11.03.2017

HaustiereAngeblich beste Freunde

Wir lieben ihn mehr als jedes andere Geschöpf, doch wir lieben ihn zu Tode: den Hund. Vom Beschützer und Jagdkameraden zum röchelnden, kränkelnden Mode-Fiffi mit glupschigen Augen – der Mensch hat das Tier kaputt gezüchtet.
Bruno schnarcht. Die Familie sitzt bei Tee und Kuchen um den Wohnzimmertisch, der Hund hat sich in eine Ecke der hellbraunen Ledercouch gefläzt und ist im Nu weggedöst. Herrliches Hundeleben.
Wenn Brunos Gegrunze purer Ausdruck von Behaglichkeit wäre, müsste man ihn jetzt wohl beneiden. Doch das Röcheln gehört zu ihm, ganz gleich, ob es ihm gerade gut geht oder nicht; es ist ein Merkmal seiner Rasse. Bruno, neun Jahre alt, 23 Kilogramm schwer, zählt zu den Englischen Bulldoggen; Hunden wie jenem, der in einem bekannten Werbespot für Diätpulver neben einem Bikinimodel am Strand entlangschwabbelt.
"Bruno ist mein Traumhund", sagt Besitzer Christoph Jung aus Weißenfels in Sachsen-Anhalt, "ich finde ihn cool, und er hat trotzdem viel Temperament, er ist nicht anspruchsvoll und tut alles für die Liebe seiner Menschen." Gleichwohl steht für Jung fest: Bruno wird seine letzte Bulldogge sein. "Die Rasse ist einfach zu krank", sagt er.
Jung ist Psychologe, Besitzer dreier Hunde und in seiner Freizeit Hundeforscher. Gemeinsam mit seiner Partnerin Daniela Pörtl, einer Ärztin, verfasst er Fachartikel, die beiden reisen regelmäßig zu Kynologiekongressen. Ihr Forscherinteresse gilt der Beziehung zwischen Hund und Halter sowie der Jahrtausende währenden gemeinsamen Evolution des Menschen und seines treuesten Gefährten. Ihre Mission: die Aufklärung über die gruseligen Auswüchse der modernen Rassehundezucht.
Der Hund war das erste Haustier des Menschen – sein Siegeszug in die Herzen begann vor Zehntausenden Jahren, als zutrauliche Wölfe die ersten, noch lockeren Allianzen mit Homo sapiens schmiedeten. Der Deal: Die Tiere halfen bei der Jagd und hielten andere Raubtiere von menschlichen Behausungen fern. Zum Lohn wärmten sie sich am Feuer und bekamen einen Teil der Beute, die Wolfswelpen spielten mit den Menschenkindern.
Die Hilfe der schlauen Vierbeiner, glauben manche Forscher, habe die Entwicklung des Menschen zum sesshaften Nutztierhalter überhaupt erst möglich gemacht. "Die Menschen haben den Hund domestiziert", sagt der Anthropologe Colin Groves von der Australian National University, "aber der Hund auch den Menschen."
Kein Tier, das zeigt die moderne Verhaltensbiologie, kann menschliche Gesten und Gesichtsausdrücke so gut deuten wie der Hund, keines trachtet so bedingungslos danach, dem Menschen zu gefallen wie sein ältester Gefährte, keines kann ähnlich viel lernen und so viele verschiedene Aufgaben übernehmen.
Und kein Haustier kommt auch nur annähernd so vielgestaltig daher: Kaufinteressenten haben heute die Wahl zwischen mehr als 350 Rassen – von Winzlingen wie dem Chihuahua bis zu Giganten wie der Deutschen Dogge, von Moderassen wie Labrador und Golden Retriever bis zu fast vergessenen wie dem Spitz. Dazu kommen noch die bislang nicht international anerkannten Designerrassen wie Elo, Schnoodle oder Labradoodle.
