21.04.1980

„Bratfisch hat wundervoll gepfiffen“

Das Drama in Mayerling (III) / Von Gerd Holler 1980 Verlag Fritz Molden, Wien. Der ungekürzte Text ist unter dem Titel „Mayerling: Die Lösung des Rätsels“ (352 Seiten; 36 Mark) erschienen.
Am 26. Januar 1889 erschien Kronprinz Rudolf, General-Infanterie-Inspektor der k.u.k. Armee, wie immer in seiner Kanzlei in Wiens Franz-Joseph-Kaserne, um Routinearbeiten zu erledigen: Qualifikationslisten mußten bearbeitet, Offiziere empfangen, Meldungen entgegengenommen werden.
Auch Nichtmilitärisches stand an diesem Samstag auf dem Programm. Rudolf mußte den Hofrat Joseph von Weilen vertrösten, dem er ein Manuskript über die Staatsdomäne Gödöllö versprochen hatte. Er schrieb dem Hofrat: "Ich werde, wenn ich am Montag nach Mayerling komme, dort einige Stunden Muße finden, um den Aufsatz über Gödöllö fertigzustellen."
Für 9 Uhr hatte Kaiser Franz Joseph seinen Sohn zu sich befohlen. Die Kammerfrau der Kronprinzessin, Sophie Planker-Klaps, wußte später zu berichten, in welcher Verfassung Rudolf seinen Vater nach dieser Unterredung verließ:
"Er sah fürchterlich verstört, geradezu verfallen aus, und die Hand, in der er den Generalshut hielt, zitterte sichtbar. Ich fragte den Kammerdiener Beck später, was denn geschehen sei, und hörte, daß der Kronprinz bei Seiner Majestät in Audienz war; es müsse etwas Schreckliches gegeben haben, denn der Kaiser solle gesagt haben: ''Du bist nicht würdig, mein Nachfolger zu werden.''"
Auch der russische Diplomat Graf Lamsdorf hörte später, daß sich zwischen Kaiser und Thronfolger "eine furchtbare Szene" abgespielt habe, und der Kanzler Bismarck wußte nach dem Mayerling-Drama zu erzählen, "die heftigen Szenen und Streitigkeiten" mit dem Vater hätten Rudolf in den Tod getrieben.
Die Mayerling-Forscher, die Rudolf partout nicht wegen einer Frau sterben lassen wollen, sprechen von einem politischen Konflikt zwischen Vater und Sohn: Die einen vermuten heftige Meinungsverschiedenheiten in Fragen der Außenpolitik, die anderen gar die Aufdeckung einer Verschwörung Rudolfs und ungarischer Adliger, die den Kaiser stürzen wollten.
Keine dieser Thesen läßt sich beweisen. Auch die mysteriöse Geschichte mit der Kassette bietet kein Indiz: Rudolf soll seiner Cousine Marie Gräfin Larisch-Moennich am 27. Januar 1889 eine Kassette anvertraut haben, mit der Bitte, sie aufzubewahren und niemandem auszuhändigen, bis auf denjenigen, der sich mit dem Kode "R.I.U.O." zu erkennen gab.
Tatsächlich soll später der Erzherzog Johann, ein politischer Gesinnungsfreund S.188 Rudolfs, die Kassette bei der Larisch abgeholt haben.
Die Rudolf-Biographin Brigitte Hamann fand dafür eine plausible Erklärung: Sie meint, R.I.O.U. sei der Kode einer ungarischen Freimaurerloge gewesen, der die beiden liberalen Erzherzöge angehört hätten. Die Zugehörigkeit zu einer Loge war für Mitglieder des Erzhauses und für Offiziere strengstens verboten.
Es ist möglich, daß in dieser Kassette Dokumente über die politischen Pläne Rudolfs lagen. Es kann aber auch sein, daß die Larisch die ganze Geschichte mit der Kassette nur erfunden hat, um dem Drama von Mayerling einen politischen Hintergrund zu geben.
Der vermeintliche Mitverschwörer Johann äußerte später selber Zweifel, ob hinter dem Tod Rudolfs politische Motive stünden. "Viele Umstände", erklärte er, deuteten darauf hin, "daß der Selbstmord vielleicht durch einen zufälligen, inzwischen eingetretenen Vorfall aufregendster Art veranlaßt wurde."
Bei dem Zusammenstoß zwischen Rudolf und seinem Vater am 26. Januar kann es also nur um ein Thema gegangen sein: die "Affäre Vetsera". Diese Version wird auch durch den Bericht des Polizeiagenten Milarow erhärtet, der kurz nach dem Mayerling-Drama unter Rudolf-Vertrauten ermittelte.
