Von Bethge, Philip
Der Weizen mit dem Aktenzeichen RKI 6786-01-0143 macht schon Ärger, bevor er überhaupt gepflanzt ist. Rund 80 000 Gene hat das Getreide - normalerweise. Ein Zusatz-Gen reicht aus, um die üblichen Abwehr-Reflexe auszulösen.
"Genweizen in Deutschland - top secret!", schallte es aus der Hamburger Greenpeace-Zentrale, als kürzlich ein neuer Freilandversuch des schweizerischen Saatgutriesen Syngenta bekannt wurde. Im thüringischen Friemar will das Unternehmen auf 200 Quadratmetern probeweise Weizen anbauen, der durch ein eingeschleustes Gen gegen eine Pilzkrankheit gefeit ist.
Umweltschützer waren empört: Die Details würden geheim gehalten. Mit dem Weizen habe die Firma zudem eine Pflanze verändert, die "als Nudeln, Brot oder Kekse sehr häufig auf unserem Teller" lande, schimpfte Greenpeace. Syngenta konterte sofort: "Extrem emotional, ja propagandistisch" sei die Kritik, so Unternehmenssprecher Rainer Linneweber: "Irgendwann muss man in Deutschland mal erkennen, dass diese Pflanzen nicht gefährlich sind."
Altbekanntes in Sachen grüner Gentechnik: Wenn es um Pflanzen mit künstlich verändertem Erbgut geht, spaltet sich die Welt in zwei Lager. Die einen, vornehmlich die USA, bauen gentechnisch veränderte Pflanzen längst routinemäßig an - die anderen, vornehmlich die europäischen Verbraucher, sträuben sich nach Kräften.
Siebzig Prozent von ihnen wollen laut Bundesverband der Verbraucherzentralen noch immer keine transgenen Lebensmittel. Seit Oktober 1998 gilt in Europa deshalb ein De-facto-Moratorium: Keine neuen Gentech-Pflanzen wurden seither zugelassen. Bis auf kleine Flächen in Spanien werden in der EU bislang keine transgenen Pflanzen kommerziell angebaut.
Doch die Front der Gentech-Gegner bröckelt. Vor allem auf Druck der USA könnte das europäische Zulassungsmoratorium noch in diesem Jahr fallen. Die rechtlichen Voraussetzungen dafür werden derzeit auf EU-Ebene geschaffen.
Die Folgen für den Verbraucher: Künftig muss er mit mehr Gentechnik in den Supermärkten rechnen. Vor allem Ökolebensmittel werden wahrscheinlich teurer. Und die von der Politik versprochene Wahlfreiheit zwischen gentechnisch veränderten und Gentech-freien Lebensmitteln dürfte sich als Mogelpackung erweisen.
Denn zwar sollen Gentech-Lebensmittel künftig umfassend gekennzeichnet werden. Erst im vergangenen Herbst einigten sich die EU-Minister auf verschärfte Bestimmungen zur Rückverfolgbarkeit und Etikettierung von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln. Gekennzeichnet werden soll jedoch künftig nur, was mehr als 0,9 Prozent Gentech-Produkte enthält. Umgekehrt bedeutet dies: Garantiert Gentechnik-freie Nahrung wird es bald kaum noch geben. Spuren transgener Pflanzen werden nach Öffnung der Märkte wahrscheinlich in den meisten Produkten enthalten sein.
"Willkürlich" sei die Regelung, schimpft Geert Ritsema von der Umweltorganisation Friends of the Earth. Nur die derzeitige Nachweisbarkeitsgrenze von etwa 0,1 Prozent sei ein vernünftiges Kriterium für Gentech-freie Lebensmittel. Und selbst für Industrievertreter macht der Vorschlag kaum Sinn. "Über 30 000 Lebensmittel enthalten heute Soja", sagt Rainer Linneweber von Syngenta. Rund die Hälfte der Sojabohnen auf dem Weltmarkt seien inzwischen transgen: "Ist es noch informativ, wenn auf jedem zweiten Artikel ''gentechnisch verändert'' draufsteht?"
Wie Dominosteine fallen derzeit die Hindernisse gegen den globalen Siegeszug der grünen Gentechnik. Die Macht des Faktischen ist erdrückend (siehe Grafik). Weltweit schon auf fast 60 Millionen Hektar Land - die 25fache Fläche Mecklenburg-Vorpommerns - wuchsen im vergangenen Jahr gentechnisch veränderte Pflanzen. 35-mal mehr transgene Gewächse sprießen heute aus der Erde als noch 1996. 2002 waren weltweit bereits mehr als 90 transgene Nutzpflanzen zugelassen.
Über zwei Drittel aller Lebensmittel in den USA enthalten inzwischen Bestandteile der Designer-Pflanzen. Im Schnitt jedes fünfte neu gekaufte Baumwoll-T-Shirt oder Hemd dieser Welt besteht aus Baumwolle von transgenen Pflanzen. Selbst die Euro-Banknoten - vielfach wegen ihrer Qualität gepriesen - enthalten wahrscheinlich die Fasern aus Gentech-Gewächsen.
