DER SPIEGEL



VERBRECHEN

Psychoterror bis zum Mord

Von Meyer, Cordula

In Deutschland kommt ein neues Delikt in Mode: Aus verschmähter Liebe verfolgen und drangsalieren Täter jahrelang andere Menschen. Die Opfer, häufig Prominente und meist Frauen, sind wehrlos, Polizei und Justiz heillos überfordert. Es fehlt an Gesetzen zur Bekämpfung des Übels.

Im Sommer 1995 wird Heike Zentz geschieden - doch ihr Mann weigert sich, aus ihrem Leben zu verschwinden. Der Mechaniker ruft ständig an, lauert nachts in seinem Auto vor ihrem Haus im rheinlandpfälzischen Waldmohr. Er klingelt, brüllt, fuchtelt mit einer Pistole herum, droht der Frau und ihren Eltern mit Mord.

Elfmal erstatten Mitglieder der Familie Zentz Anzeige bei der Polizei, doch die Verfahren werden eingestellt. Nur wegen unerlaubten Waffenbesitzes wird Rainer H. zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Schutz gewährt die Polizei der Frau nicht. "Das war ja eine Familienstreitigkeit", sagt der Leiter des zuständigen Reviers. Nach vier Jahren Psychoterror macht Rainer H. seine Ankündigung wahr: Am 5. Juli vergangenen Jahres stürmt er nachts das Haus und erschießt Heike Zentz und ihre Eltern mit einer Pumpgun.

In den USA hätte die Familie womöglich überlebt. Dort ist der Psychoterror aus verschmähter Liebe als "Stalking" (so viel wie: sich an die Beute heranschleichen) seit langem ein von der Justiz verfolgtes Kriminaldelikt. Seit Beginn der neunziger Jahre haben alle US-Staaten Gesetze gegen Stalking erlassen.

Im vergangenen Jahr wurden in den Vereinigten Staaten 200 000 Anzeigen erstattet - viele von Prominenten, die besonders häufig Zielscheibe von Stalkern sind. Hollywood machte Stalking schon 1987 in dem Thriller "Eine verhängnisvolle Affaire" zum Thema. Wegen der hohen Film- und Fernsehstar-Dichte in Los Angeles hat die dortige Polizei sogar ein eigenes Stalker-Kommando eingerichtet.

Pop-Queen Madonna musste sich gegen einen Stalker wehren, der ihr nach ihren Aussagen drohte: "Entweder du heiratest mich, oder ich schlitze dir die Kehle auf." Nachdem er dreimal auf ihr Anwesen in Hollywood vordrang, sitzt er nun in Haft.

Ein fanatischer Verfolger, der Starregisseur Steven Spielberg auflauerte, wurde sogar zu mindestens 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Spielberg hatte ausgesagt, er sei überzeugt, der Mann hätte ihn vergewaltigt, verstümmelt oder sogar getötet, wenn es eine Gelegenheit gegeben hätte.

Sanfter ging eine 19-jährige Bewunderin mit Brad Pitt um: Drei Jahre lang hinterließ sie Geschenke und Briefchen, doch als sie schließlich in sein - leeres - Haus eindrang und es sich für zehn Stunden in seinem Bett bequem machte, wurde es dem Schauspieler zu dumm. Ein Richter verordnete der Frau gemeinnützige Arbeit und einen Psychiater.

Auch in Deutschland werden Prominente gestalkt. So brach ein liebeskranker Wissenschaftler in die Brühler Villa der Familie Graf ein, nachdem er wochenlang vor dem Haus auf Steffi gewartet hatte. Jahrelang traktierte ein arbeitsloser US-Amerikaner Katarina Witt mit obszönen Nacktfotos von sich und lungerte vor ihrem Haus herum. Der Radiomoderator Jochen Trus war den Zudringlichkeiten einer Mittfünfzigerin ausgesetzt, die schon mal mit einer Handtasche auf ihn eindrosch. Schlagersänger Costa Cordalis bat die Polizei, ihn vor den penetranten nächtlichen Anrufen einer 43-jährigen Anita in Schutz zu nehmen. Die Frau fühlt sich offensichtlich vom Gassenhauer gleichen Titels ("Anita") persönlich angesprochen.

Anders als in den USA haben Stalking-Opfer hier zu Lande bislang kaum eine Chance, sich zur Wehr zu setzen. Polizei und Justiz tun sich mit solchen Fällen schwer. Weil die Geschichten oft aberwitzig klingen, wird den Opfern selten geglaubt, viele schweigen aus Scham.

