DER SPIEGEL



ZEITGEIST

Die Realos der Echtzeit

Von Festenberg, Nikolaus von und Wellershoff, Marianne

Die Kunst erhebt sich nicht mehr über die Wirklichkeit, sondern vermischt sich mit ihr: in Biografien, Popliteratur, Dokumentarkino und Trash-Mode. Der Faktenkult verdrängt den alten Glauben an die Zauberkraft der Bilder - eine Kulturkrise?

Pegasus, das Pferd mit den Flügeln, war in der antiken Mythologie ein geachtetes Tier. Dem Zeus brachte es Donner und Blitz. Ein edler Held tötete auf dem Rücken des fliegenden Gauls die schreckliche Chimäre. Der Hufschlag des Zauberrosses ließ die Musenquelle entspringen. Spätere Epochen sahen in Pegasus das Symbol für die erhebenden Phantasien der Dichtung - empor aus den engen Tälern der Wirklichkeit und hinein in den freien Äther der großen Formen und Fiktionen, wo sich das Leben zum Gleichnis, zur Erzählung, zum Roman formen ließ.

Bis in die jüngste Zeit hinein luden die Dichter und Großmeister des Kinos ihr Publikum zu Ausritten aus der Wirklichkeit ein, und das Publikum folgte mit großer Selbstverständlichkeit. Es ließ sich von Thomas Mann auf den "Zauberberg" entführen, um dort in der Höhenluft eines Phantasie-Sanatoriums den Ausbruch der Krankheit einer ganzen Epoche zu erkennen. Es folgte Franz Kafka in die rätselhaften Welten seiner Werke und spürte hinter den erschreckenden Bildern das Zerbrechen der Söhne an der Selbstgerechtigkeit der Väter. Und Murnaus expressive Filme hielten der aus den Fugen geratenen Realität nach dem Ersten Weltkrieg einen phantastischen Spiegel vor.

Nicht immer gab''s bei den Rosssprüngen des modernen Pegasus etwas über sich und die Welt zu erkennen. Der Unterhaltungsfilm steppte, sang und tanzte sich aus der Realität in Richtung Besinnungslosigkeit hinaus. Schlager, Rock''n''Roll und Pop, so sehr sie sich unterschieden, waren sich in einem Ziel einig: Vergesst euch und den Alltag. Die Mode half mit ihren Kreationen und manchmal abgehobenen Einfällen dem Menschen, ein erstrebtes Selbst gegen die erdrückende Wirklichkeit zu behaupten oder wenigstens vorzutäuschen.

Auch die Politik ließ sich mit Pegasus auf Trab bringen. Eine ganze Generation konnte sich im Himmel der Ideen und Ideologien als gewaltbereit und revolutionär selbst erfinden. Im Paris der 68er-Revolte stand auf den Mauern der hellsichtigste Spruch jener Jahre: "Die Phantasie an die Macht!" Und als die Himmelsstürmer längst abgestürzt waren, gruben sie sich mit der gleichen Phantasie in den Underground: "Unter dem Pflaster liegt der Strand."

Ob E- oder U-Kultur, ob Revolte oder revolutionärer Katzenjammer - noch vor 15, 20 Jahren galten die Leidenschaften des Zeitgeists nicht der Frage, wie es ist, sondern wie es sein könnte. Gewiss erschütterten im vergangenen Jahrhundert immer mal wieder Skeptiker wie Gottfried Benn ("Um 1800 begann der Roman, um 1900, fast auf den Glockenschlag, war die europäische Mine ausgebeutet"), der Tatsachen-Fetischist Truman Capote ("Kaltblütig") oder der "New Journalism"-Prophet Tom Wolfe den alten Glauben an die weltbewegende Kraft der romanhaften Fiktion. Doch am Ende siegte stets der Fabulierer über den Faktenhuber.