"Die bereits zum 4. Monat gediehene Schwangerschaft" der Vetsera, meldete der Agent dem Wiener Polizeipräsidenten, "soll am 26. v. M. zu einem fürchterlichen Auftritte zwischen Vater u. Sohn geführt haben, infolgedessen letzterer erklärte, auf alles zu verzichten, eventuell sich zu erschießen".
Was immer auch Rudolf gesagt haben mag -- er wußte nur zu gut, daß er jetzt handeln mußte: Mary Vetsera durfte kein Kind bekommen. Er wandte sich an die einzige Frau, die ihm in dieser Situation helfen konnte -- die Gräfin Larisch.
Inzwischen war die Situation komplizierter geworden, denn die Baronin Helene Vetsera war der Liaison ihrer Tochter mit dem Kronprinzen auf die Spur gekommen.
Marys Zofe Agnes hatte der Baronin alles gestanden -- nachdem Mary eine Wahrsagerin aufgesucht und ein Testament aufgesetzt hatte. Die Baronin durchsuchte Marys Zimmer und stieß dabei auf eine verschlossene Kassette.
Mary mußte die Kassette öffnen, und bald hielt Helene Vetsera alle Indizien in der Hand: Briefe des Kronprinzen, ein Tagebuch Marys, Rudolf-Photos, das Testament Marys (Helene: "Solcher Unsinn") und ein Zigarettenetui mit einem Saphir und dem Namenszug "Rudolf".
Mary stritt alles ab. Mutter Vetsera verhängte dennoch Hausarrest und drohte der Tochter sogar an, sie ins Kloster zu stecken. Dann rief sie ihren S.189 Bruder Alexander, und gemeinsam berieten sie, wie sie gegenüber dem Kronprinzen taktieren sollten. Mary wartete die Besprechung jedoch nicht ab. Gegen 17 Uhr floh sie zu ihrer Freundin Larisch ins Grand Hotel.
"Sie war totenbleich", erzählt Gräfin Larisch, "und die Augen schienen für ihr Gesicht viel zu groß. Sie machte auf mich den Eindruck, als sei ihr etwas Fürchterliches zugestoßen." Die Larisch versprach zu helfen.
Wäre Mary ein paar Minuten früher ins Hotel gekommen, hätte sie noch Rudolf getroffen, denn auch der Kronprinz war inzwischen bei seiner Cousine gewesen und hatte sie eingeweiht.
Die Gräfin hat später in ihren Memoiren berichtet, was ihr Rudolf gesagt habe: Er befinde sich in einer gräßlichen Lage und benötige dringend Hilfe, die "Sache mit Mary" sei "durchaus nicht unschuldig".
Natürlich sagte Marie Larisch auch ihrem Vetter Hilfe zu. Sie wußte eine Lösung, wenn auch eine teure. Noch am selben Abend schickte sie Rudolf einen Brief in die Hofburg.
Es ist der Brief, von dem Brigitte Hamann annimmt, er sei identisch "mit jenem, der nach Rudolfs Tod in einem Waffenrock gefunden wurde und in dem von einer hohen Geldsumme die Rede war, die die Gräfin vom Kronprinzen erhalten hatte, jenen 70 000 Gulden, die später in einem Umschlag fehlten".
Wozu das viele Geld? Die Gräfin wollte später nur sagen, das Geld sei nicht für sie bestimmt gewesen, sondern für Mary. Man kann es genauer sagen: für die Person, die die Abtreibung vornehmen sollte.
Im Appartement der Gräfin tauchte denn auch bald eine Frau auf, die auffallend häufig in der Mayerling-Story der Memoirenschreiberin Larisch vorkommt. Es war Marie Larischs "heitere Freundin Frau Miller, eine liebe, alte Dame, die gelegentlich Besorgungen für mich machte" -- so die Gräfin.
Theresia Miller war Hof- und Herrschaftshebamme am Kaiserhof. Kaiser Franz Joseph: "Wenn die Miller da ist, bekommen wir was Kleines."
Konkrete Beweise gibt es nicht, doch alles spricht für die Annahme, daß Theresia Miller helfen sollte, bei Mary einen Eingriff vorzunehmen. Noch war es Zeit, die Schwangerschaft abzubrechen; S.190 eben ging Marys zwölfte Schwangerschaftswoche zu Ende.
Mary mag von diesen Plänen noch nichts geahnt haben, als sie von der Gräfin Larisch am Abend wieder nach Hause gebracht wurde. Helene Vetsera, offenbar in Begleitung ihres Bruders Alexander, fand nach der Rückkehr von einem Besuch in der Stadt Mary "im Bette, leichenblaß und sprachlos von einer Art Nervenanfall", wie sie später berichtete. Von ihrer ältesten Tochter Johanna hörte sie, daß Mary "gleich nach ihrer Heimkehr im Zimmer zu Boden gefallen sei, worauf man sie unter Beihilfe der Gräfin ins Bett gebracht habe".
