23.04.2001

Leichtgewicht, fest im Sattel

Von Widmann, Carlos

Weltweiter Vorschuss-Hohn überschüttete George Walker Bush während der ersten 100 Tage im Weißen Haus. Doch bei seinen amerikanischen Landsleuten konnte sich Reagans Erbe Respekt verschaffen - China liefert die erste Bewährungsprobe.

Der Marine-Infanterist in roter Galauniform bearbeitet den Steinway-Flügel fast träumerisch. Er spielt Melodien aus alten Musikfilmen - für eine Schar von schwarzen Jungen, die, alle in weißen Hemden, kichernd und tänzelnd auf dem Parkett dahingleiten. Als die etwa zwölfjährigen Besucher den prunkvollen State Dining Room des Weißen Hauses erreichen, werden die kristallschweren Kronleuchter eingeschaltet. Im jähen Lichterglanz erklingt ein kollektives "Aaah!".

Dann wird der Hausherr angekündigt. Bush der Jüngere tritt ein: kein besonders großer Mann, eher gockelhaft im Gang. Unter dem Ölgemälde, das einen gravitätischen Abraham Lincoln zeigt, nimmt bübisch grinsend der 43. Präsident der Vereinigten Staaten Platz.

George Walker Bush, 54, genannt "W.", gibt sich aufgeräumt wie ein Conférencier. Doubleyou (oder auch, in texanischer Aussprache des Buchstabens: Dubya) will mit seiner schulterrollenden Körpersprache mindestens so locker wirken wie einst Bill Clinton. Im Bankettsaal des Weißen Hauses redet er die halbe Hundertschaft seiner Besucher anheimelnd mit "y''all" an - dem südstaatlichen Plural von "you".

Was hier niemanden stört, denn diese Lehrer und ihre Schüler entstammen alteingesessenen Familien des schwarzen Mittelstands im District of Columbia (der identisch ist mit der Hauptstadt Washington). Lauter stolze Südstaatler somit, wenn auch leider Demokraten.

Bush palavert mit den Lehrern, zwinkert den Kindern zu, knufft sie auch mal, albert herum und bringt alle zum Lachen. Gleich darauf aber wird es ganz still unter den Kronleuchtern, denn jetzt redet Bush todernst: von "no sex, no drugs, no alcohol". Hierbei vertieft sich eine steile Falte zwischen den Augenbrauen des Präsidenten, und sein Blick wirkt beinahe stumpf vor Besorgnis.

Manchen beschleicht da der Verdacht: Ist das denn nun sein eigentlicher Job? Ist Bush womöglich nur eine Art Frühstücksdirektor des Weißen Hauses, zuständig für simple Moralpredigten? Und wenn das für seine Wirkung nach innen gilt, trifft es nicht auch für sein Auftreten nach außen zu - für sein anfängliches Gefuchtel gegenüber dem Rest der Welt?

Unterstellt, der Boss der letzten Supermacht wäre lediglich zuständig für die Darstellung des Machtgebrauchs: Verkörpert er nun die Galionsfigur des amerikanischen Konservatismus, den Knüppel-aus-dem-Sack gegenüber Freund und Feind, den kleinen Sheriff und - wie Millionen Amerikaner hoffen - die Stimmungskanone für Amerikas letzthin rezessionsgefährdete Wirtschaft?

Auch Washingtons Partner in den Hauptstädten der Welt empfanden die ersten Tage der neuen Administration zuweilen eher wie Theater, nicht wie wirklichen Aufbruch. "Wir erwarteten von der neuen Regierung den Peitschenknall echter Führerschaft", versuchte kürzlich der Londoner "Economist" die Stimmung in Europa zu umreißen, "aber bisher hatten wir nur viel Knall und wenig Führung."

Schon während des amerikanischen Wahlkampfs hatten sich die politisch interessierten Europäer innerlich gewappnet: Sollte der Gouverneur von Texas gewinnen, dieser US-Rekordhalter im Unterschreiben von Todesurteilen, so war aus Amerika für die nächsten vier Jahre unmöglich Positives zu erhoffen.

Die ganze Welt machte sich lustig über den Neuen im Weißen Haus. In einer Satiresendung des französischen Fernsehsenders Canal Plus tritt Bush als ständig einpennender Kasper auf, aus dessen zusammenhanglosem Gebrabbel nur die Befehle "Bomben!" und "Hinrichten!" zu hören sind.

Russische Militärs werfen dem Amerika des neuen Präsidenten "Unterstützung des Terrorismus" vor, japanische Kollegen eine "Rückkehr zum Kalten Krieg". Brasilianische Kommentatoren befürchten mit der nordamerikanischen Vormacht eine "Konfrontation nach Cowboy-Motto: Wer zieht zuerst?" Beim panamerikanischen Gipfel in Québec demonstrierten Tausende gegen Bush und seine Freihandelspläne für die westliche Hemisphäre. Ein Berater des französischen Staatspräsidenten macht bei den Neuen im Weißen Haus gar eine Art Reich des Bösen aus: Washingtons Außenpolitik sei "rücksichtslos, unsensibel, fundamentalistisch".

