07.05.2001

SERIE - TEIL 1 HITLER UND DIE DEUTSCHEN

TRAUMA DER DEUTSCHEN

Von Kershaw, Ian

Mit Hitler sind die Deutschen auch 56 Jahre nach dem Ende des mörderischen Krieges noch lange nicht zu Ende. Warum aber vergeht diese Vergangenheit nicht? Wieso bleibt Hitler singulär, wo doch Stalin durchaus vergleichbare Verbrechen beging? / VON IAN KERSHAW

Hitler und kein Ende" - jahrzehntelang wurde dieser Satz von vielen Deutschen mit einem Seufzer der Resignation ausgesprochen. Damit brachten sie zum Ausdruck, dass sie nun mehr als genug über Hitler gehört hätten, es lohne sich nicht, noch mehr über ihn zu wissen. Das spiegelt den Wunsch wider, einen Schlussstrich unter die nationalsozialistische Vergangenheit zu ziehen.

Gleichzeitig ist eine beträchtliche Zahl, darunter viele Leute mit Einfluss im öffentlichen Leben, in intellektuellen Kreisen und in den Medien, fest davon überzeugt, es sei moralisch und politisch verwerflich, diesen großen Strich zu ziehen. Deshalb erweist sich der Wunsch, das Thema Hitler abzuschließen, als illusorisch.

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass die Massenmedien die Aufmerksamkeit auf die Hitler-Zeit lenken: Umstrittene Bücher oder Fernsehdokumentationen sind Gegenstand erregter Debatten, wichtige Jahrestage, etwa jener der "Reichskristallnacht", regelmäßig Anlass zur Mahnung. Neue Enthüllungen über bestimmte Persönlichkeiten, Berufsgruppen oder Unternehmen kommen ans Licht. In allen Fällen wird das Feuer der moralischen Auseinandersetzung neu geschürt, während die schwelende Glut vergangener Konfrontationen kaum erkaltet.

Dieses Geschehen hat selbstverständlich eine politische Dimension. Bedauerliche Ausschreitungen von Rechtsextremisten, die sich an die nationalsozialistische Symbolik anlehnen, wenn sie Gewalttaten begehen, während sie Hitler und die mit seinem Regime verbundene Brutalität glorifizieren, geben in Deutschland wie im Ausland allenthalben Anlass zu Schlagzeilen und zu Erörterungen darüber, welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind. Auch deshalb erweist es sich als unmöglich, einen Schlussstrich unter Hitler und die nationalsozialistische Vergangenheit zu ziehen.

In ähnlicher Weise zeigen Kontroversen über aktuelle politische Probleme wie das Asylrecht oder die ungelenke Beschwörung einer deutschen "Leitkultur", dass die Gegenwart niemals gänzlich von der Hitler-Ära abgetrennt werden kann. Und jenseits der Grenze tut Jörg Haider das Seine, Hitlers Schatten zu verlängern.

Warum wirft Hitler solch einen riesigen Schatten? Warum klingt die intensive Beschäftigung mit der Hitler-Zeit keinesfalls ab und wird einfach nicht zu einem Element des historischen Gesamtbewusstseins? Warum, um sich der Formulierung von Ernst Nolte zu bedienen, handelt es sich hier um eine "Vergangenheit, die nicht vergehen will"? Ist es aber umgekehrt nicht erstaunlich, dass überhaupt die Erwartung besteht, diese Vergangenheit könne bereits erledigt sein?

Hitler hat tiefer auf Deutschlands historisches Schicksal eingewirkt als jede andere Gestalt in der Geschichte des Landes, Bismarck eingeschlossen. Er hinterließ Deutschland zerstört und von Feinden besetzt, in Schutt und Asche gelegt, in zwei Teile gespalten, die 40 Jahre lang gegeneinander ideologisch Krieg führten. Er ließ ein Land zurück, das auf Dauer ein moralisches Schandmal trug, war es doch unter seiner Führerschaft zu einem Angriff auf die schieren Grundlagen von Menschlichkeit und Zivilisation gekommen. Abgesehen von Hunnenkönig Attila und von Mongolenführer Dschingis Khan in dunklen, fernen Zeiten hat kein anderer Herrscher im Lauf der Geschichte ein so vollkommen destruktives, vollkommen negatives Erbe hinterlassen wie Adolf Hitler.

Er war nicht nur der Haupturheber eines Völkermords ohnegleichen, sondern auch des zerstörerischsten Krieges in der Geschichte der Menschheit, dem mehr als 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen. So sorgte er dafür, dass die nationalsozialistische Vergangenheit von den Abermillionen Opfern in aller Welt und von jenen Angehörigen vieler Nationen, die gegen Hitler-Deutschland kämpften, unmöglich vergessen werden konnte.

