Von Dahlkamp, Jürgen; Evers, Marco; Neubacher, Alexander; Pötzl, Norbert; Schreiber, Sylvia; Vehlewald, Hans-Jörg
Die Chance, sofort widerlegt zu werden, war gering. Deshalb konnte sich der deutsche Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am vergangenen Donnerstag noch einmal mit Macht für das Wohl der Agrarindustrie einsetzen: An der Ladentheke nach Rindfleisch aus deutscher Aufzucht zu fragen, das sei "aktive Sicherheit", sagte er im Informationskanal Phoenix. Aber in anderen Ländern, da werde "geschlampt, geschoben, nachlässig kontrolliert".
Da war sie noch mal, die Hybris, dass 15 Millionen Rindviecher aus deutschen Landen clean, ihre Gesundheit sicher, ihre Herkunft nachweisbar, die Kontrolle ausreichend, ihr Fleisch ein "Stück Lebenskraft" sei. Ein letztes Mal.
Nur wenige Stunden nach Sonnleitners Glaubensbekenntnis war sein Kampf verloren. Deutschland erlebte am Freitag vergangener Woche den "GAU der industrialisierten Landwirtschaft" (Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer); die wahrscheinlich ersten deutschen BSE-Fälle, gleich als Doppelschlag: Auf den Azoren war eine Zuchtkuh aus Sachsen-Anhalt der Rasse "Holstein Friesien" notgeschlachtet worden, erkrankt an der Rinderseuche BSE. Wenig später fanden Experten ein weiteres krankes Rind: Auch Schleswig-Holstein hatte da seinen mutmaßlichen Fall eins - eine rotbunte Kuh, die 1996 auf einem Hof in Hörsten im Kreis Rendsburg-Eckernförde geboren wurde und nach ihrer Schlachtung am Mittwoch bei einem Schnelltest aufgefallen war.
Das sind nur 2 von 15 Millionen Rindern in der Bundesrepublik, aber genug, um Deutschlands Verbraucher in Angst zu versetzen - und das mit sehr gutem Grund. Denn nicht nur in anderen Ländern ist geschlampt, geschoben, nachlässig kontrolliert worden: Mit dem schleswig-holsteinischen Rind landeten die BSE-Fahnder des Hamburger Privatlabors Artus schon in der ersten Woche nach Beginn ihrer systematischen Tests für eine Handelskette den ersten Treffer. Und dabei hatten die Experten erwartet, dass sie Monate testen müssten, bevor sie fündig würden - wenn überhaupt.
In dieser Woche wird das entnommene Hirn ein weiteres Mal in Tübingen bei der Bundesanstalt zur Erforschung von Viruserkrankungen der Tiere untersucht. Experten wagen die Prognose: Auch dieser histologische Test werde den Befund BSE bestätigen.
Selbst die Artus-Wissenschaftler sind geschockt, denn aus dem schnellen BSE-Fund folgt, was sie genauso ausgeschlossen hatten wie deutsche Agrarlobbyisten und Politiker, allen voran Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke: Wer die Rinderseuche sucht, der findet die tödliche Krankheit auch in Deutschland - mit erschreckender Leichtigkeit.
Beängstigender noch die Rechnung, die Albert Osterhaus, 52, Rotterdamer Virologe und Mitglied des wissenschaftlichen Lenkungsausschusses der EU-Kommission, nach vielen Erfahrungen in anderen Ländern aufmacht: Auf "jedes entdeckte BSE-Rind", so Osterhaus, kämen im Schnitt zwei kranke Tiere, die "durch die Kontrollen geschlüpft sind". Schlimmer noch: Auf jedes kranke Rind entfallen nach Osterhaus'' Einschätzung viele Tiere, die zwar infiziert, jedoch noch nicht krank sind. Auch sie können die Krankheit übertragen. Davon dürften nach Osterhaus'' Analyse "mehrere Dutzend" in die Nahrungskette des Menschen gelangt sein. Und einige Dutzend BSE-Kühe, so erwartet er, stehen auch jetzt noch in den Ställen. "Dieser Fall", wagt Osterhaus ein frühes - aber wohl nicht zu spekulatives - Urteil, "bestätigt eindeutig, dass das BSE-Risiko in Deutschland ebenso groß ist wie in der Schweiz und in Frankreich." In Frankreich freilich sterben bereits die ersten Menschen mit den grauenhaften Symptomen der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, der menschlichen BSE-Version.
