07.08.2000

SPIEGEL-GESPRÄCH„Es war ein schwerer Bruch“

Sigrid Löffler über ihren Abschied vom „Literarischen Quartett“
SPIEGEL: Frau Löffler, Marcel Reich-Ranicki hat Ihren Rückzug aus dem "Literarischen Quartett" mit den Worten kommentiert: "Ich bin bester Laune." Wie ist Ihre Stimmung?
Löffler: Ich bin erleichtert. Weil ich jedermann deutlich gezeigt habe, dass nicht einmal das Fernsehen so wichtig ist, dafür die eigene Ehre preiszugeben.
SPIEGEL: Wenn Sie sagen, Sie seien erleichtert, heißt das, dass es Ihnen vorher ziemlich schlecht gegangen ist?
Löffler: Sich vier Wochen durch die Radaupresse schleifen lassen zu müssen, das wünsche ich wirklich niemandem.
SPIEGEL: Warum haben Sie überhaupt vier Wochen lang abgewartet und sind nicht sofort gegangen?
Löffler: Ich bin ein versöhnlicher Mensch und habe gedacht, man sollte Reich-Ranicki unbedingt die Chance geben, sich zu entschuldigen. Aber wissen Sie: Eine Entschuldigung muss spontan kommen. Wenn sie erst unter maßlosem Druck zu Stande kommt, dann ist sie wertlos.
SPIEGEL: Das heißt, Reich-Ranicki hat sich vor Ihrem Rückzug tatsächlich - nur zu spät - entschuldigt?
Löffler: Er hat mich angerufen, ja, aber da hat er seine Beschuldigungen wiederholt, ich hätte ihn zu seinen Exzessen provoziert. Das zu behaupten heißt, den Ablauf der Sendung auf den Kopf stellen.
SPIEGEL: Reich-Ranicki beruft sich darauf, dass Sie ihn während der Sendung mit einer Anspielung auf sein hohes Alter ebenfalls persönlich kränken wollten.
Löffler: Ich habe die Vermutung geäußert, es sei eine Frage des Alters, woran sich einer ergötzt. Eine fast banale Wahrheit. Meinem zarten Sätzchen aber waren 30 Minuten persönlicher Attacken gegen mich vorangegangen. Es war das reinste Lehrstück in Frauenfeindlichkeit. Nach dem Muster: Wenn ich mich erdreiste, im Widerspruch zu Reich-Ranicki Sachkompetenz zu behaupten, dann kann mit meiner Weiblichkeit etwas nicht stimmen. Indem man mich als Frau entwertete, sollte ich als Kritikerin beschädigt werden.
SPIEGEL: Sie werten Reich-Ranickis Attacke nicht mehr als Ausrutscher, sondern als Teil eines Plans, Sie aus der Sendung hinauszuschmeißen. Wie kommen Sie zu der Annahme?
Löffler: Ich sollte hinausgeekelt werden - im Wortsinn. Reich-Ranicki ist in zwei Sendungen hintereinander mit fast denselben Worten auf mich losgegangen. Beim zweiten Mal konnte ich nicht mehr glauben, dass es ein Ausrutscher war.
SPIEGEL: Viele Zuschauer hatten den Eindruck, dass Sie in der letzten Sendung den Tränen nahe waren. Stimmt das?
Löffler: Ich habe das auch gehört, und es hat mich eher amüsiert. Das ist wohl die reine Projektion. Die Leute wollen offenbar das sehen, was sie von einer Frau in einer solchen Situation erwarten.
SPIEGEL: Sie haben in Ihrer Rücktrittserklärung behauptet, der eigentliche Spannungsbogen der Sendung sei zwischen Ihnen und Reich-Ranicki verlaufen. Was hat diese Spannung ausgezeichnet?