Hitler hat das 20. Jahrhundert wie kein zweiter Mensch geprägt - wenn auch in einer vollkommen negativen Weise. Aber in Deutschland geht das Interesse weit über das hinaus, was anderswo manchmal wie eine recht morbide oder makabre Faszination angesichts der Schrecken der NS-Vergangenheit erscheint. Selbst so viele Jahre nach den Ereignissen ist es für viele nachgeborene Deutsche außerordentlich wichtig zu verstehen, wie Hitler möglich gewesen ist, warum ihm nicht Einhalt geboten worden war, wie der "Zivilisationsbruch", den er ausgelöst hatte, stattfinden konnte, warum so viele Deutsche an Hitler geglaubt und seine Politik unterstützt hatten, die zur Katastrophe führte, wie schließlich ihre eigene Familie in solche Unmenschlichkeiten hineingezogen werden konnte. So verlängert sich Hitlers Schatten.

Mag Deutschland noch eine lange Wegstrecke vor sich haben - dennoch erscheint das, was bereits versucht und erreicht worden ist, aus der Perspektive eines Außenstehenden überaus anerkennenswert. Dies gilt nicht zuletzt im Unterschied dazu, wie andere Länder mit unangenehmen Teilen ihrer Vergangenheit umgegangen sind. Österreich, das von der Entnazifizierung kaum berührt wurde und im Stande war, in die Rolle von Hitlers "erstem Opfer" zu schlüpfen, wurde erst durch die Waldheim-Affäre aus seiner Selbstgefälligkeit aufgescheucht. Die Verbrechen des Stalinismus haben in Russland bemerkenswert wenig an Gewissenserforschung ausgelöst, während die Franzosen bis in die jüngste Zeit hinein in der Regel davor zurückscheuten, sich eingehend mit der finsteren Vergangenheit des Vichy-Regimes zu befassen.

Im Gegensatz dazu lieferte die Umfrage, die der SPIEGEL 1989, hundert Jahre nach Hitlers Geburt, in Auftrag gegeben hatte, einige ermutigende Hinweise, dass sich die ständige intensive Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Zeit im Erziehungswesen, in den Medien und in der Geschichtswissenschaft als fruchtbar erwiesen hat. Fast zwei Drittel der Befragten wiesen die Auffassung zurück - die Joachim Fest in seiner Hitler-Biografie von 1973 angedeutet hatte -, dass Hitler, wäre er 1938 gestorben, als einer der größten Deutschen aller Zeiten angesehen worden wäre.

Drei Jahre vor dieser Meinungsumfrage hatte der Historikerstreit in der Öffentlichkeit eine wichtige moralische und politische Debatte über die Einzigartigkeit der deutschen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Hitler-Zeit - insbesondere den Holocaust - ausgelöst. Bei dieser Kontroverse spielte die Auffassung eine Rolle, die nationalsozialistische Vergangenheit stelle ein Hindernis für das Entstehen eines "gesunden" Nationalgefühls dar.

Seit jener Zeit ist die Berliner Mauer gefallen, und das Gefühl der nationalen Identität sah sich neuen Herausforderungen ausgesetzt. Es geriet durch die Einverleibung der Bevölkerung und des Territoriums der früheren DDR in die Bundesrepublik erneut unter Druck. Im wiedervereinigten Deutschland, insbesondere in den neuen Bundesländern, wo die Erziehung zum politisch korrekten Herunterspielen des Nationalismus und die Begeisterung für die (west-) europäische Integration verständlicherweise zu kurz gekommen war, vertieften sich fremdenfeindliche Tendenzen angesichts seelischer Narben, die die Übernahme durch Westdeutschland hinterließ.

All das führte zeitweise zu offener Ausländerfeindlichkeit und zur Glorifizierung der nationalsozialistischen Vergangenheit. Im Ausland ist die Befürchtung nie ganz verschwunden, ein größer gewordenes Deutschland mit der Hauptstadt Berlin werde bald beginnen, in Europa seine Muskeln spielen zu lassen. Die alte nationale Überheblichkeit, die mit den Nationalsozialisten in Zusammenhang gebracht wurde, werde möglicherweise neu belebt. Folglich ist Hitlers Schatten seit der Wiedervereinigung Deutschlands nicht blasser geworden.

Lange nachdem Befürchtungen zum Ausdruck gekommen waren, es könne ein kollektiver Gedächtnisverlust einsetzen und Hitler werde im Nebel der Geschichte verschwinden, seine Verbrechen vergessen oder zumindest relativiert und das Bewusstsein der Deutschen von der Erinnerung an ihn "gereinigt", ging die Entwicklung also in die entgegengesetzte Richtung.

Mit Hitler ist man noch nicht fertig.

WAS WÄRE GEWESEN, WENN ...