Marie Larisch nutzte das Zusammentreffen mit der Familie Vetsera, um das Verhältnis Mary--Rudolf als harmlos darzustellen. Dabei muß es zu einem Zusammenstoß mit dem mißtrauischen Alexander von Baltazzi gekommen sein -sie erinnerte sich später noch mit Unbehagen daran.
Am nächsten Tag um 10 Uhr erschien Rudolf wieder bei der Larisch im Hotel. Er drängte erneut: "Marie, wenn du mir nicht hilfst, ist alles verloren]"
Sein Plan: Die Gräfin sollte Mary am Montag unter einem Vorwand aus ihrem Elternhaus holen und sie zu Rudolf in die Hofburg bringen, von wo aus er dann gemeinsam mit ihr nach Mayerling aufbrechen würde. Was Mary in der Hofburg erwartete, muß die Gräfin zumindest geahnt haben.
Denn eine Stunde später (inzwischen hatte sich die Gräfin mit Mary "erständigt) schrieb sie an Rudolf: Ich komme natürlich unter " " diesen gefahrendrohenden Umständen mit, ich kann sie nicht " " allein diesen Unannehmlichkeiten aussetzen - ich komme also " " bestimmt, mag geschehen was will] Ich wollte sie allein " " schicken, weil ich vormittags eine wichtige Kommission habe, " " von der für mich alles abhängt, wenn ich später als zwölf " " hinkomme, da ich um zwei Uhr abreisen muß] Doch werde ich " " nach dem gestrigen Vorfall mit A. (Alexander von Baltazzi) " " mit ihr gehen, ich traue ihm alles zu] Ich fahre mit meinem " " eigenen Fiaker, gegen halb elf sind wir dort] "
Die konventionellen Mayerling-Forscher sehen in dem Brief nur einen Beweis für ihre Annahme, an diesem 27. Januar sei Rudolf längst entschlossen gewesen, sich und Mary in Mayerling zu töten.
Wozu benötigte er dann aber die Anwesenheit seiner Cousine? Es ist wohl nicht anzunehmen, daß die Gräfin tatenlos zusehen wollte, wie Rudolf mit seiner Geliebten nach Mayerling zum Selbstmord fuhr. Sie hat sicherlich mit der Rückkehr der beiden nach Wien gerechnet.
Ihre Aktivitäten am Nachmittag des 27. Januar bestätigen solche Vermutungen. Emil Miller, der Enkel der Hebamme, erinnerte sich nämlich später, seine Großmutter habe ihm erzählt, sie sei an jenem Nachmittag im Appartement der Gräfin Larisch mit Rudolf zusammengekommen und habe mit ihm die Schwangerschaft der Vetsera erörtert. Und noch eine vierte Person war dabei -- so jedenfalls steht es in einer Rechtfertigungsschrift der Baronin Vetsera: Mary selbst.
"Ausgelassen heiter" sei Mary nach Hause gekommen, fand ihre Mutter, und ein anderer Beobachter sah kurz darauf den Kronprinzen so: "Geistvoll blitzte sein Auge, und welcher Ausdruck körperlicher und geistiger Gesundheit und Lebensfreudigkeit strahlte aus seinem gebräunten Antlitz]"
Am Abend traf Rudolf die Damen Vetsera in der Deutschen Botschaft wieder, die aus Anlaß des Geburtstages von Kaiser Wilhelm II. eine Soiree gab. Für Mary Vetsera wurde es ein Abend des Triumphes: Sie erregte "allgemeine Bewunderung und Aufmerksamkeit", wie ein Gast bezeugt.
Louise von Sachsen-Coburg-Gotha sah sie immer wieder an, "diese Verführerin, die uns mit brennenden Augen fixierte": "Dort stand sie, strahlend wie eine Königin, die keine Rivalin fürchtete, so leuchtend und triumphierend schien ihre Schönheit."
Und Rudolf genoß offensichtlich das Aufsehen, das Mary auf sich lenkte. Er blieb immer in ihrer Nähe, "die Augen der beiden wußten sich stets zu finden", S.192 wie Ritter von Zdekauer, ein Gast, bemerkte.
Zum Ausklang dieses so erfolgreichen Sonntags ließ sich Rudolf noch einmal ausfahren und besuchte die langjährige Freundin Mizzi Caspar. Polizeiagent Meißner berichtete: "Montag, den 28. 1. 1889, war E. R. (Erzherzog Rudolf) bei Mizzi bis drei Uhr morgens, trank sehr viel Champagner und gab dem Hausmeister 10 Gulden Sperrgeld."