Löffler: Reich hat diese Sendung in einem Augenblick seiner Karriere bekommen, wo sie ein spätes Glücksgeschenk für ihn war. Denn eigentlich war er mit seinen Lieblingsautoren mitgealtert. Etliche waren ihm sogar schon weggestorben. Er war der Kritiker von Siegfried Lenz, von Anna Seghers und Wolfgang Koeppen. Er war nicht mehr der Kritiker der mittleren und jüngeren Generation. Und ich würde für mich schon in Anspruch nehmen, dass ich ihm in den zwölf Jahren eine ganze Reihe von Autoren vorgeschlagen habe, die ihm herzlich fern lagen und die er freiwillig nie gelesen hätte.
SPIEGEL: Welche Autoren waren das?
Löffler: Eigentlich alle jüngeren Autoren von Marcel Beyer bis Judith Hermann und Thomas Lehr, von Elfriede Jelinek bis Marlene Streeruwitz, von Paul Auster bis Michel Houellebecq. Anfangs hat er sich unglaublich gegen diese Autoren gewehrt und sie vermaledeit, dann hat er aber ziemlich schnell die Chance erkannt, sich mit Hilfe dieser jüngeren Autorengeneration als Kritiker selbst zu verjüngen.
SPIEGEL: Welche Rolle hatte denn Ihrer Meinung nach Hellmuth Karasek?
Löffler: Früher war er klug genug, immer die Seiten zu wechseln und den Joker zu spielen. Jetzt ist er nur noch der Nachtreter aus der zweiten Reihe.
SPIEGEL: Wie ist es dazu gekommen?
Löffler: Vielleicht sollte jemand, der mit einem Roman-Flop seinen Verlag so in Bedrängnis gebracht hat, nicht mehr selber als Kritiker auftreten. Faktum bleibt, dass Karasek im Augenblick eine ziemlich klägliche Figur macht.
SPIEGEL: Hätten Sie sich gewünscht, dass Reich-Ranicki eher wie eine Art Familienvater die Diskussion gelenkt und moderiert hätte - statt immer wieder selbst heftig zu polemisieren?
Löffler: Nein, diese Rolle liegt ihm gar nicht. Reich ist doch ein unglaublich polarisierender Mensch und auch äußerst machtbewusst. Die Literatur ist ihm ja nicht als solche ein Anliegen, sondern in erster Linie als Machtinstrument.
SPIEGEL: Als Machtinstrument wofür?
Löffler: Ihm geht es vor allem um das Ausspielen von Medienmacht - in grob machiavellistischer Manier.
SPIEGEL: Der Machtmensch-These widerspricht die "Frankfurter Anthologie": Da sammelt und publiziert Reich-Ranicki seit Jahren Lyrik-Deutungen, da engagiert er sich für die ohnmächtigste Literaturgattung: das Gedicht.
Löffler: Das ist wahr, da hat er seine unleugbaren Verdienste. Für die "Frankfurter Anthologie" wird er der Welt in dankbarem Gedächtnis bleiben.
SPIEGEL: Apropos Medienmacht: Sie selbst hatten im Laufe der Jahre über diese Sendung einen enormen Einfluss auf den Erfolg von Autoren. Fällt es Ihnen nicht schwer, darauf zu verzichten?
Löffler: In ihrer besten Zeit hat die Sendung Autoren gemacht. Das ist aber schon ein Weilchen her. In Wahrheit hat sich die Sendung überlebt. Man kann doch bei allem Respekt nicht behaupten, dass sich Reichs kritisches Instrumentarium im Laufe der Jahre ausdifferenziert, erweitert und bereichert hätte. Eine gewisse Vorhersehbarkeit des Reiz-Reaktions-Schemas dürfte sogar dem Publikum inzwischen auffallen.
SPIEGEL: Glauben Sie denn, dass den Zuschauern wirklich an einem Colloquium mit dem Austausch sachlicher Argumente gelegen war, dass sie nicht vielmehr gerade die Rollenspiele, die Wiedererkennungseffekte, den Klamauk-Charakter der Sendung liebten?
Löffler: Ich glaube, dass die Leute schon eine gewisse Variabilität der Argumente schätzen. Also, wenn immer nur Goethe und Shakespeare und Thomas Mann als große Vorbilder genannt werden, dann ist das zwar ein Wiedererkennungseffekt, aber auf die Dauer doch ziemlich langweilig.
