08.10.2016

DatenkonzerneBrüssel prüft LinkedIn-Übernahme

Die EU-Wettbewerbsbehörde schaut sich die Übernahme des Karrierenetzwerks LinkedIn durch Microsoft genauer an. Der Softwareriese Microsoft hat über 26 Milliarden Dollar für das soziale Netzwerk LinkedIn mit seinen 450 Millionen Nutzern geboten, weil er sich nach Google-Vorbild zu einem Datenkonzern wandeln will. Die US-Wettbewerbsbehörden haben den Deal schon abgesegnet. Beide Unternehmen arbeiten bisher auf unterschiedlichen Märkten. Aber die gemeinsame Nutzung der Daten könnte in Zukunft den Wettbewerb behindern, fürchtet die EU und hat entsprechende Unterlagen angefordert. Die Brüsseler Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will nicht nur bei dem aktuellen Deal "genau überprüfen, ob Unternehmen einzigartige Daten besitzen, die zum Ausschluss von Konkurrenten genutzt werden können".
Von Pau

DER SPIEGEL 41/2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.


DER SPIEGEL 41/2016
Titelbild
Der digitale SPIEGEL
Diese Ausgabe jetzt digital lesen

Die digitale Welt der Nachrichten. Mit interaktiven Grafiken, spannenden Videos und beeindruckenden 3-D-Modellen.
Sie lesen die neue Ausgabe noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe, schon freitags ab 18 Uhr.
Einmal anmelden, auf jedem Gerät lesen - auch offline. Optimiert für Windows 8, Android, iPad, iPhone, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.

Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Datenkonzerne:
Brüssel prüft LinkedIn-Übernahme

  • Die wichtigsten Zahlen zum Brexit: Ohne Abkommen kaum Gemüse
  • Flugzeug-Simulation: Im Notfall machen wir alles falsch
  • Bohrlochunglück: Spanien bangt um Zweijährigen
  • Brexit-Abstimmung: May warnt vor Auseinanderbrechen Großbritanniens