04.02.1980

Für Kaiser Wilhelm durch die Salzwüste

Die Deutschen und Afghanistan: Geheime Kommando-Unternehmen und Militärhilfe König Amanullah aus Afghanistan zu Gast bei Hindenburg in Berlin - an den exotischen Besuch mögen sich ältere Deutsche noch erinnern. Nicht aber an zwei absurde Versuche der Deutschen, Afghanistan in beiden Weltkriegen auf ihre Seite zu ziehen, als Brückenkopf gegen Britisch-Indien: 1915 setzte der Kaiser eine Geheimexpedition in Marsch, 1939 Hitler ein Kommando-Unternehmen. Deutschen-Freunde blieben die Afghanen bis heute.
Der deutschen Kultur verdanke er sein "prägendes Bildungserlebnis", behauptete Babrak Karmal, Moskaus neuer Statthalter im besetzten Kabul, in einem Interview. Ein Despot, ein kommunistischer noch dazu, im wilden zentralasiatischen Hindukusch und deutsches "Bildungserlebnis"? Die verblüffende Aussage ist keineswegs orientalischer Phantasie entsprungen, keine Höflichkeitsfloskel.
Denn Freundschaft zu Deutschland hat, eng verbunden mit antibritischen Ressentiments, für den kleinen Kreis des aufgeklärten Bürgertums in Afghanistan eine lange Tradition. Schon mehrmals in ihrer unruhigen Geschichte waren die Bergvölker am Hindukusch versucht, gegen unliebsame Feudalherren, gegen die britisch-indische Kolonialmacht oder die Expansionsgelüste der russischen Zaren die sogenannte deutsche Karte zu spielen.
Diese Tradition ist trotz der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche immer lebendig geblieben. Denn Staats- und Parteichef Karmal, aber auch viele Genossen des von ihm angeführten "Partscham"-Flügels der kommunistischen Bewegung in Afghanistan haben die 1924 von deutschen Lehrern in Kabul begründete Amani-Schule besucht, die als "deutsche" Schule gilt.
Die Vorträge und Diskussionen im Kabuler Goethe-Institut waren noch vor wenigen Jahren für die deutsch-gebildeten Partscham-Intellektuellen ein beliebter Treffpunkt -- mitunter sogar Ort der Konspiration im Linienkampf gegen die Rivalen des nationalkommunistischen Flügels der "Chalk"-Partei.
Karmal, 50, der sein Abitur an der Amani-Schule 1949 gemacht hat, spricht zwar kaum noch Deutsch, behauptet aber, es gut zu verstehen. Daß sein Vater, General und Militär-Gouverneur unter dem 1973 gestürzten König Sahir, den Sohn im Zweiten Weltkrieg auf die "deutsche" Schule in Kabul und nicht auf das damals angesehenere, von Franzosen gegründete "Istiklal"-Gymnasium geschickt hat, war fast eine politische Demonstration.
Denn die Amani-Schule galt in der Kabuler High-Society als aufrührerisch, seit ein Amani-Schüler 1933 den verhaßten Briten-Freund König Nadir ermordet hatte.
Wegen Propaganda gegen den König und den britischen Vizekönig in Indien mußte damals auch der Sozialrevolutionär Ahmed Rateb ins Gefängnis -- Vater von Anahita Ratebsadeh, die als Erziehungsministerin, Genossin und Lebensgefährtin Karmals heute eine der Mächtigsten im Lande ist.
Beide stammen aus dem Dorf Kamari bei Kabul und gehören der Minderheit der Tadschiken an, die unter dem Herrschaftsanspruch der Paschtunen, der zahlenmäßig stärksten ethnischen Gruppe im Vielvölkerstaat Afghanistan, schon immer zu leiden hatten.
Karmal und seine Anahita waren, so wird in Kabul erzählt, in den sechziger Jahren zusammen Gäste in der Bundesrepublik und haben angeblich in Weinheim S.131 an der Bergstraße gewohnt, wahrscheinlich unter fremden Namen. Denn weder die Ausländerbehörde in Stuttgart noch der deutsche Verfassungsschutz haben die Namen der afghanischen Top-Revoluzzer in ihren Listen.
Historisch begründet wurde der deutsch-afghanische Kontakt durch ein geheimes Kommando-Unternehmen, das zu den abenteuerlichsten Kapiteln in der Geschichte der Diplomatie gehört: der Versuch des deutschen Kaisers Wilhelm II., den Emir von Afghanistan mitten im Ersten Weltkrieg gegen Britisch-Indien aufzuhetzen.
Die Idee dazu stammt eigentlich von einem Mann, der in nicht weniger abenteuerlicher Weise in der Türkei den Sultan entmachtet hatte und in wenigen Jahren vom Provinz-Offizier zum General und Kriegsminister aufgestiegen war: Enver Pascha.
