10.11.1980

ÖSTROGENDer Tapfere

Die Diskussion um Östrogen im Fleisch hält an: Ein Bonner Staatssekretär mußte gehen, die EG lagert das unverkäufliche Kalbfleisch mit Millionenaufwand ein.
Beim Düsseldorfer Regierungschef Johannes Rau meldete sich telephonisch eine aufgeregte Genossin. "Johannes", verlangte die Bundesgesundheitsministerin Antje Huber, "nimm das zurück."
Die Politikerin hatte erfahren, daß Rau den Rücktritt ihres Staatssekretärs verlangt habe. Rau lehnte kategorisch ab: "Ich denke nicht daran."
Knapp 24 Stunden später, am Mittwoch voriger Woche, reichte Professor Hans-Georg Wolters, 46, seit sieben Jahren Staatssekretär in Bonn und schon ein Vertrauter der Huber-Vorgängerin Katharina Focke, seine Demission ein.
Wolters, Facharzt für innere Medizin, hatte den mitgliederstärksten SPD-Landesverband -- die Sozis von Rhein und Ruhr -- gegen sich aufgebracht, weil er die Gefährlichkeit von Hormonrückständen in kalbfleischhaltiger Babykost relativiert hatte.
Nach sieben Wochen Diskussion über das synthetische Diäthylstilböstrol (DES), das überall in Europa trotz nationaler Verbote Kälbern gespritzt wird, zeigt die umstrittene Droge für das liebe Vieh Breitband-Wirkung:
* In der SPD streiten sich die für Gesundheit und für Landwirtschaft zuständigen Genossen. Während in Bonn Wolters gehen mußte, nutzte die SPD in Nordrhein-Westfalen die Hormonaffäre zur Selbstprofilierung -- Agrar-Ressortchef Hans Otto Bäumer machte sich bundesweit bekannt.
* Die EG-Agrarier haben sich entschlossen, das zur Zeit wegen der Östrogen-Affäre kaum verkäufliche Kalbfleisch auf Kosten des Steuerzahlers "aus dem Markt zu nehmen".
Überall in Europa, letzte Woche erst wieder in Baden-Württemberg, sind die Praktiken von Kalbsmästern ruchbar geworden, die das verbotene Östrogen einsetzen, um in ihren Mastfabriken die Rendite zu erhöhen (SPIEGEL 44/1980). Die amerikanische Rekordmarke ist allerdings in Europa noch nicht erreicht -- in 23 US-Staaten wurden seit Ostern 435 000 Östrogen-Kälber ausgemacht.
Bis zu 20 Prozent mehr Fleisch, bei gleicher Futtermittelmenge, setzen Kälber an, wenn ihnen das Mastwunder DES, das dem weiblichen Sexualhormon chemisch verwandt ist, injiziert oder als Pellet unter die Haut eingepflanzt wird. Für die Viehhalter ist das S.132 lukrativ: durchschnittlicher Mehrerlös 80 Mark pro Kalb.
Der europäische Markt geriet erst in Verruf, nachdem ein Provinzrichter namens Giuseppe Mancini aus Latina südlich von Rom mit einer "Ordinanza" generell den Verkauf von Kalbfleisch für ganz Italien untersagt hatte. Das Verbot ist inzwischen zwar aufgehoben, aber Mancini kämpft seinen Kampf ungebeugt: Vorigen Monat ordnete er an, östrogenverdächtige Kälber erschießen und danach verbrennen zu lassen. In seiner Region gilt der Richter als "il coraggioso", der Tapfere.
Das Stück -- allein gegen alle -läuft auch diesseits der Alpen, die Rolle des Tapferen spielt Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Hans Otto Bäumer, 53, einer, den vor Monatsfrist kaum die Bürger an Rhein und Ruhr kannten und der nun ein "Popularitäts-Senkrechtstarter" ("Welt am Sonntag") geworden ist, einer, der unerschrocken "eine Aufklärungskampagne" ("FAZ") führt.
Der Minister hatte zum Erntedankfest Alarm geschlagen, weil in dem ihm unterstehenden Veterinäruntersuchungsamt Krefeld in sechs von 66 Hipp- und Alete-Babykost-Gläsern mit Kalbfleisch das verbotene DES entdeckt worden war. Auf allen Kanälen und Frequenzen, vom Landfunk bis zur Tagesschau, warnte Bäumer, welche Folgen die "strogenvergiftung der Babynahrung haben könnte: Bei Babys und " " Kleinkindern, so ist jedenfalls die Auskunft des " " Bundesgesundheitsamtes, muß befürchtet werden, daß " " Wachstumsstörungen eintreten und auch Mißbildungen bei den " " Geschlechtssystemen nicht ausgeschlossen werden können. "
Tausendfach war das Echo: Mütter fragten in den Ministerien an, ob ihre Kinder nun Krebs bekämen, und kündigten bei Hipp in Pfaffenhofen und Alete in München, die ihre Kalbfleischprodukte vom Markt genommen hatten, Regreßforderungen für den schlimmsten aller Fälle an -- es war, als stünde eine Art Contergan-Skandal bevor.
