30.08.1999

PRO SIEBENRohner für Kofler?

Der Aufsichtsrat von Pro Sieben will bereits am Dienstag in einer Sondersitzung den Nachfolger für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Georg Kofler benennen. Als aussichtsreichster Anwärter auf den Posten gilt der Schweizer Jurist Urs Rohner, 39, von der Zürcher Kanzlei Lenz & Staehelin. Der Pro-Sieben-Aufsichtsratsvorsitzende Hans Reischl will die Personalie weder bestätigen noch dementieren - es werde aber in der Sitzung definitiv eine Entscheidung fallen. Allerdings regt sich im Aufsichtsrat Kritik. Rohner gilt als ausdrücklicher Wunschkandidat von Leo Kirch, der bereits den TV-Vorstand Ludwig Bauer durchgesetzt haben soll. Bemängelt wird vor allem, dass Rohner "kein Mann des Fernsehens" sei. Rohner ist Spezialist für Entertainment-, Medien- und Sportrecht und war bereits für die Metro-Gruppe des Kirch-Geschäftspartners Otto Beisheim tätig. Georg Kofler hatte angekündigt, den Sender zu verlassen, wenn ein Nachfolger zur Verfügung stehen sollte.

DER SPIEGEL 35/1999
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 35/1999
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

PRO SIEBEN:
Rohner für Kofler?

  • Mount Tai: Der Eisfall am heiligen Berg
  • Brexit-Comedy: Gollum-Schauspieler parodiert erneut Theresa May
  • Theresa May präsentiert Plan B: "Ein zweites Referendum würde eine falsche Botschaft senden"
  • Vermisster Zweijähriger in Spanien: Einsatzkräfte stellen ersten Rettungstunnel fertig