02.07.2001

AOK Umstrittene Berlin-Immobilie

Für Ärger mit dem Gesundheitsministerium sorgen die Planungen des AOK-Bundesverbands, weitere Immobilien in Berlin zu erwerben. Um vorbereitet zu sein, falls das Gesundheitsministerium entgegen bisheriger Ankündigungen doch an die Spree wechselt, hatte der Dachverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen vor wenigen Monaten zwei Immobilien unweit des Regierungsviertels am Köllnischen Park erworben. Die Gebäude mit insgesamt 900 Quadratmeter Nutzfläche kosteten rund elf Millionen Mark und wurden zunächst weitervermietet. Dennoch stieß der Deal bei den Beamten des Bonner Ministeriums, die jeden weiteren Umzug von Gesundheitsinstitutionen an die Spree verhindern wollen, auf heftige Kritik. Der Kauf sei ein "unfreundlicher Akt", ließen die Beamten die AOK-Manager wissen. Offiziell prüft die Behörde nun, ob der Immobilienerwerb rechtlich zulässig war.


DER SPIEGEL 27/2001
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