25.02.1980

Dann kommt alles ins Rollen

Umgetrieben von blinder Kommunisten-Furcht, pflegt der Kanzlerkandidat der Christenunion Kontakte zu den Ultrarechten und Faschisten rund um die Welt - nicht nur mit wohlfeilen Ratschlägen, sondern auch mit Geld: Zur Unterstützung spanischer wie portugiesischer Reaktionäre läßt Franz Josef Strauß Hunderttausende von Mark fließen.
Die zweimotorige Privatmaschine des Arztes Eduard Zwick aus Bad Füssing flog Kurs Süd, Richtung Spanien. Co-Pilot: Franz Josef Strauß.
Der CSU-Vorsitzende, in Hemdsärmeln, wie immer wenn er am Knüppel sitzt, griff in seine Aktenmappe und zog ein prall gefülltes hellbraunes Briefkuvert hervor. Er reichte den Umschlag nach hinten zu Dieter Huber, seinem außenpolitischen Referenten aus der Münchner Parteizentrale.
Den Inhalt, hunderttausend Mark, solle Huber in Verwahr nehmen und stets griffbereit halten.
Franz Josef Strauß war wieder mal unterwegs auf seinem Kreuzzug gegen die rote Gefahr.
Huber tat, wie ihm geheißen. Ob beim Empfang in der Deutschen Botschaft zu Madrid, ob bei der Königs-Audienz im Palais des Juan Carlos, der CSU-Mitarbeiter hatte das Geld während des offiziellen Besuchs von Franz Josef Strauß auf der iberischen Halbinsel Anfang 1977 immer in der Aktentasche und wartete auf den Zahlungs-Befehl. Zunächst vergebens.
Dann begab sich Strauß nach Malaga, zu seinem Duzfreund Juan Hoffmann, deutscher Honorar-Generalkonsul. Eine knappe Woche lang wollte der Bayer, so die parteiamtliche Version, auf der weitläufigen Hazienda des schwerreichen Hoffmann ausspannen.
Die Sicherheitsbegleiter wurden fortgeschickt, Flugzeugeigner Zwick in einem Hotel in Torremolinos einquartiert. Nur Strauß und sein Huber waren auf Hoffmanns Landgut zu Gast.
Der CSU-Chef wohnte -- wie üblich, wenn er beim Generalkonsul weilt -- in einem älteren Gästehaus unterhalb des an einem Hang gelegenen Hauptgebäudes, Huber in einem neugebauten Bungalow darüber. Das Anwesen, umfriedet von einer hohen Mauer, war der ideale Ort für vertrauliche Treffen.
Als erster kam Federico Silva Munoz, einst Minister unter Diktator Franco, jetzt Anführer der reaktionären Splitterpartei Accion Democratica Espanola (ADE).
Strauß begrüßte den Spanier überschwenglich. Die beiden kennen sich gut, schon aus jenen Tagen, als Strauß des öfteren dem Franco-Regime seine Aufwartung machte.
Gastgeber Hoffmann hatte das Abendessen anrichten lassen. Zur Tafel im hinteren Teil der geräumigen Wohnhalle, abgetrennt durch ein schmiedeeisernes Gitter, führen einige Stufen hinauf. Nach vorne geht der Blick durch das große Fenster auf Park und Schwimmbad.
Die Herren diskutierten -- Konsul Hoffmann machte den Dolmetsch -die verworrene Lage in Spanien nach Francos Tod, kurz vor den ersten freien Wahlen. Silva, im dunklen Maßanzug, kleinwüchsig, die grausilbrigen Haare gefettet und sorgfältig gekämmt, Hornbrille mit starken Gläsern, rieb sich beim Sprechen die Hände oder kreuzte sie vor der Brust. Die Priestergesten haben dem Nationalkatholiken den Spitznamen "serpiente evangelica" (fromme Schlange) eingebracht.
Silva beklagte die Vielfalt der politischen Parteien und Gruppen im demokratischen Spanien, eine starke Hand müsse her. Die Zukunft sei düster, Arbeitslosigkeit breite sich aus, die Inflation mache Riesensprünge, im Land herrsche "Weltuntergangsstimmung". Die Leute dächten nicht mehr ans Sparen, sie gäben all ihr Geld aus. Und die Kommunisten lauerten nur darauf loszuschlagen.
Sogar einen neuen Bürgerkrieg hielt der Franco-Getreue für möglich. "Die großen Schlachten der Geschichte", so seine Weisheit, "haben fast immer an den gleichen Orten stattgefunden." Er wolle versuchen zu retten, was zu retten sei, und die Rechte sammeln.
Die neue Bewegung -- sieben Rechtsparteien, darunter die ADE des Silva, hatten sich kurz zuvor in der "Alianza Popular" zusammengeschlossen -- könne das Vordringen der Marxisten verhindern und Spanien für die westliche Welt retten. Die kommunistische Partei dürfe auf keinen Fall zu den Wahlen zugelassen werden.
