07.09.1981

„Spaltung in arm und reich“

Ein leuchtendes Beispiel für „Stadtreparatur“ sollte die West-Berliner „IBA 84“ werden. Nun droht dem ehrgeizigen Unternehmen die Pleite: Die Macher sind zerstritten, hochgezüchtete Bauentwürfe nicht zu finanzieren, soziale Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Wichtige Sanierungsvorhaben im Problemquartier Kreuzberg will der CDU-Senat rigoros beschneiden. In dieser Woche soll der IBA-Aufsichtsrat die Weichen für ein neues Konzept stellen.
Dem alten West-Berliner Senat konnten die Schlagzeilen nicht groß genug sein. 200 in- und ausländische Journalisten mußten im Februar vergangenen Jahres ran, um sich vom damaligen Bausenator Harry Ristock (SPD) die Pläne für eine "Internationale Bauausstellung Berlin 1984" (IBA) präsentieren zu lassen.
Ristocks Versprechen: Dergleichen habe die Welt noch nicht gesehen. Die ganze Stadt werde Modellbaustelle. Es werde die "größte Veranstaltung dieser Art".
Anderthalb Jahre später ist der neugewählte CDU-Senat eher um Diskretion in der Sache bemüht. Das großmäulig annoncierte, in Fachkreisen ohnehin skeptisch beurteilte Vorhaben erfährt unablässig Abstriche, ist umstrittener denn je und droht zu einer der größten Blamagen in der Geschichte West-Berlins zu werden.
Wenn der Aufsichtsrat der "Bauausstellung Berlin GmbH" am Freitag dieser Woche zum erstenmal unter CDU-Vorsitz tagt, muß er sich mit der ungeordneten Hinterlassenschaft des alten wie mit den unklaren Vorstellungen des neuen Senats herumplagen -- und mit den Folgen seiner eigenen fragwürdigen Personalpolitik.
Er wird sich mit Mismanagement und Kabalen in der IBA-Spitze zu beschäftigen haben, deren Planungsmethoden sowohl Behörden als auch ständische Verbände, Privatunternehmen und Bürgervereine in Aufruhr versetzt haben.
Der Aufsichtsrat wird schließlich entscheiden müssen, in welchem Jahr, in welchem Umfang, in welchen Stadtteilen und in welcher Besetzung die IBA ''84 überhaupt noch stattfinden kann -- oder ob es nicht ratsamer wäre, die mühevolle Instandsetzung der kaputten Halbstadt ohne den hochfahrenden Vorwand einer internationalen Großveranstaltung voranzutreiben.
Ristocks Zielsetzung war ebenso unbescheiden wie konzeptionslos: Angesichts der ausgedehnten Stadtbrache entlang der Mauer und des fortschreitenden Verfalls des Kreuzberger Wohnquartiers griff der eloquente Politiker das Schlagwort von der "Stadtreparatur" auf und proklamierte als Programm "Die Innenstadt als Wohnort".
Dabei sollten die Südliche Friedrichstadt, aber auch die Gegend um Anhalter und Potsdamer Bahnhof revitalisiert werden. Ristock wollte das Kulturforum mit Philharmonie und Nationalgalerie belebt wissen und ebenso das alte Diplomatenviertel am südlichen Tiergartenrand.
Für Berlins ärmsten und verkommensten Kiez hatte er sich einen Herzenswunsch ausgedacht: "In Kreuzberg wohnen, als sei''s in Zehlendorf."
Harrys Bau-Schau sollte "exemplarische Ansätze" und "modellhafte Projekte" bieten, insgesamt 165 "neue Beispiele für eine menschliche Stadt" -- und "weltweit neue Maßstäbe" setzen.
Ristock rechnete mit drei Milliarden Mark an Investitionsmitteln und prophezeite sich, bis in die Spalten des Herrenmagazins "Lui", bereits "großen Erfolg". Spätestens im Herbst 1981 sollte der letzte Architektenvertrag für die konkrete Bauplanung abgeschlossen sein.
Seine eigene Behörde, die mit 2900 Beschäftigten fast bis zur Lähmung überfrachtete Senatsbauverwaltung, mochte Ristock mit Planung und Vorbereitung dieser Hauruck-Anstrengung freilich nicht betrauen.
So wurde -- quasi als Elite-Einheit -- die "Bauausstellung Berlin GmbH" gegründet, mit 50 Planern besetzt und mit einem Etat von 85 Millionen Mark ausgestattet. Ein Aufsichtsrat aus Vertretern von Bund und Land Berlin thront zur Kontrolle darüber.
Für die ausgeschriebenen Führungsposten -- zwei Geschäftsführer und vier Planungsdirektoren -- wollte der Senator "wirklich die Besten herausfiltern". Doch die Besten zeigten wenig Neigung. S.209
Die beiden erkorenen Geschäftsführer, der Wohnungswirtschaftsexperte Ulrich Pfeiffer und der Stadtentwicklungsdezernent Jörg Jordan, retirierten nach Bonn und Wiesbaden, noch ehe die Arbeit begann. Zwei der vorgesehenen Planungsdirektoren, die Architektur-Professoren Thomas Sieverts und Oswald Matthias Ungers, traten ihre mit 135 000 Mark Jahressalär dotierten Jobs gar nicht erst an.