Doch als ob das Desaster vom Freitag im 15. Jahr nach Entdeckung der Krankheit in England völlig unerwartet gekommen wäre, verfällt die Bundesregierung jetzt in aufgeregten Aktionismus. Seit vier Jahren gibt es Tests, die BSE-Fleisch identifizieren können. Aber die Regierung schrieb ihren Einsatz nicht vor. Deutsches Fleisch ist sicher. Oder Rinderhirn: Warum durfte es in Würsten verwendet werden? Weil deutsches Rindfleisch sicher ist.
Immerhin, jetzt wirkt der Schock: Noch für den vergangenen Samstag setzten die Agrarministerien von Bund und Ländern sowie das Bundesgesundheitsministerium eine Krisensitzung im Landwirtschaftsministerium an.
Stunden vor dem ersten Fund hatte Gesundheitsministerin Fischer ihre Fachbeamten endlich angewiesen, die rechtlichen Voraussetzungen für Lebensmittelverbote nach französischem Vorbild zu recherchieren. "Kalbshirn, Kutteln und T-Bone-Steaks", so die Ministerin, "stehen auf dem Prüfstand."
Um ein Ausbreiten der Seuche über Blutspenden zu verhindern, will sie all jenen Deutschen, die sich länger als sechs Monate in Frankreich aufgehalten haben, das Spenden untersagen. Anfang Januar des kommenden Jahres tritt zudem Fischers Anordnung in Kraft, nach der auch aus in Deutschland befüllten Spenderblutbeuteln die weißen Blutkörperchen herausgefiltert werden müssen. Diese stehen im Verdacht, die Creutzfeldt-Jacob-Krankheit zu übertragen.
Rückendeckung bekommt die Ministerin von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Auf der Balkan-Konferenz in Zagreb sagte er, nun endlich in Machermanier, wahrscheinlich schon an diesem Montag werde die Verfütterung von Kadavermehl ganz verboten. Damit geht Schröder einen Schritt über das bestehende Verbot hinaus, Wiederkäuer mit Tiermehl zu füttern. Nun will die Bundesregierung beim gesamten landwirtschaftlichen Schlachtvieh, also bei Schweinen, Schafen und Geflügel, die tierische Resteverwertung vom Speiseplan streichen.
Überdenken muss die Bundesregierung jetzt auch den EU-Beschluss, Rindertests erst im Januar kommenden Jahres einzuführen. "Es wird nicht reichen, nur die alten und auffälligen Fälle zu untersuchen", ahnt die Gesundheitsministerin. "Umgehend" müsse damit begonnen werden, "so viele Tiere wie möglich zu testen".
Während die vor kurzem noch als angeschlagen geltende Grüne Fischer dank Schröders Unterstützung zur Frau der Stunde wird, gerät Landwirtschaftsminister Funke (SPD) umso schwerer unter Beschuss. Der Nebenerwerbsbauer aus dem Oldenburgischen hatte in den vergangenen Monaten immer wieder behauptet: "Unser Fleisch ist sicher." Noch vergangenen Mittwoch nutzte er Schröders Abwesenheit, um bei der Kabinettssitzung eine flammende Rede gegen "politischen Aktionismus" zu halten. Ein sofortiger Verzicht auf Tiermehl, das als Infekt-Träger gilt, sei unmöglich, behauptete er, denn: "Ohne Eiweiß im Futter kippen unsere Schweine um."