Rudolf hatte seinen Kammerdiener Johann Loschek angewiesen, gleich am Montagmorgen nach Mayerling zu fahren, diesmal aber vom Wirtschaftspersonal nur wenige Leute mitzunehmen. Zugleich war Kutscher Josef Bratfisch beauftragt worden, am Montagvormittag pünktlich um 10.45 Uhr mit seinem Fiaker bei der eisernen Tür auf der Augustinerbastei nahe der Hofburg zu warten.
Bratfisch wußte auch schon, wohin es ging. Theresia Wollner, Bratfischs Chefin, hatte notiert: "Bratfisch fährt nach Mayerling. 30 Gulden."
Um 10 Uhr am Montag erschien die Gräfin Larisch, wie abgesprochen, im Palais Vetsera-Baltazzi, um Mary abzuholen. Der Mutter Vetsera tischten sie die Lüge auf: Man wolle in der Stadt einkaufen, unter anderem auch beim Juwelier Rodeck.
Helene Vetsera zeigte kein Mißtrauen und ließ die Tochter, die "ein dicht anliegendes, olivengrünes Schneiderkleid trug" (so die Larisch), mit der Freundin ziehen. Noch beim Hinausgehen rief die Gräfin -- für die Ohren Helene Vetseras bestimmt -dem Kutscher zu, er solle sie zu Rodeck fahren.
Kaum aber saß Marie Larisch im Wagen, da nannte sie dem Kutscher ein ganz anderes Ziel: den Aufgang der Augustinerbastei. Unterwegs ließ die Gräfin vor dem Wäschegeschäft "Weiße Katze" halten. Da Mary, um die Mutter nicht mißtrauisch zu machen, keine Nachtwäsche hatte mitnehmen können, kaufte sie jetzt, was sie benötigte.
Diesen Einkauf haben die Historiker kaum beachtet, obwohl er nicht ohne Bedeutung ist, beweist doch auch er wieder, daß Mary und Rudolf eine bewußte Fahrt in den Tod nicht geplant hatten. Wozu braucht ein Mensch noch Nachtwäsche, wenn er ohnehin vorhat, sich zu erschießen?
Kurz darauf hielt die Kutsche vor der eisernen Tür auf der Augustinerbastei. Die beiden Frauen stiegen aus, die Gräfin bat den Kutscher, etwas abseits zu warten. Zeit der Ankunft: ungefähr 10.30 Uhr.
Mary und die Gräfin konnten nun auf einem Weg, den die Vetsera von ihren heimlichen Besuchen kannte, in Rudolfs Appartement gelangen: durch die eiserne Tür und über eine Wendeltreppe auf das Flachdach des Augustinertraktes, von dort aus durch ein Fenster in das Garderobenzimmer.
Was dann geschah, kennt man nur aus dem Bericht der Gräfin Larisch. Kaum waren die beiden Frauen angekommen, da verschwand Rudolf mit Mary, trotz angeblicher Proteste der Larisch. Rudolf sagte, er wolle mit Mary nur zehn Minuten allein sein, er habe etwas mit ihr zu besprechen.
Er ging mit ihr ins Nebenzimmer und schloß die Tür ab, was die Larisch ausdrücklich betont. Sie war darüber, behauptet sie, sehr aufgebracht und erbost. "Die zehn Minuten waren längst vorbei, da erschien Rudolf -- allein", schreibt sie.
In der gesamten Literatur gibt es keine Stelle, die versuchte, diese Viertelstunde aufzuklären. Was war geschehen?
Die beiden Damen hatten Rudolf im Türkischen Zimmer, seinem Arbeitszimmer, getroffen. Rudolf ging mit S.193 Mary in das Nebenzimmer, das sogenannte Lernzimmer, von hier ging es in ein Kabinett. Durchquerte man es, gelangte man in Rudolfs Schlafzimmer.
Das Kabinett hatte eine Ausgangstür auf den Korridor, das Schlafzimmer nur in das danebenliegende Cavalierszimmer. Von dort aus gelangte man über Türhüterzimmer und Garderobe auf das Flachdach. Hatte man nun alle Korridortüren, die Tür des Türkischen Zimmers zum Lernzimmer und jene des Schlafzimmers zum Cavalierszimmer versperrt, so war man in Lernzimmer, Kabinett und Schlafzimmer ungestört.
Ich bin nach allem, was bisher geschah, zu dem Schluß gekommen, daß in dieser Viertelstunde an Mary Vetsera ein Eingriff vorgenommen wurde. Ich glaube, daß ein Eingriff mit Hilfe eines Katheters oder einer Bougie gesetzt wurde.