Doch Europas Verbraucher sträuben sich immer noch. In den letzten Jahren wurde die Alte Welt zu einer Gentech-freien Zone. Selbst die Zahl der wissenschaftlichen Freilandversuche geht zurück. Und auch in den Läden liegt fast gar nichts, was transgene Zutaten enthält.
Die Stiftung Warentest untersuchte kürzlich 82 Lebensmittel mit Soja- oder Maiszutaten auf Gentech-Spuren. In keinem der getesteten Lebensmittel überstieg der Anteil 0,1 Prozent. Mais und Soja mit veränderten Genen scheinen als Zutaten von Lebensmitteln weitgehend aus den Supermärkten verschwunden zu sein.
Den Kunden freut es. Der Industrie und in ihrem Gefolge den USA jedoch platzt langsam der Kragen. Als fortschrittsfeindliche "Maschinenstürmer" geißelte der US-Handelsbeauftragte Robert Zoellick kürzlich die Europäer und droht seither mit einer Klage vor der Welthandelsorganisation (WTO).
Sambia hatte die Krise angeheizt. Im Oktober 2002 lehnte das Land eine US-Hilfslieferung von 18 000 Tonnen Genmais ab, obwohl rund drei Millionen Sambier hungerten. "Eher sterbe ich, als etwas Giftiges zu essen", polterte Präsident Levy Mwanawasa. Wenn der Mais im Land ausgesät würde, ließen sich zudem keine Lebensmittel mehr nach Europa liefern.
Zoellick macht die "unmoralische" Haltung Europas für die Zurückweisung verantwortlich. Ihm sitzt die US-Agrarindustrie im Nacken. US-Landwirtschaftsverbände schätzen den durch das EU-Moratorium verursachten wirtschaftlichen Schaden auf 300 Millionen Dollar jährlich. Die Geduld der Regierung in der Angelegenheit nehme "stark ab", drohte jüngst auch US-Landwirtschaftsministerin Ann Veneman. Jetzt suchen die USA nach Verbündeten, um Europa vor der WTO zu verklagen.
Längst auf ihrer Seite wissen die Amerikaner die EU-Kommission. Die Behörde will das De-facto-Moratorium schnellstmöglich aus dem Weg räumen. Die Instrumentarien liegen mit den neuen Verordnungen über Kennzeichnung und Rückverfolgung gentechnisch veränderter Lebensmittel bereits auf dem Tisch. Nun muss noch das Europäische Parlament der Regelung zustimmen. Dann könnten gentechnisch veränderte Organismen in Europa wieder zugelassen werden.
Schon bereitet sich die Industrie auf das Brechen der Dämme vor. 19 Anträge für die Zulassung neuer gentechnisch veränderter Pflanzen liegen bei dem Joint Research Centre der EU-Kommission vor. Elf Anträge auf Zulassung neuer Mais-, Baumwoll- und Rapspflanzen sowie Zuckerrüben verschickte allein Weltmarktführer Monsanto.
Die Riesen wittern Morgenluft. Nicht müde werden sie, die Vorzüge ihrer Produkte zu preisen. Und tatsächlich stellt sich die Frage, ob die Genparanoia Europas berechtigt ist.
"Ich kann nicht einmal im Ansatz eine Gefahr erkennen, die von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgeht", sagt Uwe Sonnewald vom Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben. Das 3000-Seelen Dorf in Sachsen-Anhalt ist eines der Zentren der deutschen Genforschung. Hier werden die Pflanzen der Zukunft entworfen.
Erbsen, die Stärke abbauende Enzyme für Futtermittel bilden, sprießen in den Gewächshäusern. Auf Versuchsfeldern wachsen Kartoffeln, die höhere Erträge bringen. Bei anderen der Knollen ist der Kohlenhydratstoffwechsel so verändert, dass sie beim Braten nicht mehr braun werden - und damit weniger des mutmaßlich Krebs erregenden Acrylamids bilden. Sogar Tabakpflanzen, die Spinnenseidenproteine bilden sowie für die Impfstoffproduktion geeignete Kartoffeln werden hier entwickelt.
Mit Hilfe von Bakterien oder per Genkanone schleusen die Forscher im Labor zusammengebastelte Genkonstrukte, die vorher aus anderen Pflanzen, Bakterien, Pilzen oder Tieren isoliert wurden, in die Zielpflanzen ein (siehe Grafik). Gelingt die so genannte Transformation, wird so lange konventionell weitergezüchtet, bis eine stabile Sorte entstanden ist.
Eine goldene Zukunft sagen Wissenschaftler den pflanzlichen Bio-Fabriken voraus. "Billiger und effizienter" könnten Pflanzen künftig Enzyme, Impfstoffe oder Nahrungsergänzungsstoffe herstellen, die heute noch in teuren Fermentern oder in Chemielabors produziert würden, sagt Karin Herbers von der Gaterslebener Bio-Firma SunGene. Schon entwickelt das Unternehmen Raps mit doppeltem Vitamin-E-Gehalt. Tomaten sollen künftig vermehrt Antioxidantien produzieren, die gegen Krebs und frühzeitige Zellalterung helfen sollen.