Einst hatte jede Rasse ihre spezifische Funktion: Frühe Hunderassen dienten als gehorsame Jagdgehilfen; Tiere wie Bruno, wendig und von unerschrockenem Wesen, setzte der Mensch bei Bullenkämpfen ein, Schäferhunde hielten das Vieh beisammen. Welche Tiere zur Zucht taugten, hing mehr von Charakter und Gelehrigkeit ab als von Äußerlichkeiten.
Der Durchschnitts-Fiffi von heute hat ein ungleich bequemeres Leben. Vom unverzichtbaren Assistenten und Beschützer hat er sich zum zumeist zweckfreien Kameraden gewandelt, zum Familienmitglied, das Züchtern, Tierärzten, Staat und Heimtierindustrie allein in Deutschland pro Jahr rund viereinhalb Milliarden Euro Einnahmen beschert.
Gesünder wurde der Hund dadurch nicht.
"Mit der Zunahme von Wohlstand und Freizeit", schreibt der Verhaltensforscher Paul McGreevy von der australischen University of Sydney, "haben sich die Zuchtkriterien geändert." Nicht mehr der Zweck, den ein Hund erfüllen soll, bestimme jetzt seine Erscheinung, sondern die jeweilige Mode. Manche Rasse ist zur Karikatur ihrer selbst verkommen.
Beispiel Bulldogge: Mit Willi, Brunos Vorgänger, war Christoph Jung Dauergast beim Tierarzt. Der Rüde litt an Atemnot, Allergien, Zysten zwischen den Zehen, entzündeten Ohren und einer Herzerkrankung: "Ich war froh, wenn Willi mal ein paar Wochen lang nichts hatte", sagt Jung.
Mit Bruno hat er mehr Glück. Dennoch, sagt Jung, habe das überzeichnete Schönheitsideal die Englische Bulldogge zum Pflegefall gemacht: "Ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit hat der Mensch ihr einen immer skurrileren Körperbau verpasst."
So wurde den Tieren nach und nach die Schnauze kürzer gezüchtet. Die Englische Bulldogge zählt – wie auch Mops, Pekingese und Französische Bulldogge – zu den sogenannten brachycephalen (kurzköpfigen) Rassen. Das Zuchtziel: Welpenlook auf Lebenszeit – großer Kopf, platte Schnauze, Kulleraugen.
So viel Niedlichkeit hat ihren Preis: "Zum Atmen", sagt Jung, "taugen solche Nasen nicht." Oft sind je nach Rasse außerdem Zunge und Zähne zu groß für das verbliebene Maul, die Augenhöhlen zu flach, die Luftröhre ist zu eng oder der Kehlkopf zu weich. Bei Bulldoggen ist zudem ein möglichst knautschiges Antlitz gefragt. Doch zwischen den Hautfalten sammeln sich Feuchtigkeit und Keime – das führt zu Entzündungen.
Breite Schultern, übergroße Köpfe und zugleich ein schmales Becken wie bei Englischen Bulldoggen – die Biologie verbietet derlei Extreme; solche Welpen kämen gar nicht erst zur Welt, wenn nicht der Mensch die meisten per Kaiserschnitt entbände.
Den Mops, den Martin Kramers Stieftochter aus Mitleid von dessen Züchterin übernahm, hat er selbst operiert. "Wir haben sein Gaumensegel gekürzt, den Nasenspiegel erweitert und ihn auf Diät gesetzt", sagt Kramer, Tiermediziner an der Universität Gießen und Präsident der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft. So komme der heute neunjährige Oscar ganz gut durchs Leben.
Dass ein Mops zum Chirurgen müsse, um richtig Luft zu kriegen, sei nicht ungewöhnlich, sagt Kramer. Auch nicht, dass ihm die Augen aus den zu flachen Höhlen ploppen oder dass er an einem heißen Sommertag beim Toben tot umfällt. Mops Oscar darf im Sommer nur noch abends raus, sonst droht der Kreislaufkollaps.
Kramer ist selbst Hundemensch. Stolz zeigt er Handyfotos von seinen beiden Welpen: Neufundländer Benno und Langhaardackel Oswald, beide vier Monate alt. Zum Kramer-Rudel gehört außerdem Neufundländer-Hündin Maxima, 11.
