04.06.2016

BundeswehrCyberstratege wieder weg

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, CDU, verliert einen ihrer wichtigsten Berater. Zum Herbst 2016, nach gut zwei Jahren, wird Gundbert Scherf, der die neue Strategie der Bundeswehr zur elektronischen Kriegführung ("Cyber War") konzipiert hat, das Ministerium wieder verlassen. Scherf kam wie Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder 2014 von der Unternehmensberatung McKinsey und wurde im Wehrressort Beauftragter für nationale und internationale Rüstungsaktivitäten. Der Unternehmensberater war die treibende Kraft für die neue Ausrichtung der Truppe im elektronischen Kampf, er entwarf den Aufbau eines Cyberkommandos. Von der Leyen hatte sich persönlich für den 34-jährigen Quereinsteiger starkgemacht. Scherf geht, weil er ein Angebot aus der Wirtschaft hat. Die Cyberstrategie der Bundeswehr soll nun der ThyssenKrupp-Manager Klaus-Hardy Mühleck realisieren, der im Herbst anfängt.
Von Mgb

DER SPIEGEL 23/2016
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