Gesundheits-Staatssekretärin Christa Nickels hatte Mühe, die anwesenden Kollegen vom Gegenteil zu überzeugen: "Wir rechnen täglich mit der ersten Katastrophenmeldung", warnte sie geradezu hellsichtig.
Funke fürchtete beträchtlichen Ärger und unabsehbaren ökonomischen Schaden für Landwirte und Tiermehlproduzenten, ähnlich wie in Frankreich. Dort hat Premierminister Lionel Jospin schon Kasernen, Militärbasen, Silos und Scheunen akquiriert, um 740 000 Tonnen Tiermehl und 275 000 Tonnen tierische Fette zwischenzulagern. Die Verbrennungsöfen können den unerwarteten Sondermüllberg nicht schnell genug verfeuern; selbst über die Verschickung von 150 000 Tonnen Tierabfall nach Deutschland wird diskutiert.
Der Plan dürfte sich mit den deutschen BSE-Fällen erledigt haben. Knapp 2,7 Millionen Tonnen Schlachtabfälle und Kadaver sind im vergangenen Jahr in rund 35 deutschen Fabriken zu 701 000 Tonnen Tiermehl und 310 000 Tonnen Tierfett verarbeitet worden - was demnächst nicht als Tiermehl exportiert werden kann, ist dann wohl auch in Deutschland ein Fall für den Ofen.
In Verruf geraten war die Branche der Abdecker EU-weit schon, nachdem in englischen Anlagen die Pampe aus zermahlenen Kadavern nur lau erwärmt wurde und das Mehl dann samt überlebender BSE-Erreger in die Tröge von Wiederkäuern geriet.
Nun droht den deutschen Fabriken das Aus, obwohl Fachleute wie der Stuttgarter Tierhygieniker Oskar Riedinger beschwichtigen, in hiesigen Anlagen würden die Sterilisationsvorschriften - mindestens 20 Minuten Erhitzen auf 133 Grad bei 3 Bar Druck - penibel eingehalten.
Ob das aber reicht, darüber streiten sich jetzt die Fachleute, seitdem sogar in der Asche eines bei 600 Grad verbrannten Hamsters noch jene Prionen nachgewiesen wurden, die wie Beulen einer neuen Pest auf die Seuche hinweisen. Kanzler Schröder geht deshalb wortstark auf Nummer sicher: Es müsse alles getan werden, "was dem Schutz der Verbraucher nützt".
Während in Berlin Rinderpolitik im Schweinsgalopp gemacht wird, sind im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium die zuständigen Beamten erst mal perplex. Ganz so, als hätten sie wirklich immer an das geglaubt, was Minister Funke über das angeblich BSE-freie Deutschland verbreitete und was Ministerin Fischer nun als "Schönrednerei" geißelt. Das Rindvieh, das den BSE-Fluch ins Inland trug, war im benachbarten Sachsen-Anhalt am 23. September 1995 im Betrieb des Züchters Hubert Aselmeyer geboren worden. Aselmeyer selbst weilte am vergangenen Freitag auf der Jagd, seine Ehefrau konnte sich den Positiv-Fall nicht erklären: "Wir haben immer alles durchgetestet, wie es Vorschrift ist, nach Herpes und Leukose, nie was gefunden."
Fest steht: Aselmeyer, dessen Betrieb nun geschlossen ist, verkaufte sein Rind ins niedersächsische Emsland an einen Viehhändler in Messingen bei Lingen. Von dort wurde die Kuh 1998 mit 35 Artgenossen nach Portugal und dann auf die Azoreninsel São Miguel verfrachtet. Noch kurz zuvor hatte ein Veterinär sie im Emsland mit den bislang üblichen Methoden auf die gängigen Tierseuchen untersucht - Ergebnis: kein Befund.