Und es schien, als würden die Befürchtungen Realität: Bush begann seine Antrittsvorstellung auf dem Parkett der Weltdiplomatie mit einem knalligen Fauxpas: Die Ablehnung des Klima-Abkommens von Kyoto über die Treibhausgase, bei dem die USA die Verpflichtung eingegangen wären, den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern, hatte weltweit mächtige Signalwirkung - sie erschien wie ein Anschlag der einzigen Supermacht gegen den Umweltschutz. "Es geht um das Überleben des Planeten", zeterte Frankreichs Regierungschef Lionel Jospin. Verpestet war zunächst jedenfalls die politische Atmosphäre und Amerikas Image: Für Gutmenschen in aller Welt ist George W. Bush nun der Schlechtmensch schlechthin.

In rascher Folge hatten ein paar heftige Schläge der neuen Regierung (die Bombardierung des Irak, der Hinauswurf russischer Diplomaten, das Insistieren auf einen ausgedehnten Raketenabwehrschirm) ausgereicht, um lange bestehende Eigenarten der Supermacht neu zu definieren und mit dem Bild des hässlichen Amerikaners von ehedem zu verbinden: Dessen Fratze trägt heute die Züge von George Walker Bush. Allein gegen die ganze Welt.

Selbst diplomatisch Geschulte machten sich nicht mehr die Mühe, ihren Dissens mit Washington hinter freundlichen Worten zu verstecken: Bushs Bomben auf Bagdad empfand Frankreichs ebenfalls konservativer Präsident Jacques Chirac als "kontraproduktiv für eine politische Lösung". Der letzte Sowjetherrscher, Michail Gorbatschow, bemängelte, Bush könne "die Weltlage leicht destabilisieren". Der japanische Ministerpräsident Yoshiro Mori, Bushs engster Verbündeter in Asien, forderte seinen Partner auf, in Fragen des Umweltschutzes seine "Meinung zu ändern".

Doch dann gab es auf einmal Krach mit China, Highnoon auf Hainan, eine amerikanische Flugzeugbesatzung in Geiselhaft - eine internationale Feuerprobe für die US-Regierung noch während der Schonfrist der ersten 100 Tage.

Zunächst verlief alles so raubeinig wie erwartet: Bush baute sich im Garten des Weißen Hauses vor den Fernsehkameras auf, forderte die sofortige Freilassung seiner Mannschaft, drohte mit der Entsendung von Flugzeugträgern - ließ aber den markigen Worten nicht die entsprechenden Taten folgen.

Bemerkenswert glatt und schnell - und für die Amerikaner siegreich - konnte der neue Präsident das heikle Fingerhakeln mit China entscheiden. Wer solches nicht glauben mochte, etwa die Zweifler in Europa, musste sich nur die triumphale Rückkehr der 24 Offiziere und Mannschaften des Navy-Spionageflugzeugs ansehen: Solche gefeierten Heldengestalten kann nur ein Sieg hervorbringen - und sei er auch nur auf dem Feld diplomatischer Formulierungskünste errungen.

Also wieder einmal: Bush macht das Vorspiel auf der Bühne - andere erledigen den schwierigen Rest. Unterstellt, dies wäre wirklich sein Rollenverständnis im Präsidentenamt: Wer ist dann der Krisenmanager bei der nächsten Nervenprobe mit den Chinesen? Wer greift zum Telefon, wenn Freunde wanken, Verbündete zurückgepfiffen werden müssen? Wer ist die bestimmende Figur, wenn es um globale Sicherheitsentscheidungen geht?

Viele Amerikaner, die Wähler der Demokraten vorweg, gaben sich nach der Eroberung des Weißen Hauses durch die Republikaner der Hoffnung hin, dass nicht George W. Bush diese Person sein werde. Selten in Amerikas jüngerer Geschichte hatte es an der Qualifikation eines neuen Präsidenten so schwere Zweifel gegeben wie in diesem Fall. Einer weit verbreiteten Schicht der Bevölkerung konnte das auflagenstarke Magazin "Rolling Stone" ungeniert die Schlagzeile "Ist Bush blöd?" zumuten - um die Frage umgehend zu beantworten: affirmativ, versteht sich.

Die Zweifel an des Präsidenten Intelligenz werden wohl nie völlig auszuräumen sein, solange Bush das frei gesprochene Wort - besonders vor Journalisten - nicht besser unter Kontrolle bringt. Mit Sicherheit gehört Heinrich von Kleist ("Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden") nicht zu seiner gewohnten Bettlektüre. Immer diese Ausrutscher: Wenn das Gekicher im Saal ihm wieder eine Fehlleistung signalisiert, zwingt Bush sich ein Lächeln ab, das vom leidenden Ungenügen an der eigenen Ausdrucksfähigkeit beredt Kunde gibt.

