06.02.2016

Karrieren Unendlich müde

Lange Zeit galt Wolfgang Bosbach in der CDU als jemand, der vielleicht mal Innenminister wird. Stattdessen wurde er Fernsehstar. Jetzt will er nicht mehr. Von Britta Stuff
Im Bundestag
Es ist kurz nach neun an dem Tag, an dem entschieden wird, ob Griechenland noch einmal Geld bekommen soll. Das Plenum ist voll, vorn spricht der Finanzminister. Wolfgang Schäuble sagt, warum man gar nicht anders kann, geradezu so handeln muss, wie die Regierung es vorhat. Die Hälfte der Kameras ist auf ihn gerichtet, die andere Hälfte durchsucht den Raum nach anderen Bildern, nach Grünen, die die Augen verdrehen, nach Linken, die sich was zuflüstern, und – am wichtigsten – nach Wolfgang Bosbach, dem Abgeordneten, der wegen der Entscheidung, die heute getroffen werden wird, vor einem Monat sein Amt als Vorsitzender des Innenausschusses niedergelegt hat.
Er ist nicht da.
Wolfgang Bosbach sitzt in seinem Büro. Es ist noch das alte, der Umzug steht bald an. Er hat gerade ein bisschen was von seinem Stapel abgearbeitet, nun der Termin, ein Termin, der nicht unbedingt an diesem speziellen Morgen stattfinden müsste, der jederzeit sein könnte.
Wenn man Wolfgang Bosbach fragt, ob das eine Botschaft sei, dass er nicht im Plenum sitzt, sondern hier, dann sieht er einen an und sagt, das sei ja mal wieder typisch.
Pause.
Typisch?
Ja. Typisch. Für Journalisten. Die immer alles Mögliche vermuten würden und die Dinge nicht nehmen könnten, wie sie sind, die immer die einfachsten Erklärungen suchten. Bosbach nicht im Plenum, das muss was bedeuten.
Genau deshalb sei er nicht im Plenum heute.
Er nehme morgens Medikamente, und danach müsse er häufiger auf die Toilette. Man stelle sich vor, er würde aufstehen, während der Bundesfinanzminister spricht. Dann würden alle schreiben: Bosbach steht mitten in Schäubles Rede auf.
"Also. Was wollen Sie von mir?"
"Ich würde Sie gern begleiten für ein Porträt. Wäre das okay?"
"Nein."
Pause.
Er kann Stille sehr gut aushalten, länger als die meisten, besonders länger als andere Politiker, die immer versuchen, Pausen mit Botschaften zu füllen.
Er sagt, er könne den Kram einfach nicht mehr ertragen, der über ihn geschrieben werde. Er könne es nicht mehr ertragen, 24 Stunden am Tag beobachtet zu werden, das sei ja auch gar nicht nötig, er sei ja nur normaler Abgeordneter, kein Ausschussvorsitzender, und als solcher habe er keine Lust mehr, nachts um drei aufzuwachen, plötzlich hellwach zu sein, und sich zu überlegen: Was habe ich heute da noch mal gesagt? Soll ich anrufen und es zurücknehmen?
Man könne aber gern zu öffentlichen Terminen kommen.
Später wird Wolfgang Bosbach in den Bundestag gehen und gegen die Milliarden für Griechenland stimmen. Er wird überhaupt beim Nein bleiben an diesem Tag. Ein Journalist vom ZDF wird twittern "Ich habs m eigenen Augen gesehen :-) TV-Reporter bittet Bosbach um Interview. Der sagt ,jetzt nicht' u geht weiter", und in den Kommentaren werden alle darüber Witze machen: Was, der Bosbach? Sagt Nein zu einem Interview?
