15.10.2001

Wissenschaft + Technik Zehn Bücher, die man gelesen haben sollte*:

Michael Faraday: "Naturgeschichte einer Kerze"; erzählt, wie man das wissenschaftliche Denken leuchten lässt.
Charles Darwin: "Die Entstehung der Arten"; lesen, lesen und lesen - und dann darüber staunen.
Ludwig Boltzmann: "Populäre Schriften"; ein temperamentvolles Genie, das von der Existenz der Atome schwärmt und über Kollegen schimpfen kann.
Max Planck: "Vorträge, Reden, Erinnerungen"; ein großer Forscher vor den großen ethischen Fragen, die er sehr ernst nimmt.
Niels Bohr: "Atomphysik und menschliche Erkenntnis"; die Fortsetzung der Philosophie mit besseren Mitteln.
Albert Einstein: "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie"; Betrachtungen über die Welt als Ganzes in einer herrlichen Sprache.
Werner Heisenberg: "Der Teil und das Ganze"; platonische Dialoge mit Niels Bohr (und anderen).
Konrad Lorenz: "Die Rückseite des Spiegels"; eine wunderbare Zusammenschau von Evolution und Erkennen.
Richard Feynman: "QED"; die wunderbar dargestellte Geschichte von der Wechselwirkung des Lichts mit der Materie.
James Watson: "Die Doppelhelix"; die dramatische Geschichte einer umwälzenden Entdeckung mit vielen technischen Details (die man leicht überliest).
* Empfehlungen und Kommentare von Ernst Peter Fischer.
Von Fischer, Ernst Peter

DER SPIEGEL 42/2001
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