So verblieben der kunstsinnige Dortmunder Architektur-Professor Josef Paul Kleihues, 48, und sein West-Berliner Kollege Hardt-Waltherr Hämer, 58, ein eher sozialpolitisch engagierter Architekt -- der eine mit der Vorbereitung der Neubauten, der andere mit der Einleitung der Altbauerneuerung betraut.
Kurzerhand ernannte der Aufsichtsrat die beiden Planer auch zu Geschäftsführern und bestellte als Dritten im alsbald zerstrittenen Bunde Ristocks Hausjuristen, den als Kahlschlagverfechter und Förderer privater Sanierungsunternehmer unrühmlich bekannt gewordenen Leitenden Senatsrat Hans-Joachim Knipp, 47.
Die Bemühungen der neuen Weizsäcker-Regierung, sich über das Wirken des Triumvirats Klarheit zu verschaffen, werden durch eine Umorganisation im Senatsgefüge erschwert. Das Ristock-Erbe ist aufgeteilt; für die IBA fühlen sich nun gleich zwei Ressortchefs kompetent: Volker Hassemer wurde Senator für Stadtentwicklung (und Planung), Ulrich Rastemborski wurde Senator für Wohnungswesen (und Baudurchführung). Beide sind Juristen.
Zunächst einmal schickten sie den Geschäftsführern der IBA Buchprüfer auf den Hals. Denn ein Faktum ist mittlerweile stadtbekannt: Die IBA ist nicht mehr flüssig. Noch in diesem Jahr fehlen ihr drei Millionen Mark für unabweisbare Verpflichtungen.
Wie beherzt die IBA-Chefs mitunter in ihren Topf gegriffen haben, erhellt aus einer Spesenrechnung, die auf wundersame Weise aus den IBA-Akten in das SFB-Fernsehen gelangt ist: Für 1967 Mark feierte Knipp mit nicht genannten Geschäftsfreunden in der "Mazurka-Bar" russisches Silvester.
Aber auch Neubau-Direktor Kleihues zog die Spendierhosen an, sobald es galt, seine Architektenwettbewerbe durch Stargagen und großzügige Vergütungen auch für prominenteste und überseeische Kollegen attraktiv zu machen und die Resultate später auf einer S.211 Wanderausstellung in gediegenem Rahmen vorzuführen.
Durchweg winkten Preise und Honorare in doppelter Höhe, verglichen mit sonst berlinüblichen Prämien. Ein Wettbewerb für vier Häuserblocks am "Checkpoint Charlie" in der Friedrichstraße kostete eine Million Mark.
Die Ausstellung der "Dokumente und Projekte" in einem Dortmunder Museum -- von der "Stuttgarter Zeitung" als "unglaublich arrogant" gerügt -- war mit 300 000 Mark veranschlagt; gekostet hat sie, nach erstem Überschlag, 800 000 Mark.
Die Kosten werden dem exquisiten Rang der Entwürfe nur gerecht -- jedenfalls in der Sicht der beteiligten Architekten und ihrer Claque. Über die Brauchbarkeit der Vorschläge bestehen weithin Zweifel.
"Nicht dem Wohnhaus wird eine gute Form gegeben", urteilt das Fachblatt "Baumeister", "sondern die Form als Kunstwerk wird kreiert; Wohnungen und Bewohner werden, passend gemacht, hineingezwungen."
Sogar die Preisrichter glaubten ihre Empfehlung in einem Fall mit der Mahnung verbinden zu müssen, Grundrisse und Erschließung der Wohnungen seien wohl "im Hinblick auf ihre soziale Verträglichkeit zu überarbeiten".
Die Wohnungsbau-Kreditanstalt hält die von der IBA geplanten Sozialwohnungen ohnehin nicht für finanzierbar und verweigert vorläufig die Bewilligungen. Aus einigen Preisgerichten haben sich ihre Vertreter sogar zurückgezogen, weil ihre Voten nicht beachtet wurden.
In Fachkreisen werden bereits abenteuerliche Schätzungen für Kostenmieten in IBA-Wohnungen genannt: bis zu 44 Mark für den Quadratmeter.
Doch unverdrossen überträgt Kleihues die Wettbewerbsergebnisse in einen Rahmenplan, den er von einem "City-Band" zwischen Friedrichstadt und Zoo gefertigt hat (siehe Graphik). Darin sind Straßen verändert, Häuserblocks eliminiert, ein Großmarkt verlegt, das Gelände des Anhalter Bahnhofs zu einem Park und der ehemalige Potsdamer Bahnhof zu einem Quartier für 3000 Bewohner umgemodelt.
Der zuständige Senator Hassemer bekam den Plan erstmals in westdeutschen Zeitungen zu sehen. Die "FAZ" präsentierte ihn als "bildhaft bestechende Komposition"; die "Zeit" behauptete gar, die Existenz des "praktikablen" Plans werde vom Senat "geleugnet".