In den Medien
Wolfgang Bosbach ist seit drei Jahren in Folge der Politiker, der am häufigsten in Talkshows zu sehen ist, im vergangenen Jahr allein elfmal im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Sender sagen, dass jedes Mal die Quote steigt, wenn er spricht, und so laden sie ihn immer wieder ein. Er hat aber auch schon vieles andere möglich gemacht. Er hat Reporter bei sich zu Hause empfangen, es gab Homestorys bei seinen Eltern und auf Mallorca, es gab Geschichten zusammen mit seinen Töchtern. Wenn man seinem Büro sagt, dass man seine Handynummer nicht hat, hört man: "Da sind Sie aber die Einzige." Weil man Gesagtes und Getanes in den Medien niemals zurücknehmen kann, hat sich der Medienberg Bosbach inzwischen zu einem Mount Everest an Bildern und Zitaten aufgetürmt.
Im Land
Er bereist Deutschland wie ein Vertreter, seine Ware ist er selbst. Eine Auswahl der offiziellen Termine: Rede "Grünkohl mit Politik" in Höxter. Grußwort beim IT-Sicherheitstag der TÜV TRUST IT in Bergisch Gladbach, Rede beim Kölsch-Konvent des Kölner Brauerei-Verbandes. Er begrüßt Schulklassen und spricht über das Verbot von Killerspielen, er isst Streuselkuchen bei der Senioren-Union Wermelskirchen, er spricht vor 20 Leuten genau wie vor Hunderten.
Die Verleihung des Bierzipfels in Düsseldorf ist eine Veranstaltung, bei der die gemeinsame Polonaise in den Ballsaal schon im Programm steht. Die Einladung sieht vor, dass die Herren im Smoking und die Damen im Ballkleid kommen, es ist eine sehr lange dauernde Veranstaltung: Sektempfang, die Polonaise, Rede, erster Gang, Tanzdarbietung, zweiter Gang, Tanz, dritter Gang, Rede, Rede, Rede, Tanz, Mitternachtssüppchen, Tanz. Wolfgang Bosbach tanzt und isst und lacht und hört zu und geht auch nach dem Ende des Programms nicht sofort nach Hause, wie es jemand tun würde, über den man später sagen würde: Der hatte es ja eilig wegzukommen. Er bleibt bis beinah zwei Uhr nachts.
Er schafft es sogar, dem Programm etwas hinzuzufügen, einen Moment des Innehaltens, als er sich von der anwesenden Opernsängerin die Arie "O Mio Babbino Caro" von Puccini wünscht.
Ich zerstöre und quäle mich!
O Gott, ich möchte sterben!
Im Dom
An einem Abend in Altenberg in der Nähe von Köln geht es um die Frage, wie man in Würde stirbt. Es gibt erst einen Gottesdienst im Dom, der Pfarrer sagt das, was man halt so sagt, wenn man im christlichen Kontext übers Sterben redet: Er sagt, die wenigsten Menschen haben Angst vor dem Tod, sie haben Angst vor dem Sterben. Dann wird gesungen.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
Wolfgang Bosbach wirkt zufrieden, wenn er mitsingen kann. Wenn er rumsitzen muss, hört man das trockene Geräusch seiner unruhig ineinanderreibenden Hände.
Draußen hat es angefangen zu regnen, Bosbach hält seinen Mantel über den Kopf. Er sieht immer gleich aus, gleich frisiert, gleich braun, nur wenn man ganz nah rangeht, sieht man mal mehr und mal weniger deutlich, dass seine Haut von feinen Falten durchzogen ist.
Es gibt nebenan noch eine Diskussion mit dem Titel "Mer klevve am Levve", der Saal ist voll. Die meisten hier sind über sechzig. Eine Pflegedienstleisterin, ein Theologe, ein Arzt, der in den Niederlanden schon Sterbehilfe geleistet hat, und Wolfgang Bosbach sitzen vorn. Er ist hier, weil er der Abgeordnete der Region ist, aber auch, weil jeder weiß, dass Wolfgang Bosbach selbst krank ist. Im Jahr 2010 wurde bei ihm Prostatakrebs diagnostiziert, 2011 Knochenmetastasen in Becken und Wirbelsäule. Man sagte ihm, dass man die Krankheit eine Weile in Schach halten könne, aber nicht für immer.