Dass sich das Tier, zur Entlastung der deutschen Landwirtschaft, erst in Portugal infiziert haben könnte, will ein Beamter im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium zwar nicht ganz ausschließen, viel spricht aber nicht dafür: Meist dauert es länger als zwei Jahre, bis die Krankheit ausbricht.
Auch in Schleswig-Holstein stehen die Behörden noch vor einem Rätsel, wie sich das Tier des Bauern Peter Lorenzen aus Hörsten am Nord-Ostsee-Kanal angesteckt haben könnte. Schon das Muttertier hatte auf dem Hof gestanden, auch der Zuchtbulle gehört dem Landwirt; die Krankheit kann also nicht importiert worden sein.
Dass er Tiermehl gefüttert haben könnte, was bei Rindern verboten ist, weist der Landwirtschaftsmeister, Bauer in der dritten Generation, entschieden zurück. "Nur Gras- und Maissilage", schwört der Mann, dem die Tötung seiner rund 160 Rinder droht. Die Kieler Landwirtschaftsministerin Ingrid Franzen will nun lückenlos überprüfen lassen, was das Tier in den vier Jahren seines Lebens zu fressen bekam. Bleibt bis dahin ein übler Verdacht: Könnte sich die Rotbunte über die Mutterkuh angesteckt haben? Die ist schon lange verzehrt - möglicherweise zu einer Zeit, als man der Krankheit schon auf die Spur hätte kommen können.
Seit über vier Jahren sind in Europa schon taugliche BSE-Tests auf dem Markt - erst vergangene Woche rangen sich die EU-Agrarminister und Chefveterinäre endlich zur flächendeckenden Anwendung durch. Vom 1. Januar an sollen auf allen europäischen Schlachthöfen sichtbar kranke und notgeschlachtete Rinder auf die unheimlichen Prionen geprüft werden. Die Anordnung gilt für rund 500 000 Tiere im Jahr. Vom 1. Juli kommenden Jahres an müssen dann nach einem EU-Beschluss alle Schlachtrinder über 30 Monate zum BSE-Test. Etwa sieben Millionen Tiere müssten pro Jahr geprüft werden; Kosten der Seuchensuche: 1,4 Milliarden Mark.
15 Jahre nach dem Auftreten von BSE werden die Massentests erstmals das Ausmaß des Rinderwahns aufdecken. Den Verbrauchern jedoch bieten sie nur bedingt Sicherheit: Auch jüngere, anscheinend gesunde Tiere können schon von dem Erreger befallen sein. Die Testverfahren, die heute auf dem Markt sind, schlagen bei ihnen jedoch nicht an.
Und niemand kann sagen, ob die Untersuchungen zum 1. Januar überhaupt pünktlich anlaufen werden. Französische Veterinäre, die schon Mitte des Jahres mit umfangreichen Stichproben begonnen hatten, warnten vergangene Woche in Brüssel, dass die Bereitstellung von Labors und Logistik "mindestens zwei bis drei Monate" erfordere.
Munter beschreiten daher verschiedene EU-Länder weiterhin Sonderwege: Österreich, Finnland und Schweden, die sich allesamt noch BSE-frei wähnen, wollen die zweite, umfangreiche Testphase ab Juli auf Stichproben beschränken, falls bei ihnen bis dahin kein Rind auf- und umgefallen sein sollte. Italien, Spanien und Österreich verhängten im Alleingang und gegen EU-Recht verstoßend schon einmal einen Import-Stopp für französisches Rindfleisch.
Ob das so einfach geht, entscheidet bis zum Donnerstag die EU-Kommission. Falls nicht, müsste sie, welch Widersinn bei der Lage, die Staaten vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen. Genau so, wie sie es mit Frankreich getan hat, als die Franzosen sich gegen die Aufhebung des Importbanns für britisches Rindfleisch sperrten.
