18.04.1983

„Floh de Cologne“ macht Schluß

Es klang immer ein bißchen furchterregend, wie die Kritik über "Floh de Cologne" schrieb: die "berühmt-berüchtigte, härteste deutsche Rockband", die auch noch ständig "zielsicher Zeiterscheinungen" erfasse. Doch über der Kritik, die die fünf Kölner Musiker übten, geriet bei der Kritik allzuoft in Vergessenheit, daß die Truppe nach den Anfängen als Studenten-Kabarett zu Apo-Zeiten und noch vor Udo Lindenberg beharrlich einen eigenen und soliden Deutschrock entwickelte - mit der Rock-Oper "Profitgeier" (1970), dem Arbeitslosenstück "Tilt" (1975), zuletzt mit dem Programm "Koslowsky" (1979) um einen Ruhrmenschen, den das Schicksal nach Bayern und doch wieder in den Klassenkampf verschlägt. Nun, bis Mitte Mai zum Gala-Heimspiel in Köln, geht der "Floh de Cologne" auf seine letzte Tournee-mit einem Programm über das Jahr 2083, zusammen mit dem Kabarett "Die 3 Tornados", Dieter Süverkrüp sowie, in manchen Städten, mit weiteren Freunden.

DER SPIEGEL 16/1983
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 16/1983
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

„Floh de Cologne“ macht Schluß

  • Buzzer-Beater in der NBA: Sensationswurf in letzter Sekunde
  • Amateurvideo von der "Viking Sky": Als der Sturm zuschlägt
  • Bizarre Formation: Pfannkucheneis auf dem Lake Michigan
  • Flughafen Bali: Orang-Utan-Junges vor russischem Touristen gerettet