Natürlich, fügte Silva hinzu, brauche er Unterstützung, vor allem finanzielle Hilfe. Der Einsatz aber werde sich lohnen: Dreißig bis vierzig Prozent der Wählerstimmen für die Rechte seien drin. S.23
Strauß war angetan. So sah er die Dinge auch, der Spanier sprach ihm aus dem Herzen. Der Weg zur Demokratie in Spanien gleiche einer "äußerst gefährlichen Gratwanderung". Verschlechtere sich die wirtschaftliche Lage weiter, nutze dies nur den Kommunisten bei ihrer Wühlarbeit.
Der Bayer geriet in Fahrt: Der gesamte Mittelmeerraum und damit ganz Europa seien in größter Gefahr, den Kommunisten in die Hände zu fallen. Carrillo in Spanien, Berlinguer in Italien, Marchais in Frankreich -- keinem dieser KP-Führer sei zu trauen. Das Gerede vom selbständigen Euro-Kommunismus -- alles Humbug. Die kommunistischen Parteien in Europa, so Strauß, "das sind die Wallfahrtskirchen, die Kathedrale steht in Moskau".
Schwarz in schwarz malte der Deutsche dann dem Spanier aus, welches Unheil von Jugoslawien aus drohe. Wenn Tito sterbe, breche der jugoslawische Staat mit Sicherheit auseinander. Moskaus fünfte Kolonne werde dafür schon sorgen. Dann stehe die Sowjet-Union an der Adria -- gegenüber die ungeschützte Küste Italiens, die Südflanke der Nato weit offen. Dann komme alles ins Rollen.
Der Generalkonsul hatte inzwischen die Tafel aufgehoben. Strauß, Huber, Silva und Hoffmann machten es sich am Kamin in der Halle bequem. Strauß hatte wenig getrunken. Es ging auf Mitternacht. So sehr fühlte der Bayer sich unter engen Freunden, daß er jede Zurückhaltung aufgab: Notfalls müsse in Spanien die Armee an die Macht.
In die neue Verfassung solle, so der CSU-Vorsitzende, ein Passus aufgenommen werden, daß bei Versagen der Regierung den Militärs die Staatsführung zu übertragen sei. Ähnliche Bestimmungen gebe es in Chile, Portugal und der Türkei.
Strauß war gut präpariert. In einem Lagebericht vom 14. Juni 1976 hatte der frühere Spanien-Repräsentant der CSU-eigenen Hanns-Seidel-Stiftung, Georg von Gaupp-Berghausen, der Armee eine besondere Rolle zugewiesen: "Die Aufgabe des Heeres ist die einer bewaffneten Gewerkschaft für die Freiheit. Hier hat vielleicht auf der Iberischen Halbinsel eine für ganz Europa neue entscheidende Entwicklung begonnen, die diesen Eckpfeiler Europas auch zu einem neuen Eckpfeiler der Freiheit werden läßt."
Das Sechs-Seiten-Papier trägt oben auf dem ersten Blatt einen Schrägstrich in blauem Filzstift -- so wie ihn der CSU-Vorsitzende üblicherweise macht, wenn er heikle Papiere abzeichnet, auf die er nicht seine Paraphe "St" samt jeweiligem Datum setzen mag.
Im Hause Hoffmann, spät in der Nacht, Silva schickte sich zum Aufbruch an, winkte Strauß seinen Begleiter Huber zu sich und flüsterte, er solle jetzt von dem Geld 50 000 Mark herausholen; aber so vorsichtig, daß Silva nicht sehen könne, ob noch mehr Geld im Koffer sei.
Huber trat beiseite, stellte sich in eine Ecke neben den Eßtisch, hinter dem Schmiedeeisen-Gitter, klappte seine Tasche auf, öffnete das Kuvert, zählte hundert der 500-Mark-Banknoten ab, schloß den Koffer und drückte dann dem Chef das gebündelte Bare unauffällig in die Hand.
Strauß reichte das Geld feierlich dem Spanier, der sich hoch erfreut bedankte und die Scheine in seine Brieftasche steckte. Dies sei selbstverständlich erst der Anfang, sagte Strauß, weitere Hilfszahlungen würden folgen.
Die nächste Rate kam sofort. Während Huber an seiner Tasche gefingert hatte, war auch Strauß beiseite getreten, hatte sein Scheckheft gezogen und einen blauen Euroscheck über 50 000 Mark, als Barscheck, ausgefüllt. Ein wenig ratlos erkundigte sich Silva, wie denn die Einlösung vonstatten gehe. Hoffmann sagte Beistand zu, falls es Schwierigkeiten gebe.