Damit werden BSE und der internationale Fleischhandel zum Schulbeispiel dafür, wie trügerisch EU-Vereinbarungen sein können: Seit 1994 ist per Gesetz die Tiermehlfütterung von Wiederkäuern nicht nur in Deutschland, sondern EU-weit verboten. Seit 1996 müssen per EU-Gesetz alle Mitgliedstaaten ihr Tiermehl nach dem in Deutschland praktizierten Druckkochverfahren herstellen.
Doch bei der Einhaltung dieser Richtlinien wird geschlampt. Da verwundert es nicht, dass die Seuche sich breit macht: Gegen zehn Mitgliedstaaten musste die EU-Kommission bereits im Juni 1997 die ersten Strafandrohungen aussprechen, weil ihre Kontrolleure gröbste Verstöße im Kampf gegen BSE festgestellt hatten:
* Frankreich etwa erkannte den EU-Beschluss zum Hitzekochverfahren erst gar nicht an, ignorierte die Vorgaben und verarbeitete seine Tierkadaver weiter auf althergebrachte, gefährliche Weise.
* Spanien kontrollierte seine Tiermehlfabriken nur unzulänglich; ob Tiermehl ins Wiederkäuerfutter geriet, prüfte keiner nach.
* Schweden stellte Teile des EU-Beschlusses in Frage und untersuchte nur 100 Futtermittelproben pro Jahr.
* Italien musste sich den Vorwurf gefallen lassen, das Verbot der Verfütterung an Wiederkäuer nicht kontrolliert zu haben.
* Portugal blieb schlicht die Rückmeldung an Brüssel schuldig.
Belgien, Luxemburg, Finnland und den Niederlanden wurden ebenfalls Strafen angedroht, weil sie Auflagen missachteten.
Und auch den Deutschen. Die haben sich keineswegs als Vorkämpfer für schärfere BSE-Maßnahmen hervorgetan: Nachdem die Experten im wissenschaftlichen EU-Lenkungsausschuss vor Jahren der Bundesrepublik empfahlen, Risikomaterialien wie Rückenmark und Rinderhirn nicht länger für den menschlichen Verzehr freizugeben, bekamen sie eine herbe Abfuhr aus Deutschland: Die Bundesregierung akzeptierte nicht einmal die Einstufung dieser Rinderteile als Risikomaterial, da es ja in der Bundesrepublik keine BSE-Fälle gebe.
Die Folge: Bis Oktober dieses Jahres durften etwa deutsche Würste nach altem Brauch Rinderhirn enthalten - und das gilt Experten als Krankheitsüberträger schlechthin. Tests der Universität Gießen haben ergeben, dass Hirn bei vielen Wurstarten eine regelmäßig anzutreffende Ingredienz ist. Erst seit acht Wochen ist der Gebrauch solchen Risikomaterials EU-weit verboten - andere Länder hatten schon früher darauf verzichtet, Deutschland, angeblich ja BSE-frei, nicht.
An das Verbot müssten sich nun theoretisch alle deutschen Schlachtereien halten - dass sie es tun, gilt Verbraucherschützern als zweifelhaft. Der EU-Verbraucherkommissar David Byrne erhielt auf seine Frage nach Kontrollen bei der letzten Sitzung der Landwirtschaftsminister in Brüssel nur ungenügende Antworten - auch von den Deutschen. Wirksame Überwachung des Verbots konnte keiner der Politiker nachweisen.
Daraus hat Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer bereits ihre Konsequenzen gezogen: Ausgerechnet die sinnenfrohe Ressortchefin verzichtet bei ihrem Lieblings-Italiener "Osteria" in Berlin neuerdings auf die Kalbsspezialität Saltimbocca. JÜRGEN DAHLKAMP,
MARCO EVERS, ALEXANDER NEUBACHER, NORBERT PÖTZL, SYLVIA SCHREIBER, HANS-JÖRG VEHLEWALD
DER SPIEGEL 48/2000
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