14.08.2000

MEDIZINBlaulicht statt Brille

Kurzsichtigkeit ließe sich bei vielen Menschen vermeiden, wenn Schulbücher auf hellblauem statt auf weißem Papier gedruckt würden. Zu diesem Ergebnis kommt der Tübinger Biologe Ronald Kröger im "British Journal of Ophthalmology". Der Trick: Licht verschiedener Wellenlänge wird im Auge unterschiedlich stark gebrochen. Kurzwelliges blaues Licht, so Kröger, führe dazu, dass die Augen beim Lesen auf eine größere Distanz fokussieren: "Bei Kindern mit einer schwachen Veranlagung zur Kurzsichtigkeit könnte die Brille so ganz vermieden werden."

DER SPIEGEL 33/2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 33/2000
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

MEDIZIN:
Blaulicht statt Brille

  • Regisseur erklärt Szene: "Alita - Battle Angel"
  • Videoreportage aus der Lausitz: Was kommt nach der Kohle?
  • Weltraumschrott: Harpune soll Müll im All aufspießen
  • Wagemutige Piloten: Heftige Stürze beim Cresta-Rennen