Dass Hitler kein Tyrann war, der einem unterdrückten deutschen Volk seinen Willen aufzwang, sondern ein Produkt der deutschen Gesellschaft und für einen Großteil der dreißiger Jahre der wohl popu-lärste politische Führer der ganzen Welt und der Gegenstand außerordentlicher und weit verbreiteter Bewunderung, erklärt zum Teil, warum er nicht "vergangen" ist, warum sein Schatten immer noch auf die Gegenwart fällt. Denn neben der historischen Frage, warum Hitler möglich war, stehen sogar heute noch die moralische Frage, wie weit das deutsche Volk in Hitlers Verbrechen verstrickt war und immer noch Verantwortung dafür trägt, und die politische Problematik, ob in der deutschen Gesellschaft noch das Potenzial existiert, einen neuen Hitler hervorzubringen.

Hinter dieser Erwägung verbirgt sich eine unausgesprochene Frage: Kann Hitler immer noch Spuren von Bewunderung wegen einiger Leistungen auslösen, die er vollbrachte, bevor er Deutschland in einen völkermörderischen Krieg hineinzog? Oder um es mit Joachim Fest zu formulieren: Wäre Hitler, etwa im Jahr vor Ausbruch des Krieges, Opfer der Kugel eines Attentäters geworden, würde er dann heute als großer Deutscher bewundert?

Hitler war weder eine unvermeidliche noch eine notwendige Konsequenz der deutschen Geschichte. So viel zumindest ist klar. Gewiss gab es in der politischen Kultur bedeutende Entwicklungsstränge, die im Kaiserreich an die Oberfläche gelangten und dazu beitrugen, den ideologischen Nährboden zu schaffen, den Hitler später ausbeuten konnte. Im schrill nationalistischen und imperialistischen Getöse des Spätgeborenen unter den Nationalstaaten, der sich danach sehnte, schnell Großmachtstellung zu erlangen, manifestierten sich einige dieser Tendenzen.

Im Inneren ging das Hand in Hand mit der scharfen Betonung einer "lückenlosen" nationalen Einheit innerhalb des seit kurzem zusammengeschlossenen Landes. Das war durch Ausschluss aller zu erreichen, die als nicht dazugehörig angesehen wurden - eine Vorankündigung jener Intoleranz gegenüber "Außenseitern" und Zurückweisung von Vielfalt und Pluralismus, wie Hitler sie später uneingeschränkt zum Ausdruck brachte. Auch der Antisemitismus hatte in den 1890er Jahren seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, unzufriedene Teile der Bevölkerung zu mobilisieren, und er hatte, während er sich immer stärker rassistisch und biologisch orientierte, im Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg einen Großteil der politischen Rechten durchdrungen. Auf diese und andere Weise wurden die Grundlagen für die spätere Eroberung Deutschlands durch Hitler geschaffen.

Trotz aller abstoßenden Züge ist es aber undenkbar, dass die deutsche Gesellschaft vor dem Ersten Weltkrieg einen Hitler hervorgebracht hätte. Ohne den Krieg und seine Konsequenzen für Deutschland wäre der Aufstieg eines Wirtshaus-Demagogen, der nationale Erlösung versprach, unvorstellbar gewesen.

Erst in der umfassenden Krise von Staat, Gesellschaft und kulturellen Werten, die Deutschland in den katastrophalen Jahren der Wirtschaftskrise von 1930 bis 1932 ergriff, schienen Hitlers Versprechen - nationale Erlösung durch Erneuerung von Kraft und Einheit sowie durch rücksichtslose Vernichtung all jener, die sich in den Weg stellten - für immer mehr Deutsche einen Sinn zu ergeben.

1932 waren es über 13 Millionen. Wie häufig hervorgehoben, war das nicht viel mehr als ein Drittel der Wählerschaft. Selbst im März 1933, als Hitler bereits Reichskanzler war, entschied sich nicht einmal jeder zweite Wähler, seine Stimme der NSDAP zu geben. Trotz bösartiger Angriffe auf die Linke während des Wahlkampfs konnten Kommunisten und Sozialdemokraten zusammen immer noch fast ein Drittel der Stimmen erringen.

Wenn man jedoch von ideologisch überzeugten Gegnern absieht, fand ein großer Teil jener, die nicht für Hitler stimmten, viele Partien seines Programms ansprechend. Das galt auch für katholische Wähler, die zu gewinnen den Nationalsozialisten vor 1933 relativ schwer gefallen war. Es bestand also für Hitler das Potenzial, seine Popularität weit über die 13 Millionen hinaus auszubauen, die sich bereits durch den Personenkult hatten faszinieren lassen, der durch den Propagandaapparat der Nationalsozialisten aufgebaut worden war. Dazu musste er sich nur als fähig erweisen, mit Hilfe der Machtinstrumente eines modernen Staates einige seiner Versprechen einzulösen, die darauf hinausliefen, die Nation zu erlösen.