Häufig stößt es dem Präsidenten zu, dass er einzelne Hilfswörter in seinen Redefluss zwar hineindenkt, sie aber auszusprechen vergisst. So etwa bei der Schilderung seiner glücklichen Zukunftsvision vom Ende der kalifornischen Energiekrise. Die wird, so Bush, schlagartig vorüber sein, wenn die von ihm gewünschte Gaszufuhr aus Alaska oder Kanada endlich genehmigt wird. Der Präsident entwirft ein Schlaraffenbild wie von Hieronymus Bosch: "Dann können Unternehmen wachsen und die Menschen ihre Häuser essen." (Gemeint war: wieder zu Hause essen.)

Inzwischen gibt es Internet-Seiten, die täglich mit den sprachlichen Patzern des Staatsoberhaupts aktualisiert werden (siehe Kasten Seite 148). Aber wo steht geschrieben, dass der amerikanische Präsident ein Demosthenes sein müsse? General Eisenhower hat Stegreifprosa hervorgebracht, die in Anthologien der englischen Sprache als Realsatire aufbewahrt wird. Und auch der Vater des jetzigen Präsidenten musste zur Waffe der Schwachen, zur Selbstironie, greifen, um manchen Lapsus zu entschuldigen. Während eines Gesprächs mit europäischen Korrespondenten wandte Bush Senior sich einmal mit gespielter Ängstlichkeit um und fragte laut: "Habe ich mein Gehirn dabei?" Womit der damalige CIA-Direktor Robert Gates gemeint war, der dem Präsidenten oft mit den Fakten aushelfen musste.

Auch Bush der Jüngere - bei dessen Amtseinführung am 20. Januar dem stolzen Vater die Tränen nur so herunterströmten - wehrt sich gegen seine Spötter, indem er sich neuerdings selbst auf den Arm nimmt. Hinreichend intelligent, um auf seine Berater zu hören, hat W. Bush schon bei mehreren Gelegenheiten den täppischen, arbeitsscheuen und denkfaulen Provinzler gemimt, als den ihn seine Kritiker gern darstellen; die Lacher hatte er dann auf seiner Seite.

Und wenn ihm auf einer Pressekonferenz wieder ein Sprachschnitzer unterläuft, weiß Bush inzwischen auch, wie man daraus einen Pluspunkt machen kann. Wie neulich, als ihm vor dem Pressecorps des Weißen Hauses die unfreiwillige Wortneuschöpfung "missunterschätzt" gelang. Auf das wiehernde Gelächter, das sich darauf erhob, reagierte Bush prompt: "Das war nur ein Test. Ich wollte mich vergewissern, dass Sie mir aufmerksam zuhören. Ich sehe, es ist der Fall."

Trotz solcher Fortschritte in seiner öffentlichen Selbstdarstellung räumen auch Republikaner privat ein, dass Bush der Jüngere für das Regieren im Detail keine überragende Fachkompetenz mitbringt. Obwohl er Amerikas feinste Eliteschmieden besuchte (Andover, Yale, Harvard), hat der Spross einer Millionärs- und Politikerfamilie eine eher buntscheckige als glanzvolle Karriere gemacht. Dem Vietnamkrieg konnte er sich auf einen Drückposten bei der texanischen Nationalgarde entziehen.

Im texanischen Ölgeschäft galt der junge Bush als "prestanombre": einer, der für gutes Geld seinen guten Namen zur Verfügung stellt, um die Unternehmungen anderer zu ermöglichen; darunter sollen auch einige Gauner gewesen sein. Seine eigene Ölfirma hieß Arbusto, Spanisch für Busch. Ihr kurzfristiger Erfolg war allerdings dem Onkel Jonathan Bush zu danken, der an der Wall Street das Kapital mobilisieren konnte.

Doch von 1986 an zog der damals 40jährige "W." es vor, für die Präsidentschaftskandidatur des Vaters zu arbeiten, der ab 1981 Ronald Reagans Vizepräsident war. George W. lernte, Wahlkampfgelder aufzutreiben, besonders bei seinen Freunden in der Ölindustrie. Als der Vater 1989 ins Weiße Haus einzog, kaufte der Sohn sich in die Baseballmannschaft Texas Rangers ein und wurde zeitweilig deren Manager. Bald kannte ihn jeder - besonders nachdem Bush Junior das Geld für den Bau eines Riesenstadions in Dallas zusammenbrachte - als sympathischen, allseits beliebten "wheeler-dealer", was wohl am ehesten mit Gschaftlhuber zu übersetzen ist.