Doch ausgerechnet das Bundesgesundheitsamt in Berlin (BGA), auf das Bäumer sich immer wieder berief, machte die Affäre ein paar Nummern "leiner. Auszug aus der BGA-Stellungnahme: Die aufgrund von " " überschlagsmäßigen Berechnungen in Babynahrung insgesamt " " anzunehmende Aufnahmemenge an DES liegt deutlich unterhalb " " der Konzentration, bei der östrogenartige Wirkungen bei " " Kindern zu erwarten sind. Auch liegen Beobachtungen über " " carcinogene Wirkungen beim Menschen bei solch niedrigen " " Konzentrationen nicht vor. "
BGA-Institutsdirektor Professor Bernd Hoffmann konstatierte, der Östrogen-Gehalt in der Babykost sei zwar "ungesetzlich und unerwünscht", aber bedeute "keine akute Gefahr". Offenkundig hatte der Minister Bäumer, ein allzeit konfliktbereiter Haudegen, in der Eile allgemeine Erläuterungen über DES unzulässig auf seinen Spezialfall übertragen -- ohne Blick für wirkliche Dimensionen und Werte. Dabei ist die generelle Gefährlichkeit des DES unbestritten.
In den vierziger und fünfziger Jahren galt das Östrogen amerikanischen Ärzten als probates Mittel, wenn Fehlgeburten drohten. Die Folgen waren verheerend: Viele Töchter der mit DES behandelten Mütter erkrankten in der Pubertät an Scheidenkarzinomen. Diese Vorfälle aber, so Hoffmann, könnten "in keiner Weise als Vergleich" für die Bäumersche Babynahrung-Untersuchung "herangezogen werden".
Erst sieben Tage nach Bäumers Alarm lag die wissenschaftliche Auswertung der Krefelder Funde durch das BGA vor, ein Gutachten für den Dienstgebrauch. Danach kamen in den von Bäumer sichergestellten Baby-Menüs Rückstände von 0,09 bis 2,8 Milliardstel Gramm DES auf ein Gramm Menü.
Auf ein Kilogramm Körpergewicht bezogen, so die gängige Rechnung der Toxikologen, "ergibt dies eine Dosierung etwa zwischen 0,12 bis 0,06" Millionstel Gramm. Die Berliner Wissenschaftler nehmen eine Dosis "von ca. 1,5" Millionstel Gramm pro Kilo Körpergewicht als relevant -- erst ab dieser Größenordnung ließe sich überhaupt "die östrogene Wirkung von DES ... darstellen".
Die Mütter, denen einst DES bei Risikoschwangerschaften verabreicht wurde, bekamen vieltausendmal so hohe Dosen, bis zu 135 Milligramm -- und das nicht nur sporadisch, sondern Tag für Tag. Seither gilt freilich als gesichert, daß DES Krebs erzeugen kann, und kein Wissenschaftler ist bereit zu sagen, ein Wert, wie winzig auch immer, sei völlig ungefährlich. Der BGA-Toxikologe Professor Artad Somogyi: "Ein Grenzwert", wie er beispielsweise von baden-württembergischen Veterinären als Hilfe im Alltag gefordert wird, "darf nicht aufgestellt werden."
Bäumers Vorgehen in NRW zeigt denn auch beispielhaft Chancen und Risiken einer offensiven Informationspolitik in Gesundheitsfragen. Einerseits entfachte er durch sein Geschrei ("Wer weiß, ob die größten Knüller nicht noch kommen") die bundesweite Diskussion, andererseits jagte er mit seiner Populärwissenschaft Eltern heillose Schrecken ein.
Denn neben den unwägbaren Risiken von DES gibt es auch wägbare in der Entwicklung von Babys und Kleinkindern, die neuerdings von verstörten Müttern vegetarisch ernährt werden, weil sie Angst vor allem Fleischlichen haben.
Der Dortmunder Professor Werner Droese, Direktor des Forschungsinstituts für Kinderernährung, sieht gravierende Gefahren: "Das Risiko beim Östrogen in winzigen Mengen ist nichts im Vergleich zu dem Risiko einer qualitativen Unterernährung." Den Kindern kein Fleisch zu geben, hieße auch, ihnen das blutbildende Spurenelement Eisen vorzuenthalten -- im Kalbfleisch beispielsweise mit 2,7, im Rindfleisch mit 3,1 Milligramm pro 100 Gramm enthalten.
Den Schluß aus solchen Erwägungen zog der Professor Wolters im Hause Huber: "Wenn ich ein Baby hätte, würde ich die Flaschen nicht wegwerfen. Es gibt keinen Grund zur Panik." Und seine Chefin, die Gesundheitsministerin, mokierte sich zunächst sogar, wenn die Rede auf Östrogen kam: Man S.134 könne nicht "neben jedes Kalbsschnitzel einen Polizisten stellen".
Seither ging es zwischen Bonner und Düsseldorfer Sozialdemokraten her, als seien sie nicht Genossen, sondern Feinde. Jusos vom Niederrhein, wo Bäumer Bezirksvorsitzender ist, forderten den Rücktritt von Antje Huber als Ministerin. Die Alten wollten sie nicht einmal mehr als stellvertretende Landesvorsitzende in NRW behalten.