Auch darüber hat er gesprochen, wenn er gefragt wurde. Er wurde oft gefragt. Wie er sterben will, ob es einen Himmel gibt. Warum er trotz Krankheit weitermacht. Es gibt noch andere Abgeordnete, die schwer krank sind, sie sprechen nur nicht darüber. Wolfgang Bosbach ist der einzige, von dem man aus Interviews weiß, wie es um ihn steht, er läuft seither durch die Welt wie ein Gezeichneter. Es gibt Menschen im Bundestag, die ihm lieber aus dem Weg gehen.
Im Auto
Nach der Diskussion schaut er auf sein Handy. Es ist der Abend, an dem das Fußballländerspiel Deutschland – Niederlande wegen einer Terrorwarnung abgesagt wurde. Er muss schnell los, denn sonst kommt er zu spät zur Talkshow "Maischberger", er hat aber auch ein paar Anrufe bekommen von Journalisten und ruft aus dem Auto zurück. Es geht nahtlos über von Sterbehilfe zu Terror: Ja. Ja, Ihre Information ist richtig. Ja, ich habe mit dem Minister gesprochen. Ihnen auch noch einen schönen Abend.
Wolfgang Bosbach hat den Minister vor der Podiumsdiskussion selbst angerufen, aber er schafft es "Ich habe mit dem Minister gesprochen" so klingen zu lassen, als hätte Thomas de Maizière ihn persönlich unterrichten wollen.
In seinem Navigationssystem ist "Maischberger" schon einprogrammiert.
Er wird nun nicht mehr als Vorsitzender des Innenausschusses angekündigt, er ist jetzt Innenexperte. Der Innenexperte ist still in der Sendung über den Terror, manchmal wirkt er fast abwesend. Irgendwann, als ihm das selbst auffällt, sagt er laut in die Runde, dass er nun ziemlich lange nichts gesagt habe. Er habe mit dem Innenminister telefoniert.
Nach der Sendung machen es sich die Gäste im Backstage-Bereich bequem. Bosbach hat sich inzwischen daran gewöhnt, dass er porträtiert wird, wie an ein altes Laster, das er eh nie aufgeben wollte. Er hat sich als Taxi zum Hotel angeboten. Er steckt den Kopf in den Raum und ruft: "Los! Wir gehen!" Auf dem Weg zum Auto hält ihn ein Tonmann auf, weil er verkabelt und mit Mikro nach Hause fahren wollte.
Es ist schon nach Mitternacht und nicht weit vom Studio bis zu ihm nach Hause, nur eine knappe halbe Stunde. Draußen ist der Regen zum Sturmtief "Heini" geworden. Die Straßen sind leer, der Wind treibt Mülltonnen vor sich her.
Es ist angenehm, mit Wolfgang Bosbach zu sprechen, aber er ist niemand, der von sich aus losplaudert. Gespräche mit ihm sind immer ein bisschen wie Sprünge vom Zehnmeterturm. Man muss sich trauen, aber man kann sich auf ihn verlassen: Im Becken ist immer Wasser.
Er sei oft so unendlich müde.
Sein Arzt hat ihm jetzt dringend geraten, seine Therapie zu ändern. Die alte wirkt nicht mehr richtig, sein PSA-Wert, ein Marker für Prostatakrebs, steigt. Aber die neue Therapie verursacht Schweißausbrüche. Er könne, sagt Bosbach, doch nicht bei "Maischberger" sitzen mit einem Schweißausbruch.
Er hat einen Traum, immer wieder. Er wird verfolgt, von was, weiß er nicht. Er rennt und rennt, und dann wacht er auf.
Am Hotel hält er ein paar Meter entfernt vom Eingang. "Stört es Sie, hier auszusteigen, ich will nicht wenden. Ich muss schlafen, bin gleich im ,Morgenmagazin'."