EINE MEHRHEIT FÜR HITLER

Zwischen 1933 und dem Vorabend des Krieges 1939 schien es genau dies zu sein, was Hitler nach Ansicht der meisten Deutschen geschafft hatte. Sebastian Haffner hat es so formuliert: Hitler habe damals "die große Mehrheit der Mehrheit" für sich gewonnen, "die 1933 noch gegen ihn gestimmt hatte".

Noch lange danach riefen sich viele dieser Menschen wieder ins Gedächtnis, was sie als die "guten Jahre" des Dritten Reiches empfanden: Es gab wieder Arbeit, die Wirtschaft blühte wie nie seit 1914, man war wieder stolz, ein Deutscher zu sein, und verspürte ein ganz neues Gefühl der Einigkeit. In einer Reichstagsrede vom 28. April 1939 nahm Hitler das persönliche Verdienst für das in Anspruch, was dem Durchschnittsdeutschen nur als erstaunlicher Umschwung erscheinen konnte:

Ich habe das Chaos in Deutschland überwunden, die Ordnung wiederhergestellt ... Es ist mir gelungen, die uns alle so zu Herzen gehenden 7 Millionen Erwerbslosen restlos wieder in nützliche Produktionen einzubauen ... Um den Bedrohungen durch eine andere Welt vorzubeugen, habe ich das deutsche Volk nicht nur politisch geeint, sondern auch militärisch aufgerüstet ... Ich habe die uns 1919 geraubten Provinzen dem Reich wieder zurückgegeben, ich habe Millionen von uns weggerissener, tief unglücklicher Deutscher wieder in die Heimat geführt, ich habe die tausendjährige historische Einheit des deutschen Lebensraumes wiederhergestellt, und ich habe ... mich bemüht, dies alles zu tun, ohne Blut zu vergießen und ohne meinem Volk oder anderen daher das Leid des Krieges zuzufügen. Ich habe dies ... als ein noch vor 21 Jahren unbekannter Arbeiter und Soldat meines Volkes, aus meiner eigenen Kraft geschaffen.

Wie sehr diese Rhetorik auch immer die Tatsachen entstellen, wie ermüdend die Selbstbeweihräucherung wirken mochte, so war es doch für die Zuhörer schwierig, Hitlers "Erfolge" zu leugnen. Wäre der Diktator am Tag nach dieser Rede einem Anschlag, einem tödlichen Unfall oder einem Herzinfarkt zum Opfer gefallen, hätten ihn die meisten Deutschen damals zweifellos als großen Führer angesehen.

Aber wäre er auch von späteren Generationen so beurteilt worden? In seinem "gedanklichen Experiment" von 1973 schien Joachim Fest (unter der Annahme von Hitlers Dahinscheiden gegen Ende des Jahres 1938) den Schluss zu ziehen, auch später würde sein Ruf so ausgesehen haben. Den Antisemitismus und die Ansprüche auf Weltmachtstellung, wie sie in "Mein Kampf" dargelegt wurden, hätte man in der Rückschau wohl nur als wilde Phantasien angesehen.

Sebastian Haffner war in seiner brillanten kurzen Studie "Anmerkungen zu Hitler" von 1978 anderer Ansicht als Fest. Er erhob zwei Einwände. Erstens: Die Deutschen wären in der Folge zu der Erkenntnis gelangt, dass Hitlers vermeintliche "Erfolge" der "guten Jahre" auf Kriegsvorbereitungen beruhten. Zweitens aber: Wäre Hitler zu jener Zeit plötzlich gestorben, würde das deutsche Volk entdeckt haben, dass er die schieren Fundamente des Staates zerstört hatte, dass er seine Landsleute ohne Verfassung und ohne irgendwelche Regelungen zur Wahl eines Nachfolgers zurückließ - Haffners Urteil lautet daher: "Alles in allem ein staatliches Chaos."

Wenn dieser zweite Einwand seinem Inhalt nach auch fraglos berechtigt ist, so ist doch - zumindest kurzfristig - wenig wahrscheinlich, dass sich das auf Hitlers Reputation ausgewirkt hätte. Eine Militärdiktatur oder eine zügige Berufung Hermann Görings zum Reichskanzler wäre ohne allzu viel innere Unruhen durchsetzbar gewesen.

Der erste Punkt ist jedoch entscheidend - und dies umso mehr, wenn wir den fiktiven Moment von Hitlers plötzlichem Tod auf den April 1939, unmittelbar nach seiner Reichstagsrede, verlegen, anstatt ihn auf das Ende des Jahres 1938 zu datieren.

Damals, im April 1939, hatten der Marsch nach Prag und die Besetzung der Reste dessen stattgefunden, was einmal die Tschechoslowakei gewesen war. Es konnte nicht länger behauptet werden, dass Hitler verfolgte und unglückliche Deutsche "heim ins Reich" bringe. Dieser jüngste Angriff brachte ganz offen ein imperialistisches Herrschaftsstreben zum Ausdruck.