Dieser legendäre Führer der jungtürkischen Revolution, vertrauter Gast der Kaiser-Manöver und Bewunderer des preußischen Exerzierreglements, wollte über Mittelsmänner erfahren haben, daß der Emir von Afghanistan, Habibullah, unter günstigen Umständen bereit sei, den 1893 mit Britisch-Indien geschlossenen Protektoratsvertrag zu brechen.
Den Vertrag hatte der Vater Habibullahs, der Emir Abd el-Rahman, nach dem zweiten blutigen und vergeblichen Versuch der Engländer geschlossen, Afghanistan ihrem Kolonialreich einzuverleiben. Afghanistan war danach ein innenpolitisch zwar selbständiger, aber vom Empire abhängiger Pufferstaat zwischen Rußland und Indien. Die Außenpolitik regelte England, genauer, der britische Vizekönig in Indien.
Dafür war Großbritannien bereit, dem Emir -- so wie den indischen Fürsten S.133 -- großzügige, jährliche Subsidien zu zahlen, für den Herrscher von Kabul damals praktisch die einzige Einnahmequelle.
Das freilich wußte der Jungtürke Enver Pascha nicht so genau. Ihm ging es bei dem nach Berlin gekabelten Vorschlag, den Emir zum Frontwechsel zu bewegen, wohl auch mehr darum, für den von ihm betriebenen Kriegseintritt der Türkei an der Seite der Mittelmächte einen islamischen Verbündeten zu haben. Enver Pascha dachte an die persische und russische Front, der Berliner Generalstab mehr an die indische.
Enver Paschas Vorschlag vom August 1914, eine türkisch-deutsche Offiziers-Equipe durch Persien nach Kabul zu entsenden, zündete -- so der Orientalist Hans Joachim von Bassewitz -- in Berlin "wie ein Funke ... Allerdings fehlte bei der Weitergabe von Envers Äußerung die stilkritische Ergänzung, daß der befreundete türkische Kriegsminister doch mehr Phantast als Realist sei".
Es tat der Begeisterung auch keinen Abbruch, daß weder im AA noch im Generalstab ein Dossier, nicht einmal eine Landkarte von Afghanistan aufzutreiben war. Zudem machte die Zusammensetzung der Erkundungstruppe Schwierigkeiten, nachdem das preußische Kriegsministerium es wegen des Kriegsausbruchs abgelehnt hatte, Berufsoffiziere für die Reise abzustellen.
Schließlich war eine seltsam gemischte Truppe zum Aufbruch bereit: unter anderen, vorgeschlagen von der deutschen Großindustrie, der Forschungsreisende Hermann Consten, der schon einmal in die Mongolei vorgedrungen war; auf Empfehlung der Hapag einer ihrer Schiffsoffiziere, namens Kurt Wagner, und der unerfahrene Potsdamer Gardeleutnant Günther Voigt. Viele der 27 Teilnehmer waren ehemalige aktive Militärs, die wegen "irgendwelcher" Affären verabschiedet worden waren.
Ernster zu nehmen und als Anführer der in mehreren Gruppen startenden Kommandos vorgesehen: der ehemalige Vizekonsul im persischen Schiras, Wilhelm Wasmus, und der Oberleutnant im 10. Bayerischen Feldartillerie-Regiment Oskar Niedermayer. Beide sprachen zumindest Persisch.
Die meisten Teilnehmer des Unternehmens Kabul kamen nur bis Konstantinopel und Aleppo. Dort wurde ihnen von den türkischen Freunden klargemacht, daß Envers Idee inzwischen aufgegeben sei -- die abenteuerhungrigen Deutschen sollten sich andere Aufgaben suchen.
Auch dem englischen Geheimdienst war das Unternehmen inzwischen bekannt. Die sorglosen Reservisten hatten ihr Gepäck mit der Bahn durch Rumänien geschickt, wo es britische Agenten gegen geringfügiges Bakschisch requirierten. Andere Kabulfahrer fanden es witzig, sich ins Gästebuch eines Edelpuffs in Konstantinopel unter ihrem wirklichen Namen mit dem Zusatz: "Mitglieder einer Arsch-Expedition" einzutragen.
Berlin war schon drauf und dran, die aberwitzige Sache abzusetzen, als im Frühjahr 1915 das Unternehmen eine neue Qualität bekam: Eine durch die Kabul-Begeisterung inspirierte Berliner "Nachrichtenstelle für den Orient" meldete dem AA zwei prominente indische Nationalistenführer, die gerade in die Schweiz gekommen seien.
Die beiden Emigranten wurden umgehend nach Berlin geholt und verstanden es schnell, den um ihr Prestige besorgten Orientalisten im Auswärtigen Amt neue Hoffnungen zu geben.
Der eine, der Hindu Mahendra Pratap, 28, nannte sich "Kumar von Hathras und Mursan", was soviel wie Prinz bedeutet, und stellte sich als "Abgesandter der indischen Fürsten" vor, die für ihre nationale Befreiung vom britischen Kolonialjoch kämpften.
