28.11.1983

„Halbdenker“, „Halblügner“, „Halbwahrheit“

SPIEGEL-Redakteur Wolfgang Malanowski über Helmut Schelskys „Politik und Publizität“ Helmut Schelsky, 71, emeritierter Professor der Soziologie, lehrte an den Universitäten Hamburg, Bielefeld und Münster. *
Schon vor Jahren hat der Rechtsintellektuelle Helmut Schelsky neue Klassen entdeckt und neuartigen Klassenkampf vorausgesagt. In seinem Buch "Die Arbeit tun die anderen" verblüffte er damit die Öffentlichkeit, die den revolutionären Akt verschlafen hatte.
Die Kategorien Kapital/Arbeit, Bourgeoisie/Proletariat hatten laut Schelsky ausgedient, sie taugten nicht länger zur Analyse gesellschaftlicher Prozesse. Heute stünden sich "Sinnproduzenten" und "Güterproduzenten" antagonistisch gegenüber wie ehedem Produktionsmittelbesitzer und jene, die nichts als ihre Haut zu Markte zu tragen hatten.
Die Sinnproduzenten - Linksintellektuelle, Hochschullehrer, Lehrer, Theologen, Schriftsteller und Journalisten, eine "'säkularisierte' Priesterherrschaft" - beuteten die Güterproduzenten aus, die mit Kopf oder Faust die alltäglichen Dinge herstellen oder verwalten. Schelsky: _____" An die Stelle der Krupp und Ballin, der Thyssen und " _____" Flick und ihren Generaldirektoren und Aktionären als " _____" personenhaften Symbolen der Ausbeutung ... sind heute als " _____" sozialmächtige Konkurrenz doch längst die Böll und Graß, " _____" die Marcuse und Mitscherlich mit ihren intellektuellen " _____" "Show-Mastern", ihren Freizeitverdienern und ihren " _____" Agenten unter Ministern und Abgeordneten getreten. "
Als schmutzige Waffe der Sinnproduzenten im Klassenkampf von oben entlarvte der Soziologe die strategisch betriebene Leistungsdiffamierung, eine Waffe, die, gefährlich wie das Giftgas, wenn der Wind sich dreht, bloß nicht nach hinten losgehen darf. Denn legten sich auch die Güterproduzierenden auf die faule Haut, wer sollte dann die festen Gehälter oder wenigstens die Sozialhilfe bezahlen?
Schelsky selber ist "im eigenen Verständnis" Vertreter jener neuen, augenscheinlich perfiden Klasse - aber er ist übergelaufen und hat sich der "Aufklärungsleistung des Renegaten" verschrieben, verwegen genug, das "eigene Nest zu beschmutzen", um ja die "Herrschaftshintergründe" seiner eigenen sozialen Gruppe aufzudecken.
Fortan produzierte der Sinnproduzent Helmut Schelsky, auf verquere Weise logisch, da er ja keiner sein will, lauter Unsinn, neuerdings, in seiner Streitschrift "Politik und Publizität" auch gefährlichen - "aus dem Ressentiment der Entmachteten und inaktuell Gewordenen heraus" (Schelsky).
Der Soziologe, der seiner Wissenschaft im Nachkriegs-Deutschland mit wichtigen Anstößen zu Ansehen verhalf und in den restaurativen Fünfzigern zu den wenigen progressiven Hochschullehrern gezählt hat, kokettiert heute damit, "Anti-Soziologe" zu sein. Er begeht Rufmord an sich selbst.
Wie konnte das passieren? Der Psychoterror, dem der alternde Professor in Münster und Bielefeld ausgesetzt war - "anonyme Beschimpfungen, nächtliche Telefonanrufe ... Freiheitsberaubungen und Nötigungen von studentischen Sit-ins" -, hat ihn offenbar nachhaltig beschädigt. Die Machenschaften militanter Ideologen und radikaler Mitläufer, die an Hochschulen agitierten und indoktrinierten, übrigens ohne jeglichen Rückhalt in der Gesamtgesellschaft, hat der Soziologe, der die "Skeptische Generation" einst so mit- und einfühlend beurteilte, als Zeichen eines neuen Zeitalters gedeutet. Dabei waren sie nur eine Zeiterscheinung, höchstens eine "sektorale Revolution" (Dahrendorf).