Im April 1939 hatte sich Hitler außerdem bereits im Hinblick auf Polen für einen Konfrontationskurs mit den westlichen Demokratien entschieden, der im September 1939 zum Krieg führen sollte. Allmählich hätte das deutsche Volk erkennen müssen, dass es von Hitler mit der Behauptung, er kämpfe für den Frieden, getäuscht worden war. Zu jeder Zeit bildete Krieg den Kern seines Programms. Zu diesem Kernbestand gehörte die Absicht, die Juden zu vernichten.

Ende 1938 hatte die reichsweite Orgie judenfeindlicher Gewalttätigkeit, die sarkastische Zungen als "Reichskristallnacht" bezeichneten, gerade erst stattgefunden. Sie hatte im Ausland heftige Missbilligung hervorgerufen. Auch innerhalb Deutschlands gab es viel Kritik - diese richtete sich allerdings mehr gegen den Vandalismus, den Affront gegen die "Ordnung". Sie zeugte eher vom Empfinden für eine "Kulturschande", als dass es um die Misshandlung der Juden oder die nationalsozialistische Politik ging, die Juden aus Deutschland zu "entfernen".

Im Lauf der Zeit wäre Hitlers Billigung - und direkte Genehmigung - der Pogrome (und ihrer entsetzlichen Nachspiele) deutlich geworden, die seine Zeitgenossen schockierten und nicht nur ein späteres Zeitalter, das auf Rassendiskriminierung sensibler reagiert.

Wäre Hitler tot gewesen, hätte die "Endlösung" nicht mit der gesamten Grauenhaftigkeit ihrer Details stattgefunden. Aber selbst dann hätte Hitlers persönliche Rolle, einen modernen Staat auf ein Niveau von Unmenschlichkeit herabzudrücken, das selbst in finstersten Zeiten des Mittelalters unbekannt war, seinen Ruf so befleckt, dass er nicht mehr zu erneuern gewesen wäre. Schon das hätte ihm jeden Anspruch auf "Größe" genommen.

AKZEPTIERTER ANTISEMITISMUS

Die Gründe für die Zustimmung zu Hitler waren vielfältig: die Wiederbelebung der Wirtschaft und das Ende der Massenarbeitslosigkeit; das Ende der Entehrung durch nationale Erniedrigung; die Rückgewinnung von Gebieten, von denen man weithin meinte, sie seien Deutschland zu Unrecht durch den Versailler Vertrag weggenommen worden. Hinzu kam die Empfindung, dass Einigkeit und Zielstrebigkeit der Nation wiederhergestellt waren.

Die Unterstützung für Hitler umfasste aber auch die Unterdrückung von Minderheiten und die Ziele (wenn auch nicht immer die Methoden) der Rassenpolitik.

Um es anders zu sagen: Es existiert heutzutage möglicherweise ein unbehagliches Gefühl, dass Daniel Goldhagens Behauptung, Deutschland sei eine Nation von "eliminatorischen Antisemiten" in Übereinstimmung mit ihrem Führer gewesen, den Tatsachen nahe kommt, auch wenn die Art, wie er diesen Konsens in seinem Buch darstellte, vereinfachend und übertrieben ausfiel. Die oftmals überraschend positive Rezeption, die Goldhagen in Deutschland erfuhr, deutet in diese Richtung.

Hier sind allerdings einige Nuancierungen vonnöten. Obwohl ein passiver Antisemitismus weit verbreitet war und Gewalttätigkeit gegen Juden bereits in der Weimarer Republik zunahm, gelangte Hitler nicht in erster Linie wegen des Antisemitismus an die Macht. Während seines Aufstiegs zwischen 1930 und 1933 sprach er viel seltener über die Juden, als er es in den frühen zwanziger Jahren getan hatte.

Die meisten Menschen, die für Hitler stimmten oder in die Partei eintraten, taten dies nicht wegen des aggressiven Antisemitismus, sondern aus anderen Gründen. Aber das Wissen darum, dass die NSDAP radikal antisemitisch war und von einem Mann geführt wurde, der die Juden fanatisch hasste, schreckte diese Leute nicht davon ab, die Partei zu unterstützen. Die breite Skala der Motive, die immer mehr Deutsche dazu brachten, einem "charismatischen" Führer zuzustimmen, der versprach, die Nation aus dem Elend zu erlösen, machte es möglich, den Antisemitismus als Bestandteil dieses "Pakets" vom Rand ins Zentrum der politischen Bühne zu rücken.

1933 war es so weit, dass eine pathologische - und potenziell zum Völkermord bereite - antisemitische Elite die Hebel der Staatsmacht in den Händen hielt.