Er hatte von seinem Stiefvater zwei verfallene Dörfer mit Namen Hathra und Mursan geerbt und die zu erwartenden Einkünfte für den Bau einer Berufsschule ausgegeben. Nun zog er, eine Mischung von politischem Schwärmer und Hochstapler, durch die Welt, um für seine Weltbeglückungs-Partei, die "Happiness Party", zu werben.
Sein Begleiter Maulana Barkatullah, der über Tokio und die USA in die Schweiz gekommen war, nannte sich "Professor für Islamistik", war aber, so die Erfahrung, vor allem an Barem interessiert. Beide erklärten sich sofort bereit, den Emir von Afghanistan für die deutsche Sache zu gewinnen.
Das AA, froh, endlich Fortschritte in der geheimen Reichssache Kabul melden zu können, arrangierte es, daß sogar Seine Majestät den freiheitsliebenden Inder-Prinzen empfing und ihm den Roten Adlerorden verlieh -- sozusagen als Vorschußlorbeer.
Mit einem von Wilhelm II. diktierten Brief, in dem der Kaiser den Emir um Anerkennung des deutschen Reiches durch Afghanistan bat und einen Bündnisvertrag zur gemeinsamen Krieg-Führung vorschlug, machten sich die zwei auf die 11 000 Kilometer lange Reise.
Als Führer dieser erneuten deutschen Kabul-Expedition, als Beschützer und Ordonnanz für den wichtigen Prinzen, wählte das AA einen Mann aus seinen eigenen Reihen: den damals 29jährigen Legations-Sekretär Werner Otto von Hentig, der als diplomatischer Anfänger schon in China und Persien gewesen war und seit Kriegsausbruch als Leutnant im 3. Kürassier-Regiment an der Ostfront kämpfte.
Hentig konnte mit Mühe verhindern, daß die Kabul-Karawane ähnlich wie die vorhergegangenen die Riesensumme von zwei Millionen Goldmark (heutiger Wert: etwa 60 Millionen Mark) gleich mitbekam und zu deren Schutz Soldaten in Bataillonsstärke.
Offensichtlich glaubten die Spitzenbeamten im AA -- darin sicher vom Prinzen bestärkt --, die deutsche Delegation könne sich die Zustimmung des Emirs von Afghanistan erkaufen.
Statt dessen wählte der Diplomaten-Leutnant aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager S.136 sechs paschtunische Überläufer aus, die auf britischer Seite gekämpft hatten. Gegen das Versprechen, bei geglückter Mission mit einem Gewehr entlohnt zu werden, wollten sie das gefährliche Abenteuer wagen.
Wegen der dunklen Hautfarbe der meisten Mitreisenden zog die Hentig-Expedition als Wanderzirkus getarnt durch den Balkan. Die Türken, von dem Erfolg des neuen Unternehmens wohl wieder stärker überzeugt, stellten den Hauptmann Kasim Bey als regionskundigen Begleiter.
Teils mit der anatolischen Bahn, teils zu Pferd, drangen die Orient-Ritter über den Taurus bis nach Aleppo vor und fanden unterwegs überall Spuren ihrer gescheiterten Vorgänger. Weil die Bagdad-Bahn noch nicht auf ganzer Länge betriebsfertig war, schipperte die Gesellschaft dann mit Hilfe selbstgebauter Prahme den Euphrat hinunter bis nach Faludscha, dann zog sie mit der Pferdebahn nach Bagdad.
Dort war für moderne Verkehrsmittel endgültig Endstation, per Pferd ging die Reise weiter bis nach Teheran. Hier traf Hentig die Reste der Wasmus-Niedermayer-Expedition, der persische Straßenräuber schon unterwegs den Großteil ihrer goldenen Reisekasse abgenommen hatten.
Wasmus, der an die Kabuler Mission nicht mehr so recht glauben wollte, war in das von den Engländern besetzte Südpersien abgereist. Dort lieferte er, von persischen Nomaden unterstützt, als deutscher "Lawrence von Buschihr" den Briten kühne Guerilla-Scharmützel.
Niedermayer, der als Moslem verkleidet den Teheraner Basar unsicher machte, schloß sich mit seinen Leuten der Hentig-Expedition an. Von Stund an waren der Bayer und der Preuße mehr damit beschäftigt, ihren Anspruch auf die Führerrolle klarzustellen, als Gefahren abzuwehren.
Die aber gab es in Mengen. War das von Stammesfehden und Räuberbanden beherrschte Persien schon in Friedenszeiten unsicher, die Besetzung des Landes im Norden und Osten durch die Russen sowie im Süden und Osten durch die Briten machte einen Durchmarsch fast aussichtslos.