Die Sozialdemokraten in Düsseldorf fühlten sich mit ihrer Östrogen-Kampagne moralisch so sehr im Recht, daß sie den Bonner Parteifreunden gleich mal was Grundsätzliches sagen wollten. Der sonst so freundliche Landesvater Rau artikulierte vorigen Montag im Landesvorstand den Unmut über Bonn: Es gehe nicht an, "daß wir die Wahlen gewinnen, und die anderen machen das Kabinett" in Bonn.
Auf ihre Antje Huber, der sie wenig Kompetenz und Sachverstand nachsagen, würde die NRW-SPD gern verzichten. "Die Huberin", sagt ein führender Genosse, "repräsentiert in Bonn nichts und niemanden." Nur weil die Landespartei keine andere Proporzfrau bereit hat und der Kanzler ein Revirement scheut, durfte sie bleiben. Statt dessen mußte Wolters, für manche Genossen der eigentliche Ressortchef, dem Drängen der Nordrhein-Westfalen geopfert werden. Ihm war es recht, er mochte ohnehin nicht mehr.
In dem kompetenzarmen, fehlorganisierten Huber-Haus hatte sich der ehrgeizige, aber glücklose Professor seit langem unwohl gefühlt. Er legte sich mit der Medizinalbürokratie und den Kassenärzten an, "die hemmungslos ihre wirtschaftlichen Interessen ausspielen", und versuchte, der Pharmaindustrie Produkt-"Transparenz" zu verordnen -- alles vergebens. Wolters über seinen Abgang: "Der Schritt war fällig."
Derweil weitete sich der Östrogen-Skandal aus. In Stuttgart wurde publik, daß in kalb- und hühnerfleischhaltiger Babykost der italienischen Firma "Plasmon" hundertmal soviel DES wie in den Krefelder Proben gefunden worden war. "Und bei solchen Dosen", verlautbarte Hubers Ministerium, "wird es wirklich gefährlich."
Doch die Aufdeckung war kein Erfolg, eher eine Blamage: Selbst Behörden hätten schon lange wissen müssen, daß "Plasmon" ganz besonders DEShaltig sein kann. Es war, vor zwei Monaten schon, der Richter Mancini, der ein Ermittlungsverfahren gegen "Plasmon" in Gang gebracht und damit den Skandal in Europa ausgelöst hatte.
Das mobilisierte auch die Berufseuropäer in Brüssel -- freilich zu ganz anderen Taten. Die Agrarbürokraten der Europäischen Gemeinschaft mochten den Preisverfall am Kalbfleischmarkt, zeitweise um zwei Mark pro Kilo, nicht länger mit ansehen.
Seit Mittwoch letzter Woche wird überall in den EG-Staaten von den Schlachtbetrieben und vom Handel das derzeit unverkäufliche Kalbfleisch in die Kühlhäuser eingeliefert. Die Großen der Branche, die mindestens 20 Tonnen Kalbfleisch einfrieren, werden mit 1,57 Mark pro Kilo Schlachtgewicht bei drei Monaten Lagerzeit, mit 1,68 Mark bei vier und mit 1,79 bei fünf Monaten subventioniert. Wer sein tiefgefrorenes Fleisch im Ausland absetzen kann, erhält schon nach 45 Tagen eine anteilige Beihilfe.
Eine von den vielen Ausnahme-Bestimmungen, die im Europa der neun die Regel sind, war von der Bürokratie gefunden: der Artikel 23 der EG-Marktordnung für Rindfleisch, seit seiner Verabschiedung 1968 noch nie EGweit für Kälber angewendet. Er war zwar eigentlich für den Fall konzipiert, daß die Marktmechanismen durch die "Ausbreitung von Tierseuchen" gestört würden, doch die anderen Artikel wären noch weniger geeignet gewesen.
Fleischesser und Vegetarier zahlen nun gleichermaßen, und wenn der Preis für das Kalbfleisch nach ein paar Monaten wieder gestiegen ist, dann kommt dasselbe Fleisch wieder in die Kühltruhen der Supermärkte.
Da paßt ins Bild, wie die Franzosen -- mit 360 000 Tonnen größter Kalbfleischproduzent in Europa -- das Problem zu meistern versuchten. Tagtäglich rollten in den letzten Monaten die Konvois der Kühlwagen aus Frankreich via Österreich gen Osten: Kalbfleisch wurde in die Tschechoslowakei, nach Polen und in den Nahen Osten verscherbelt.
S.132
Bei Babys und Kleinkindern, so ist jedenfalls die Auskunft des
Bundesgesundheitsamtes, muß befürchtet werden, daß
Wachstumsstörungen eintreten und auch Mißbildungen bei den
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Die aufgrund von überschlagsmäßigen Berechnungen in Babynahrung
insgesamt anzunehmende Aufnahmemenge an DES liegt deutlich unterhalb
der Konzentration, bei der östrogenartige Wirkungen bei Kindern zu
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beim Menschen bei solch niedrigen Konzentrationen nicht vor.
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DER SPIEGEL 46/1980
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