SPIEGEL: Sie werfen Reich-Ranicki eine eingeschränkte Literaturkenntnis vor?
Löffler: Nein, das nicht. In der Literaturtheorie allerdings ist er bei Georg Lukács stehen geblieben, das wissen wir, die theoretischen Entwicklungen der letzten 50 Jahre haben ihn nicht mehr interessiert. Jedes Mal, wenn das Wort Postmoderne fiel, hat er aufgekreischt und lauthals bekannt, dass er weder den Begriff kennt noch weiß, was er damit anfangen soll. Manche haben ja gesagt, er kokettiere mit der Banausie. Aber ob das wirklich immer Koketterie ist?
SPIEGEL: Na ja, Sie behaupten, die Sendung sei durch das Verhalten der beiden Männer immer banaler geworden. Verlangt nicht vielmehr der Zeitgeist das Plakative? Als Sie mit Ihrer Sendung begonnen haben, war das Privatfernsehen noch ziemlich schwach, inzwischen bewegt "Big Brother" die Gemüter.
Löffler: Nein, ich glaube nicht, dass sich eine Literatursendung, auch wenn sie sich als Literatur-Entertainment versteht wie das Quartett, in Konkurrenz zu Mobbing-Spektakeln begeben sollte. Die Literatur ist doch in den letzten Jahren sehr komplex geworden, denken Sie an Thomas Meinecke, Thomas Lehr oder Ulrich Peltzer, sie hat sehr ausdifferenzierte Formen entwickelt, die neuen Autoren sind da auf eine sehr spannende Weise unterwegs. Ich glaube allerdings, dass man mit den Ego-Spielchen und Macht-Mätzchen im "Literarischen Quartett" dieser Literatur nicht mehr beikommt.
SPIEGEL: Sie haben kritisiert, es gehe im "Quartett" nur noch darum, "Krach zu machen". Aber ist Radau nicht besser als Friedhofsstille?
Löffler: Friedhofsstille herrschte im "Quartett" auch vor den jüngsten Entgleisungen nicht. Das Umkippen von der Literaturebene in die persönliche Aggression ist allerdings ein Zeichen von Verwahrlosung. Davon wieder loszukommen dürfte jetzt schwer fallen.
SPIEGEL: Der Redehäuptling, der sich persönliche Sottisen, auch Beleidigungen erlaubt und die entscheidenden Noten verteilt, war Reich-Ranicki doch von Anfang an. Und das gehörte zu dieser Bücher-Soap wie der unberechenbare Buffo Karasek und die politisch korrekte Spätaufklärerin Löffler. Irgendwann wird in jeder Soap nun einmal der Revolver gezogen. Wieso waren Sie jetzt, als es passierte, so überrascht?
Löffler: Ich sehe die Sendung anders. Die Spannung zwischen Reich-Ranicki und mir hatte immer etwas Heikles, damit musste man bedachtsam umgehen. Wir sind unterschiedliche Lese-Temperamente, einen so autoritären Stil, wie Reich-Ranicki ihn pflegt, fand ich immer schon leicht anachronistisch. Das hat mich immer zum Spott gereizt. Leider ist Reich vollkommen ironieresistent.
SPIEGEL: Wer dies Reich-Ranicki ankreidet, muss ihm andererseits doch zugute halten: Ohne eine derartig polarisierende, stimmungsmachende Figur wie ihn ist die Sendung nicht vorstellbar.
Löffler: Ich will mir diese Sendung eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Ich fürchte, Reich-Ranicki hat den Zeitpunkt, an dem er in Ehren hätte gehen können, leider schon versäumt.
SPIEGEL: Wann, meinen Sie, hätte er aufhören sollen?
Löffler: An seinem 80. Geburtstag.
SPIEGEL: Wie erklären Sie sich dieses vermeintliche Versäumnis?