Um dem Feind zu entgehen, entschied sich Hentig für den gefährlichsten Weg: den Ritt durch die Salzwüste Kewir mitten im Sommer. Nur ein Europäer, Sven Hedin, hatte bisher diese Tour gewagt, aber in den kalten Wintermonaten.
Ständig von Verrat ihrer persischen Maultiertreiber und von räuberischen Nomaden bedroht, durch Durst, Strapazen und Malaria geschwächt, erreichte die Hentig-Expedition nach über 60 Nachtmärschen durch die Salzwüste die afghanische Grenze. Die größte Schwierigkeit stand den Orientfahrern aber erst bevor: den britischen Kamel-Reitern aus Belutschistan zu entgehen, die, vorgewarnt, alle Grenzwege und Wasserstellen überwachten.
Dank einer Kriegslist gelang auch dies: Niedermayer teilte die Truppe in kleine Gruppen auf, die das Grenzkorps der Briten in die Irre führten. Mit 37 Mann und 79 Tieren ritten die Berliner Emissäre am 22. August 1915 in die afghanische Grenzstadt Herat ein, an der Spitze Leutnant von Hentig mit weißem Kürassierrock und dem Adlerhelm des deutschen Kaiserreiches.
Doch den ungestümen Drang, so schnell wie möglich den Emir Habibullah in Kabul zu sehen, bremsten afghanisches Zeremoniell und orientalische Schläue. Der Emir, durch eine Sonderbotschaft des besorgten Vizekönigs von Indien, Lord Hardinge, über den anreitenden Besuch aus Berlin informiert, wollte sich die möglichen Folgen erst gründlich überlegen. Die Deutschen zu internieren, wie die Engländer es verlangt hatten, war er aber nicht bereit.
So waren die Deutschen und Inder -später kam noch eine Gruppe österreichischer Offiziere dazu, die aus russischer S.138 Kriegsgefangenschaft geflohen waren -- Staatsgäste in einem der Königspaläste in Kabul, aber auch gut bewacht: Kontakt mit der Bevölkerung sollten sie auf keinen Fall aufnehmen.
Besser wurde die Lage erst, als sich nach monatelangem Warten der Emir Ende Oktober endlich bereit erklärte, die merkwürdigen Polit-Reisenden zu sehen. Drei Rolls-Royce fuhren die Gäste aus dem Abendland zu dem wenige Kilometer vor Kabul gelegenen Sommersitz des Herrschers, auf der einzigen befestigten Straße.
Als Zeichen der Macht waren vor dem Sommersitz fünf Elefanten angekettet. Im Gehrock, auf einen Spazierstock mit goldener Krücke gestützt, empfing der Monarch die Delegation und machte unmißverständlich deutlich: "Ich betrachte euch gewissermaßen als Kaufleute, die ihre Waren vor mir ausbreiten. Von diesen werde ich wählen, was mir paßt und gefällt."
Am wenigsten gefielen ihm die beiden Inder. Spätestens am Hof des Emir von Afghanistan ging auch den deutschen Emissären auf, daß der angebliche indische Fürsten-Freund Pratap im Orient so gut wie unbekannt war und sein Begleiter, der Islam-Kenner Barkatullah, auf die strenggläubigen Moslems in Kabul wenig Eindruck machte.
Aber auch der mit Schreibmaschine getippte Brief vom deutschen Kaiser enttäuschte den Potentaten. Nichts an dieser Botschaft erschien ihm reizvoll genug, als daß er dafür die Fronten gewechselt hätte.
Um so mehr Erfolg hatten Hentig und Niedermayer durch geschickte Gespräche und geduldiges Zuhören beim Hofstaat. Besonders der Kanzler des Reiches, Nasruhllah, ein Bruder des Emir, und des Emir drittältester Sohn, der damals 23jährige Amanullah, fanden an den Deutschen und ihren Berichten viel Geschmack und brachten sie mit antibritisch eingestellten afghanischen Nationalisten zusammen.
Doch auch dem Emir konnten sie sich nützlich machen. Hentig hielt regelmäßig vor dem Thronrat Vorträge über die Weltlage und machte die Afghanen mit dem Völkerrecht bekannt. Er empfahl eine weltliche Schulordnung und eine geregelte Ausbildung für das Militär.
Artillerist Niedermayer brachte der Garde das Schießen und Treffen mit Kruppschen Kanonen auf nicht einsehbare Ziele bei, die deutsche Delegation gab in Kabul eine Zeitung heraus, die über die Kriegslage informierte.
Nur Prinz Pratap war mehr mit seinem eigenen Vorteil beschäftigt. Der indische Revolutionär ließ sich auf Kosten der Reisekasse im Basar massive Goldplatten anfertigen, auf denen er Botschaften an den König von England und den russischen Zaren verschickte -- von "Souverän zu Souverän". Für das von ihm noch zu befreiende Indien entwarf er als erstes eine neue Nationalfahne und eine Kaiserstandarte.