Der Psychoterror aus Liebeskummer kommt nach Angaben von Polizei, Staatsanwaltschaften und privaten Hilfsvereinen immer mehr in Mode. Edwin Kube vom Bundeskriminalamt schätzt, dass "wir in Deutschland von einem sehr großen Dunkelfeld ausgehen müssen". Genaue Zahlen werden statistisch nicht erfasst, weil Stalking in der Bundesrepublik nicht unter Strafe steht. Als Anhaltspunkt gilt lediglich die Erkenntnis von Kriminologen, dass viele Stalker ihre Opfer auch am Telefon terrorisieren. Die Zahl der jährlich bei der Telekom beantragten Fangschaltungen stieg zwischen 1994 und 1998 von 30 000 auf 40 000.

Der Einfallsreichtum der Täter kennt kaum Grenzen: Sie schicken benutzte Kondome, halb zugezogene Schlingen und selbst gebastelte Todesanzeigen. Eine junge Mutter aus Hannover bekam Grabkränze mit ihrem Namen, mit einer Spezialkamera fotografierte der Verfolger sie durchs Schlafzimmerfenster und sandte das Foto an ihre Eltern.

Die Opfer fühlen sich meist als Freiwild. Eine 48jährige Lehrerin aus Bremen hat zunächst Mitleid mit dem "schmächtigen Bürschchen" - einem Mitarbeiter der von ihr beauftragten Umzugsfirma, der ihr eilfertig anbietet, Regale anzubringen und Lampen anzuschließen. Doch die Anhänglichkeit wird binnen Wochen zur Obsession.

20- bis 30mal täglich ruft Thomas S. an, beschwört die Frau immer wieder, "zu ihren Gefühlen zu stehen". Er schickt Schmuck, "Aquamarin, wie deine Augen", und täglich eng bekritzelte Briefe, mehr als 20 Seiten lang. Wenn die Pädagogin zum Bus geht, wartet er an der Haltestelle, setzt sich hinter sie und "atmete mir in den Nacken".

Doch die Polizei nimmt die Lehrerin nicht ernst. "Was haben Sie denn mit dem angestellt, dass der gar nicht von Ihnen lassen kann?", feixt ein Beamter. Wenn die Lehrerin Einzelheiten schildert, fühlt sie sich, "als ob ich die Hexe wär, die den armen Jungen aufs Kreuz gelegt hat". Ein Polizist empfiehlt ihr, einen Schlägertrupp anzuheuern: "Treten Sie dem die Kniescheiben durch."

Nach einem Jahr erleidet die Lehrerin einen Nervenzusammenbruch, verbarrikadiert sich zu Hause, nagelt den Briefschlitz zu, vermauert die Kellerfenster, installiert Bewegungsmelder und Überwachungskameras. Sie läuft von Behörde zu Behörde. Schließlich verweist die Bremer Gleichstellungsbehörde sie an das Dezernat für Sexualstraftaten. "Zuständig sind wir für so etwas nicht", sagt Oberkommissar Rüdiger Leefers, "aber uns hat die Frau schlicht Leid getan." Doch der Täter läuft mangels juristischer Handhabe weiter frei herum. "Da ist das Pulver der Justiz nass", sagt Werner Meyer vom Landeskriminalamt Bremen.

Ruhe hat die Frau erst, als sich Thomas S. nach anderthalb Jahren Verfolgung einem neuen Opfer, einer Krankenschwester, zuwendet. Die versucht, den Täter beim sozialpsychiatrischen Dienst begutachten zu lassen, doch die Psychologen dort vermuten das Problem bei ihr: "Wie lange leiden Sie schon unter Verfolgungswahn?"

Als sie am 11. April 1998 nachts von einem Knall aufwacht, brennen zwei Molotowcocktails in ihrer Wohnung. Mit angesengten Augenbrauen und Rauchvergiftungen kommt die Krankenschwester auf die Intensivstation. Sie ist "erleichtert, dass endlich was passierte". Thomas S. kommt in Haft, das Bremer Schwurgericht verurteilt ihn zu sieben Jahren Gefängnis und verfügt seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

"Der Mordanschlag hat mich gerettet", sagt die Krankenschwester heute. "Ich wäre sonst an der Verfolgung zu Grunde gegangen." Manchmal habe sie sich gefühlt wie das Opfer einer Vergewaltigung, "die einzelne Tat war nicht so schlimm, aber es hörte ja nie auf".

"Einschleich-Trauma" nennt Gottfried Fischer, Direktor des Kölner Instituts für Psychotraumatologie, dieses Phänomen. Die Folgen jahrelangen Psychoterrors seien vergleichbar mit denen nach Flugzeugkatastrophen oder Entführungen. Ein Drittel der Opfer könne im Alltag nicht mehr "normal funktionieren" und leide unter permanenten Herzkreislaufstörungen.