Es heißt, erst die Niederlage des Vaters gegen Bill Clinton in der Wahlschlacht von 1992 habe den jüngeren Bush innerlich befreit: Auf einmal fühlte er sich stark genug, 1994 für den Posten des Texas-Gouverneurs zu kandidieren, und der konservative Backlash im Land nach Bill und Hillary Clintons holprigem Washingtoner Anfangsjahr hat ihm den Sieg erleichtert.

Und der Erfolg des jungen Bush in dem riesigen US-Bundesstaat hatte die Republikaner im ganzen Land aufhorchen lassen. Die meisten dürften allerdings kaum gewusst haben, dass jener Job vor allem aus Öffentlichkeitsarbeit besteht: Die Texas-Verfassung gibt dem dortigen Gouverneur weniger reale Macht als irgendeinem der übrigen 49 Gouverneure der Vereinigten Staaten. Schon allein die Publizität beim Bestätigen von Todesurteilen indessen, besonders in umstrittenen Fällen, könnte reizvolle Kompensation für dieses Machtdefizit geboten haben. Ansonsten blieb es beim Repräsentieren, beim Kungeln, beim Golfspiel.

Das reichte für eine politische Blitzkarriere, die ihn, nach dem spannendsten Wahlkrimi der jüngeren US-Geschichte, nur vier Jahre später ins Weiße Haus katapultierte.

Regiert er dort anders als down home in Austin? Nicht viel; noch immer nehmen Fototermine allerhand von seiner Zeit ein. Weder ist er ein Frühaufsteher, noch kann ihn die Arbeit im Oval Office abends allzu lange festhalten. Absenzen gibt es auch für regelmäßiges Fitnesstraining und - wie einst bei Ronald Reagan - für ein Mittagsschläfchen oder eine Runde Golf.

Doch gerade ein Auftritt wie der mit den Washingtoner Schülern im State Dining Room gibt einigen Aufschluss über die Motivation des Präsidentensohns, der selbst Präsident werden wollte. Bei aller Verspieltheit im Umgang mit den Kindern entwickelt Bush so etwas wie einen kreuzbraven und schwärmerischen Ernst, wenn er von "Charakterbildung" in der Schule und im Elternhaus spricht. Und es ist wohl etwas mehr als nur ein Seitenhieb auf seinen Vorgänger Bill Clinton, wenn Bush Jr. den Kindern zubilligt, sie hätten aus der Erwachsenenwelt oft "moralisch widersprüchliche Botschaften" erhalten.

Dass er in seiner Jugend selbst mit Drogen "in Berührung kam" und als Erwachsener auf bestem Wege war, zum Alkoho-

liker zu werden, hat der Präsidentschaftskandidat Bush nie bestritten. Erst als seine scheue Frau Laura - eine ausgebildete Bibliothekarin und Grundschullehrerin- ihn zu verlassen drohte, soll W. dem Schnaps entsagt haben und (was in Amerika Hand in Hand geht) Jesus näher gekommen sein.

Die Parole "no sex, no drugs, no alcohol" erinnert an das einst viel bespöttelte Schlagwort der First Lady Nancy Reagan ("Sag einfach Nein!"). Doch ein Trend in diese Richtung ist offenbar vorhanden und findet in manchen Stadtgegenden Washingtons - wenn auch nicht gerade in den Slums - engagierte Anhänger. Noch zu Clintons Zeiten begann es unter jungen Mädchen in den besseren Vororten wieder Mode zu werden, sich die Jungfräulichkeit möglichst lange zu erhalten - nicht aus religiösen Gründen, sondern als Reaktion auf die vorherrschende Sexualisierung der Werbung und der Unterhaltungsindustrie.

Der jüngere Bush in der Rolle des Moralpredigers und Charakterförderers bewegt sich im Grunde auf der längst verwehten Spur seines Vaters: Der wollte vor zwölf Jahren, bei seinem Einzug ins Oval Office, in die Geschichte eingehen als Amerikas Erziehungs-Präsident, der im öffentlichen Schulwesen der USA der Bildungskatastrophe in Permanenz ein Ende bereitet. Bush der Sohn scheint sich vorgenommen zu haben, in diesem Punkt nicht nur ehrgeiziger in der Rhetorik, sondern konkreter und hartnäckiger in der Praxis vorzugehen als Bush der Vater:

Trotz der radikalen Steuersenkung und der ebenso drastischen Beschneidung der Staatsausgaben, die der neue Präsident auf dem Kapitolshügel durchzudrücken versucht (siehe Seite 140), will er den Aufwand für Bildung auf vielen Gebieten verdreifachen - ein scheinbarer Widerspruch. Im neuen Staatshaushalt soll der Bildungsetat insgesamt um 11,5 Prozent angehoben werden - es würden somit 4,6 Milliarden Dollar mehr ins Bildungssystem gepumpt werden als unter Bill Clinton.