( Bougie (franz.: Kerze) = in der ) ( Urologie verwendetes Instrument zur ) ( Dehnung etwa der Harnröhre. )
Dieser Eingriff hätte ohne weiteres durch eine geübte Hand in wenigen Minuten durchgeführt werden können. Man dürfte kaum fehlgehen, wenn man annimmt, daß die Hebamme Theresia Miller ihn vornahm.
Sie hatte in der Hofburg überallhin freien Zutritt und konnte unbeanstandet die Wachen passieren. Es fiel also gar nicht auf, wenn sie das Appartement Rudolfs betrat und wieder verließ.
Es kann nun eingewendet werden, daß man sich nach einem Eingriff, bei dem ein Katheter oder eine Bougie eingelegt wurde, unmöglich frei bewegen oder gar eine längere Fahrt antreten konnte. Das Gegenteil ist richtig. Die Hebammen gaben damals ihren Klientinnen sogar den Rat, mit eingelegtem Katheter schwere körperliche Arbeiten zu verrichten oder sofort lange Spaziergänge zu unternehmen, um so die Wehentätigkeit in Gang zu setzen.
Mary verließ Rudolf und ging denselben Weg zurück, den sie gekommen war. Der Kutscher, der auf die Gräfin Larisch wartete, gab zu Protokoll: "Nach einer Weile (nachdem Bratfisch vorgefahren war) kam Mary von Vetsera aus der Tür allein und stieg sofort in den Fiaker des Bratfisch und fuhr sofort ab."
Im Polizeiprotokoll ist auch zu lesen: "Bratfisch sagt aus, daß kurz vor 11 Uhr Mary Vetsera aus dem Gang der Augustinerbastei heraustrat, sofort einstieg und befahl, nach dem ''Rothen Stadl'' zu fahren."
Marie Larisch aber hielt es später für geboten, den Lesern ihrer Memoiren zu erzählen, wie empört sie über das Verhalten des Kronprinzen gewesen sei. Sie habe Rudolf heftige Vorwürfe gemacht, es sei zu einem Streit gekommen, kurz darauf allerdings hätten sie sich wieder versöhnt.
Rudolf habe ihr versichert, daß Mary nichts passieren werde. Rudolf: S.195 "Ich schwöre dir, Marie, bei der Schwarzen Jungfrau der Burg, daß ich dir die Wahrheit sage: Ich will Mary nur zwei Tage bei mir behalten]"
Die Gräfin fragte, wie sie gegenüber den Vetseras das Verschwinden Marys begründen solle, und er riet ihr, sie solle sagen, Mary sei ihr im Geschäft Rodeck davongelaufen. "Das wird für zwei Tage genügen, dann werde ich selbst mit der Alten reden", meinte Rudolf und gab ihr 500 Gulden für den Fiaker.
Nun verließ auch die Gräfin Larisch die Hofburg -- "mehr tot als lebendig". Es war 11.15 Uhr. Sie fuhr zu Rodeck und dann zurück in das Palais Vetsera. In gespielter Aufregung erzählte sie der Baronin, Mary sei ihr plötzlich bei Rodeck durchgebrannt und habe eine andere Kutsche genommen, die mit unbekanntem Ziel davongefahren sei.
Inzwischen rüstete sich Rudolf zur Abfahrt nach Mayerling. Leibjäger Püchel, der ihm gegen 11 Uhr einen Brief brachte, traf Rudolf im Schlafzimmer, und der Kronprinz stand immer noch am Fenster, als Püchel ihm eine halbe Stunde später ein Telegramm vorlegte.
"Er öffnete", berichtet Püchel, "hastig das Telegramm, las es rasch, faltete es wieder zusammen und warf es, während ich mich entfernte, erregt und mit erhobener Hand und den Worten: ''Ja, es muß sein]'' auf den Tisch." Was Brief und Telegramm enthielten, konnte nie geklärt werden.
Hat Rudolf an diesem Vormittag auch noch einen Zusatz zu seinem Testament und die vier undatierten Abschiedsbriefe geschrieben, die man später in Mayerling fand? Die Historiker, die von einem lange vorausgeplanten Selbstmord sprechen, nehmen das mit Bestimmtheit an. Doch sie irren. Briefe und Zusatz sind wahrscheinlich erst in Mayerling geschrieben worden -- nach dem Tod Marys.
Der Text verrät es. In dem Testament-Zusatz steht: "Alle Briefe der Gräfin Larisch-Wallersee und der kleinen Vetsera an mich sind allsogleich zu vernichten." Wenn Rudolf das tatsächlich an seinem Schreibtisch in der Hofburg schrieb -- warum verbrannte er die Briefe nicht gleich selber, die ja in diesem Schreibtisch lagen?