Flucht sei meist der einzige Weg, dem Täter zu entkommen, sagt Thomas Brömel, Sozialarbeiter bei der Opferhilfe Berlin. "Wer verfolgt wird, muss umziehen, den Arbeitsplatz und im Extremfall sogar die Identität wechseln, während der Täter unbehelligt bleibt." Die SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Familienrichterin Margot von Renesse schlägt vor, der Staat solle dafür sorgen, dass die Betroffenen psychologischen Beistand bekommen.

Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, sieht eine "Schutzlücke für terrorisierte Menschen". Der Mannheimer Strafrechtsprofessor Werner Geisler fordert ein Anti-Stalking-Gesetz. "Man muss einen Straftatbestand schaffen, um die Polizei in die Verantwortung zu nehmen." Bislang müssten Paragrafen des Strafgesetzbuches bis über die Grenze des Erlaubten gedehnt werden, um Stalkern beizukommen. So werde in der Rechtsprechung Telefonterror zwar als psychische Körperverletzung gewertet - aber nur, wenn das Opfer seelische Schäden nachweisen könne. Genauso ungeeignet seien die Gesetze gegen Nötigung und Beleidigung.

Der Göttinger Jurist Volkmar von Pechstaedt möchte einen neuen Straftatbestand der "wissentlichen kontinuierlichen Belästigung einer Person" ins Strafgesetzbuch aufnehmen, die mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden solle.

So weit will die Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin nicht gehen. Immerhin aber ist ihre Behörde inzwischen aufgewacht. "Anwälte, Polizei, Staatsanwälte und Gerichte, aber auch Behörden", bemängelt die Ministerin, nähmen diesen Psychoterror nicht ernst genug und ließen die Frauen häufig allein, "bis es dann zu spät ist". Im Rahmen eines Gesetzentwurfs zum Schutz vor häuslicher Gewalt plant das Justizministerium ein Kontakt- und Belästigungsverbot, auf das sich auch Stalking-Opfer berufen könnten. Die Behörde schließt auch strafrechtliche Konsequenzen für die Täter nicht aus.

Die aber wären entscheidend. Denn bislang schaffen sich Staatsanwälte die unliebsamen Fälle meist vom Hals, indem sie auf den Privatklageweg verweisen. Im Zivilrecht muss das Opfer allerdings nicht nur den Anwalt selbst bezahlen, sondern auch beweisen, dass der Stalker gegen ein vom Gericht erlassenes Kontaktverbot verstößt. Der Kosmetikerin Brigitte Langhans, die von ihrem Ex-Mann jahrelang am Telefon mit Morddrohungen terrorisiert worden war, wurden sogar noch Gerichtskosten aufgebürdet, weil bei ihrem Mann nichts zu holen war. Der hatte mehrfach einen Herzinfarkt vorgetäuscht, um ihr Mitleid zu erbetteln.

Ein Kaufmann, der fast ein Jahr lang von einem ehemaligen Geschäftspartner drangsaliert wurde, zeichnete die Anrufe seines Peinigers auf Band auf, um vor Gericht zu beweisen, dass der Mann ein Kontaktverbot missachtet hatte. "Da warnte mich meine Anwältin, ich hätte gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen."

Der Täter sei schließlich zu 300 Mark Ordnungsgeld verurteilt worden - so viel zahlte das Opfer pro Nacht für einen Wachdienst. "Meine Ehe ging fast daran kaputt, weil meine Frau Angst hatte, dass der Mann sich an den Kindern vergreift. Die Nachbarn guckten schräg, weil wegen der zerstochenen Reifen ständig die Polizei bei uns war." Helfen konnten die Beamten auch nicht. "Die sagten mir: 'So was haben wir ständig. Was glauben Sie, wie viele Menschen genauso verfolgt werden?'"

Von den meisten erfährt die Polizei erst gar nicht, denn viele schweigen wie jene Galeristin, der ein Kunsthändler jahrelang zusetzte. Der Enddreißiger schickte der 60-jährigen Liebesratgeber, die er auf jeder Seite mit handschriftlichen Kommentaren über ihre vermeintliche Beziehung spickte, gab Ölgemälde für mehrere tausend Mark in Auftrag. Gegenüber ihrer Familie wiegelt die Frau ab, mulmig ist ihr schon: "Was passiert, wenn der mal ausrastet?"

Drastische Beispiele dafür gibt es genug. Ein Brötchenfahrer übergoss im vergangenen Mai in Hamburg eine 45-jährige verwitwete Bäckerei-Verkäuferin mit Treibstoff und versuchte, sie anzuzünden. Die Frau sagt, der Mann habe sie monatelang verfolgt und gedroht, er werde ihre Kinder zu Vollwaisen machen, weil sie seine Avancen nicht erwidert hatte.