Doch mehr und mehr setzte sich bei allen Expeditions-Teilnehmern die Überzeugung durch, daß die politische Mission gescheitert war. Zudem kühlte das Verhältnis des Emir zu seinen ungebetenen Gästen merklich ab, nachdem bekannt wurde, daß ein Transport aus Indien mit 200 Millionen Rupien in Gold und Silber unterwegs war.
Ende Mai 1916 ging die Berliner Orient-Expedition auf Heimatkurs -auf getrennten Wegen. Oskar Niedermayer wollte sich durch das russisch bewachte Turkestan nach Persien durchschlagen, der Haupttrupp unter Wagner über das persische Sistan nach Teheran marschieren, Hentig wählte einen Weg, den noch kein Europäer gegangen war: Er wollte versuchen, über das bis zu 5500 Meter hohe Hochland von Pamir nach China vorzustoßen.
Auch dieser Gewaltmarsch auf den Trampelpfaden der Opiumschmuggler durch Eis und Geröll glückte, aber Hentig, der auch noch die Wüste Gobi und halb China zu Pferd durchquerte, kam über die USA erst ein Jahr später nach Deutschland zurück.
Dort galt er als verschollen, den Ruhm dieser wohl einmaligen Reise in diplomatischer Mission versuchte der Widersacher Niedermayer zu ernten. Bis auf den heutigen Tag hat der inzwischen 93 Jahre alte Pensionär, der in Seibersbach im Hunsrück lebt, viel Zeit und Aufwand damit verbracht, die umstrittene Frage der Kommando-Gewalt zwischen ihm und Niedermayer zu klären.
Höchstes Lob bekam Hentig aus berufenem Munde. Sven Hedin, der weltberühmte Forscher, nannte den 22 000 Kilometer langen Weg "die schwierigste Reise um die Welt". Selbst der britische General Dickson, der die Deutschen an der persischen Ostgrenze abfangen sollte, konnte "der Tätigkeit dieser Leute, der Tollkühnheit, die viele von ihnen zeigten, nur Bewunderung zollen".
Oskar Niedermayer wurde bayrischer Hauptmann, bekam den militärischen "Max-Josef-Orden" verliehen und durfte sich seither Oskar Ritter von Niedermayer nennen. Der indische Prinz Pratap fuhr nach der russischen Revolution nach Moskau und kehrte im Frühjahr 1918 noch einmal nach Deutschland zurück, um dem deutschen Kaiser eine im Ton höfliche, in der Sache aber nichtssagende Antwort des Emir zu überreichen.
Doch nicht genug: Die meisten Akteure im Afghanen-Spiel kamen wenig S.141 später erneut zusammen -- diesmal auf der Seite der jungen Sowjet-Macht.
Ein deutsches Flugzeug brachte Mahendra Pratap im Sommer 1918 in die Sowjet-Union, wo Lenin und Trotzki den indischen Revolutionär als "orientalischen Freiheitshelden" empfingen. Im Januar 1919 kam auch Freund Barkatullah in die Sowjet-Union, zusammen mit dem türkischen Hauptmann Kasim Bey, der die Deutschen nach Kabul begleitet hatte. Ziel der Gespräche, an denen auch der alte Deutschenfreund Enver Pascha teilnahm: mit Hilfe der Sowjet-Macht in Afghanistan die Macht zu übernehmen, um die Engländer aus Mittelasien und Indien zu vertreiben.
Den Sowjets war die Hilfe der Abenteurer aus einem ganz anderen Grund höchst willkommen. Enver Pascha, in der heimatlichen Türkei inzwischen gestürzt, aber bei den Moslems an der russischen Südgrenze noch immer ein Held, sollte die Orientvölker ins sowjetische Lager ziehen.
Denn für einen Krieg in Afghanistan fühlte sich die Sowjet-Macht noch nicht stark genug. Zudem hatte ihr ideologischer Ahnherr, der Deutsche Friedrich Engels, in seiner Schrift "Über den Kolonialismus" von den Afghanen genau das geschrieben, was Lenin und "rotzki auch selber dachten: Krieg ist für die Afghanen etwas " " Erregendes, die willkommene Abwechslung von monotoner " " Alltäglichkeit ... Die Unberechenbarkeit ihrer Aktionen macht " " sie zu gefährlichen Nachbarn. "
Lenin lud im Herbst 1920 die noch immer nicht kriegsmüden Freiheitskämpfer im Namen des Zentralexekutiv-Komitees der kommunistischen Internationale als Ehrengäste zum ersten Kongreß der Orientvölker nach Baku ein, wo der Genosse Sinowjew die 1891 Delegierten -- Türken, Tadschiken, Kaukasier, Perser, Paschtunen, Belutschen, Inder und Chinesen -- für die Moskauer Politik gewinnen sollte.