Deutschland war nicht, wie Goldhagen behauptet, in dem Sinne einzigartig, dass ein "eliminatorischer Antisemitismus" seit dem 19. Jahrhundert zum Kernbestand seiner politischen Kultur gehörte. Einzigartig aber war die Tatsache, dass diese gewalttätig antisemitische Elite ihren Judenhass nach 1933 in einen Grundstein der Ideologie und Politik des Staates umwandeln konnte.

Für die Masse der Bevölkerung erschien die Unterdrückung politischer Gegner und abgelehnter Minderheiten wie der Juden als eine notwendige Komponente des nationalen Wiedererwachens. Die Politik der Repression konnte mit weit verbreiteter Unterstützung rechnen. Je mehr Hitler im Stande war, "nationale" Erfolge zu verkünden, sein Image von dem eines Parteiführers in das eines Führers der Nation zu verwandeln, desto mehr schienen die "unangenehmen" Aspekte des Dritten Reiches hinnehmbar zu sein - etwas, was man in Kauf nehmen oder ignorieren konnte, wenn man nicht Beifall spendete.

Während Hitlers Macht indessen, gestützt auf seine ungeheure Popularität, absolut wurde, durchdrang der Antisemitismus alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Zahllose Deutsche fanden sich in unzählbaren Detailangelegenheiten bereit, "dem Führer entgegenzuarbeiten", indem sie freiwillig bei der Verfolgung von Nachbarn oder Konkurrenten mitwirkten - ob nun aus ideologischen Motiven oder weil sie einfach auf Kosten von Juden eine bessere Wohnung oder sonst einen materiellen Vorteil haben wollten.

Tatkräftige judenfeindliche Initiativen waren oft Schlüssel zu Beförderungen, Karrieren, Wohlstand und Macht. Nachdem der Krieg einmal begonnen hatte, ging die Misshandlung von Juden (und anderen so genannten "Untermenschen") Hand in Hand mit den Mentalitäten der Eroberer, der Repräsentanten der "Herrenrasse" oder der "höheren Kultur". Gefördert durch unaufhörliche Propaganda, nicht zuletzt innerhalb der Wehrmacht, konnte der Hass auf die Bolschewisten sich nur zu leicht mit radikalem Antisemitismus vermengen, um nach 1941 eine immer breiter werdende Mitwirkung an der Völkermordpolitik herbeizuführen.

Als das Kriegsglück sich wendete, Niederlagen und Katastrophen zunahmen, wurde die Basis von Hitlers "charismatischer Führung" sehr schnell unterhöhlt. Der Niedergang seiner Popularität setzte 1941 mit dem ersten russischen Kriegswinter ein. Seit der Katastrophe von Stalingrad von 1943 zerfiel sein Nimbus drastisch.

Nach dem 20. Juli 1944 kam es - unter erheblicher Einwirkung der Propaganda - zu einem kurzen Wiederaufleben der Sympathie für Hitler. Obwohl überraschende Reserven an Popularität übrig blieben und der "Hitler-Mythos" unter der dahinschwindenden Schar der Hitler-Treuen und -Fanatiker weiterlebte, die schon seit langem ihre Boote hinter sich verbrannt hatten, waren von den Bindungen zwischen dem deutschen Volk und Hitler zum Zeitpunkt seines Todes am 30. April 1945 nur noch ganz schwache Reste übrig.

Die Mentalitäten, die einen Hitler hervorgebracht hatten, waren jedoch nicht so schnell davonzujagen. Als die amerikanischen Besatzungsstreitkräfte im Oktober

1945 in Darmstadt Meinungsumfragen durchführten, fanden sie heraus, dass fast die Hälfte der befragten jüngeren Deutschen sich nach "einem starken Führer" sehnte, der ihr Land erneut retten sollte. Selbst nach den Enthüllungen der Nürnberger Prozesse meinte - nach amerikanischen und britischen Erhebungen - immer noch jeder zweite Deutsche, der Nationalsozialismus sei eine gute Idee gewesen, aber schlecht durchgeführt worden.

Allensbach-Umfragen zeigten noch im Sommer 1952, dass ein Drittel der Bevölkerung eine "gute Meinung" über Hitler hatte. Etwa zehn Prozent fanden, er sei der größte Staatsmann des Jahrhunderts, dessen wahre Größe erst später Anerkennung finden werde. Weitere 22 Prozent vertraten die Ansicht, Hitler habe zwar "einige Fehler" gemacht, sei jedoch ein ausgezeichneter Staatschef gewesen. Der Anschlag auf sein Leben am 20. Juli 1944 wurde von etwa einem Drittel abgelehnt.

