30.04.2016

OECDHoher Mindestlohn dämpft Krisen

Ein höherer Mindestlohn ist ein wichtiges Instrument, um im Falle einer Wirtschaftskrise den Abschwung zu dämpfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie der OECD, die kürzlich in einer Arbeitsgruppe der Industrieländerorganisation im Beisein eines Vertreters der Bundesregierung vorgestellt wurde. In Krisenzeiten diene der Mindestlohn als "Puffer", stellen die OECD-Experten fest. Er stabilisiere den Konsum, der ein wichtiges Element der binnenwirtschaftlichen Nachfrage darstellt. Die gesetzlich vorgegebene Untergrenze für Löhne verhindere, dass vor allem Geringverdiener während einer Krise "die Hauptlast der Anpassung tragen". Dieser positive Einkommenseffekt fällt nach Einschätzung der OECD stärker aus als negative Auswirkungen, die entstehen können, wenn ein hoher Mindestlohn Arbeitsplätze vernichtet.
Von Rei

DER SPIEGEL 18/2016
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OECD:
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