28.01.2002

BERATERDer Kandidat und der Profi

Schnell und unsanft musste Edmund Stoiber feststellen, dass er als Kanzlerkandidat der Union unter ganz anderer öffentlicher Beobachtung steht als in München. Sein erster Talkshow-Auftritt geriet zum Debakel. Nun soll ihn ein erfahrener Boulevardjournalist vermarkten.
Keine schöne Heimkehr. Kein Jubel, kein Schulterklopfen, keine Bewunderung. Stattdessen: ein klagender Kandidat. Übellaunig saß Edmund Stoiber am Montag vergangener Woche in seiner Münchner Parteizentrale und jammerte. Diese Berliner Journalisten - so aggressiv! Die Medienlandschaft - immer brutaler! Sabine Christiansen - nie lässt sie einen ausreden!
Trost und Zuspruch. Das war es, wonach es den Kandidaten dürstete, und seine Mitarbeiter wussten, was ihre Aufgabe war. So schlimm sei es gar nicht gewesen. Der Herr Ministerpräsident habe sich doch wacker geschlagen. Wie unfair von der Christiansen! Ach, und vielleicht noch einen Tipp fürs nächste Mal vielleicht: etwas kürzer vielleicht und vielleicht auch etwas verständlicher, Herr Ministerpräsident, vielleicht.
Der Rat kam zu spät. Am Abend zuvor hatte Stoiber seinen ersten großen TV-Auftritt als Kandidat absolviert - und nachhaltig vergeigt. "Ein Mann, zu viele Wörter - Stoiber stammelt bei 'Christiansen'", spottete die "Süddeutsche Zeitung"; "Kein bisschen Goethe, kein bisschen Bonaparte", konstatierte die "Frankfurter Allgemeine", und die "taz" stellte nüchtern fest: "Der Mann hat die Wirkung eines weißen DIN-A4-Blatts - und die Leere spiegelt sich in den Gesichtern seiner Interviewer."
60 Minuten lang hatte Stoiber versucht, seine offenbar zahlreichen Gedanken in noch zahlreichere Worte zu fassen, doch das Ergebnis war ernüchternd. Ob Steuerreform, Wirtschaftspolitik oder Zuwanderung - hoffnungslos verfrickelte sich der Kandidat in seinem eigenen Wortschwall.
Mitleidig betrieb die "Berliner Zeitung" Ursachenforschung und untersuchte die verkrampfte Körperhaltung des Kandidaten im Selbstversuch. Ergebnis: "Wer das an sich ausprobiert, wird eine starke Spannung feststellen, die sich über den ganzen Rücken erstreckt und schnell schmerzt." Stoiber hielt es eine ganze Sendung lang aus.
Verunsichert registrierten die Unionschristen, dass es ihr Hoffnungsträger in seiner zweiten Woche allenfalls zur tragenden Stütze der "Harald Schmidt Show" gebracht hatte. Dort gewann der 18-jährige Moritz aus Köln immerhin 400 Euro, weil er beim Quiz ("Versteh den Stoiber") vier von fünf Stoiber-Zitaten richtig übersetzen konnte.
Schnell, für ihn zu schnell, musste der bayerische Ministerpräsident realisieren, dass er nun in der Bundesliga spielt - und dass dort deutlich andere Regeln gelten als bisher. Fast 4000 Journalisten, Fotografen und Kameramänner werden fortan jeden seiner Schritte beobachten, in München waren es gerade einmal 85 Landtagskorrespondenten. Von nun an steht er im gleißenden Licht.
Vorbei sind die Zeiten, da jedes seiner Worte - quasi goldgerahmt - den Weg in die Abendnachrichten des Bayerischen Fernsehens fand, deren Redakteure seit Jahrzehnten schon von der CSU auf ihre politische Zuverlässigkeit untersucht worden sind. In seiner Zeit als CSU-Generalsekretär hatte sich Stoiber noch selbst um die Bestallung eines Unterhaltungsredakteurs gekümmert, der für die Betreuung des Fernsehhamsters Willy zuständig war.
So viel Wohlwollen wie in München wird Stoiber in Berlin nicht erwarten können. Diese Erfahrung konnte er bereits Mitte Oktober sammeln, als er in der Hauptstadt zur Pressekonferenz bat. Erst ließ der CSU-Chef 20 Minuten lang die zunehmend verärgerten Journalisten warten, um dann bedeutungsschwanger seine Vorstellungen zur Gesundheitspolitik zu erläutern.
Die Bundesregierung, schimpfte Stoiber, arbeite mit ihrer Budgetierung zu Lasten von Patienten und Ärzten. CSU-Gesundheitsexperte Horst Seehofer schob seinem Chef diskret einen Zettel herüber - als Bundesgesundheitsminister war er es gewesen, der das Arzneimittelbudget eingeführt hatte - das im Übrigen von der rotgrünen Regierung gerade abgeschafft worden war.