Er brauche aber unbedingt, so Strauß, irgendeine Quittung für die 100 000 Mark. Die müsse nicht von Silva sein, auch nicht seinen Namen tragen. Den Beleg könne ein anderer ausstellen, nur die Summe müsse stimmen.
Silva fragte, ob er sich gleich hinsetzen und den Empfang bestätigen solle. Strauß winkte ab, so eilig sei das nicht. Die Quittung könne später Hoffmann gegeben werden.
Silva war nicht der einzige Gesinnungsfreund, dem der CSU-Mann unter die Arme griff. Strauß streute Hunderttausende unter den spanischen Ultrarechten aus; seine Großzügigkeit stand in seltsamem Gegensatz zu den offiziellen Klagen der CSU, daß bei ihr stets Ebbe in der Kasse sei.
Mindestens 135 000 Mark (4 829 071 Peseten) flossen ausweislich einer Bestätigung der Banco Pastor Madrid vom 4. Juli 1977 (siehe Seite 27) an Manuel Fraga Iribarne, damals ein weiterer Hoffnungsträger der Reaktion. Das Geld an Fraga lief über Antonio Abeijon Veloso, einen engen Fraga-Vertrauten, der auch 1976 als Ehrengast am CSU-Parteitag teilgenommen hatte.
Fraga gehörte zu den herausragenden Figuren der "Alianza Popular"; S.24 von 1962 bis 1969 war er Informationsminister unter Franco. Zwar arbeitete er ein neues, liberales Pressegesetz aus, wendete es aber dann so streng an, daß die Presse in Spanien unter ihm mehr zensiert und geknebelt wurde als zuvor: Er verhängte 381 Strafen gegen Zeitungen und Zeitschriften, ließ die Abendzeitung "Madrid" vorübergehend schließen und entzog zahlreichen Journalisten, auch Auslandskorrespondenten, die Akkreditierung.
Im Ministerrat stimmte Fraga 1963 für die Hinrichtung des Kommunistenführers Julian Grimau, die weltweite Proteste gegen das Franco-Regime auslöste. Fraga flog schließlich aus dem Franco-Kabinett, nachdem er 1969 die Verstrickung seiner Regierung in den "Matesa"-Skandal enthüllt hatte; damals waren mit Wissen des spanischen Kabinetts mehr als 500 Millionen Mark Staatsgelder für Exportschwindel verwandt worden.
In der ersten Regierung nach Franco wurde Fraga Innenminister und ging wieder nach altem Muster vor: Erst liberalisierte er das Versammlungs- und Demonstrationsrecht, dann handhabte er es so eng, daß sich nichts änderte. Als Innenminister war er auch verantwortlich für das Massaker 1976 in Vitoria im Baskenland, wo die Polizei auf streikende Arbeiter schoß -- fünf Tote, zahlreiche Verletzte.
Nach einem halben Jahr trat Fraga ab. Seither ermunterte er die Militärs zur Opposition gegen den reformerischen Regierungschef Adolfo Suarez.
Einen anderen, den er mit Geldgaben bedachte, kannte der CSU-Vorsitzende bis dahin nicht einmal: Cruz Martinez Esteruelas, Präsident der rechtskonservativen Union des Spanischen S.25 Volkes (UDPE), einer weiteren Splittergruppe der "Alianza Popular". Juan Hoffmann hatte ihn dem Wohltäter aus dem fernen Bayernland zugeführt.
Martinez Esteruelas war Planungs-, dann Erziehungsminister unter Franco. Als Minister war er mitverantwortlich für die Todesurteile gegen fünf militante Regimegegner im September 1975.
Beim Treff in Malaga fuhr Strauß mit dem Spanier zum Mittagessen in die Berge, in ein Landgasthaus. Zurück auf der Hazienda, lief wieder das gleiche Ritual ab: Huber, der Mann mit dem Koffer, rückte die restlichen 50 000 Mark heraus. Strauß schrieb wieder einen Scheck in gleicher Höhe. Der Empfänger hatte offenkundig nicht mit so viel Geld gerechnet; seine Freude zeigte es.
Auch Martinez Esteruelas brauchte die Quittung nicht selbst auszustellen. Das könne ein anderer machen, so Strauß. Hoffmann solle die Belege sammeln und an Huber in die CSU-Landesleitung schicken.
Der ganze Aufwand war für die Katz. Die von Strauß mitfinanzierte Rechte schnitt bei den Wahlen im Juni 1977 enttäuschend ab. Die "Alianza Popular" erreichte statt der angestrebten 100 Parlamentssitze nur 16 und blieb unter zehn Prozent der Wählerstimmen.
Die Kommunisten erreichten vier Mandate mehr. Und bei der nächsten Parlamentswahl im März 1979 schließlich verlor die wieder zersplitterte Rechte weiter an Rückhalt -- sie brachte es nur auf zehn Abgeordnete.