"Mein Haushalt bietet unserem Volk eine neue Vision des Regierens", verkündet George W. Bush neulich mit einer Selbstsicherheit, die besonders an ihm, dem intellektuellen Leichtgewicht, nahezu unverfroren wirkte.

Langsam dämmert den Amerikanern, dass es der neue Mann im Weißen Haus ernst meinen könnte mit der geistig-moralischen Wende, die er angekündigt hat, mit dem Versprechen, ein für alle Mal aufzuräumen mit dem ruchlosen Stil der Clinton-Jahre, die dem Land ja nicht nur einen beispiellosen Wirtschaftsboom sicherten, sondern eben auch eine ziemlich zügellose Partystimmung schufen, bei der sich alle nach Kräften amüsieren durften.

"Compassionate conservatism" lautet das Stichwort, unter dem Bush im Wahlkampf angetreten ist, "Konservatismus mit menschlichem Antlitz", und mit dieser Formel ist nicht weniger gemeint als eine grundsätzliche Wende, eine radikale Neujustierung im Verhältnis von Staat und Gesellschaft.

Die Blaupause für den Zeitenwandel haben zwei neokonservative Denker geliefert, der republikanische Intellektuelle Myron Magnet, 57, und der bibelfeste Kolumnist Marvin Olasky, 51, Vater des Begriffs vom "compassionate conservatism" und Autor eines gleichnamigen Buchs, für das Bush das Vorwort geschrieben hat.

Folgt man den beiden rechten Vordenkern, so zeigen das starke Wohlstandsgefälle in den Staaten und die nach wie vor erstaunlich hohen Armutszahlen das Versagen der staatlichen Wohlfahrt. Mehr noch: Nach ihrer Meinung sind es gerade die milliardenschweren Fürsorgeprogramme, die Arme, Behinderte und Arbeitslose in Abhängigkeit halten, weil sie die Bedürftigen an regelmäßige Überweisungen gewöhnen und niemanden ermuntern, sich aus seinem Elend emporzuarbeiten.

Diese Diagnose ist so neu freilich nicht, auch wenn sie selten so deutlich formuliert wird. Neu ist die vorgeschlagene Therapie, die einen radikalen Bruch mit dem Grundsatz des modernen Sozialstaats bedeutet, nach der jeder Bürger klar definierte Rechtsansprüche auf Alimentation besitze: Am besten sollte sich der Staat ganz aus der Wohlfahrtspflege zurückziehen, finden die beiden Rechtsintellektuellen, und die Fürsorge privaten Organisationen überlassen, idealerweise kirchlichen oder sonstwie "glaubensbasierten". Nur solche Institutionen seien in der Lage, Bedürftige gezielt zu fördern, das heißt, sie, wo nötig, zu disziplinieren und so zu einem Dasein aus eigener Kraft zu befähigen.

Ob die verwöhnten Bedürftigen sich das gefallen lassen werden, ist eine noch ungelöste Frage. Ganz anders als der beliebte Vorgänger Clinton, den die Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison zu einem Schwarzen ehrenhalber ernannte, hat Bush etwa bei den empörten Afroamerikanern keinerlei Kredit. Krawalle wie jüngst in Cincinnati (Ohio) sind deshalb auch anderswo wahrscheinlich.

So macht auch Bushs Sozialpolitik klar: Ein Meister des Wegschiebens hat das Weiße Haus erobert, der vieles von sich weist, was sein arbeitswütiger Vorgänger Clinton noch an sich gerissen hat - Aufgaben für den Staat ebenso wie die Details des Regierens. Ein fröhlicher Generalist ist an der Macht, der es um 17.00 Uhr gut sein lässt und die Welt gleichwohl in guten Händen wähnt. Ist es da ein Wunder, dass viele Leute sich fragen, wer unter, neben - oder gar über - dem unerfahrenen "W." in Washington wirklich regiere?

Die Neugier der Medien richtet sich da zu allererst auf jenen anderen Gentleman im Weißen Haus, der nicht selten wie Amerikas geschäftsführender Staatschef auftritt. Dieser fernsehkompetente Herr mit Halbglatze ist Dick Cheney, "the Veep" - Vizepräsident und höchst aktiver Kompagnon von George Bush dem Jüngeren.

Die beiden sind ein Machtgespann, wie es Washington offenbar seit Menschengedenken nicht mehr erlebt hat. Der wenig appetitliche Spruch, wonach das Amt des Vizepräsidenten "überflüssig wie ein Eimer warmer Spucke" sei - und was eigentlich gemeint ist, ahnt, wer bedenkt, dass sich "spit" (Spucke) auf shit reimt -, ist in der US-Hauptstadt nun gewiss für längere Zeit außer Gebrauch.

