14.03.1983

Werbung mit begrenzter Wirkung

Schnaps-, Bier- und Wein-Reklame fördert nicht die Trunksucht, ist das Fazit einer Studie, die der Zentralausschuß der Werbewirtschaft veröffentlicht hat. Ob für Alkoholika geworben wird oder nicht, spielt für den Gesamtverbrauch anscheinend keine Rolle: Vier Jahre nach einem totalen Werbeverbot für alkoholische Getränke in Norwegen beispielsweise war der Pro-Kopf-Verbrauch von reinem Alkohol in dem skandinavischen Land um 35 Prozent gestiegen. In der Bundesrepublik dagegen stagniert der Verbrauch von Alkohol seit 1977, obwohl die Bier-, Wein- und Schnapshersteller in den vergangenen Jahren kräftig warben. Mit Hilfe der Werbung haben sich jedoch einzelne Bierbrauer und Spirituosenfabrikanten größere Marktanteile erobern können.


DER SPIEGEL 11/1983
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