07.10.2017

In der Schlinge

Es sieht bizarr und schmerzhaft aus, was dem Tölpel im Gefieder hängt, aber er hat wohl noch Glück gehabt. Wie die Organisation BirdLife International schätzt, kommen jedes Jahr allein in europäischen Gewässern etwa 200 000 Seevögel ums Leben, weil sie sich in Fischernetzen verheddern. Oft wird den Tieren zum Verhängnis, dass sie nach den Ködern tauchen, die an den meist schwer zu erkennenden Nylonschnüren befestigt sind. Die Vogelschützer schlagen nun vor, die Netze mit Flatterbändern besser sichtbar zu machen oder häufiger nachts zu fischen: Dann sind Seevögel weniger aktiv.

DER SPIEGEL 41/2017
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In der Schlinge

  • Ergreifendes Netzvideo: Junge im Rollstuhl vergnügt sich auf Trampolin
  • Brutaler Bandenkrieg in El Salvador: MS13 gegen Barrio18
  • Amateurvideo aus der Sahara: Die Mini-Sandlawine, die nach oben wandert
  • Seit 38 Jahren vermisst: Größte Biene der Welt wieder gesichtet