"Eingriffe wie bei Oscar können das Leiden nur lindern", erklärt Kramer: "Die Probleme dieser Rassen lösen sie nicht." Gemeinsam mit dem Schleswiger Tierarzt Friedrich Röcken und Kollegen von anderen tierärztlichen Verbänden hat er deswegen innerhalb der Bundestierärztekammer (BTK) 2016 die Arbeitsgruppe Qualzuchten gegründet. Am Beispiel von Mops und Englischer wie Französischer Bulldogge wollen die Experten das Bewusstsein schärfen für "die dramatischen gesundheitlichen Auswirkungen bestimmter Zuchtziele, die von manchen Menschen als schön empfunden und forciert werden", so Röcken.
Für den 14. März haben die Grünen zu einem Fachgespräch zum Thema Qualzucht in den Bundestag geladen. Dann will Veterinär Röcken die "Forderungen der deutschen Tierärzteschaft zur Vermeidung von Qualzuchten" vorstellen.
Dazu gehört zum Beispiel, nicht ausgerechnet mit solchen Tieren zu werben. Die BTK hat deswegen jene Firmen angeschrieben, die genau das tun, darunter auch der Diätpulverhersteller mit dem Bulldoggen-Spot. Ihr Appell: die Nachfrage solcher Qualzüchtungen "nicht zusätzlich durch fortgesetzte mediale Präsenz anzuheizen".
Auch mit den hiesigen Wächtern über sogenannte Rassestandards, dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), haben sich Kramer und Kollegen Anfang März zusammengesetzt. Würden Verbände wie der VDH die Ansprüche an das perfekte Äußere lockern und dafür mehr Gesundheit einfordern, könnte das den Hunden helfen, so die Überlegung. Der britische Kennel Club, ältester Dachverband für Hundezüchter und Gastgeber der am Donnerstag eröffneten weltgrößten Hundeausstellung "Crufts" in Birmingham, hat ebenfalls eine Arbeitsgruppe zur Problematik der brachycephalen Rassen ins Leben gerufen.
Kein Züchter muss allerdings dem VDH angehören, er kann sich auch bei einem Konkurrenzverband anmelden oder seine Hunde ganz ohne Verein züchten. Wer ein breites Angebot an "Bullys" sucht, wird etwa bei Ebay Kleinanzeigen fündig – Preis pro Welpe: bis zu 2000 Euro.
Englische Bulldoggen werden vom VDH nur zur Zucht zugelassen, wenn sie einen Belastungstest bestehen und Röntgenbilder von Hüfte und Luftröhre nicht auf Krankheiten hindeuten. Im Jahr 2015 etwa gab es gerade mal 15 Welpen, die bei VDH-Züchtern aufgezogen wurden. "Das Bild, das man beim Spaziergang durch unsere Innenstädte gewinnt", heißt es beim Verband, werfe aber die Frage auf: "Wo kommen diese Bulldogs alle her?"
Nicht nur die kurzköpfigen Modehunde hat der Mensch krank gezüchtet – beinahe jede Rasse hat heutzutage Probleme. Psychologe Jung hat in seinem "Schwarzbuch Hund" beschrieben, wie Schönheitsideale und Nachfrage bei zahllosen Rassen zur "gezielten Zerstörung eines gesunden Körperbaus" führten, zu Inzucht und Erbkrankheiten, deren Verbreitung der Mensch in Kauf genommen hat.
Bei Minihunden wie Chihuahuas etwa wachsen oft die Schädelknochen zeitlebens nie richtig zusammen. Riesen wie Deutsche Doggen können tödliche Magendrehungen ereilen, beim Dobermann werden fast 60 Prozent im Lauf ihres Lebens herzkrank. Schnauzer neigen zu Erkrankungen des Hüftgelenks und Zehenkrebs, Berner Sennenhunde zu Tumoren und Epilepsie. Beim Cavalier King Charles Spaniel, auch eine zu lebenslanger Goldigkeit verdammte Trendrasse, leiden viele unter einer Fehlbildung des Rückenmarks, die Folgen sind Muskelschwäche, Schmerzen und Kratzattacken.