Löffler: Es war zu beobachten, wie sehr er sich durch die Ehrungen und Huldigungen, die ihm für seine Memoiren und zu seinem 80. Geburtstag zuteil geworden sind, verändert hat. Es ist ja nicht so, dass übergroßer Erfolg die Menschen unbedingt veredelt. Er schien die Huldigungen herrisch einzufordern, aber dann sonderbar freudlos abzubuchen. Es war nie genug. Ich fürchte, der Literaturpapst ist unterwegs zum König Ubu der Literaturkritik.
SPIEGEL: Das ZDF hat ausdrücklich eine weibliche Nachfolgerin für Sie gesucht. Ist Iris Radisch bloß die Quotenfrau?
Löffler: Ich wünsche Frau Radisch nur das Beste, obwohl sie selbst früher dieser Sendung selten Gutes nachgesagt hat. Man muss sich aber schon im Klaren sein, dass das Publikum im Quartett ab sofort Männer-Frauen-Heckmeck gucken will und nicht Bücherstreit.
SPIEGEL: Wenn Sie ein Angebot für eine neue Literatursendung bekämen, würde es Sie nicht doch reizen, noch mal neu zu starten?
Löffler: Ach, ich habe im Moment mit meiner neuen Bücherzeitschrift "Literaturen" eine so spannende Aufgabe, ich glaube, das ist im Augenblick das Richtige für mich.
SPIEGEL: Ist Ihr Projekt "Literaturen" der Versuch, gegen die Spaßgesellschaft zu halten, mit Gründlichkeit, Reflexion und Aufklärungspathos?
Löffler: Das wäre zu einfach gedacht. Man kann und soll sich der Zeitentwicklung nicht verweigern, man muss nur eine kluge Doppelstrategie fahren: Natürlich hat sich die Literaturrezeption in den vergangenen zehn Jahren geändert. Man kennt das von sich selbst auch. Man liest Häppchen, man hat tausend Ablenkungen. Wir müssen Kritiken verkürzen, sie müssen pointiert sein, streitbar sein, sie müssen auf jeden Fall eine Meinung haben. Es hat keinen Zweck, in der "FAZ" oder sonstwo 500 Zeilen Buchrezension zu lesen, und am Schluss steht keine Meinung da, kein kritisches Urteil. Die Mischung muss gelingen: eine unterhaltsame Form, aber keine Abstriche in der Qualität.
SPIEGEL: Argumentiert man als Literaturkritikerin im Fernsehen anders als in einem Printmedium?
Löffler: In der Tat. Man geht im Grunde mit zwei Sets von Argumenten in eine solche Sendung. Wenn sich das Szenario der Sendung so entwickelt, dass die Kollegen auf einmal nur die Pro-Argumente äußern, ist man gut beraten, ein paar Contra-Argumente rauszuziehen, um die Sache etwas zu beleben. In der geschriebenen Kritik macht man das Pro und Contra mit sich alleine aus. Im Fernsehen verteilen sich die Argumente auf vier Leute.
SPIEGEL: Lesen Frauen eigentlich anders als Männer? Bei der lärmenden Debatte über Haruki Murakamis Roman "Gefährliche Geliebte" - O-Ton Löffler: "Literarisches Fast-Food" - meinten Sie, Reich-Ranickis Begeisterung für diese zum Teil krasse Liebesgeschichte entspreche einer typischen Männerphantasie.
Löffler: Frauen lesen aus einer anderen Betroffenheit heraus. Sie lesen im Übrigen die Bücher von Männern sehr viel genauer, als Männer die Bücher von Frauen lesen. Das ist ein Satz von Charlotte Brontë, aber ich glaube, er stimmt noch immer.
SPIEGEL: Bei welcher Sendung haben Sie denn aus typisch weiblicher Perspektive über ein Buch geurteilt und die beiden Herren aus typisch männlicher?
Löffler: Bei der Diskussion über Elfriede Jelineks Roman "Lust", den sie einen "weiblichen Porno" nennt. Das ist ein radikaler Text, eine wütende Abrechnung mit der Sexualität im Patriarchat. Da war es höchst erheiternd zu sehen, wie die Herren ins Schwitzen und ins Stottern kamen, weil ihnen hier der pornografische männliche Blick auf die Frau so krass vorgeführt wurde. Dabei möchte man doch gerne die Gewalt gegen Frauen nett genießen dürfen! Dieses Vergnügen hat der Jelinek-Roman aber böse durchkreuzt. Daran hatten die Herren schwer zu kauen.