Auch im Nachbarland Portugal war Strauß als Gönner der Rechten tätig. Seine Vorliebe für Militärs als Garanten von Ruhe und Ordnung fand der CSU-Boß in Kaulza de Arriaga bestätigt, dem früheren Oberbefehlshaber der portugiesischen Truppen in der Afrikakolonie Mosambik.
Seit der Revolution gegen das Regime Salazar/Caetano versuchte der General, eine rechte Sammlungsbewegung um sich zu scharen, als Bollwerk gegen die Roten.
Vorher, in Mosambik, hatte sich Kaulza einen blutigen Namen gemacht: Als Oberbefehlshaber war er verantwortlich für das Massaker portugiesischer Kolonialtruppen in dem Dorf Wiriyamu, unweit des Cabora-Bassa-Staudammes. Kaulzas Elite-Soldaten metzelten dort 1972 die gesamte Zivilbevölkerung nieder, etwa 400 Männer, Frauen und Kinder, und verbrannten das Dorf, um die Spuren zu verwischen. Nach dem Blutbad wurde Kaulza aus Mosambik abgezogen und 1974 -- in Portugal hatten linke Offiziere geputscht -- ins Gefängnis gesteckt.
Nach seiner Entlassung gründete der Militär zusammen mit einer kleinen Gruppe rechtsradikaler Gesinnungsgenossen den "Movimento Independente para a Reconstrucao Nacional" (MIRN), die Unabhängige Bewegung für den Nationalen Wiederaufbau. Tatkräftiger Förderer des MIRN: Franz Josef Strauß.
Im Sommer 1978 klagte Kaulza einem Besucher, dem fließend portugiesisch sprechenden Partei-Referenten Huber, der MIRN stecke in finanziellen Schwierigkeiten. Das Geld, das er bisher aus der CSU erhalten habe, sei eine große Hilfe gewesen. Dann bat Kaulza den Deutschen, seinem Chef doch bitte dringlich mitzuteilen, er möge auch den Rest seiner materiellen Zusagen möglichst bald erfüllen.
Die letzte Zahlung muß Kaulza im vorigen Jahr erhalten haben. Denn er schreibt am 8. Februar 1979 dem "Dear Minister Strauss", er sei in der vergangenen Woche in Paris gewesen und habe erfahren, daß Strauß freundlicherweise den letzten Teil seines festen Versprechens eingelöst habe: "I was in Paris last week, and learned that you had kindly materialized the latter part of your firm promise."
Kaulza bedankte sich überschwenglich: "Let me express my thanks and my deep appreciation" (siehe Seite 28).
So ist er, der Kanzlerkandidat der Unionsparteien: ein militanter Sowjetfresser, seit Jahr und Tag umgetrieben von der Furcht, das Abendland sei drauf und dran, von den Russen und ihren fünften Kolonnen geschluckt zu werden. Er hat sich nicht gewandelt seit den Hoch-Zeiten des Kalten Krieges. Die letzte Dekade der Entspannung und des Ausgleichs auch mit den Nachbarn im Osten hat ihn nicht umdenken lassen, auch wenn er beteuert, er werde nach einem Wahlsieg die Ostverträge einhalten ("pacta sunt servanda").
Strauß ist verfolgt von übersteigerter Angst vor roter Gefahr. Der CSU-Mann 1952: "Die Russen sind das einzige Volk in der Geschichte dieser Welt, das sich in seiner Politik immer Zeit gelassen und alle Ziele auf lange Sicht und bis heute mit Erfolg verfolgt hat ... Das Fernziel ist immer das gleiche ...: Über die Zersplitterung Europas zur Bolschewisierung Europas."
Straußens "Bayernkurier" 1968: "Deutschland und Westeuropa werden eingekreist, von einer strategischen Zangenbewegung ohnegleichen umfaßt."
Strauß 1980: "Die Sicherheit und die Lebensfähigkeit Europas ist heute in dem Raume von Afghanistan bis zum südlichen Afrika in Mitleidenschaft gezogen, betroffen und gefährdet."
Gewiß ist die Sowjet-Union auf Expansion bedacht, "das haben Weltmächte so an sich", meint dazu Willy Brandt.
Doch statt die Sowjet-Union in ein Geflecht von Verträgen und Absprachen einzubinden, die beiden Seiten Vorteile verschaffen, statt durch eine Politik des Ausgleichs, eingebettet ins westliche Bündnis, den Frieden sicherer zu machen, setzt der Bayer allein auf die Politik der Stärke.
Permanent in Panik, wird er nicht müde, vor der Kriegsgefahr zu warnen, die schon bald aus Moskau drohe. Strauß auf dem CSU-Parteitag im vergangenen September: "Ich habe mehrmals S.26 gesagt, daß ich die Absichten der heutigen Sowjet-Führung nicht als auf eine große militärische Auseinandersetzung mit dem Westen abzielend beurteile, daß man aber fragen muß, ob das bei dem in absehbarer Zeit stattfindenden Führungswechsel im Kreml genauso bleiben wird."
