03.01.2000

HAUSHALTSROBOTER

Worte aus der Waschmaschine

Eine sprechende Waschmaschine für Blinde und Sehbehinderte haben Forscher vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg in Zusammenarbeit mit den Firmen IBM und Miele entwickelt. Bei vielen Waschmaschinen ist es bisher schwierig oder gar unmöglich, allein mit Hilfe des Tastsinns festzustellen, in welcher Position sich ein Drehknopf gerade befindet. Die IMS-Forscher haben nun eine spezielle Elektronik ersonnen, in eine Waschmaschine eingebaut und mit einem PC verbunden. Dadurch lässt sich die Waschmaschine über den Rechner ansteuern. Die Benutzeroberfläche kann dank einer bestimmten Software sprechen. Wenn ein blinder oder sehbehinderter Benutzer seine Wäsche waschen will, dann liest ihm zunächst eine Computerstimme vor, welcher Waschgang und welche Temperatur gerade eingestellt sind.


DER SPIEGEL 1/2000
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