Im Januar wurde ein 37-Jähriger aus Worms von dem Mainzer Schwurgericht zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er hatte seiner Frau, die sich von ihm getrennt hatte, auf dem Weg zum Kindergarten aufgelauert und mehr als 20mal auf sie eingestochen. Der gemeinsame Sohn musste mit ansehen, wie die Mutter verblutete. Vorher war der Mann mehrfach in die neue Wohnung seiner Frau eingebrochen, um dort den Abendbrotstisch zu decken und mit Blumen auf sie zu warten.

"Verfolgung ist die Vorstufe zur Tötung", warnt der Psychiater Wilfried Rasch, Autor des forensischen Standardwerks "Tötung des Intimpartners". Je länger eine Verfolgung dauere, um so mehr gerate auch der Täter in einen "emotional aufgeweichten Zustand". Zunächst könne man das ständige Beschatten noch als hilflosen Appell werten, sich wieder zu versöhnen, mit der Zeit jedoch wachse die Aggression. Rasch rät Opfern, konsequent jeden Kontakt mit ihren Verfolgern zu vermeiden.

Psychotherapeut Thomas Dangers vom Verein "Männer gegen Männergewalt" in Hamburg schätzt, dass 20 bis 30 Prozent der Klienten, die seine Beratungsstelle aufsuchen, ihre Ex-Frauen terrorisieren. "Die sehen nur die subjektive Ebene: Ich liebe sie doch so. Wie bedrohlich sie sich objektiv verhalten, blenden sie völlig aus. Manchen muss man erst klarmachen, dass Tür eintreten keine vertrauensbildende Maßnahme ist."

Viele Stalker, glaubt der Psychoanalytiker Ulrich Seidel aus dem niedersächsischen Ganderkesee, litten unter schweren Persönlichkeitsstörungen, gepaart mit geringem Selbstwertgefühl. Die meisten Täter seien Männer. Stalkerinnen sind nach US-Studien vor allem von Liebeswahnsinn befallene Frauen, sie halten sich für den Lebenspartner ihres Opfers, sind häufig in klinischem Sinn schizophren.

Den Opfern würde schon helfen, "wenn endlich mal über das Thema gesprochen würde", sagt Seidel. Vor allem verfolgte Frauen neigten dazu, ihre Situation zu verharmlosen, um mit der eigenen Machtlosigkeit fertig zu werden.

Das Internet hat das Stalking inzwischen um eine Cyber-Variante erweitert. Nirgendwo anders sind persönliche Daten so leicht zu bekommen. Häufig verfolgen Täter ihr Opfer mit obszönen E-Mails - mitunter mit bösen Folgen. In Kalifornien wurde im vergangenen Jahr ein Wachmann verurteilt. Er hatte sich als Frau ausgegeben und unter dem Synonym "playfulkitty4U" via Internet davon geschwärmt, von mehreren Männern gleichzeitig vergewaltigt zu werden. Als Absender der Nachricht gab er den Namen einer 28-jährigen Bekannten an - mit deren Adresse und Telefonnummer. Daraufhin versuchten mindestens sechs Männer, bei ihr einzubrechen.

Die englische Polizei vermutet, dass der Mörder der Fernsehmoderatorin Jill Dando Informationen aus dem Internet benutzte, um ihr aufzulauern. Bei den Nachforschungen ermittelte Scotland Yard allerdings auch, dass 180 Männer "unnatürliche Fixierungen" auf die Frau hegten, die die englische Version von "Aktenzeichen XY" präsentierte und im vergangenen April vor ihrem Haus mit einem Schuss niedergestreckt wurde.

Norbert Spinrath, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, bezweifelt grundsätzlich, dass die Kripo bei Stalking wirksam helfen kann.

Zum einen sei die Polizei personell heillos überfordert: "Sollte der Psychoterror Straftatbestand werden, bräuchten wir für jede Wache 20 Polizisten extra und dazu Sozialarbeiter." Zum anderen wollten sich viele Opfer gar nicht helfen lassen. Spinrath: "Die Dunkelziffer ist enorm hoch, besonders Männer haben Hemmungen, sich zu outen."

Der Polizist weiß, wovon er spricht - er war selbst Opfer. Der Ex-Freund seiner Lebensgefährtin verfolgte ihn monatelang mit Telefonterror, zerstach die Reifen seines Motorrads, ließ die Bremsflüssigkeit auslaufen. Spinrath: "Das hätte tödlich enden können." CORDULA MEYER


DER SPIEGEL 8/2000
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DER SPIEGEL 8/2000

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