Doch mitten in der Begrüßungsrede stahl Enver Pascha dem Genossen Vorsitzenden die Schau: Als sich der legendäre General in der Loge zeigte, drängten sich die Delegierten, ihm die Hand zu küssen.
Wenige Monate später war aus dem Bolschewiki-Freund Enver ein Bolschewiki-Feind geworden. Der Türke, der von einem islamischen Großreich schwärmte -- so wie heute der Ajatollah Chomeini, nur nicht so fromm --, meinte nun die wahren Ziele der Sowjets erkannt zu haben: das Zerschlagen der orientalischen Selbständigkeit durch gewaltsame Russifizierung.
Für den vertriebenen Emir von Buchara zog Enver Pascha, 41, als Partisanenführer in seinen letzten Kampf: In einem Gefecht zwischen 26 islamischen Aufständischen und 300 Rotarmisten fiel er im August 1922 in der heutigen tadschikischen Sowjet-Republik.
Auch für den Inder Pratap war das sowjetische Abenteuer bald zu Ende. Der letzte aus der Kabul-Expedition, der -- wieder im geheimen Auftrag -mit den Sowjets bis in die dreißiger Jahre Verbindung hielt, war Oskar Ritter von Niedermayer. Der Bayer, durch seine konspirativen Verdienste prädestiniert, führte im Auftrag der Reichswehr in Moskau Verhandlungen über die Zusammenarbeit mit der Roten Armee.
In Kabul hingegen sorgte ein Mordanschlag auf den Emir Habibullah dafür, die britenfreundliche Politik der S.143 Afghanen doch noch zu beenden. Im Februar 1919 wurde der Herrscher von Kabul in seiner Winterresidenz Dschalalabad im Schlaf von einem antibritischen Eiferer erstochen.
Wahrscheinlich war auch Kanzler Nasruhllah am Mordkomplott gegen seinen Bruder beteiligt. Der neue Emir aber wurde Habibullahs drittältester Sohn Amanullah, der die Deutschen am Kabuler Hof so sehr bewundert hatte und nun sofort bereit war, deren antibritisches Vermächtnis zu erfüllen.
Ohne Kriegserklärung fiel er mit seinen Reiterstämmen ins britische Indien ein. Seine nur mit altmodischen Flinten ausgerüsteten Soldaten konnten zwar keine Schlacht gewinnen, aber das kriegsmüde England scheute sich davor, noch einmal einen langwierigen Partisanenkampf gegen die Rebellen aus den Bergen zu führen.
London war zum Friedensschluß bereit. Afghanistan erhielt seine volle politische Souveränität, und England brauchte keine Subventionen mehr zu zahlen -- zum ersten Mal entließ eine Großmacht eine seiner Kolonien in die Selbständigkeit; in Afghanistan beginnt die Geschichte der Dritten Welt.
Amanullah, der sich ab 1926 "Padischah", "Großherr" von Afghanistan, nannte, befahl, seinen Staat nach westlichem Muster zu reformieren. Vor allem die Deutschen galten ihm dabei als Vorbild. Schon 1924 schloß er mit der Weimarer Republik ein Kulturabkommen und lud deutsche Firmen ein, sich in Kabul niederzulassen.
Im Februar 1928 fuhr er nach Europa, fast ein halbes Jahr war der junge König außer Landes -- eine so lange Auslandsreise hatte vor ihm nie ein Herrscher von Kabul gewagt. Er wurde mit Freundlichkeit und Respekt in Moskau, London und Paris aufgenommen -- in Berlin indes wurde Amanullahs Visite ein pompöses Fest.
Denn der Herrscher des Kleinstaates Afghanistan war für die deutsche Republik der erste Besuch eines ausländischen Staatsoberhaupts. Zehn Jahre hatte es gedauert, bis das durch Versailles geächtete Deutschland durch diesen Staatsakt wieder in den Kreis der Völker als gleichberechtigt aufgenommen war -- so jedenfalls sah es die damalige deutsche Regierung.
Mit prunkvollem Protokoll, ganz wie zu Kaisers Zeiten, wurden König Amanullah und seine Frau Suraja, von Reichspräsident von Hindenburg begleitet, in der offenen Autodroschke zur Wilhelmstraße gefahren.
Nur beim Empfang vor dem Anhalter Bahnhof kam es zu einem kaum beachteten Zwischenfall. Als der hohe Gast, von Außenminister Stresemann begleitet, die Bahnhofstreppe hinunterschritt, drängte sich ein junger Afghane durch die Menschenmenge, um dem König ein Paket zu überreichen.
Der Monarch, auf derartige Überraschungen offensichtlich vorbereitet, drückte mit einer raschen Bewegung das geheimnisvolle Paket Stresemann in die Hände. Auch der ahnte nichts Gutes und gab den verschnürten Karton an den Legationssekretär des Protokolls weiter, bis ein Berliner Schupo die vermutete Höllenmaschine in den nahen Landwehrkanal warf.