Erst in den sechziger Jahren, als das "Wirtschaftswunder" die Bundesrepublik in eine wohlhabende, erfolgreiche und stabile Demokratie verwandelt hatte, sank Hitlers Nachruhm hoffnungslos auf ein minimales Niveau an Zustimmung für den Nationalsozialismus. Doch selbst damals meinte ein Drittel der Bevölkerung, Hitler wäre einer der größten deutschen Staatsmänner aller Zeiten gewesen, hätte es den Krieg nicht gegeben.

Vielleicht trug das Wiederaufleben des Interesses an Hitler in den Siebzigern, wie es sich in der "Hitlerwelle" zeigte, gemeinsam mit innenpolitischen Krisenerscheinungen zum Ergebnis einer Erhebung in Westdeutschland 1979/80 bei. Damals reagierte etwa einer von sieben Wählern auf die folgende Feststellung zustimmend: "Wir sollen wieder einen Führer haben, der Deutschland mit starker Hand regiert."

HITLER UND STALIN

Im Historikerstreit fand 1986 die erste längere Auseinandersetzung unter den Intellektuellen über Hitlers langen Schatten statt. Sie stellten die Frage nach der Einzigartigkeit des Holocaust. Wir können stattdessen nach der Singularität der Auseinandersetzung der Deutschen mit Hitler und der NS-Vergangenheit fragen. Denn, verglichen mit Geschichtsbewusstsein und historisch bestimmten Haltungen in anderen Ländern scheint es, dass Hitler in Deutschland eine ganz besondere Art von Schatten wirft.

Es ist fast 20 Jahre her, dass Martin Broszat in seinem Plädoyer für eine "Historisierung des Nationalsozialismus" die These vertrat, die Hitler-Ära habe für das "normale" historische Bewusstsein in Deutschland eine Art von "Blockierung" bewirkt. Warum sollte Deutschland im Unterschied zu anderen Ländern, um es milde auszudrücken, mit höchst unattraktiven Geschehnissen in ihrer jüngsten Vergangenheit eine so spezielle Stellung einnehmen?

Als Antwort kann hier ein Hinweis auf die Zahl der Opfer nicht genügen. Stalin war für mehr Tote verantwortlich als Hitler. Aber weder in Russland noch außerhalb dringt Stalins Schatten derart in die Gegenwart ein, wie derjenige Hitlers es innerhalb Deutschlands tut.

Um Missverständnisse zu vermeiden, wollen wir Folgendes klarstellen: Um Einmaligkeit konstatieren zu können, muss man Vergleiche ziehen; moralische Verantwortung lässt sich aber nicht in Leichenzahlen messen. Und eine Serie von Verbrechen entschuldigt die andere nicht. So ist die Verwendung von Stalins Verbrechen im apologetischen Sinn, als Hinweis darauf, dass die Sowjets "sogar noch schlimmer" waren, vollkommen fehl am Platz. Stalins Verbrechen verringern Hitlers Verbrechen - oder Deutschlands ererbte Verantwortung - nicht um ein Jota.

Mit der Kapitulation des Reiches und dem einzigartigen Fall der Eroberung großer Mengen an Verwaltungsakten war die Bühne für die Nürnberger Prozesse bereitet, der ganzen Welt die Beweise für eines der abscheulichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte zu präsentieren.

Bilder von der Befreiung Bergen-Belsens durch die Briten und andere Szenen voll unvorstellbarem Entsetzen drangen unauslöschlich in das Bewusstsein jener ein, die sie zu sehen bekamen. Was für ein Volk war im Stande, derlei zu tun?

Das Bild von Deutschland als einer hoch kultivierten Nation hat immer hinter dem Rätsel des rapiden Absturzes in die moderne Barbarei gestanden. Und dass Hitler in-

nerhalb einer modernen Demokratie aufsteigen konnte, lässt die Frage aufkommen: Kann dergleichen wieder geschehen?

Warum der modernste Staat auf dem europäischen Kontinent zudem den Mord an den Juden zu einer hochwichtigen Staatsaufgabe machte, fordert eine ständige Suche nach Antworten heraus. Und dass die Durchführung von Hitlers Ausrottungsabsicht gegen die Juden die Zusammenarbeit und Komplizenschaft von Intellektuellen, Ärzten und Juristen wie auch von Generälen, Soldaten und Männern sowie Frauen aus allen Lebensbereichen erforderlich machte, erhöht für uns alle - nicht nur für die Deutschen - die Notwendigkeit, darüber nachzudenken, wie wir uns unter ähnlich extremen Umständen verhalten würden. "Bruder Hitler", wie eine berühmte Formulierung von Thomas Mann lautet, lässt solche Fragen bis heute aktuell sein.

Warum aber ist Stalins Schatten so viel blasser? Die Monstrosität seiner Verbrechen ist beinahe unvorstellbar. Der Horror seines Regimes hatte Dimensionen, die Vergleiche kaum zulassen. Doch außer in Spezialistenkreisen erregt Stalin bemerkenswert wenig Interesse.