Inzwischen hat er auch unter den Regierenden des Westens nur noch Weichlinge und Anpasser ausgemacht. US-Präsident Jimmy Carter erntete für den neuen Konfrontationskurs gegenüber den Sowjets, der eigentlich nach Straußens Herzen sein müßte, kein Lob; statt dessen hielt ihm der Bayer zur Verblüffung der Christenunion die Fehler der Vergangenheit vor: Produktionsstopp für den B-1-Bomber, Verzicht auf die Neutronenwaffe, Einstellung der Waffenlieferungen für die Türkei und Pakistan.
Schon Mitte Januar hatte er die westliche Führungsmacht im Parlament angegriffen. Geradezu bewundernd sprach er von der sowjetischen "großartig angelegten ... globalen Machtstrategie, der gegenüber die Vereinigten Staaten von Amerika im äußersten Fall von Präsidentenwahl zu Präsidentenwahl, das heißt, wenn die Folgen der einen Wahl überwunden sind und der Vorschatten der nächsten Wahl noch nicht wieder zu stark wird, dann gelegentlich eine kurzatmige hektische Gegenstrategie entwickeln".
Unberechenbar, wie er ist, knüpfte sich Strauß auch noch den zweitwichtigsten Bonner Verbündeten, Frankreich, vor. Die behutsamen Formulierungen im Kommunique des letzten deutsch-französischen Gipfeltreffens zur sowjetischen Invasion in Afghanistan sah Strauß an der "Grenze des Törichten".
Dieses Urteil fällte er sechs Tage vor einem offiziellen Besuch in Paris. Kein Wunder, daß der französische Staatspräsident Valery Giscard d''Estaing keine Lust mehr hatte, den Mann aus Bayern zu empfangen.
Den Schmidt-Freund Giscard hatte der CSU-Chef schon 1976 abgeschrieben und auf die Ultras gesetzt. Damals lobte er Jacques Chirac in seiner "Wienerwald"-Rede: "Herr Chirac ist die letzte Hoffnung." Und: "Die Volksfront kommt vom Süden und vom Westen, vielleicht hätten wir sie noch verhindern können."
Mit solchen Sprüchen bewirkt er allenfalls, daß Bonns Verbündete auf seine Wahlniederlage hoffen.
Seine blinde Angst, von Kommunisten umzingelt zu werden, macht Strauß zum Sicherheitsrisiko, für die Deutschen und für die anderen. Wenn er den Versuch fortsetzen sollte, den Westen auf Scharfmacher-Kurs zu zwingen, wäre es nicht allein mit der Entspannung in Europa vorbei, wäre auch Europa wieder Krisenherd. Schlimmer -- der Zusammenhalt der Allianz müßte bröckeln. Die Deutschen würden sich selbst isolieren, wenn ein Kanzler Strauß zum Kreuzzug gegen Moskau aufriefe.
In Paris jedenfalls fände er damit keinen Rückhalt. Die Franzosen werden nicht Strauß zuliebe plötzlich aufhören, ihre möglichst ideologiefreie und eigenständige Außenpolitik zu treiben.
Und die Amerikaner sind interessiert, ist der Präsidentenwahlkampf einmal vorbei, den Dialog über Rüstungsbeschränkung S.27 mit den Sowjets wiederaufzunehmen. Hinzu kommt, daß Strauß -- so ein Amerika-Experte der CDU/CSU-Fraktion -- "seine Kontakte zu den USA sträflich vernachlässigt" hat.
Zu Jimmy Carter ist der Kontakt des Kandidaten eher verklemmt: Besondere Beziehungen unterhält Strauß nur, kein Wunder, zu Ultras um Barry Goldwater; und umgekehrt hat die Carter-Crew bisher nie sonderliches Interesse an dem deutschen Südstaatler gezeigt, der sich für März zur Visite angemeldet hat.
Der Kandidat handelt nur konsequent, wenn er für eine Außenpolitik nach seinem Geschmack Verbündete dort sucht, wo allein schon stramm rechte Gesinnung eine anti-sowjetische Politik selbstverständlich macht.
Zu seinem militanten Denken paßt die Leidenschaft für Schießgerät. Der Kanzlerkandidat der Unionsparteien geht selber gerne in Waffen. Zu Hause hat er Schießeisen en masse. Er sammelt Gewehre und Pistolen wie andere Leute Briefmarken. Er mag es, wenn seine Mitarbeiter Pistolen tragen. Er verschenkt, wenn er auf Auslandsreisen geht, vorzugsweise Feuerwaffen, so Jagdgewehre an Gabuns Präsidenten, an Jordaniens König und zuletzt an den rumänischen Staats- und Parteichef Nikolae Ceausescu.
