15.10.2001

AUSSTELLUNGEN

Blauer Engel retrospektiv

Für John Wayne war sie die "anziehendste Frau der Welt", Ernest Hemingway nannte sie eine "Herzensbrecherin", und Jean Cocteau sah in ihr "die Perfektion selbst". Am 27. Dezember dieses Jahres wäre Marlene Dietrich, die mit dem Film "Der blaue Engel" (1930) berühmt wurde, 100 Jahre alt geworden. Ab Mittwoch zeigt das Filmmuseum Berlin eine Sonderausstellung ("Forever Young") mit zahlreichen, überwiegend erstmals präsentierten Dokumenten aus dem Nachlass der Diva. Auf einer "inszenierten Geburtstagsfeier" begegnen sich 36 verstorbene und lebendige Stargäste, um Erinnerungen auszutauschen. Hans Albers, Romy Schneider, Willy Brandt, Robert Redford, Maximilian Schell, Karl Lagerfeld, David Bowie, Udo Lindenberg, Ute Lemper - mit der Dietrich sind sie in Form von Korrespondenzen, Aufnahmen und Devotionalien verbunden.

Die 1992 gestorbene und in Berlin beigesetzte Schauspielerin, die unter der Regie von Ernst Lubitsch, Billy Wilder, Alfred Hitchcock und Orson Welles gedreht hat, hätte sich mit dem Feiern allerdings noch drei Jahre Zeit gelassen- sie selbst gab stets 1904 als ihr Geburtsjahr an.


DER SPIEGEL 42/2001
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