Die Phantasie blieb dauerpräsente Verführung, sie verlockte in das Reich der Ungebundenheit, in den unwirklichen "Weltinnenraum" (Rilke) - ein Hufschlag des geflügelten Pferdes, schon ließ sich im Strom von Weitsicht, Größe und Größenwahn baden.

Pegasus, so scheint es, hat inzwischen ausgedient, zumindest lahmt das Tier. Die Flügel sind gestutzt, der Gaul steht im Heim für bedrohte Tierarten. Unterm Pflaster liegt höchstens das Glasfaserkabel, die Phantasie als präpotentes Menetekel an der Wand wirkt nur noch lächerlich, denn sie fällt in der alles entscheidenden Prüfung des neuen Zeitalters der unbedingten Wirklichkeitssuche durch: Sie wirkt - echt in echt - nicht echt.

Die älteren Dichter können eigentlich ihre Bücher zuklappen - wer von den heutigen Echtzeit-Zeitgeistern interessiert sich noch für deren literarische Erfindungen? Wozu das Leben mit einer komplizierten Parabel erklären? Warum die biblische Verkleidung verstehen wollen, die Thomas Mann in seinen Josephsbüchern gewählt hat? Warum die Figur des Hochstaplers Felix Krull begreifen? Warum den Dichter nicht gleich selber fragen: Hey, Alter, wie schwul warst du nun eigentlich?

Die biografische Entschlüsselung hat Konjunktur. Ob Goethe, Nietzsche, ob Thomas Mann - Heinrich Breloer verfilmt zurzeit mit großem Aufwand das Leben des "Zauberers", wie der Dichter in seiner Familie genannt wurde -, sie müssen ihr Leben, besser: das, was die Biografen für ihr Leben halten, dem Publikum preisgeben. Der phantasieskeptische moderne Mensch misstraut ihren Schöpfungen, er will den Dichter mit dem Lasso eigener Lebensdimensionen vom Pferd Pegasus herunterholen.

Kein Wunder, dass nicht wenige Biografien der "Big Brother"-Inquisitionsrhetorik folgen: Hast du dich auch schön korrekt gegenüber Frauen verhalten? Hättest du nicht einfach mal direkt sagen können, wo dein Problem liegt? Entspann dich, lenk nicht mit Kunst von deinen wahren Schwierigkeiten ab.

Die heutigen Echtzeitsucher müssen die Artisten in den Zirkuskuppeln vergangener Epochen anfassen können, ihre Körper spüren, ihre Verkleidungen herunterreißen. Gelingt dies nicht, werden die Nachfahren nicht mal mehr ratlos, dann kann sie Gewesenes mal ganz gewaltig ...

Fiktionen verbreiten Unsicherheit, die Wirklichkeitsfixierten aber brauchen Halt.

Auf den Bestseller-Listen stehen monatelang Lebensberichte von Menschen. In dem 1999 erschienenen Buch "Neger, Neger, Schornsteinfeger!", noch immer in der Bestsellerliste, schildert Hans Jürgen Massaquoi, Sohn einer deutschen Mutter und eines afrikanischen Vaters, seine schwierige Kindheit in Nazi-Deutschland. Die Aufzeichnungen der jungen Britin Ruth Picardie, die ihr langsames Sterben an Krebs in "Es wird mir fehlen, das Leben" beschrieb, sind auch heute, zwei Jahre nach Erscheinen, noch immer hier zu Lande ein Verkaufshit. Selbst das sprachlich weniger gelungene Werk "Die weiße Massai", in dem die in der Schweiz lebende Corinne Hofmann von ihrer Liebe zu einem afrikanischen "Krieger" berichtet, ist immer noch alles andere als ein Ladenhüter.

"Biografien bieten Orientierungspunkte für das eigene Leben", sagt Anne Rüffer, die für den Schweizer Haffmans Verlag gearbeitet hat und nun selber den Verlag Rüffer & Rub gegründet hat, in dem sie vor allem biografische Bücher herausgibt. Leser suchten nach Vorbildern, die komplizierte Lebenssituationen meistern, ist sich die Verlegerin sicher.

