01.10.2016

PersonalienGeschichte wird gemacht

Im Jahr 2003 war eine Szene wie diese gewiss außerhalb seines Vorstellungsvermögens: George W. Bush, heute 70, damaliger republikanischer US-Präsident, wird herzlich, ja innig von der demokratischen First Lady Michelle Obama, 52, umarmt. Damals unterschrieb Bush das Gesetz, das die Gründung des ersten Nationalmuseums für afroamerikanische Geschichte und Kultur in den Vereinigten Staaten ermöglichte. Vergangenen Samstag nahm er teil an der feierlichen Einweihung in Washington, bei der der erste schwarze Präsident der USA die Eröffnungsrede hielt. Die Baukosten des 37 000 Quadratmeter großen Gebäudes betrugen 540 Millionen Dollar; die Sammlung, die zu einem großen Teil aus Privatspenden besteht, umfasst 37 000 Objekte, von denen zurzeit über 3000 ausgestellt sind. Rund 60 Prozent der Schaufläche liegen unterirdisch. Dort beginnt der chronologisch konzipierte Rundgang mit der Darstellung der Sklaverei in den USA.
Von Ks

DER SPIEGEL 40/2016
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