Solche Erlebnisse dürfte Stoiber in Zukunft häufiger haben. Jede seiner Äußerungen wird abgeklopft - von zahllosen Fachjournalisten, die sich den ganzen Tag über ausschließlich mit Haushalts-, Renten- oder Innenpolitik beschäftigen und für die jeder Patzer des Kandidaten ein Fest ist, weil er garantiert, dass ihre Geschichten von den Heimatredaktionen nachgefragt werden.
Am Tag nach seinem Debakel bei "Christiansen" traf sich Stoiber nachmittags in der Münchner Staatskanzlei mit dem Mann, der ihm weitere Blamagen ersparen soll. Bereits am Freitag zuvor hatte er über einen Mitarbeiter bei Michael Spreng vorfühlen lassen, ob der frühere Chefredakteur der "Bild am Sonntag" möglicherweise als Wahlhelfer zur Verfügung stehe. Anschließend rief er ihn selbst in dessen Urlaubsort auf Mallorca an, um ihm die Leitung des "Stoiber-Teams" anzubieten, das die Medienauftritte des Kanzlerkandidaten koordinieren soll.
Das Angebot aus München kam für Spreng zum richtigen Zeitpunkt. Seit Monaten schon versuchte der langjährige Boulevardjournalist, sich in Hamburg als Medienberater zu etablieren - mit mäßigem Erfolg. Im Oktober 2000 hatte ihn der Springer-Verlag nach elf Jahren an der Spitze der "Bild am Sonntag" rüde abserviert und ihn durch einen Jüngeren ersetzt. Innerhalb weniger Stunden musste er sein Büro räumen; monatelang kämpfte Spreng um seine Abfindung.
Seitdem litt der einst so mächtige Chefredakteur darunter, dass er in der Versenkung verschwunden war. Wer erinnerte sich schon an den Mann, der bereits 1996 mit seinen Kommentaren ausgerechnet im konservativen Springer-Verlag gegen Helmut Kohl ("Kanzler in den Wolken") anschrieb? Und wer wollte noch wissen, dass er stets ein herzliches Verhältnis zu Gerhard Schröder gepflegt hatte?
Freunde berichten, Spreng habe zunehmend verbittert darauf gewartet, dass ihm irgendjemand ein gutes Angebot unterbreiten würde - die Chefredaktion eines wichtigen Blattes zum Beispiel oder die Aufgabe des Kommunikationsdirektors eines Großunternehmens. Doch niemand rief an, und bewerben wollte er sich nicht. "Das kann er nicht", sagt ein Vertrauter.
Einer der wenigen, die den Kontakt nicht abreißen ließen, war Stoiber. Der bayerische Ministerpräsident traf sich weiter mit dem Boulevardmann aus Hamburg zu langen Abendessen im feinen "Bogenhauser Hof" in München - so wie seit zehn Jahren schon. Stundenlang diskutierten die beiden über Politik, oft genug auch kontrovers. Spreng, der sich selbst als Liberal-Konservativen sieht, war fasziniert, in Stoiber einen der wenigen Politiker gefunden zu haben, der auch zuhören konnte.
So gut war das Verhältnis, dass sich Sprengs Überraschung in Grenzen hielt, als Stoiber ihn anheuern wollte. Dennoch wurde die heikle Personalie als streng geheime Kommandosache behandelt. Zu ihrem großen Ärger waren selbst Stoibers engste Mitstreiter nicht informiert, als er seinen Kandidaten am Dienstag vergangener Woche vorstellte.
Nur das Kanzleramt wusste Bescheid - woher auch immer. Spätestens am Montagmittag verbreiteten Schröders Helfer die Nachricht von Sprengs Ernennung unter vertrauten Journalisten, gewürzt mit dem Hinweis, Spreng habe sich vor einigen Wochen auch dem Kanzler angedient. Doch der habe abgelehnt.
Spreng dementiert. Heftig. Er habe Schröder zum letzten Mal im August 2000 bei einem Interview gesehen und seitdem keinen Kontakt mehr mit ihm gehabt. "Ich fand ihn immer einen guten Typen", sagt er, "aber wir waren nie miteinander befreundet."
Anfang Februar wird Spreng seinen neuen Job in der Berliner CDU-Zentrale offiziell antreten und damit eine Tradition fortführen, die Helmut Kohl 1976 begründet hatte. Er war der erste Unions-Kandidat, der glaubte, sein Image mit Hilfe eines Medienberaters aufpolieren zu müssen.
Der ehemalige österreichische TV-Generalintendant Gerd Bacher brachte es zu einschlägiger Berühmtheit, weil er Kohl empfahl, die schwarzgeränderte Hornbrille abzunehmen und gegen ein Metallgestell einzutauschen. Dann steckte er den damaligen Mainzer Ministerpräsidenten in moderne Anzüge und verpasste ihm eine neue Frisur. Plötzlich schwebte die "Walz aus der Pfalz" frisch geföhnt durch die Fernsehstudios - und sorgte republikweit für ungewollte Heiterkeit.