Auf dem Parteitag
Am dritten Advent sitzt Wolfgang Bosbach im Auto auf dem Weg nach Karlsruhe zum Parteitag der CDU. Er kommt von einem Frühschoppen im "Ochsen" in Sasbach. Es gab Rotweinschorle und Kaffee. Er hat eine Rede gehalten, wie er sie oft hält, er sagte, was er über Flüchtlinge denkt (Können nicht alle bleiben), was er über Europa denkt (Können nicht alle auf unsere Kosten leben) und dass es noch keine Playstation gegeben habe, als er Kind war, dass er in "Gottes freier Natur" gespielt habe. Ovationen, allerdings im Sitzen, das Publikum ist älter, wie so oft, wenn es um Politik geht.
Am Vortag war er so müde, dass er in den falschen Zug eingestiegen ist und es erst eine Stunde später bemerkt hat.
Wolfgang Bosbach sagt, Parteitage seien früher für ihn wie Hochämter gewesen. Heute nicht mehr. Heute geht es nur noch darum, dass man sich benimmt und präsentiert. Wenn beim letzten Mal 6 Minuten und 25 Sekunden für die Vorsitzende geklatscht wurde, dann müssen es dieses Mal mindestens 6 Minuten 26 Sekunden sein. Er hat sich vorgenommen mitzuklatschen.
Es ist erst ein paar Jahre her, dass Wolfgang Bosbach zum Rebellen seiner Partei wurde – und zum Glücksfall für Journalisten. Bis dahin war es für ihn immer weiter nach oben gegangen. Er war gelernter Einzelhandelskaufmann, dann Filialleiter eines Supermarkts, dann Rechtsanwalt, dann Bundestagsabgeordneter. Nach der Wahl 2005 wollte er Innenminister werden und wurde es nicht – dafür wieder stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Nach der Wahl 2009 wollte er angeblich Staatssekretär werden, wurde es nicht – dafür aber Vorsitzender des Innenausschusses. Es gibt Politiker, die sagen, dass dieses Amt für seine Fähigkeiten zu klein gewesen ist. Andere sagen, dass jemand, der so wenig kontrollierbar ist und jeden Journalistenanruf beantwortet, nicht Innenminister werden kann.
Im Jahr nachdem er nicht befördert worden war, gab es plötzlich einen neuen Bosbach, einen, der nicht mehr der Partei gefiel, dafür aber den Medien. Er sagte, dass die CDU ein klareres Profil brauche. Er nannte den Kurs der Kanzlerin in der Eurokrise falsch, immer wieder, so lange, bis 2011 der damalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla zu Bosbach sagte: "Ich kann deine Scheiße nicht mehr hören." Irgendwann hatte Bosbach so oft wiederholt, dass er den Kurs nicht unterstützt, dass er gezwungen war, irgendeine Konsequenz zu ziehen. Er gab den Ausschussvorsitz auf.
Auf dem Parteitag ist am späten Montagvormittag der Tagesordnungspunkt 8/20 dran. Es gab zuvor ein paar Gedenkminuten für die Verstorbenen seit dem letzten Parteitag: Philipp Mißfelder, Ernst Albrecht, Richard von Weizsäcker.
Als die Kanzlerin spricht, tut Wolfgang Bosbach das, was er angekündigt hat: Er klatscht, wenn alle klatschen, und er klatscht genauso lang, wie alle klatschen, am Schluss fast zehn Minuten. Die Zeitungen werden schreiben, dass Merkel es ihren Kritikern gezeigt hat.
Bald nach der Rede muss er los. Er schaffe sonst die Arbeit in Berlin nicht, sagt er. Außerdem habe sich eine Mitarbeiterin den Mittelfinger beim Karate gebrochen. Es ist gegen 16 Uhr, der Parteitag noch nicht mal halb vorbei, Bosbach hat eigentlich noch einen Antrag unterschrieben, der sich dafür ausspricht, Flüchtlinge sofort an der Grenze abzuweisen. Ein Antrag gegen Merkel. Als ihn ein Journalist darauf anspricht, will er davon nichts mehr wissen. Er sagt: "Nee, ich hab keinen Antrag." Der Journalist holt sein Handy raus, zeigt ihm ein Foto des Antrags, und Bosbach sagt: "Ach so, ja, das ist meine Unterschrift." Er sagt noch ein paarmal "Das war eine bemerkenswerte Rede der Kanzlerin" in die Kameras. Dann nimmt er seine Tasche und geht aus der Halle.