Nicht nur unter den europäischen Diplomaten, auch bei namhaften amerikanischen Politik-Experten in den "think tanks" genannten Forschungsinstituten am Potomac wird Richard Bruce Cheney, geboren 1941 in Lincoln (Nebraska) als eine Art Premierminister eingeschätzt. Seit der Wiedereroberung des Weißen Hauses durch die Republikaner in der Wahlschlacht des vergangenen Jahres stieg Cheney sogleich zum meistbegehrten Gesprächspartner der US-Hauptstadt auf.

Die fernsehende Nation konnte sich von seiner Rolle ein Bild machen, als der Vizepräsident - am vorvergangenen Sonntagmorgen, bei Ausbruch der Washingtoner Kirschblüte - mit einer für die Regierung doch eigentlich hocherfreulichen Botschaft aus Florida konfrontiert wurde.

Die Zeitungen "Miami Herald" und "USA Today" - so wurde Cheney vor den Kameras mitgeteilt - waren bei einer gemeinsam veranstalteten Stimmen-Nachzählung im Bundesstaat mit dem chaotischen Wahlergebnis zu folgendem Verdikt gekommen:

Hätte der Oberste Gerichtshof der USA am 12. Dezember 2000 eine neuerliche Nachzählung in den strittigen Wahlbezirken des Sunshine State nicht durch sein Verbot unterbrochen, sondern einfach weiterzählen lassen, so wäre das Ergebnis schließlich doch zu Gunsten des siegreichen Kandidatengespanns Bush-Cheney ausgefallen. Das demokratische Ticket Gore-Lieberman hingegen habe in Florida knapp, aber klar verloren.

Natürlich war Dick Cheney auf diese Mitteilung vorbereitet. Und er reagierte wie ein ausgekochter Profi: Nur den Anflug eines ironischen Lächelns, nur die zarteste Andeutung eines verständnislosen Kopfschüttelns bot der US-Vizepräsident dem amerikanischen Fernsehpublikum - dazu die staubtrockene Bemerkung: "Ach was, wir haben noch einmal gesiegt?"

Es ist ja wahr: All die händeringenden Leitartikel über die zweifelhafte Legitimität dieser Regierung, das Zetern und Fäusteschütteln über das fehlende "Volksmandat" des Präsidenten George W. Bush - das hatte sich, lange vor der journalistischen Nachzählung, von selbst erledigt.

"Bush sah gewiss nicht aus wie ein Sieger, dafür war Al Gore wenigstens zum Schluss ein guter Verlierer", tröstet sich heute noch ein alter Sympathisant der Demokraten. "Aber ein Verlierertyp war er eben doch", fügt er traurig hinzu. Nach einem - damals noch unangefochtenen - Jahrzehnt des wirtschaftlichen Aufschwungs, davon die letzten acht Jahre unter Bill Clinton, hätte dessen Vizepräsident den sicheren Sieg bei der Novemberwahl einfach nicht vergeigen dürfen.

Gores Nachfolger Cheney siedelte schon als Kind in den Wildweststaat Wyoming um. Der betreibt die Touristenwerbung auf seinen Autokennzeichen mit einem hutschwingenden Rodeoreiter. Einen solchen könnte Cheney allerdings nur mit Mühe mimen: In Wahrheit verkörpert der Vize aus Wyoming genau jenen Politikertypus, den sein Machtpartner, der volksnahe Dubya, während des Präsidentenwahlkampfs immer lautstark verabscheut hatte. Cheney ist der klassische Washingtoner Insider:

Erst Assistent und Sachbearbeiter auf dem Kapitolshügel. Dann eine Ochsentour von fünf Legislaturperioden als Kongressabgeordneter seine Karriere auf dem Kapitolshügel begonnen. Dort avancierte er 1988 für kurze Zeit zum "whip" - dem Einpeitscher oder stellvertretenden Fraktionsführer - der republikanischen Congressmen. Unwahrscheinliche politische Fortüne verhalf dem Unberittenen aus dem Westen schließlich zu einen mächtigen Satz nach vorn:

Dem damaligen US-Präsidenten Bush Senior kam im März 1989 plötzlich sein Verteidigungsminister John Tower abhanden. Der US-Senat hatte den kleinwüchsigen Dandy aus Texas nicht bestätigen wollen, weil der auf Partys und Empfängen eine übermäßige Neigung zum Whiskey-Konsum offenbart hatte. Darum durfte der wortgewandte, doch eher farblose Parlamentarier Cheney die Führung des Pentagons übernehmen.

Und während des Golfkriegs gegen den irakischen Tyrannen, Raketenbesitzer, Atombomben-Aspiranten und Giftgashersteller Saddam Hussein (der von Bush dem Älteren prompt mit Adolf Hitler verglichen wurde) konnte der Verteidigungsminister Cheney sich seinerzeit fast so stark profilieren wie seine wortmächtigen Generäle Norman Schwarzkopf und Colin Powell.