Dazu paßt auch: Als in der Bundesrepublik die Furcht vor Terroristen-Anschlägen grassierte, hielt der Bayer eine abgesägte Schrotflinte griffbereit im Wagen. Fuhr er abends nach Hause, wiederholte sich stets das gleiche Spektakel.
Fünfzig Meter vor seiner Wohnung erloschen die Scheinwerfer des Fahrzeugs, in dem Strauß saß. Auch die Sicherheitsbeamten im Begleitwagen schalteten die Lichter aus. Zwanzig Meter weiter mußten die Leibwächter aussteigen und mit entsicherten Maschinenpistolen im Trab neben seinem Wagen herlaufen.
Der Boß selbst hatte inzwischen vorne rechts die Seitenscheibe hinuntergedreht und sicherte eigenhändig das Gelände -- mit seiner abgesägten Flinte. Und seine Wächter fürchteten sich zuweilen mehr vor Schrotgarben ihres allzeit schußbereiten, wenn auch nicht allzeit treffsicheren Chefs als vor Kugeln aus Terroristenwaffen.
Den Abwehrkampf gegen die Sowjets und ihre Partner versucht Strauß weltweit zu organisieren, ob im Griechenland der Obristen, in Chile, in Rhodesien oder Südafrika, ob in Zaire, Saudi-Arabien oder in Rotchina. Stets geht es gegen "die nahtlose Kombination", so der Kanzler-Aspirant im Bundestag, "von großrussischem Imperialismus und weltrevolutionärer Zielsetzung des Kreml".
Strauß stützt sich dabei auf ein enges Geflecht meist geheimgehaltener Beziehungen zu den Mächtigen in rechten Freundesstaaten. Was Rang und Namen hat, trifft sich zuweilen in sorgfältig vorbereiteten Konferenzen.
Da geht es dann um Waffenlieferungen, um subversiven Kampf gegen die Kommunisten, um Rohstoffsicherung und Gelder an westlich orientierte Regierungen der Dritten Welt. Das alles geschieht hinter dem Rücken der Bonner Außenpolitiker und läuft ihren Bemühungen zuwider, den Nord-Süd-Konflikt zu entschärfen oder den Ost-West-Gegensatz nicht in die Dritte Welt hineinzutragen.
Für seine Aktivitäten steht Strauß, dem "Politiker im Weltmaßstab" (CSU-Landesgruppenchef Friedrich Zimmermann), ein eigener Apparat zur Verfügung: Berater in der Zentrale, S.28 Residenten der Hanns-Seidel-Stiftung überall in der Welt.
Die halten den regelmäßigen Kontakt zu den Gesinnungsfreunden und arrangieren diskrete Zusammenkünfte wie vor drei Jahren das Treffen mit italienischen Neofaschisten, den Erben des Duce Mussolini.
In Italien hatte sich von der neofaschistischen Partei "Movimento Sociale Italiano" (MSI) eine Gruppe abgespalten, mit 17 Parlaments-Abgeordneten und acht Senatoren, die sich zwar selbst für gemäßigt halten, tatsächlich aber den alten Kurs steuern. Am 12. Februar 1977 gründete die Splittergruppe die Partei "Democrazia Nazionale". Strauß war zur Stelle.
Am Morgen jenes Tages führte der römische Vertreter der Hanns-Seidel-Stiftung, Joachim Schilling, dem CSU-Vorsitzenden zwei Herren an den Frühstückstisch im Hotel Hassler: Francesco Cavaletti, außenpolitischer Mitarbeiter in der rechtsradikalen Zeitschrift "Il Borghese", und Senator Mario Tedeschi, Herausgeber des Blattes.
Im römischen Parlamentshandbuch bekennt sich Tedeschi offen zu seiner faschistischen Vergangenheit: einst bei der Zeitung "Roma Fascista" aktiv, dann "Mitkämpfer der Sozialen Republik". Das bedeutet: Tedeschi war Mussolini bis zuletzt treu und machte in der "Italienischen Sozialen Republik" von Salo am Gardasee mit, wo der schon entmachtete Diktator noch einmal von Hitlers Gnaden herrschen durfte.
Cavaletti und Tedeschi versuchten erst gar nicht, ihren Absprung von der MSI mit einer ideologischen Läuterung zu begründen. Das sei, so die beiden in aller Offenheit, ein taktisches Manöver gewesen.
Die in Rom regierende "Democrazia Cristiana", die einen offenen Pakt mit den MSI-Faschisten scheue, habe zur Abspaltung geraten. Dann gebe es die Chance, bei der nächsten Wahl eine Koalition zu bilden.