Aber das allein kann den Salto mortale rückwärts nicht erklären. Aufschlußreicher ist da schon, daß sich Schelsky in seiner Streitschrift ausdrücklich auf einen Vordenker bezieht, auf den Staatsrechtler Carl Schmitt - jenen Schmitt, der, vorgeblich um die Demokratie zu retten, mithalf, den Parlamentarismus der Weimarer Republik zu zerstören, und der dann, als Parlamentarismus und Demokratie erledigt waren, zum Führer überlief. In seiner "geistigen Nähe" weiß sich Schelsky.
Zwar, an den Hochschulen sind die Sinnproduzenten erst einmal gescheitert - an der neuen Studentengeneration nämlich, die ihre innere Betroffenheit subkultiviert und zur Avantgarde nicht geeignet erscheint. Aber es gibt sie, meint der Autor, dennoch, ungebrochen, die Macht der Sinnproduzenten.
Ihre uneinnehmbaren Bastionen wähnt er in den Redaktionen von Presse, Rundfunk und Fernsehen. Wie sie da teilen und herrschen, das enthüllt Schelsky in "Politik und Publizität" auf atemberaubende Weise. Gründlicher kann ein Wissenschaftler sich nicht von der Wissenschaft verabschieden. Was kümmern den Anti-Soziologen so gewaltige Sozialagenturen wie Regierungen, Parlamente, Bürokratie, Gewerkschaften, Wirtschafts- und Industrieverbände.
Es gibt Rotfunk, Schwarzfunk und Fernsehen, Löwenthal und Aust, "Frankfurter Allgemeine" und "Frankfurter Rundschau", Generalanzeiger und Kampfblatt, "Bayernkurier" und "taz" - Schelsky entlarvt sie alle miteinander als "organisierte Publizität".
Die Blätter und Blättchen, Radio- und Fernsehstationen insgesamt beeinflussen, besten- oder schlimmstenfalls, Politiker und Parteien, ein bißchen mehr oder weniger. Schelskys Phänomen dagegen bestimmt "als fast entscheidendes Machtmittel ... das politische Geschehen" - "neben der militärischen Macht".
Die "publizistische Aufrüstung" sei "bereits wichtiger als die militärische" (was bei zwanzigfachem Overkill zu wünschen wäre), so daß "aus den Staatsabteilungen für publizistische Kampfführung" - Kanzleramt, Bundespresseamt? - "heute schon viel häufiger die Führungspersonen der Staaten kommen" - Boenisch? - "als aus dem militärischen Sicherheitsbereich".
"In Wirkungsabsicht", also doch wohl kalkuliert, haben die Medien einen neuen "Typ von Politikern" hervorgebracht, den "Halbdenker", "Halblügner", der das Politische "zur öffentlichen Halbwahrheit erniedrigt". Wehe dem, der noch die Wahrheit sagt.
Die Medien verschärfen Konflikte, "bis zum Rand der Hetze", und vermindern die Friedensfähigkeit. Sie "reprimitivieren",
"zerstören", "zerstückeln" die Person.
Wissenschaftliche Untersuchungen zu seinem Thema schiebt Schelsky beiseite, sonst wüßte er, daß es die von ihm durchgängig behauptete "zerstückelnde" Wirkung des Fernsehens auf "das Kind", "die Eltern", "den Erwachsenen" nicht gibt, jedenfalls so nicht.