Auch die Formulierung, Sektionschef von Szögyenyi-Marich solle "meinen Schreibtisch im Türkischen Zimmer in Wien" aufmachen, legt die Vermutung nahe, daß der Verfasser nicht in Wien, sondern außerhalb der Stadt schrieb. Nein, Rudolf hatte an diesem Vormittag keine Lust und Zeit, Abschiedsbriefe zu schreiben.
Es eilte ihm jetzt, Mary Vetsera an der vorher verabredeten Stelle zu treffen. Püchel begleitete den Kronprinzen in den Schweizerhof, wo bereits ein Wagen vorgefahren war. Hofkutscher Anton Prechtler saß auf dem Bock, doch Rudolf lenkte den Wagen selber. Abfahrtszeit: 11.30 Uhr.
Eine Stunde später erreichte Mary das Gasthaus "Rother Stadl" in der Nähe von Kalksburg im Südwesten Wiens. Dort bat sie Bratfisch, langsam auf und ab zu fahren und auf den Kronprinzen zu warten. Bratfisch gab bei der Polizei zu Protokoll, daß Rudolf gegen 13 Uhr zu Fuß angekommen sei.
Der Hofkutscher Prechtler erklärte später, Rudolf sei vor dem "Rothen Stadl" ausgestiegen und über eine leichte Steigung der Straße gegangen. Vorher habe er ihn für Mittwoch, den 30. Januar, 12 Uhr, mit seinem Wagen zum Wiener Südbahnhof bestellt. Das ist wichtig: Rudolf rechnete also damals noch mit einer baldigen Rückkehr nach Wien.
Weiter im Protokoll Bratfischs: "Der Kronprinz war sehr aufgeräumt und heiter und entschuldigte sich noch bei mir, daß wir so lange warten mußten. Er gab nun den Befehl, nach Mayerling zu fahren. Er sagte aber, ich solle mir Zeit lassen, damit wir erst in der Dämmerung dorthin kommen. Die S.197 Straßen waren aber so schlecht und vereist, daß es ohnehin nicht schneller ging."
In Mayerling wurden sie von Loschek erwartet, der die Vetsera sofort in das im Parterre gelegene Eckzimmer Rudolfs brachte. Bratfisch fuhr nach Wien zurück.
Rudolf konnte sich mit Mary in Sicherheit wähnen, denn kein Fremder hatte sie nach Mayerling kommen sehen. Das war der Grund gewesen, warum Rudolf Mayerling und nicht eines seiner anderen Schlösser, wie Eckartsau oder Laxenburg, für das Unternehmen gewählt hatte: Mayerling lag so abgeschieden, daß man eine Person hier leicht ein paar Tage lang verstecken konnte.
Zudem hatte Rudolf dafür gesorgt, daß auch das übliche Personal nicht in Mayerling aufkreuzte. Der Gendarmerieposten, der sonst immer vor Ankunft des Kronprinzen in Mayerling aufzog, fehlte diesmal, und auch die "Hof-Telegraphen-Station" im Mayerlinger Hof war unbesetzt. Telegramme konnten Mayerling nicht erreichen.
Inzwischen machte die Wiener Polizei ein paar lahme und diskrete Versuche, nach der verschwundenen Vetsera zu fahnden. Denn die Gräfin Larisch hatte die Nerven verloren. Um die Mittagszeit war sie noch guter Dinge gewesen, "und wie groß war meine Freude, als ich (im Grand Hotel) meine liebe Frau Miller vorfand".
Doch die Vetseras gaben keine Ruhe; sie verlangten, Marie Larisch solle ihre guten Beziehungen zu Wiens Polizeipräsidenten Baron Franz Krauß nutzen. Ihr blieb nichts anderes übrig, als Krauß aufzusuchen -- freilich nur mit der alten Lügengeschichte von der durchgebrannten Mary.
Baron Krauß sah sich von der Gräfin eher verwirrt als aufgeklärt. "Die Gräfin glaube", nahm er zu Protokoll, "daß vielleicht Gründe vorhanden sind anzunehmen, daß die Baronin (gemeint: Baronesse Mary Vetsera) die Fahrt zu ''Rodeck'' veranlaßt habe, um von dort mit einer im Einverständnisse stehenden Persönlichkeit zu verschwinden. Sie könne diese Gründe auch nicht detailliert angeben, bemerke jedoch, daß die Angehörigen der Baronin den Verdacht auf den Kronprinzen haben."
Die Erwähnung des "Durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs" aber genügte dem Polizeipräsidenten, um äußerst reserviert zu reagieren. Den Kaiser mochte er erst gar nicht informieren, allenfalls den Ministerpräsidenten, und von Recherchen gegen die Person des Thronfolgers wollte er schon gar nichts hören.