Dass hinter den Verkaufserfolgen etwas anderes steckt als voyeuristisches Interesse, beweisen Promi-Biografien, die an der Ladenkasse enttäuschten: Ob Harald Juhnke, Horst Tappert oder Verona Feldbusch - reine TV-Stars, die schnell noch mal auf dem Lesemarkt abzocken wollen, werden durchschaut: Sie wirken unecht.

Wer keine Lebenshilfe zu bieten hat oder einen Massai als Liebhaber und doch auf dem neuen Identitätsmarkt reüssieren will, der muss es so anstellen wie die neuen deutschen Popliteraten. Die spielen mit großem Erfolg das Spiel: Wie kann ich mich mit dem Surfbrett auf den Wellen einer von den Medien aufgewühlten Wirklichkeit halten und möglichst lange "Ich", "Ich", "Ich" ins Meeresgebrüll schreien?

So etwas erfordert pragmatisches Vorgehen, bloß nicht zu weit hinausgeraten, bloß nicht durch Pegasusflügel dem Wind so viel Fläche bieten, dass das Ich ins Wasser stürzt und sich nass macht. Benjamin von Stuckrad-Barre, 26, Pastorensohn und unbestrittener Protagonist der Popliteratur, als Gag-Schreiber und Journalist mit Medien vertraut, hat diese Windschnittigkeit in seinem Buch "Livealbum" exemplarisch vorgeführt: Er schreibt darin nur über das, was er auf einer Lesereise erlebt, über lächerliche Kulturtrullas, ewig gleiche Leserfragen und das ansteigende Kampfgewicht des Schriftstellers. Im Fußball würde man loben: Optimales Klein-Klein auf engstem Raum. Aber wo bleibt der öffnende Pass?

Sein 1998 erschienenes Debüt "Soloalbum", die schmalen Erlebnisse eines von der Freundin verlassenen Ex-Musikjournalisten, fand die "FAZ", später kurzfristig Arbeitgeber des Jungstars, erfüllt von "einem melancholischen Gleichgültigkeitssound", rechnete dem Autor aber zugute, dass er nicht wie sein Popliteratur-Kollege Christian Kracht ("Faserland") in "einem Selbstgefälligkeitsfuror alles, was nicht ,Ich'' ist, lächerlich oder schlecht gekleidet findet".

In jedem Fall: Die jungdichterischen Selbstfeiern kommen - neuerdings, wie vergangene Woche in Göttingen bei Joachim Bessings "Tristesse Royale", auch auf der Theaterbühne zelebriert - bei dem Publikum an, für das sie gedacht sind. "Das Tolle daran ist: Er hat das Buch geschrieben, er steht auf der Bühne, er liest etwas vor", sagt die Schauspielerin Nicolette Krebitz, 29, ("Der Tunnel"), die kürzlich bei einem Stuckrad-Barre-Lese-Happening war. "Leute meines Alters mögen einfach, dass da keine Marionette steht, dass da nichts durch Filter geht, sondern dass es ganz echt ist." Auch Krebitz spürt das Bedürfnis "herauszubekommen, was Wirklichkeit ist und nicht bloß Fantasy oder großes Hollywood".

Popliteratur braucht solch begeisterungsfähiges Publikum wie Krebitz. Die professionelle Kritik verliert an den Ich-Surfern nämlich schnell die Lust. Die in Berlin und Hamburg lebende Alexa Hennig von Lange, 27, könnte davon ein Lied singen. "Relax", ihr drogenumnebeltes Debüt von 1997, gefiel den Kritikern auch wegen ihrer ferkelfrischen Prosa, die von "Mösenbecken", "Rattern", "Muschi-Fingern" und dem Bedürfnis nach "Fickisierung" der trüben Gegenwart handelt.