Veterinär Kramer weiß das, "aber wir wollten mit unserer Initiative mal irgendwo anfangen", sagt er. Die Wahl zum Aushängeschild fiel auf Mops & Co., weil die Tiere nicht nur fast durchgehend krank seien, sondern gegenwärtig auch besonders begehrt. Vor allem der Mops hat sich als ein Lieblingshund deutscher Großstädter durchgesetzt. "Charakterlich ist er ja auch super", sagt Kramer: "Anhänglich, freundlich, wenig Jagdtrieb."
Je hipper, desto kränker, scheint die Faustregel zu lauten. Das liegt laut Kramer daran, dass bei besonders beliebten Rassen "mit allem gezüchtet wird, was irgendwie greifbar ist". Doch müsste diese Entwicklung nicht ins Leere laufen, wenn künftige Halter kranke Tiere einfach ablehnten?
Das ist die Hoffnung: Wenn niemand einen Mops mit Atemgeräusch haben will, werden Züchter nur noch die gesündesten Tiere vermehren. So wie viele Rassen nach und nach krank gezüchtet wurden, würden sie dann allmählich wieder fitter.
Mittlerweile gibt es Anbieter sogenannter Retro-Möpse. Das Einkreuzen anderer Rassen sorgt bei ihnen für eine längere Schnauze.
Doch allzu viel Einsicht ist von Hundekäufern wohl nicht zu erwarten: "Wer einen Kühlschrank kauft, liest vorher Testberichte", sagt der Psychologe Hal Herzog von der Western Carolina University, "aber wenn sie sich einen Hund aussuchen, werfen die meisten Menschen rationale Prinzipien über Bord."
Herzog hat nachgewiesen, dass Kinofilme mit Hundehelden die Nachfrage nach der jeweiligen Rasse auf Jahre nach oben schnellen lassen. Der Hype bleibt selbst dann ungebrochen, wenn Vertreter der begehrten Rassen ihre Besitzer beißen oder anderweitig unangenehm auffallen.
"Hunde sind Popkultur, sie sind Fashion-Statements auf vier Beinen", folgert Herzog. Dazu passt, dass Hundebesitzer ihren Lieblingen oft Namen geben, die für Kinder beliebt sind – Oscars und Brunos finden sich auch auf vielen deutschen Großstadtspielplätzen. Hasso und Bello dagegen haben eher ausgedient.
Wen wundert es da, dass die Nachfrage nach Französischen Bulldoggen anzog, als sich Prominente wie Madonna oder Lady Gaga als Liebhaber der Rasse zu erkennen gaben? "Die Englische Bulldogge ist ein veterinärmedizinischer Super-GAU", so der US-Anthrozoologe James Serpell von der University of Pennsylvania. Trotzdem steht sie aktuell auf Platz vier der beliebtesten Hunderassen in den USA.
Es ist später Nachmittag in Weißenfels, Bruno muss jetzt noch mal raus. Christoph Jung und Daniela Pörtl laden die Bulldogge und Husky Mary ins Auto und fahren zum Waldrand, auf den Feldern liegt der letzte Schnee. Zander, der alte Podenco-Mix aus einem spanischen Tierheim, bleibt zu Hause, ihm reicht eine Gassitour am Tag.
Der Entwicklungsschritt vom Mitarbeiter zum Familienmitglied stürzte nicht alle Hunde in Krankheit und Leid. Sehr viele aber machte er arbeitslos. "Die meisten Hunde sollen heutzutage keine bestimmte Aufgabe mehr erfüllen", sagt Tierarzt Kramer, "sie haben nur noch eine wichtige soziale Funktion."
Nur, dass es Rassen gibt, denen ein Lebensradius zwischen Sofa und Vorgärtchen nicht genügt. Es sind Hunde wie Mary, an denen sich studieren lässt, was passieren kann, wenn Tier und Halter nicht zusammenpassen.
