auf jedwedes Sperrfeuer zu achten, unseren eigenen kleinen Kalten Krieg. Wir hatten nur ein einziges Ziel: eher als die Sowjets auf dem Mond zu landen. Zu Hause aber saßen unsere Frauen. Sie mußten sich um die aufgeschlagenen Knie der Kinder kümmern, den Haushalt führen und für die Öffentlichkeit immer die strahlende, tapfere Mrs. Astronaut spielen. Unter den elf dreiköpfigen Apollo-Mannschaften hatten nur wenige Ehen Bestand. Von den meisten Teams ist jeweils mindestens ein Astronaut geschieden.
SPIEGEL: Hat der Mond Familien zerstört?
Cernan: Nicht der Mond, wir waren es selbst.
SPIEGEL: Der letzte Satz eines Menschen auf dem Mond klingt ähnlich getragen wie der des ersten. "Wir gehen nun, wie wir einst gekommen sind, mit Gottes Hilfe, in Frieden und Hoffnung für die gesamte Menschheit", verzeichnet das offizielle Nasa-Protokoll Ihren Abschied vom Erdtrabanten.
Cernan: Für noch mehr Pathos sah ich keinen Anlaß. Denn ich war felsenfest davon überzeugt, daß wir bereits zehn Jahre später zum Mond zurückkehren und dann weiter zum Mars fliegen würden. Doch bis heute habe ich noch immer die Ehre, der letzte Mann auf dem Mond gewesen zu sein.
SPIEGEL: In Wahrheit aber haben Sie sich dann, außerhalb des Protokolls, mit einem ziemlich derben Satz vom Erdtrabanten verabschiedet.
Cernan: Doch zu diesem Zeitpunkt stand ich nicht mehr direkt auf dem Mond, sondern befand mich schon in drei Meter Höhe in der Aufstiegsstufe, bereit zum Abflug.
SPIEGEL: Ihr Mondpilot Harrison Schmitt begann mit dem Countdown - ten ... nine ... eight ...
Cernan: ... und als er bei fünf ankam, sprach ich die flapsigen Worte "Let''s get this motherfucker out of here".
SPIEGEL: Herr Cernan, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
[Grafiktext]
Touren zum Trabanten Chronik der amerikanischen Missionen zur bemannten Mondlandung 1968 bis 1972 Apollo 7 11. bis 22. Okt. 1968 Erste bemannte Erd- umkreisung mit Apollo- Raumschiff W. Schirra, D. Eisele, W. Cunningham Apollo 8 21. bis 27. Dez. 1968 Erste Mond- umkreisung F. Borman, J. Lovell, W. Anders Apollo 9 3. bis 13. März 1969 Erster Test der Mondlande- fähre im Erdorbit J. McDivitt, D. Scott, R. Schweickart Apollo 10 18. bis 26. Mai 1969 Erster Test der Landefähre im Mondorbit T. Stafford, J. Young, E. Cernan Apollo 11 16. bis 24. Juli 1969 Erste Mondlandung N. Armstrong, M. Collins, E. Aldrin Apollo 12 14. bis 24. Nov. 1969 Mondlandung C. Conrad, R. Gordon, A. Bean Apollo 13 11. bis 17. April 1970 Die Explosion eines Sauerstofftanks macht die Mondlandung unmöglich. Rückkehr nach Umfliegen des Mondes J. Lovell, J. Swigert, F. Haise Apollo 14 31. Jan. bis 9. Febr. 1971 Mondlandung A. Shepard, S. Roosa, E. Mitchell Apollo 15 26. Juli bis 7. Aug. 1971 Mondlandung D. Scott, A. Worden, J. Irwin Apollo 16 16. bis 27. April 1972 Mondlandung J. Young, T. Mattingly, C. Duke Apollo 17 7. bis 19. Dez. 1972 Letzte Mondlandung E. Cernan, R. Evans, H. Schmitt
[GrafiktextEnde]
DER SPIEGEL 29/1999
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