Ihr späteres Buch "Ich bin''s" (2000) war''s bei den Rezensenten dann nicht mehr. Das "Spice-Girl der deutschen Literatur" wurde plötzlich zur "Hera Lind der H&M-Generation". Der "klaustrophobische Subjektivismus" ging den Kritikern nun auf den Wecker. In Sätzen wie "Mein Herz ist zerfetzt, mein Leben ist zerfetzt, meine Strümpfe sind zerfetzt und meine beiden Hosen auch. Ist mir echt total egal" entdeckte man nicht mehr Fetziges, sondern die Tyrannei des Präsens und fragte sich, ob die ungehemmten Ich-Kundgebungen der Erzählerin nicht für totalen Wirklichkeitsverlust sprächen.

Dabei sucht die Autorin nichts dringender als die Wirklichkeit. Hennig von Langes drastische Sprache protestiert gegen das Pathos falscher Sentimentalität. Liebe ist schließlich mit dem Verschwinden der Konventionen zu einem noch riskanteren Geschäft geworden. Schicht, Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft, Herkunft, Heimat sind als kulturelle Echtheitsgaranten verblasst. Was ist dann echter, als die eigene Verwirrung in unübersichtlichem Gelände wie eine Verwundung vorzuzeigen und auf diese Weise sein Ich zu erfinden? Das sieht dann nicht cool und erhaben aus, besitzt eher das Flair von Quatsch und Worttrash, aber es hat einen großen Vorteil: Es gehört einem "vielleicht irgendwie" (Lieblingswörter der Popliteratur) selbst.

Dieses Sich-Behaupten im Verlust überkommener kultureller Gewissheiten zeigt sich auch in der Mode und muss - so will es die Dialektik - doch wieder Mode werden. Stilmix ist angesagt. Schwefelhaltige ehemalige Arme-Leute-Färbemittel sollen im nächsten Modeherbst bewirken, dass die Klamotten in schattierten Farbtönen erscheinen. Das sieht nach den sechziger Jahren aus und lässt sich mit so unterschiedlichen Elementen wie Biker-Look, Western-Chic oder Military vermischen. Außerdem soll alles "destroyed" oder "repaired" wirken: Ein Loch in der Jeans, die Andeutung eines durchgescheuerten Ärmels verleihen der Kleidung die Aura von Geschichte und seinem Träger die erhoffte Echtheit.

In einem brillanten "Kursbuch"-Aufsatz hält die Zürcher Autorin Isolde Schaad, 56, das Erschrecken der Älteren vor den neuen modischen Formationen fest: "Wer im Tailleur mit Anstecknadel in eine Schülerhorde gerät, weiß, wovon ich rede. Dieser gerammelte Überfallhosenverbund mit Speerspitzenfrisur mittags vor dem Takeaway zum Beispiel. Schießt einen frontalen Satz auf mich ab, aus eierschalenfrischen und schon angebrauchten Gesichtern: Muttchen, hau hier bloß ab. Das Bedarfsego ist mit allerhand Kraftgelenken gestützt, das neueste, ein designfrohes Kickboard. Die kommende Gattung hat ihren Leib mit Geräten ausgestattet. Doch Antennen sind keine Empfangsorgane wie früher - sie kontrollieren das Eigengeräusch, sie imprägnieren." Das Motto: Sein Ich mit Mode gegen Mode schützen.

Die echte Suche nach Echtheit oder auch deren Inszenierung hat alle Bereiche der Gesellschaft erfasst. Cyberspace-Unternehmen residieren mit Vorliebe in den Überresten der vergangenen Industriekultur. So haust beispielsweise der Internet-Dienstleister Aperto in einer ehemaligen Piano-Fabrik. Die Berliner Multi-Media-Agentur Metadesign lässt gerade ein ehemaliges Abspannwerk zu einem Firmensitz umbauen. Der Zukunftsarbeiter braucht Bodenhaftung im wirtschaftlichen Gestern.