Mary, ein Sibirian Husky, entstammt einer Rennlinie. Bei ihrem ersten Besitzer lebte sie in einer Wohnung ohne Garten, war an der Leine kaum zu halten und musste schließlich abgegeben werden. Über Umwege kam sie zu Jung und Pörtl nach Weißenfels. Wenn genug Schnee liegt, spannt Pörtl sie vor einen echten Rennschlitten, sonst zieht Mary einen auf Rollen.
Mary hat Glück; sie kann jetzt so leben, wie es ihrer genetischen Ausstattung entspricht. Ihr Beispiel zeigt aber auch, dass hochspezialisierte Hunderassen nur etwas für Menschen sind, die sich genug Zeit für sie nehmen können.
So habe sich der Auftritt eines Border Collies im australischen Kinofilm "Ein Schweinchen namens Babe" als "Desaster für die Rasse" erwiesen, schreibt Forscher McGreevy in seinem Buch "Rex and the City – Modernes Hundeleben im Blick der Verhaltensforschung": "Wunderschöne Border Collies, die auf Farmen arbeiten sollten", fanden sich "in Stadtwohnungen wieder und taten das, was ihre Natur ist – sie jagten". Massen von Border Collies seien so im Tierheim gelandet.
Auch in Deutschland werden gern Border Collies und andere Hütespezialisten wie Australian Shepherds gehalten – hier mehrte den Ruhm unter anderem der schlaue Rico, jener Hund, der bei "Wetten, dass ..?" auftrat und 77 Spielzeuge anhand ihres Namens auseinanderhalten konnte.
"Nicht jeder Border muss Schafe hüten", sagt Veterinär Kramer, "aber alle denken, sie müssten es." Potenzielle Halter müssten zwar keine Schäfer sein, der Rasse aber ausreichend Beschäftigung bieten – das könne auch beim Hundesport sein.
"Wir neigen inzwischen dazu, Hunde als haarige Menschen auf vier Beinen zu betrachten", sagt McGreevy, "besser wäre es, sie wieder Hunde sein zu lassen."
Aber wie sollen sich Menschen einen intuitiven Umgang mit dem Tier bewahren, wenn sich viele Hundebesitzer deren Erziehung ohne die Unterstützung eines Profis nicht mehr zutrauen? 75 Millionen Euro, das ergab eine Studie der Universität Göttingen, setzen Deutschlands Hundeschulen pro Jahr um.
Bulldogge Bruno hat sichtlich Spaß beim Strolchen über die Feldwege. Gefragt, welche Rasse er denn überhaupt noch empfehlen würde, muss Herrchen Jung lange überlegen. "Kaufen Sie sich einen Pudel", sagt er schließlich, "oder einen Mittelspitz." Die Rassen seien gegenwärtig so aus der Mode, dass sich das Geschäft mit ihnen nur für gewissenhafte Züchter lohne.
Tierarzt Kramer ist optimistischer. "Es kann zwar sein, dass der eigentliche Wunschhund nicht der richtige ist", sagt er – wenn das zum Beispiel eine Dogge sei, die in eine Einzimmerwohnung ziehen solle. Unter den 350 Hunderassen – und unzähligen Mischlingen – sollte sich dennoch für jeden Menschen ein Exemplar finden, das er sich guten Gewissens anschaffen kann. "Der Hund ist dafür gemacht, mit dem Menschen zusammenzuleben", sagt er, "der kommt schon mit uns klar."

Über die Autorin

Julia Koch, 44, Humanbiologin, hätte gern noch einen Hund – ist aber nach der Recherche zum Thema Qualzuchten ziemlich ratlos bei der Frage, nach welcher Rasse sie schauen sollte. Fast alle haben typische Krankheiten. Auch Familiendackel Fanny, 13, leidet unter einer genetischen Erkrankung, der sogenannten PRA: Sie ist seit vielen Jahren blind.
Von Julia Koch

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