Hassemer bestellte Kleihues zu sich und bedeutete ihm, daß Stadtplanung Sache des Senats und Flächennutzungspläne eine Angelegenheit des Abgeordnetenhauses seien. Die IBA habe ihre Planspiele zuallererst für Parlament und Regierung zu veranstalten.
Nach "achtstündigem Ringen" mit dem Schinkel-Epigonen -- der gern seinen Rücktritt, ein vorzeitiges Ausscheiden oder jedenfalls Dissenserklärungen in Aussicht stellt -- konnte Hassemer für den Herbst ein mehrmonatiges Gutachterverfahren ankündigen.
In- und ausländische Städtebau-Experten sollen dann den Kleihues-Plan untersuchen und mögliche Alternativen entwickeln. Kleihues selbst soll seinen Plan in öffentlichen Veranstaltungen erläutern und begründen.
Danach soll entschieden werden, wie Überschneidungen mit einem Planungswettbewerb zu vermeiden sind, den die Behörden schon seit Jahren für den sogenannten "Zentralen Bereich" vorbereiten: Das Gebiet reicht vom Nordhafen bis nach Südende und schließt den Reichstag, das ehemalige Diplomatenviertel sowie das ausgedehnte alte Bahngelände "Gleisdreieck" ein.
Den Einwand, solche Umstände brächten den IBA-Zeitplan in Verzug, kann der Senat getrost überhören: Sinnvolle Planung hat allemal Vorrang. Und 1984 gibt es ohnehin allenfalls S.214 eine Baugruben-Ausstellung. Zudem ist die Stadt so knapp bei Kasse, daß auch die IBA mit Ratenzahlungen rechnen muß.
In ihrem Sparfleiß ist die Berliner CDU offenbar auch bereit, entgegen ihrem Anspruch als "Volkspartei" einen möglicherweise verhängnisvollen Fehler zu begehen, ärger als alle eventuellen Fehlplanungen der IBA: Ausgerechnet das Programm der behutsamen Erneuerung in Kreuzberg wollen Weizsäcker und Rastemborski rigoros einengen.
Nach ihren vorschnell geäußerten und bisher nicht revidierten Intentionen sollen Hämer und seine Leute die Betreuung von 14 Wohnblocks am Kottbusser Tor aufgeben; nur mehr vier Häuserkarrees würden dann im Sanierungsprogramm der IBA verbleiben. Auch andere IBA-Vorhaben im Kreuzberger Problemquartier SO 36 sollen gestrichen werden.
Über mögliche Einsparungen bei den anspruchsvollen Neubauprojekten hingegen verlautete bislang nichts.
Anfänglicher Betroffenheit folgte ein Sturm der Entrüstung. Mietervereine, Bürgerverbände und Kirchengemeinden deckten den Senat mit Protestschreiben ein; der Werkbund, der Bund Deutscher Architekten (BDA), Hochschulen und Fachzeitschriften machten sich für die Rettung von Kreuzberg stark.
Denn was privaten und öffentlichen Sanierungsträgern in 18 Jahren nicht gelungen ist, erreichte die Hämer-Gruppe innerhalb kurzer Zeit: Sie gewann das Vertrauen der Kreuzberger Bewohner, gab ihnen Hoffnung und Veranlassung zum Bleiben.
Ein Rückzug der IBA aus SO 36 hätte nach Einschätzung von Kreuzbergs neuem Baustadtrat Werner Orlowsky "katastrophale Folgen": Dann "resigniert die Bevölkerung, und dann ist alles den Bach runter".
Die eifersüchtige Spaltung der Ausstellungsplanung in "IBA-Ost" und "IBA-West", in "IBA arm" und "IBA reich", wie Zyniker lästern, hat sowieso schon Zwietracht gesät. Ihre Vertiefung könnte zu einer weiteren Verschärfung der sozialen Spannungen in West-Berlin führen.
Eine demonstrative Bevorzugung der Stararchitektur gegenüber der Renovierung der Kreuzberger Quartiere würde nicht nur das pathetische IBA-Manifest als unfromme Lüge entlarven. Das BDA-Organ "Der Architekt" erinnert an die direkte Nachbarschaft der beiden Areale: Sie seien "nur einen Steinwurf" voneinander entfernt und der Kontrast wäre "unerträglich".
Auch der Chefredakteur der Berliner "Bauwelt", Ulrich Conrads, weiß, daß ein vernachlässigtes, unbefriedetes Kreuzberg "eines gar nicht fernen Tages zu ganz anderen als nur zu Protest''Spaziergängen'' in die übrige Stadt aufbrechen wird".
Dann würde Berlin der Welt tatsächlich ein Beispiel geben -- für verfehlten Städtebau und seine Folgen.
Conrads: "Eine solche IBA möchte keiner."
S.209 Für Wohnblocks am Checkpoint Charlie; oben: Entwurf des spanischen Architektenbüros Bohigas; unten: Entwurf des New Yorker Architekten Peter Eisenman. *

DER SPIEGEL 37/1981
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