Auch das Kino, diese mächtigste aller Illusionsmaschinen, versucht immer häufiger, die Sehnsucht nach wirklicher Wirklichkeit zu befriedigen. So basiert das im vergangenen Jahr in die Kinos gekommene Fischer-im-Nordmeer-Drama "Der Sturm" auf einem wahren Fall, den der Journalist Sebastian Junger detailliert recherchiert hat. Der Regisseur Romuald Karmakar ("Der Totmacher") ließ für sein - bisher nur auf Filmfestivals gezeigtes - dreistündiges "Himmler-Projekt" den Schauspieler Manfred Zapatka jene unsägliche Rede des SS-Chefs wortgenau nachsprechen, mit der dieser im Oktober 1943 die Judenvernichtung als historische Großtat gepriesen hatte. Grauen pur, vor dem jede Fiktion wie Lüge erschiene.

Die bildende Kunst und das Theater entdeckten ebenfalls die Authentizität. Im vergangenen Herbst verpackte der lateinamerikanische Polit-Künstler Santiago Serra in Berlin reale Asylbewerber in Pappkartons, in denen sie mehrere Wochen täglich im Dunklen ausharren mussten. Der Russe Ilja Kabakow zeigte das Ostblock-Leben ohne alle Umschweife mit Wohnküche und Klosett.Der britische Fotograf Richard Billingham wurde zum Star der Londoner Jung-Kunstszene, weil er seine versoffenen Eltern in ihrer dreckigen Wohnung fotografierte.

Die junge Berliner Schaubühnen-Mannschaft um Thomas Ostermeier rackert sich schon seit der Übernahme des einstigen Renommiertheaters an Dokumentarthemen wie dem Elend der Obdachlosen und dem Terror der Balkankriege ab. Andere Bühnen mühen sich mit Stücken zum Börsenkrach und dem Größenwahn der Manager um Realitäts- und Zeitnähe.

Das Fernsehen baut schon lange nicht mehr auf die Überzeugungskraft von rein erdachter Fiktion. Spektakuläre und teure Unternehmungen beziehen sich - wie "Der Tunnel", der Kriminalfall Vera Brühne, die Oetker-Entführung, das Schicksal des Verlegers Axel Springer, sogar ein Werk mit dem Arbeitstitel "Kohl - der Film" ist geplant - auf historisch verbürgte Realität. Nur so, lautet die Kalkulation der Macher, lasse sich das für Reality-Formate à la "Big Brother" entbrannte junge Publikum gewinnen.

Ein schwieriges Geschäft dennoch: Trotz glänzender Qualität und massiver Werbung sahen 27 Prozent der jungen Zuschauer vergangene Woche den zweiten Teil des Fluchtdramas "Tunnel", während Günther Jauch mit seinem Quiz 33 Prozent der Jungen in die noch realere Realität holte.

Romanhafte, selbst historisch fundierte Fiktion - das riecht für Jüngere nach Schicksal, nach Vorherbestimmung, nach unabänderlicher Abkunft, nach Werden und Vergehen, nach Anfang und Ende, nach Parabel, nach Wiederkehr des ewig Menschlichen. Eine Welt der permanenten Neuerfindung, der hektischen Suche nach der verlorenen Echtzeit empfindet den Hauch des Zeitlosen, der diese Botschaften durchweht und überpudert, als altväterlich, künstlich und Ich-fern.

Aber mit der Wirklichkeit geht es vielleicht wie mit dem Glück: Sie kann man nur spüren, wenn man sich nicht an sie klammert, sondern sich aus ihr für einen Moment entfernt. Dazu braucht es gelegentlicher mutiger Aufschwünge. Und eines mythenschweren Gauls, der fliegen kann, wenn er gelassen wird. Irgendwann werden das auch die Realoholics der Jetztzeit einsehen. NIKOLAUS VON FESTENBERG,

MARIANNE WELLERSHOFF

* Mit Alexander von Schönburg, Eckhart Nickel, Christian Kracht, Joachim Bessing, Benjamin von Stuckrad-Barre, 1999.

DER SPIEGEL 5/2001
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DER SPIEGEL 5/2001

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