Krauß ließ zwar ein paar Ermittlungen in Wien anstellen, doch sie brachten die Polizei nicht weiter. Die Larisch wurde immer nervöser, ihre Äußerungen konfuser. Brief an Krauß: "Es ist nicht zu vermeiden, der Zukunft nachzuforschen, aber es ist der Wunsch, daß die Vergangenheit so viel als möglich unergründet bleibt."
Am liebsten hätte sie wohl auf weitere Ermittlungen verzichtet, von denen sie befürchten mußte, selber entlarvt zu werden. Doch Alexander von Baltazzi bestand auf voller Klärung der Affäre. Gemeinsam mit der Gräfin ging er noch einmal zu Krauß, der inzwischen gehört hatte, daß Mary Vetsera vermutlich in Mayerling sei.
Doch der Polizeipräsident blieb zurückhaltend. Er belehrte Baltazzi, Mayerling sei kaiserliches Territorium, in dem die Polizei keine Befugnisse besitze, und legte ihm nahe, selbst in Mayerling nachzuschauen. Die Gräfin Larisch aber war froh, endlich ins heimatliche Pardubitz zurückfahren zu können.
Der nächste Tag, der 29. Januar, verlief in Mayerling scheinbar normal: Die von Rudolf schon längere Zeit vorher eingeladenen Gäste Graf Hoyos und Prinz Coburg gingen auf die Jagd, Rudolf ließ sich wegen Unpäßlichkeit entschuldigen.
Um die Mittagszeit fuhr der Prinz von Coburg nach Wien, um an einem abendlichen Familiendiner in der Hofburg teilzunehmen. Auch Rudolf war geladen, doch er sagte wegen einer angeblichen Erkältung ab -- so spät, daß seine Ehefrau Stephanie keine Gelegenheit mehr hatte, einen Arzt nach Mayerling zu schicken.
Um 19 Uhr nahm Rudolf zusammen mit Hoyos das Abendessen ein. Er erkundigte sich nach der Jagd und meinte, morgen würden sie sicher mehr Wild zu sehen bekommen.
"Er erschien mir", schrieb Hoyos später, "etwas weich, milde in seinen Urtheilen und ließ den ganzen Zauber seines Wesens auf mich wirken." Nach dem Essen wurde geraucht, um 21 Uhr ging man auseinander.
Doch Rudolfs Ruhe und Gelassenheit täuschte. Im Zustand der Mary Vetsera war eine gefährliche Veränderung eingetreten.
Später wollten einige Mayerling-Autoren wissen, bei Einbruch der Dämmerung seien zwei Herren in das Schloß gekommen und danach ein Geistlicher, der eine Stunde im Schloß verweilte und sich dann zu Fuß entfernte. Auch der Historiker F. Judtmann glaubt, daß ein gewisser "Dr. Mühlbauer" aus Baden ins Schloß gerufen wurde. Es hat zwar damals in Baden keinen Dr. Mühlbauer gegeben, wohl aber einen Dr. Mülleitner, der Chef des Garnisonsspitals Nr. 3 war.
Wenn tatsächlich ein Arzt nach Mayerling gerufen wurde und in den Abendstunden sogar ein Geistlicher im Schloß war, muß ein plötzliches Ereignis eingetreten sein. Rudolf war am Abend noch gesund, ebenso Hoyos und das Personal. Der medizinisch ernste Fall konnte daher nur Mary Vetsera betreffen.
Nach meiner Überzeugung war am Vortag zwischen 10.45 Uhr und 11 Uhr in der Hofburg bei ihr ein Katheter oder eine Bougie eingelegt worden, die 24 Stunden verbleiben sollte. Am Dienstag, dem 29. Januar, gegen Mittag, hätte diese durch einen Handgriff, S.199 den jeder Laie leicht ausführen konnte, entfernt werden müssen. Nach einer Stunde wäre es durch Einsetzen wehenartiger Krämpfe zur Fruchtausstoßung gekommen.
Hier wird es nun zu Komplikationen gekommen sein: Sepsis durch Verletzungen bei der Einführung der Bougie oder eine unstillbare Uterusblutung.
Selbst wenn Rudolf jetzt riskiert hätte, daß die gesetzwidrige Abtreibung an die Öffentlichkeit drang -- was konnte er in dieser Lage unternehmen? Die Telegraphenstation in Mayerling war nicht besetzt. Mary mit dem Fiaker nach Wien zu bringen, mehr als vier Stunden auf vereisten Straßen, das wäre tödlich gewesen.
Auch die Möglichkeit, sie nach Baden ins Krankenhaus zu bringen, war riskant. Dieses Spital lag 16,5 Kilometer von Schloß Mayerling entfernt. Eine Fahrt mit einer Schwerkranken dorthin hätte mindestens anderthalb Stunden gedauert.