Nur, gerade solch ein alter Bekannter wie Cheney hat es mit den Veteranen der Medienzunft oft schwerer als mancher Neuling. Mit süßestem Lächeln stellen ihm Cokie Roberts und Sam Donaldson, das gefürchtete Duo der Sonntags-Interviewer von ABC, die hinterhältigsten Fragen - die nach seiner Gesundheit.

Und die zielen aufs Herz. Es ist nicht ohne Ironie, dass ausgerechnet der Mann, der "nur einen Herzschlag entfernt vom Oval Office" amtiert - die Redewendung meint den Herzschlag des Präsidenten, der schließlich auch mal aussetzen könnte -, selbst ein Dauerfall für den Kardiologen ist: seit 1978 vier Herzinfarkte, 1988 vier Bypässe und seit dem Amtsantritt min-

destens ein Schwächean-

fall. Also bekam Cheney einen Leibarzt zugeteilt, nachdem er vor ein paar Wochen wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Und der Militärmediziner darf ihm den ganzen Tag nicht mehr von den Fersen weichen.

Cheney ein etwas hinterfotziges Kompliment machend, stellt die Fernsehbefragerin Cokie Roberts fest, dass der Zweitmächtigste im Lande letzthin deutlich an Körperfülle verloren habe. "Ja, in den Essgewohnheiten musste ich ein Grüner werden", erwidert der Vize aus Wyoming angewidert. "Keine großen saftigen Steaks mehr für mich."

Unausgesprochen schwingt bei solchen Frotzeleien immer die Unterstellung mit, die Gesundheit des amerikanischen Vizepräsidenten sei womöglich ein noch kostbareres Gut als die seines Chefs im Weißen Haus. Wie stünde der Novize George W., das notorische Leichtgewicht, heute ohne seinen Hausmeier Cheney da?

Jedenfalls nicht so fest im Sattel wie mit ihm. Nur Cheney, so das Gemunkel im engen, schäbigen Presseraum des Weißen Hauses, mache die Arbeitsteilung für den Luftikus aus Texas erträglich: Während der sportive Präsident sich noch im Fitnessraum für die Repräsentationspflichten rüste, halte der herzkranke Vize bereits die Morgenbesprechung ab; während Bush Junior vor Schulkindern unrealistische Moralpredigten halte, führe Cheney die Militärs und Diplomaten bei der delikaten Auseinandersetzung mit den Chinesen.

Aber George W. Bush wäre nicht der erste US-Präsident, der sich von Detailarbeit nicht übermäßig belasten lässt, um sich lieber auf seine geistige oder ideologische oder auch nur intuitive Führungsrolle zu konzentrieren. Sogar ein intellektuelles Leichtgewicht vermag die USA durchaus angemessen zu führen, wenn es über feste Überzeugungen, starken Realitätssinn und eine hoch qualifizierte Mannschaft verfügt.

Ronald Reagan, ein zweitklassiger Schauspieler, der in der Politik die Rolle seines Lebens fand, hatte sich in der Regierungsarbeit ebenfalls nicht sichtbar abnützen lassen. Und Dwight D. Eisenhower verbrachte oft erheblich mehr Zeit auf dem Golfplatz als im Oval Office.

Zwar herrscht über die starke Rolle von Vizepräsident Cheney kein Zweifel, doch die anderen in der Mannschaft, besonders die am außenpolitischen Schachbrett, sind ebenfalls keine Federgewichte. George Bush Senior, 76, Familienpatriarch, behauptet, dass er "nicht im Beratungsgeschäft tätig" sei. Aber das hält den früheren Kongressabgeordneten, Uno-Botschafter, China-Emissär, CIA-Chef, Vizepräsidenten und Präsidenten kaum davon ab, hin und wieder - und mitunter fast jeden Tag - mit seinem Sohn zu telefonieren.

Das neue außenpolitische Team brauchte erst gar nicht von Vater und Sohn Bush mühsam zusammengesucht zu werden: Es steckte seit acht Jahren "mental" in den Startlöchern - auch wenn die Athleten in der Zwischenzeit in der Privatwirtschaft auftraten und sich (wie Cheney und Powell) dabei goldene Nasen verdienten.

Colin Luther Powell, 64, Soldat und Diplomat, hat als Außenminister mit dem State Department keine ideologischen Anpassungsprobleme: Er hätte die Zentrale der amerikanischen Weltpolitik zur Not auch unter Bill Clinton führen können. Der hellhäutige Afroamerikaner, Sohn jamaikanischer Einwanderer, hatte in Vietnam und später gegen Saddam Hussein den "heißen" Krieg hautnah kennen gelernt oder aus der Ferne mitgelenkt.

Umso weniger lässt er sich in die Schablone des Kalten Kriegers drücken. Obwohl Bush der Jüngere (im Gegensatz zu Clinton) die USA aus dem Nahost-Konflikt heraushalten wollte, hat sein Außenminister Powell sich mit massiver Kritik nun doch mäßigend eingemischt: Wohl oder übel musste Ariel Scharon seine Panzer aus dem Gaza-Streifen zurückpfeifen.