Auf Bacher allein wollte sich Kohl nicht verlassen und engagierte mit Peter Boenisch einen früheren "Bild"-Chefredakteur, der sich seit den Studentenunruhen 1968 als knallharter Springer-Mann bewährt hatte. 1982 wurde Kohl Kanzler - und statt Boenisch der liberale "Zeit"-Wirtschaftsredakteur Diether Stolze Regierungssprecher. Doch der litt so stark unter Flugangst, dass er froh war, 1983 von Boenisch in seinem Amt abgelöst zu werden.
Der altgediente Boulevardmann mit der sonoren Stimme hatte genügend Freunde in den Chefetagen der Medien, die dafür sorgten, dass Kohl gut wegkam. Boenisch pflegte engen Kontakt zu den Chefs der Medienkonzerne und kannte auch die Größen des Fernsehgeschäfts vor und hinter der Kamera. Besonders gut waren seine Beziehungen zum Springer-Konzern und zu Leo Kirch, aber auch zum damaligen Bertelsmann-Chef Mark Wössner.
Autoliebhaber Boenisch hatte einen Beratervertrag mit Daimler-Benz, der ihn verpflichtete, den Stuttgarter Stern überall zu zeigen, was allerdings außer den Beteiligten niemand wusste. Als das Finanzamt wegen nicht versteuerter Nebenverdienste eine Million von ihm verlangte, quittierte er den Dienst - und blieb Kohl als treuer Berater weiterhin erhalten. 1994 sorgte er zusammen mit Andreas Fritzenkötter, dem Chef der Medienabteilung im Kanzleramt, dafür, dass der gesamte Wahlkampf völlig aufs Fernsehen abgestimmt wurde.
Fritzenkötter, zuvor Korrespondent der "Rheinischen Post", war von Kohl zunächst als Parteisprecher eingestellt worden. Er war dem Regierungschef unter anderem dadurch wohltuend aufgefallen, weil er zu längeren Beratungen immer einen Teller mit Pralinen mitbrachte, die sein Vater als gelernter Konditormeister hergestellt hatte. Schnell wurde er zu Kohls wichtigstem Imagepfleger in den neunziger Jahren.
1998 stürzten die Umfragewerte des Kanzlers ab. Eilig wurde Fritzenkötters Duz-Freund Hans-Hermann Tiedje engagiert, der als "Bild"-Chefredakteur einst des Kanzlers Zorn erregt hatte, weil er ein Kohl-Foto nach einer Steuererhöhung auf der "Bild"-Titelseite quer legte - als Umfaller. Nun also sollte Tiedje retten, was nicht mehr zu retten war. Vier Monate später quittierte er den Dienst - Kohl hatte vernichtend verloren.
Und nun also Spreng. Stoibers "Wahlkampfmanager sollte ein hohes Gehalt aushandeln", schrieb die "Süddeutsche" nach dem "Christiansen"-Debakel, "es liegt verdammt harte Arbeit vor ihm". Zwar war Stoibers zweiter Talkshow-Auftritt am Mittwoch vergangener Woche im ZDF bereits deutlich besser, doch selbst Vertraute des bayerischen Ministerpräsidenten räumen ein, dass ihr Mann ein schwerer Fall ist.
Irritiert registrierten sie, dass ausgerechnet Stoiber den TV-sicheren Kanzler zum Fernsehduell herausgefordert hatte. "Ich glaube", sagt einer seiner engsten Weggefährten, "wir müssen noch mal mit ihm reden." KONSTANTIN VON HAMMERSTEIN, HARTMUT PALMER
Ein Satz Stoiber
CSU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber bei "Sabine Christiansen" am 20. Januar in der ARD
"Das heißt also Absenkung des Nach..., des, des, des, des, des, na, des, des Alters, des Alters der Kinder, wenn sie, des Nachzugsalters; dann kommt der fünfte Punkt, und der sechste Punkt kommt dann sicherlich die Fragen gleichge..., äh, nicht gleichgeschle..., sondern, äh, ob ich auch, äh, äh, Asylgründe schaffe außerhalb der politischen und der rassistischen Verfolgung, also auch Gründe, äh, wenn aus, wenn, wenn andere Gründe sozusagen also aus dem Geschlecht oder ähnlichem, äh, stattfinden, also wenn Frauen, die irgendwie wegen ihres Frauseins irgendwo verfolgt werden."
*
"Jetzt schreiben die großen Firmen, ob das, äh, British Telecom, ob das Viag, ob das Tele..., äh, die, die, die, äh, äh, äh, die große deutsche Gesellschaft ist, Herr Sommer, der schreibt jetzt ab."
*
"Nun muss ich ganz nüchtern feststellen, drei Jahre Helmut, drei Jahre Gerhard Schröder, drei Jahre, drei Jahre Gerhard Schröder bedeuten Abbau der Arbeitsplätze; wir haben, äh, wir haben weniger, wir haben mehr Arbeitslose in den neuen Ländern."
Von Konstantin von Hammerstein und Hartmut Palmer

DER SPIEGEL 5/2002
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