Natürlich ist unbestritten, daß die Suggestion bewegter Bilder, die wahllose Vielseherei Familien belasten und auch gesellschaftliche Nebenwirkungen haben können. Aber selbst bei Dauersehern herrscht vor der Glotze nicht überall das große Schweigen, sondern ebenso häufig lebhafte Diskussion, angeregt vom Programm.
Ähnliches gilt auch für die politische Wirkung. Was auf dem Bildschirm abläuft, wird durch die Parteibrille gesehen, Informationen werden unterschiedlich, und zwar im Sinne "vorgefaßter Meinung" verarbeitet, und diese wiederum wird vor allem in "privaten Kontaktnetzen" gebildet, im Verein, am Arbeitsplatz, in der Familie, vorgeprägt nach Stand und Herkunft, wie das Meinungsforschungsinstitut Infas gerade ermittelt hat. Sogar im Wahlkampf bleibt die Fernseh-Gemeinde auf "relativ persönlicher Distanz" (Gesellschaft für Marktforschung).
Richtig, die Medien "als Herrschaftsmittel" (aber doch nicht als Herrschaft) haben eine "neue Dimension der Macht" gezeitigt. Tatsächlich gibt es, um bei Schelsky zu bleiben, einen neuen Politikertyp, der bloß noch mit Hilfe der Medien auf "Macht- und Zustimmungsgewinn" aus ist. Im Westen wirklich nichts Neues, von Schelsky aber auf lächerliche Weise übertrieben.
Er prangert zu Recht den Verlautbarungsjournalismus an, der sich zum PR-Agenten von Politikern und Parteien machen läßt. Aber gerade den will er doch, und seine CDU/CSU-Freunde sind drauf und dran, ihn erst einmal bei Funk und Fernsehen zu installieren. Die alte Reihenfolge "Absicht-Handlung-Wirkung-Medien" (Schelsky) soll wieder gelten, die neue "Absicht-Medien-Wirkung-Handlung" sei von Übel.
Wie war die Welt doch, vordemokratisch, heil, ohne die verdammten Medien. Da wirkten, flunkert der Soziologe, Eltern und Lehrer "vertrauensvoll" an der Erziehung der Kinder - "obwohl die Kinder in mancher Hinsicht beide als 'Zuchtmeister' empfanden", aber, so Schelsky, "ohne 'Zucht' gibt es keine Erziehung".
Die "politischen Entscheidungen fielen immer noch in den Geheimkabinetten der regierenden Fürsten". Wie sie auch ausfielen, sie fielen. Bismarck konnte noch in "geheimen Verhandlungen" das kleindeutsche Kaiserreich schaffen: "Erst nach der 'Proklamation'
wurde es 'publiziert'." Andere Entscheidungen, da sei Schelsky ergänzt, wurden überhaupt nicht publiziert: die Endlösung beispielsweise.
Aber an Hitler ist ja auch die Presse schuld. Nicht etwa das teils unpolitische, teils antidemokratische Bürgertum, nicht die keineswegs unpolitische, bestimmt aber antidemokratische Reichswehr, nicht Industrielle und Bankiers oder die Kamarilla um Hindenburg, die Schmitts eingeschlossen, nicht das Volksempfinden, sondern der Volksempfänger, jenes Rundfunkgerät ("Goebbelsschnauze") für 35 Reichsmark. Dumm, daß Hitler Presse und Funk sogleich ausgeschaltet, abgeschaltet oder gleichgeschaltet hat. Warum bloß?
Hitler hat doch eine "nationale Gesinnungsgemeinschaft" vorgefunden: Nazis, Demokraten, Kommunisten einträchtig beieinander? Und was hat er daraus gemacht: eine "ideologische Meinungsgemeinschaft". Wer half dabei? Presse und Rundfunk. Aus dem "Volk" wurde eine "mediengesteuerte Meinungseinheit".