Als Spezialisten der Berliner Kriminalpolizei wenig später das Paket aus dem Wasser fischten, stellte sich heraus, daß in dem Karton ein afghanischer Kuchen eingepackt war.
Mit einem Feuerwerk, der Demonstration einer Entladung von einer Million Volt, wurde der afghanische Potentat zur Betriebsbesichtigung der AEG begrüßt, die zu seinen Ehren auch die Betriebs-Feuerwehr zur Übung auffahren ließ.
Auf dem Tempelhofer Feld bekam der orientalische Gast die neuesten Junkers-Flugzeuge vorgeführt und durfte sich einen Typ aussuchen, den ihm die Reichsregierung zum Geschenk machte. Auf dem Truppenübungsplatz Döberitz nahm Amanullah an einem Manöver der Reichswehr teil, die Technische Universität Berlin machte ihn zum Doktor ehrenhalber. Nur die Sozis S.145 wollten bei so viel royalistischer Begeisterung nicht mitmachen. Die sozialdemokratische Rathaus-Fraktion weigerte sich, zu einem Empfang zu erscheinen, weil, so ihr Sprecher, durch die übertriebene Aufmerksamkeit für den Gast "der Anschein einer monarchistischen Demonstration erweckt" werde.
Die Antwort auf solchen ungehörigen Affront fand die "Frankfurter Zeitung". Die Vorgängerin der heutigen "FAZ" wußte schon damals, "orum es eigentlich ging: Wenn ein Nachbar eine Visite macht, so " " fragt man nicht, ob er deutsch-national oder sozialistisch " " sei, sondern man empfängt ihn mit der einem gut beleumdeten " " Mitbürger gebührenden Hochachtung ... Denn König Amanullah, " " der bei den rapiden Fortschritten der Lufttechnik ja schon " " beinahe als Nachbar anzusehen ist, kommt zu uns gar nicht als " " Vertreter eines Systems, sondern als der Vertreter der Firma " " Afghanistan, und da diese Firma ein guter Kunde ist und ein " " noch besserer zu werden verspricht, so wäre es kurzsichtig " " und kleinbürgerlich, wenn man es ihm verübelte, daß der Grad " " seiner Aufgeklärtheit noch nicht bis zur Abdankung gediehen " " ist ... "
Abdanken mußte der umjubelte Gast von Berlin aber schon ein knappes Jahr später. Ein ebenso ungeduldiges wie unduldsames Reform-Programm, das der König nach seiner Rückkehr in Kabul durchzusetzen versuchte, brachte die konservativen Mullahs und die um ihre Privilegien besorgten Stammesfürsten gegen ihn auf. Amanullah ging nach Rom, später nach Locarno ins Exil, wo er bis zu seinem Tod im April 1960 in einer von seinen Nachfolgern bezahlten Villa lebte.
Sein älterer Bruder Anajatullah hielt nur wenige Tage den Thron, dann mußte er dem Tadschiken-Revolutionär Batscha-i-Sakao weichen, der die Macht der Paschtunen-Könige endlich brechen wollte. Doch der Tadschike starb vor einem Erschießungspeloton, neuer König wurde ein Vetter Amanullahs, den 1933 zwei politische Attentäter erschossen.
Der blutige Reigen der Diadochenkämpfe hat das Geschäft der Deutschen mit Afghanistan nicht gestört. Die afghanische Armee trug Stahlhelme nach deutschem Schnitt, der König flog mit einer deutschen Junkers zur Visite in die entlegenen Täler. Deutsche Techniker, Lehrer, Ärzte und Handwerker arbeiteten in Kabul, hinter den Engländern war die deutsche Kolonie an Zahl die stärkste.
Das gute Verhältnis zwischen Berlin und Kabul blieb auch während der NS-Zeit erhalten. Schwerpunkt der deutschen Hilfe für Afghanistan wurde nun die Armee. Dank moderner Handfeuerwaffen, Flugabwehr-Kanonen, Gebirgsartillerie und der Ausbildung von Piloten für die 30 Flugzeuge italienischer Produktion erhöhte sich die Schlagkraft des Königreichs erheblich. Auch die afghanische Geheimpolizei wurde nach Vorbild der Gestapo organisiert, S.146 nicht zur reinen Freude der Deutschen.
Denn kurz nach Kriegsausbruch, im Dezember 1939, wollte die deutsche Regierung das Abenteuerstück von 1914 wiederholen: durch militärische Aufstände Britisch-Indien gefährden.
Über die geeignete Strategie kam es zum heftigen Meinungsstreit zwischen Ribbentrops AA und dem Außenpolitischen Amt der NSDAP.
