19.11.2001

MEDIZIN

Bessere Beatmung für Frühchen

Eine elektronisch gesteuerte Atemhilfe soll Babys in den ersten kritischen Minuten nach der Geburt mit der richtig dosierten Luftmenge versorgen. Vor allem Frühchen sind auf solche Unterstützung angewiesen, weil sie mit unterentwickelten Lungen auf die Welt kommen. Bislang stand Ärzten dafür nur eine handbetriebene Ballonpumpe zur Verfügung, die aber keine genaue Kontrolle von Luftmenge und Druck erlaubte. Weil die kleinen Patienten hoch empfindlich auf eine Überbelastung ihrer Atemorgane reagieren, entwickelte ein norwegischer Sanitäter in Zusammenarbeit mit der staatlichen Forschungsorganisation Sintef ein Ventil, das dem Baby den lebenswichtigen Luftstrom nach Bedarf zuführt: Druck, Volumen und die maximale Anzahl der Atmungsstöße pro Minute werden von einem Mikroprozessor in einer separaten Kontrolleinheit errechnet.


DER SPIEGEL 47/2001
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