Mit der CDU und Bosbach ist es ein bisschen wie mit den Figuren aus dem Wetterhäuschen: Sie leben unter einem Dach, aber in der Sonne stehen kann immer nur einer von beiden.
Im neuen Büro
Er sitzt nun außerhalb des Bundestagsgeländes, ein paar Schritte vom Brandenburger Tor entfernt. Es gab einen kleinen Ausstand, als er den Ausschussvorsitz abgegeben hat, sie schenkten ihm eine Zitronenpresse mit der Form von Merkels Kopf.
Er ist wieder da angekommen, wo er in Berlin angefangen hat. In diesem Gebäude saß er in seiner ersten Legislaturperiode in Berlin, als die Ära Kohl gerade zu Ende gegangen war und er noch alles vor sich hatte. Er ist jetzt 63 Jahre alt.
Das System Bosbach hat inzwischen Schule gemacht. Es gibt nun viele kleine Bosbachs in der CDU, sie stellen Anträge gegen den eigenen Parteikurs, sie schreiben Brandbriefe.
Wenn man Bosbach fragt, wann seine beste Zeit als Politiker war, dann sagt er: "Das war, als ich stellvertretender Fraktionsvorsitzender wurde."
Die schlechteste sei jetzt.
Stellen Sie sich doch mal vor, wie das ist: Sie halten eine Rede, und Ihr eigener Fraktionsvorsitzender klatscht nicht.
Nein, er habe auch nicht das Gefühl, unbedingt gebraucht zu werden. Wer wird überhaupt gebraucht? Nach Kohl dachte man, nun geht die CDU zugrunde. Nach der Spendenaffäre dachte man, die CDU geht zugrunde. Nun denkt man, nach Merkel geht die CDU zugrunde. Die CDU geht aber nicht zugrunde. Menschen gehen zugrunde.
Es laufe so: Man scheidet aus dem Bundestag aus, und nach ein paar Jahren kommt man mal zu Besuch, etwa zu einer Fraktionssitzung. Dann gibt es ein großes Hallo. Ach, da bist du ja wieder, schön, dich zu sehen. Und wenn man weg ist, fragen sich die Leute: Sag mal, wer war das noch mal?
Er wirkt wie jemand, der nicht mehr weiß, wozu das alles gut sein soll. Er sagt: "Die Friedhöfe liegen voll mit unersetzlichen Leuten."
In den Regalen der Mitarbeiter stehen seine Briefe, Tausende bekommt er im Jahr. Ich habe Sie bei Jauch gesehen, ich erlebte Sie bei Anne Will, darf ich Ihnen meine Einschätzung zu TTIP übersenden? Lassen Sie uns nicht allein mit dieser Kanzlerin, können Sie nicht Kanzler sein? Ich schätze Ihre ehrliche Art. Ich kann Ihnen bei Krebs Löwenzahntee empfehlen, werden Sie unbedingt Veganer. Neulich habe ich mir ein Herz gefasst und für Sie gebetet.
Er behält sie drei Jahre, dann werden sie geschreddert und sind für immer weg.
Jetzt ist wieder Karneval. Er wird in den Schrank greifen und eins seiner Kostüme rausholen, vielleicht Sergeant Pepper, das mag er am liebsten. Er wird wieder schunkeln und singen.
Drink doch eine met,
stell dich nit esu ahn.
Dann die Landtagswahlen, drei Stück. Danach will er kürzertreten, weniger Termine machen. Im Herbst will er sagen, ob er noch mal antritt.
Seine Entscheidung habe er schon getroffen, sagt er.
Es falle ihm nur noch ein bisschen schwer, sich vorzustellen, was sein wird, danach. 
Von Stuff, Britta

DER SPIEGEL 6/2016
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