Es konnte also nur ein Arzt aus Baden geholt werden. Den Ärzten der damaligen Zeit waren aber mangels geeigneter Medikamente im Falle einer derartigen Blutung die Hände gebunden. Praktisch konnte auch ein Arzt nur tatenlos vor dem Patienten stehen, und ein anderer trat an seine Stelle: der Priester.
Sollte tatsächlich ein Priester im Schloß gewesen sein, der sich nach knapp einer Stunde "zu Fuß entfernte", kann es sich nur um den Pfarrer von Alland gehandelt haben. Die Zeit könnte stimmen, wenn man Beichte, Letzte Ölung und Gebete in Betracht zieht.
Demnach müßte sich der Zustand Marys in den späten Abendstunden des 29. Januar verschlechtert haben. In dieser Zeit wurden auch die drei Abschiedsbriefe geschrieben, die Mary nach Mitteilung ihrer Mutter "n Mayerling hinterließ. An die Mutter: Liebe Mutter] Ich sterbe " " mit Rudolf. Wir lieben uns zu innig. Verzeih'' uns und lebe " wohl]
Deine unglückliche Maria.
" PS: Bratfisch hat heute wundervoll gepfiffen. "
Der berühmteste Satz der Mayerling-Literatur gibt freilich Rätsel auf, denn bisher konnte nicht nachgewiesen werden, daß Bratfisch an jenem Tag überhaupt in Mayerling war. Zudem differieren die in der Literatur abgedruckten Mary-Briefe erheblich. Bratfisch wird nur in der von dem Historiker Planitz veröffentlichten Fassung erwähnt -- nicht aber in der von Helene Vetsera.
Man kann ohnehin einwenden, daß eine Sterbende schwerlich imstande ist, drei Briefe zu schreiben. Da die Originalbriefe nicht vorliegen und nie nachgewiesen werden konnte, ob sie tatsächlich von Mary eigenhändig verfaßt wurden, ist es möglich, daß Rudolf sie geschrieben hat -- mit oder ohne Wissen Marys.
Nach den Feststellungen des Leibarztes Hermann Widerhofer ist Rudolfs Geliebte in den ersten Stunden des 30. Januar 1889 gestorben, und auch Hoyos wußte später, die Vetsera sei "Stunden bevor sich Rudolf tötete, bereits tot gewesen".
Fast sechs Stunden lang muß Rudolf an der Leiche gesessen, muß verzweifelt nach einem Ausweg gesucht haben, bevor er sich erschoß.
Für Erzherzog Rudolf gab es -nach den Ehrbegriffen seines Standes -- keinen Ausweg: Er konnte die Leiche Marys nicht einfach verschwinden lassen, die Vetseras würden Rechenschaft verlangen, alles an die Öffentlichkeit kommen.
Ja, er mußte sogar damit rechnen, von einem Gericht wegen Beihilfe zu einer verbotenen Abtreibung mit tödlichem Ausgang zu mindestens fünf Jahren schweren Kerker verurteilt zu werden. Das aber bedeutete: Ausscheiden aus dem Erzhaus, Verlust des militärischen Ranges, Ausstoßung aus der Armee.
Er habe kein Recht mehr zu leben, da er getötet habe, er sei "unwürdig, weiter zu leben", er müsse seinen "guten Namen retten", schreibt er in seinen Abschiedsbriefen. "Ich muß sterben, das ist die einzige Art, wie ein Gentleman diese Welt zu verlassen."
Ende
S.190
Ich komme natürlich unter diesen gefahrendrohenden Umständen mit,
ich kann sie nicht allein diesen Unannehmlichkeiten aussetzen - ich
komme also bestimmt, mag geschehen was will] Ich wollte sie allein
schicken, weil ich vormittags eine wichtige Kommission habe, von der
für mich alles abhängt, wenn ich später als zwölf hinkomme, da ich
um zwei Uhr abreisen muß] Doch werde ich nach dem gestrigen Vorfall
mit A. (Alexander von Baltazzi) mit ihr gehen, ich traue ihm alles
zu] Ich fahre mit meinem eigenen Fiaker, gegen halb elf sind wir
dort]
*
S.199
Liebe Mutter] Ich sterbe mit Rudolf. Wir lieben uns zu innig.
Verzeih'' uns und lebe wohl]
Deine unglückliche Maria.
PS: Bratfisch hat heute wundervoll gepfiffen.
*
S.193 Bougie (franz.: Kerze) = in der Urologie verwendetes Instrument zur Dehnung etwa der Harnröhre. *

DER SPIEGEL 17/1980
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