Das Image des Kalten Kriegers wird dafür Donald Rumsfeld angeheftet, dem neuen Herrn des Pentagons. Der Veteran aus der Nixon-Ford-Ära - der im Juli 70 wird - gilt als Drahtzieher des "Halloween-Massakers" von 1975, als Präsident Gerald Ford seinen Verteidigungsminister und den CIA-Direktor feuerte; dadurch rückte damals ein gewisser George Bush zum Geheimdienstchef auf - und Rumsfeld selbst übernahm zum ersten Mal das Pentagon.

Seitdem der meisterhafte Bürokrat nach über einem Vierteljahrhundert wieder den US-Militärapparat übernommen hat, ist er der Hauptanwalt des umstrittenen Raketenschilds; daher die Vorbehalte der Verbündeten gegen ihn. Doch Henry Kissinger, der seinerzeit heftig mit Rumsfeld aneinander geriet, hat es in seinen Memoiren bedauert, dass der frühere Rivale sich später nicht um das Präsidentenamt bewarb. Kissingers erste Machtstellung - als Nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus - wird heute von Condoleezza Rice, 46, eingenommen. Schon ihr Name spricht gegen den Verdacht des Kalten Kriegertums: "con dolcezza" wollten die musikalischen Eltern sie nennen, nach der italienischen Partituranweisung für "sanft", "zärtlich" oder "mit Süße". Aber in Amerika werden Namensschreibungen nicht immer so genau genommen, und bei Bürgern schwarzer Hautfarbe herrscht im Verleihen und Ersinnen von Vornamen ohnehin schöpferische Freiheit.

"Give me Condi!", soll George W. Bush jedes Mal rufen, wenn er außenpolitisch Brenzliges schnuppert. Sie kann ihm nämlich Probleme "so erklären, dass ich sie auch verstehe"; außerdem sei sie "eine enge Vertraute und eine gute Seele". Condi Rice stammt aus der schwarzen Mittelschicht von Birmingham (Alabama), wo in ihrer Kindheit noch strikte Rassentrennung herrschte. Als Condi einsah, dass sie es als Konzertpianistin wohl nicht allzu weit bringen würde, studierte sie politische Wissenschaft und russische Geschichte und landete bald als Dozentin auf der kalifornischen Elite-Universität Stanford.

Als Gegnerin von Quotenregelungen für Schwarze (und Frauen) wanderte Professor Rice von den Demokraten zu den Republikanern über. Schon unter Bush dem Vater arbeitete Condi zwei Jahre als Russland-Expertin im Weißen Haus. Sie hat von Washington aus den Zusammenbruch des Ostblocks mitverfolgt und ein Standardwerk über die Wiedervereinigung Deutschlands geschrieben. Dass sie Mitglied des Aufsichtsrats im Ölkonzern Chevron war, hatte weithin sichtbare Folgen: Ein Supertanker trägt den Namen "Condoleezza Rice".

"Der P räsidentenjob kann nur im Weißen Haus gelernt werden", lautet eine uralte Washingtoner Politikerweisheit. Mit Hauslehrern und Gurus wie Dick Cheney und Colin Powell, Condi Rice und wohl auch Bush dem Älteren dürfte der einstige Leichtfuß Dubya schon einiges mitbekommen. Im eigenen Land jedenfalls hat sein Ansehen sprunghaft zugenommen, seitdem die 24köpfige Crew des verunglückten Luftaufklärers wohlbehalten wieder in ihrer Heimatbasis eingetroffen war. Und schon scharen die Amerikaner sich um ihren Präsidenten, den sie in Übersee - wie viele Leute das noch nennen - zu Unrecht belächelt sehen.

Selbst dort gibt es bereits erste Stimmen, die aus dem Spottchor ausscheren. Der erf ahrene Transatlantiker Josef Joffe bescheinigt dem Erstsemester-Präsidenten in der "New York Times" jedenfalls eine steil aufwärts führende Lernkurve: "Up, up, up."

Mag ja sein. Geändert hat ihn das aber durchaus nicht: Unbeirrbar entscheidet Bush einstweilen für die Konservativen seiner Partei, die bereits ein neues Reagan-Zeitalter wittern, und enttäuscht jene, die auf seine im Wahlkampf versprochene Überparteilichkeit gesetzt hatten. Aber vielleicht hilft ja ein bisschen Geduld.

Oder, wie Dubya es womöglich selbst formulieren würde: "Missunterschätzen Sie uns nicht zu früh." CARLOS WIDMANN

* Bei der Texas Air National Guard. * Beim panamerikanischen Gipfeltreffen am vergangenen Freitag.

DER SPIEGEL 17/2001
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