09.12.2017

PersonalienGute Haltung

Der amerikanische Footballspieler Colin Kaepernick, 30, konnte sich vergangenen Dienstag bei seiner Ehrung mit dem Muhammad-Ali-Gedächtnispreis durch das Magazin "Sports Illustrated" über einen Überraschungsgast freuen: Unangekündigt erschien Popstar Beyoncé, überreichte die Auszeichnung und hielt eine kurze Laudatio. Kaepernick bekam den Preis für seinen Einsatz gegen Rassismus; er gilt als derjenige, der als Erster während der Nationalhymne vor Spielen kniete. Inzwischen protestieren immer mehr Sportler mit der Geste, die auf die Missachtung von Farbigen hinweisen soll. Zu den schärfsten Kritikern der Aktion gehört Präsident Donald Trump. Beyoncé pries Kaepernick für seine Haltung und das "persönliche Opfer", das er gebracht habe. Der Quarterback ist seit einiger Zeit ohne Vertrag, er hat gegen die NFL wegen Diskriminierung geklagt. Sein Engagement will er auf jeden Fall fortsetzen.
Von Ks

DER SPIEGEL 50/2017
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