SPIEGEL: Halten Sie es auch für eine maskuline Wunschprojektion, wenn Reich-Ranicki und andere sagen, Literatur befasse sich immer schon mit extremen Emotionen, vor allem auch der Liebe?
Löffler: Nein, ich glaube, Literatur ist selbst immer schon erotisch, das hängt zunächst einmal mit der Sprache zusammen - der Dichter benutzt die Worte nicht einfach, er liebt sie, seine Sprache kann unglaublich sinnlich sein ...
SPIEGEL: ... und unglaublich abstrakt, insofern dann weniger erotisch.
Löffler: Literarische Sprache, wenn sie gelingt, transportiert Bilder, Klänge, Phantasien, Erregungszustände, schafft den unmittelbaren Zugang zu den Gefühls- und Erinnerungsspeichern und gewinnt dabei ihren ästhetischen Reiz. Es ist jammerschade, wenn - wie im letzten Quartett - der Eindruck vermittelt wird, das Erotische der Literatur reduziere sich nur auf die gröblichsten Signale und die zotigste Sprache. Wobei es mir natürlich fern liegt, den Herren Reich und Karasek ihre Kompetenz in Sachen weiblicher Erotik absprechen zu wollen. Diese Kompetenz muss
man als Frau zwei Männern von derart magnetischer erotischer Ausstrahlung schon einräumen.
SPIEGEL: Alle rühmen Nabokovs "Lolita". Aber welchen neueren erotischen Roman halten Sie denn für gelungen?
Löffler: Ich schätze sehr den Roman "Nabokovs Katze" von Thomas Lehr, er beschreibt, wie ein junger Mann, der durch viele Betten hüpft, nach der Traumfrau seiner Jugend sucht. Es ist eine Art "éducation sentimentale", sprachlich und erzählstrategisch höchst raffiniert dargeboten - ein wunderbares Buch.
SPIEGEL: Warum, glauben Sie, hatte die Sendung in letzter Zeit eine so schwache Zuschauerquote, gerade mal 500 000 Seher?
Löffler: Ich denke, es hat mit dem Ausbleiben von Überraschungen zu tun und damit, dass sich, wie schon gesagt, das kritische Instrumentarium zurückentwickelt hat.
SPIEGEL: Wären Sie dabeigeblieben, hätten am 18. August bestimmt mehr als eine Million zugeschaut.
Löffler: Aber nur am Anfang der Sendung - um zu sehen, ob die Löffler jetzt umgebracht wird.
SPIEGEL: Frau Löffler, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
"Lolita"-Verfilmung mit Dominique Swain als Lolita (1997) "Ich glaube, Literatur ist selbst immer schon erotisch, das hängt zunächst einmal mit der Sprache zusammen"
Autorin Jelinek "Bei Jelineks Roman ,Lust'' war es erheiternd zu sehen, wie die Herren ins Schwitzen und Stottern kamen"
Moderator Thomas Gottschalk als Gratulant zu Reich-Ranickis 80. Geburtstag
"Reich schien die Huldigungen zu seinem Geburtstag herrisch einzufordern, aber dann sonderbar freudlos abzubuchen"
Literatenfilm "Henry und June" mit Richard Grant und Maria de Medeiros (1990) "Der Dichter benutzt seine Worte nicht einfach, er liebt sie, seine Sprache kann unglaublich sinnlich sein"
Reich-Ranicki und Karasek beim "Literarischen Quartett" am 30. Juni 2000 "Die Literatur ist Reich nicht als solche ein Anliegen, sondern in erster Linie als Machtinstrument"
* Mit den Redakteuren Mathias Schreiber und Susanne Beyer in Löfflers Berliner Büro.
Von Mathias Schreiber und Susanne Beyer

DER SPIEGEL 32/2000
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