Es ist eine nichtige, sinnlose Angelegenheit zu fragen, wer schlimmer war - Hitler oder Stalin. Es ist eine Infamie, menschliches Leiden und Sterben messen zu wollen. Doch indirekt und ohne es zu wollen scheinen wir genau das zu tun, seit kulturelle Einflüsse - und angeborene Vorurteile - sehr weitgehend darüber bestimmen, wie wir das Elend anderer Menschen sehen.

Stalins Metzeleien wurden größtenteils gegen die Bevölkerung seines Staates durchgeführt, während die meisten der Untaten Hitlers "Exportgüter" waren. Was aber wissen wir über die Sowjetvölker, die Stalin so schrecklich peinigte? Haben wir je von den Kalmücken gehört, einem Steppenvolk, das 1943 von Stalin im Rahmen eines der brutalsten Akte ethnischer Säuberung in der Geschichte komplett deportiert wurde?

Das war nur eine der ethnischen Gruppen, die Stalin en masse verschieben ließ. Viele ihrer Angehörigen fanden den Tod. Aber wenn wir ehrlich sind, bedeuten uns die Schicksale dieser Völker wenig oder nichts. Das sollte anders sein. Jedes Opfer der Unmenschlichkeit sollte uns gleichermaßen betroffen machen. Doch all das geschah nicht im Herzen Europas und betraf Völker, Kulturen und Mentalitäten, die wir weder kennen noch verstehen.

Auch werden wir an solche Gräuel nicht durch zahllose abschreckende Augenzeugenberichte oder entsetzliche Filmdokumente erinnert. Unsere unausgesprochenen Einwände gehen noch weiter. Verkörperte Stalin nicht einfach die modernste Variante der Tyrannei und des Blutvergießens, die zu den Leitmotiven der gesamten russischen Geschichte zählten?

Über solche halb bewussten Überlegungen hinaus helfen uns andere widersprüchliche Vorstellungen, die unterschiedlichen Vermächtnisse abzugrenzen. Hitler verkörperte ein unerträgliches Glaubensbekenntnis, das rassische Vorherrschaft und Auslöschung Minderwertiger predigte. War Stalin dagegen nicht einfach ein - durchaus untypischer - Exponent einer Lehre, die (wie immer die Praxis aussehen mochte) dafür eintrat, Ausbeutung und Ungleichheit unter den Menschen zu beenden?

Als Stalin schließlich 1953 starb, hinterließ er ein Sowjetsystem, das weitere fast 40 Jahre existierte und sich zu einem weit weniger entsetzlichen (wenn auch immer noch höchst repressiven) Regime entwickelte, das schließlich einen sich lange hinziehenden Kalten Krieg verlor. Als Hitler sein Leben beendete, geschah das dagegen am Ende des blutigsten Krieges der Geschichte mit Verlusten an Menschenleben, wie es sie bislang nicht gegeben hatte.

Die Welt - und Russland selbst - scheint es gelassen hinzunehmen, dass die Erinnerung an Stalin in Teilen Georgiens immer noch hochgehalten wird. Ein Hitler-Standbild in Braunau am Inn wäre etwas ganz anderes. Es würde zu Recht weltweite Empörung hervorrufen.

In hundert Jahren wird Hitler, wenn die Welt noch existiert, definitiv ein Teil der Geschichte, nicht der Gegenwart sein. Die "Historisierung" Hitlers wird abgeschlossen sein. Aber der Prozess, der dahin führt, wird eine lange organische Entwicklung darstellen. Es wird keinen Punkt geben, an dem es möglich sein wird, aus politischen Motiven zu beschließen, aus dem Schatten Hitlers herauszutreten.

"Ich weiß, wie sehr das deutsche Volk seinen Führer liebt, ich möchte deshalb auf seine Gesundheit trinken."

Stalin am 23. August 1939 nach der Unterzeichnung des Paktes mit dem Deutschen Reich

"Hitler hat den Augenblick des Kriegsbeginns festgesetzt, aber weder er noch seine Nachfolger werden sein Ende bestimmen."

Winston Churchill im Oktober 1939

"Der Krieg gehe zu Ende, und er gehe mit Berlin unter ... Hitler äußerte auch, dass ab morgen Millionen von Menschen ihn wohl verfluchen würden ... Es sei nicht auszudenken, den Russen lebendig in die Hände zu fallen ..."

Hitlers Pilot Hans Baur über sein letztes Gespräch mit Hitler im April 1945

Aus dem Englischen übersetzt von Klaus Kochmann. * Vor der Synagoge in der Oranienburger Straße. * Gemälde von Fjodor Pawlowitsch Reschetnikow, 1949. * Vorn: Göring, Heß, Ribbentrop, Keitel; hinten: Dönitz, Raeder, Schirach, Sauckel, Jodl.

DER SPIEGEL 19/2001
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