Schelsky hat die Gestapo vergessen und, beispielsweise, die Sinnproduzenten an den Hochschulen, die auch ihm das dumme Zeug eingebleut haben, das er damals, gerade 21, von sich gegeben hat: "Wahrer Sozialismus ist es, Leute, die für das Volk ihre Leistung nicht erfüllen oder es gar schädigen, auszuschalten oder sie sogar zu vernichten." Eine "sozialistische", gemeint ist nationalsozialistische, "Tat ist ... die Erziehung einer Presse, die ihre Aufgabe für die Volksgemeinschaft nicht erfüllt, durch Zensur".
Ähnlich schlimm wie der "nationalen Gesinnungsgemeinschaft" erging es übrigens auch der Bundesrepublik. Aus der "vorauszusetzenden Gesinnungseinheit" machten die Medien eine "beliebig angreifbare Leerformel" (was sie auch ist). Der "Volkswille" verkam zum "publizitätsgesteuerten Meinungswillen der wahlberechtigten Staatsbürger". Hätte es doch mehr Politiker vom Schlage "Adenauer, Erhard, Leber, Schmidt, Strauß, Wehner" gegeben, die "aus ihrer Verachtung der Publizisten kaum ein Hehl" machten.
So fragt sich der Anti-Soziologe, was zu tun sei, um den Dunkelmännern das Handwerk zu legen. Abschalten, ausschalten geht ja nicht, gleichschalten auch nicht, aber die Meinungsfreiheit der Journalisten "gemeinwohlwollend" begrenzen, auf einen "machtpolitisch beschränkten Bereich" zurückführen - das möchte laut Schelsky wohl sein. _____" Politische Entscheidungen als Absichtserklärungen " _____" sollten in publizitäts-abgeschirmten Gremien ... so weit " _____" aufgearbeitet werden, daß sie dann den jeweiligen " _____" Wahlbürgern realistisch in ihren Vorteilen und Nachteilen " _____" für sie, und zwar durchaus dann mit Hilfe der Medien, " _____" dargestellt werden können. "
In der Sowjet-Union klappt das noch. "Seltsamerweise ist dadurch die Innen- und Außenpolitik der UdSSR berechenbarer als etwa die der unter starkem Meinungsdruck in ihren Auseinandersetzungen stehenden demokratischen Parteien wie etwa der SPD in der Bundesrepublik", stellt der Autor fest. Wieso "seltsamerweise"? Schelsky ist hier ein "Halblügner". In Wahrheit meint er "eben drum".
Das Parlament, auf der letzten Seite der Schrift fällt dann doch noch das Weimarer Wort von der "Schwatzbude", ist selbstverständlich auch "mediengesteuert". Der Abgeordnete "darf im Scheinwerferlicht der Publizität gar nicht mehr nachdenken und abwägen, sondern er muß 'markigen Worten' zustimmen, was ja im proletarischen-marxistischen Osten schon lange der Fall ist".
Die Überschätzung der Medien bei Schelsky geht offenbar einher mit der Geringschätzung des Parlamentarismus. Jedenfalls weiß er sich auch hier "auf den Spuren von Carl Schmitt", dem laut Schelsky "nützlichen Argumentierer" für den "Führer", der zum "Kritiker des Parlamentarismus wurde, aber an dem Versuch, die dann geschichtlich-politisch eintretende Diktatur Hitlers" (hereinspaziert) "einer wie immer gearteten Rechtsordnung zu unterziehen, scheiterte".
In einem "geistesgeschichtlichen Rückblick" scheint Schelsky schon vorzubeugen. Ein "politischer Denker" - wie er -, der "'realistisch' das Wesen der Politik beurteilt und dabei doch noch ein 'ideales' Ziel sozusagen im Hinterkopf verfolgt, muß in seiner Zeit scheitern ... so auch Carl Schmitt".
Schelsky selbst nähert sich "dieser Zone" "zögernd und furchtsam". Aber er tut's, unaufhaltsam.
Von Wolfgang Malanowski

DER SPIEGEL 48/1983
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