Ribbentrop und das Auswärtige Amt, darin von dem inzwischen zum Gesandten und Leiter der Orientabteilung im AA aufgestiegenen Kabul-Spezialisten Hentig beraten, hatten den Plan, den 1929 abgedankten König Amanullah über die Sowjet-Union nach Afghanistan einzuschleusen und ihm mit deutscher und sowjetischer Unterstützung den Thron zurückzuerobern.
Das Außenpolitische Amt, das sowohl dem Monarchen im Exil wie Hentig mißtraute, war hingegen dafür, angesichts der militärischen Stärke die amtierende Regierung zu stützen und sie dafür zu gewinnen, die Bergstämme im indischen Grenzgebiet gegen England zu mobilisieren.
Getrübt wurde die deutsch-afghanische Zusammenarbeit erst, als die Nazis versuchten, als Bauingenieure getarnte Männer der Organisation Todt und SS-Angehörige einzuschleusen. Sie sollten die deutsche Kolonie in Kabul verstärken, Partei-Agenten gaben sich auch als Forschungsreisende aus mit dem Ziel, den Weg nach Tibet erkunden zu wollen.
Denn im Zweiten Weltkrieg war die Pufferzone zwischen Sowjets und Briten wieder von hohem strategischen Wert. Hitler hatte bei den Verhandlungen mit Molotow im November 1940 in Berlin den Raum südlich der Sowjet-Union als sowjetische Interessensphäre Moskau zusprechen wollen. Punkt 4 im "Geheimen Protokoll Nummer eins": "Die Sowjet-Union erklärt, daß der Schwerpunkt ihrer territorialen Aspiration im Süden des Staatsgebietes der Sowjet-Union in Richtung des Indischen Ozeans liegt." Doch den Sowjets war das zu unpräzise.
Sieben Monate später galt das geopolitische Sandkastenspiel der beiden Regierungen nicht mehr, Deutschland führte gegen die Sowjet-Union Krieg, und Afghanistan galt für einen deutschen Zugriff nun als unerreichbar.
Auch nach dem Krieg gehörte Afghanistan wieder zu den ersten Staaten, die Kontakt zu den Deutschen aufnahmen. Schon 1952 wurde ein Warenaustauschabkommen von bescheidenen 25 Millionen Mark unterzeichnet.
Bis zum Jahr 1970 hatte die Bundesrepublik über 400 Millionen Mark Kapitalhilfe nach Afghanistan vergeben. Zu den Entwicklungsprojekten der Deutschen gehörte das Kraftwerk Malipar, Straßenbau in der Provinz Paktia, die Trinkwasserversorgung von Kabul und das zusammen mit den Sowjets bei Kandahar aufgebaute erste Textilwerk Gulbahar. Millionen steckten die Westdeutschen in die Ausbildung der afghanischen Polizei.
Viele der noch nicht abgeschlossenen Arbeiten, so ist zu befürchten, bleiben nach dem Einmarsch der Sowjets Entwicklungs-Ruinen. Das gilt möglicherweise auch für den von der Firma Siemens übernommenen Auftrag, das völlig überalterte Telephonnetz im Land zu modernisieren.
Der Deutschenfreund Babrak Karmal setzt weiter auf die Deutschen, aber auf die aus der DDR. Als ersten Botschafter nach den Russen empfing der neue Staats- und Parteichef den DDR-Botschafter in Kabul, Kraft Bumbel. Beide führten, so das SED-Blatt "Neues Deutschland", "Gespräche über die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen entsprechenden Partnereinrichtungen".
Ihre erste Partnerschaft haben die Ostdeutschen auch schon übernommen: Sie organisieren wie in Angola und Südjemen den afghanischen Staatssicherheitsdienst.
S.141
Krieg ist für die Afghanen etwas Erregendes, die willkommene
Abwechslung von monotoner Alltäglichkeit ... Die Unberechenbarkeit
ihrer Aktionen macht sie zu gefährlichen Nachbarn.
*
S.145
Wenn ein Nachbar eine Visite macht, so fragt man nicht, ob er
deutsch-national oder sozialistisch sei, sondern man empfängt ihn
mit der einem gut beleumdeten Mitbürger gebührenden Hochachtung ...
Denn König Amanullah, der bei den rapiden Fortschritten der
Lufttechnik ja schon beinahe als Nachbar anzusehen ist, kommt zu uns
gar nicht als Vertreter eines Systems, sondern als der Vertreter der
Firma Afghanistan, und da diese Firma ein guter Kunde ist und ein
noch besserer zu werden verspricht, so wäre es kurzsichtig und
kleinbürgerlich, wenn man es ihm verübelte, daß der Grad seiner
Aufgeklärtheit noch nicht bis zur Abdankung gediehen ist ...
*
S.130 Begleiter Röhr, Oberleutnant Niedermayer, Leutnant von Hentig, Kapitänleutnant Wagner, Leutnant Voigt. * S.143 Auf der Fahrt durch die Berliner Innenstadt. *

DER SPIEGEL 6/1980
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