Altfaschist Tedeschi bat Strauß um Hilfe. Der Bayer war bereit. Als Sympathiebeweis stellte er den CSU-Auslandsreferenten Huber ab, als Ehrengast beim Gründungskongreß der "Democrazia Nazionale" zu fungieren.
Strauß versprach mit der "Democrazia Nazionale" in Kontakt zu bleiben. Zum Verbindungsmann wurde Schilling von der Seidel-Stiftung ernannt.
Und auch zu ideeller Unterstützung fand sich der Parteivorsitzende bereit. Noch im Frühstücksraum gab Strauß eine Erklärung zugunsten der Ultras ab: "Es ist unnatürlich und gefährlich, wenn man auf der einen Seite die Kommunisten im Bereich der demokratischen Parteien akzeptiert, andererseits die demokratische Rechte diskriminiert. Das Problem des Jahrhunderts ist die Abwehr des Kollektivismus, ob er nun von rechts oder links kommt."
Wieder umsonst: 1979 erlitt die "Democrazia Nazionale" bei den Wahlen eine klägliche Niederlage. Sie schied aus dem Parlament aus.
Doch solche Mißerfolge halten den Meister aus München nicht ab, weiter mit Extremisten das Geschäft zu suchen -- sogar mit solchen, vor denen seinen Christenfreunden angst und bange wird.
Diskret wie immer, bestellte Strauß Alparslan Türkes zum Rendezvous, den Führer der türkischen "Partei der Nationalistischen Bewegung" (MHP) und deren Jugendorganisation, der berüchtigten "Grauen Wölfe".
Die "Grauen Wölfe" des Türkes werden für Hunderte politischer Morde und anderer Gewalttaten in der Türkei, aber auch bei Gastarbeitern in der Bundesrepublik verantwortlich gemacht.
Die Türkes-Partei sehe, so warnte der Beauftragte des evangelisch-lutherischen Dekanats München für Fragen ausländischer Arbeitnehmer, Hermann Rieger, in einem Brief an die Münchner CSU-Fraktion, Hitler und Mussolini als ihre "geistigen Väter" an und bekenne sich "in ihrem Parteiprogramm offen zum Nationalsozialismus deutscher Prägung".
Türkes, der mit seiner MHP die derzeit regierende konservative Gerechtigkeitspartei des Süleyman Demirel stützt, hatte im Oktober 1978 auf einer Dortmunder Großkundgebung vor Gastarbeitern gegen den damals noch amtierenden sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Bülent Ecevit gehetzt: S.29 "Marionette der Kommunisten" und "Liliputaner", der "ausradiert" werden müsse; und: "Die zur Versklavung unserer Bevölkerung in unsere Reihen geschmuggelten Diener der Ausbeuter und Moskauer Hunde, Kommunisten und Spalter haben in der Türkei kein Lebensrecht."
Der CDU/CSU-Fraktionschef Helmut Kohl weigerte sich, den demagogischen Türkes in Bonn zu empfangen. Darüber beschwerte sich einer der Türkes-Helfer, Murat Bayrak, in einem Brief an Franz Josef "trauß: Etwa eine Woche vor dem Eintreff des Vorsitzenden der " " Nationalen Bewegungspartei (M. H. P.) Herrn Türkesch in " " Deutschland habe ich gemeint, daß es für Herrn Dr. Kohl als " " Vorsitzenden der CDU sowie für Sie interessant wäre, den " " Herrn Türkesch persönlich kennen zu lernen; und bei dieser " " Gelegenheit die Meinung des Herrn Türkesch über aktuelle und " " lebenswichtige Probleme wie Nato, EG sowie immer größer " werdenden sowjetischen Einfluß wie Gefahr zu erfahren.
" Um ein Gespräch mit Herrn Dr. Kohl und Herrn Türkesch " " zustande zu bringen habe ich telefonischen Kontakt mit Herrn " " Dr. Wegener aufgenommen, welcher sich als Leiter der " " Abteilung für die ausländischen Beziehungen der CDU ausgab. " " Herr Dr. Wegener antwortete mir am Telefon, daß Herr Dr. Kohl " " grundsätzlich ein Gespräch mit Herrn Türkesch ablehne. Habe " " mich im Laufe des Telefonats bemüht ihm zu erklären, daß " " meines Erachtens nach nicht im Interesse der CDU, Deutschland " " und freier Welt sei so krasse Prinzipien zu besitzen; " " außerdem es nicht richtig sei, daß ein Vorsitzender einer " " großen deutschen nichtsozialistischen Partei seine Meinung " " über ausländische Parteien und dessen Vorsitzenden durch " " sozialistische Meinungsindustrie formen zu lassen und danach " " zu handeln. Scheinbar waren ihm diese meine Bemerkungen nicht " " angenehm, sonst könnte ich mir sein unhöfliches Verhalten " " nicht erklären, daß er einfach mit Wut den Hörer auflegte. "
Der Mann, der sich jetzt anschickt, Kanzler in Bonn zu werden, hatte Kohls Skrupel nicht. Am 28. April 1978 gewährte Strauß dem Rechtsradikalen in München eine Audienz, ging es doch wieder einmal um den gemeinsamen Kampf gegen den russischen Feind. Mit Datum vom ". Mai 1978 dankte Türkes für die höfliche Aufnahme: Wenn wir noc" " nicht alle Probleme, die unsere beiden Länder betreffen, " " besprechen konnten, so glaube ich doch, daß Ihnen mein " " zentrales Anliegen in einer Stunde großer Gefahr für mein " " Land deutlich geworden ist: die Türkei befindet sich in einer " akuten großen Gefahr.
" Diese Gefahr ist in großen mit der Tatsache bezeichnet, daß " " zum erstenmal in der Geschichte der Türkei der sowjetische " " Generalstabschef in die Türkei kommen konnte und zwar nicht " " zu einem Höflichkeitsbesuch, sondern zur Einleitung einer " " Entwicklung, die das Ende der Türkei im westlichen Bündnis " " bedeuten kann. "
Franz Josef Strauß will Kanzler werden, Gefahr ist im Verzug.
S.29
Etwa eine Woche vor dem Eintreff des Vorsitzenden der Nationalen
Bewegungspartei (M. H. P.) Herrn Türkesch in Deutschland habe ich
gemeint, daß es für Herrn Dr. Kohl als Vorsitzenden der CDU sowie
für Sie interessant wäre, den Herrn Türkesch persönlich kennen zu
lernen; und bei dieser Gelegenheit die Meinung des Herrn Türkesch
über aktuelle und lebenswichtige Probleme wie Nato, EG sowie immer
größer werdenden sowjetischen Einfluß wie Gefahr zu erfahren.
Um ein Gespräch mit Herrn Dr. Kohl und Herrn Türkesch zustande zu
bringen habe ich telefonischen Kontakt mit Herrn Dr. Wegener
aufgenommen, welcher sich als Leiter der Abteilung für die
ausländischen Beziehungen der CDU ausgab. Herr Dr. Wegener
antwortete mir am Telefon, daß Herr Dr. Kohl grundsätzlich ein
Gespräch mit Herrn Türkesch ablehne. Habe mich im Laufe des
Telefonats bemüht ihm zu erklären, daß meines Erachtens nach nicht
im Interesse der CDU, Deutschland und freier Welt sei so krasse
Prinzipien zu besitzen; außerdem es nicht richtig sei, daß ein
Vorsitzender einer großen deutschen nichtsozialistischen Partei
seine Meinung über ausländische Parteien und dessen Vorsitzenden
durch sozialistische Meinungsindustrie formen zu lassen und danach
zu handeln. Scheinbar waren ihm diese meine Bemerkungen nicht
angenehm, sonst könnte ich mir sein unhöfliches Verhalten nicht
erklären, daß er einfach mit Wut den Hörer auflegte.
*
Wenn wir noch nicht alle Probleme, die unsere beiden Länder
betreffen, besprechen konnten, so glaube ich doch, daß Ihnen mein
zentrales Anliegen in einer Stunde großer Gefahr für mein Land
deutlich geworden ist: die Türkei befindet sich in einer akuten
großen Gefahr.
Diese Gefahr ist in großen mit der Tatsache bezeichnet, daß zum
erstenmal in der Geschichte der Türkei der sowjetische
Generalstabschef in die Türkei kommen konnte und zwar nicht zu einem
Höflichkeitsbesuch, sondern zur Einleitung einer Entwicklung, die
das Ende der Türkei im westlichen Bündnis bedeuten kann.
*
S.23 1976 in Madrid mit dem damaligen spanischen Ministerpräsidenten Carlos Arias Navarro. * S.27 Text der linken Quittung: Mein lieber Freund: Als Spanier möchte ich Dir meinen Dank aussprechen für die heute früh von Dir übergebenen 2 872 000,--Pesetas, Gegenwert von DM 100 000,--, die in meiner Gegenwart am heutigen Tage, entsprechend den Instruktionen, die Du von den Spendern bekommen hast, übergeben wurden. Nochmals Dank in meinem Namen und im Namen Spaniens ... Text rechts: Sehr geehrter Herr, wir teilen Ihnen mit, daß wir am 15. 6. 77 Ihr geschätztes Konto belastet haben mit dem Scheck, den Sie zugunsten von Herrn Manuel Fraga Iribarne auf die Summe von Ptas. 2 872 000,-- ausgestellt haben und später am 1. dieses Monats einen weiteren Talon über Ptas. 1 957 071,--, ebenfalls zugunsten von Herrn Manuel Fraga Iribarne. *

DER SPIEGEL 9/1980
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