Jahre wird es noch dauern, bis solche Wunderpflanzen marktreif sind. Das Potenzial der Technik enthüllen jedoch schon die heute verfügbaren Gewächse. Die Megaseller der Gentechbranche sind entweder gegen ein bestimmtes, meist vom Saatguthersteller selbst vertriebenes Unkrautvernichtungsmittel resistent. Oder sie bilden eigenständig ein Bio-Gift, das Schadinsekten abtötet.
Besonders insektenresistente Baumwolle ist für die Industrie ein Knüller. In Indien und China beispielsweise steht sie hoch im Kurs. Chinesische Bauern etwa bauen schon seit 1997 so genannte Bt-Baumwolle an. Sie bildet in ihren Blättern das Insektengift eines Bakteriums, das gegen den Baumwollkapselwurm wirkt.
Dem Schädling rückten die Bauern früher mit Tonnen von Insektiziden zu Leibe. Dennoch vernichtete er einen Teil ihrer Ernte. Neuerdings jedoch muss statt 20-mal nur noch 6-mal pro Jahr gesprüht werden. Die Kosten, um ein Kilogramm Baumwolle zu produzieren, sind dadurch um 28 Prozent gesunken.
Auch in Europa könnten Gentech-Pflanzen den Landwirten Geld sparen und den Einsatz von Pestiziden reduzieren, wirbt die Industrie. Die Einführung herbizidresistenter Zuckerrüben beispielsweise würde allein in Deutschland "etwa eine Million Kilogramm" Unkrautvernichtungsmittel jährlich sparen, schwärmt Andrew Cockburn von Monsanto. Monsanto-Gentech-Saatgut mit Herbizidresistenz habe US-Bauern im vorvergangenen Jahr einen zusätzlichen Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar beschert.
Risiken sehen die Fans der BioTechnik dabei nicht. "Wir können keine wissenschaftlichen Argumente dafür finden, dass transgene Pflanzen vom Wesen her anders sind als normal gezüchtete", bilanziert eine jüngst im Fachblatt "Nature Biotechnology" erschienene Studie. Auch Ernährungsexperten geben Entwarnung: Es sei "unwahrscheinlich", dass gentechnisch veränderte Lebensmittel, die etwa in den USA bereits auf dem Markt seien, "ein Problem für die menschliche Gesundheit" darstellten, sagt Jørgen Schlundt, Direktor des Programms für Lebenssicherheit der Weltgesundheitsorganisation.
Auf lange Sicht könnten die von der Industrie angeführten Vorteile der zweiten grünen Revolution dennoch trügerisch sein. Umweltschützer warnen vor der Übertragung der im Labor eingefügten Gene auf Wildpflanzen und vor der Ausbildung unvorhergesehener Resistenzen. Schon ist in Kanada Raps aufgetaucht, der gleich gegen drei handelsübliche Herbizide resistent ist: das perfekte Superunkraut?
Viele der Horrorszenarien der Umweltaktivisten haben sich allerdings nicht bestätigt. In 15 Ländern werden heute transgene Pflanzen kommerziell gepflanzt, und noch ist niemand ernsthaft zu Schaden gekommen. Dennoch scheint Vorsicht geboten. Denn in der aktuellen Diskussion in Europa drängt sich ein neues Problem in den Mittelpunkt. Die zentrale Frage: Ist traditionelle Landwirtschaft überhaupt noch möglich, wenn transgene Pflanzen in großem Maßstab angebaut werden?
Die EU will Europas Bauern Wahlfreiheit garantieren. Sie sollen künftig selbst entscheiden können, ob sie ökologisch, konventionell oder eben mit gentechnisch verändertem Saatgut wirtschaften wollen. Ob jedoch in der klein strukturierten Agrarlandschaft Europas die verschiedenen Pflanzensorten tatsächlich auseinander gehalten werden können, ist fraglich.
Denn immer wieder haben sich Spuren von transgenem Saatgut in den vergangenen Jahren dort wiedergefunden, wo man sie nicht erwartet hätte. Beispiel "Starlink": Die nur als Tierfutter zugelassene transgene Maissorte wurde mehrfach in Lebensmitteln gefunden, in denen sie nichts zu suchen hat. Wie sie dort hinkam, ist unbekannt. Die Rückrufaktion der verunreinigten Waren - am bekanntesten die Taco-Schalen der Firma Kraft -, die Vernichtung der Erntebestände und die Entschädigung von Bauern und Verbrauchern kosteten die Firma Aventis inzwischen mehr als eine Milliarde Dollar.
Auch in Europa werden immer wieder Saatgutchargen entdeckt, die Spuren gentechnisch veränderter und noch gar nicht in der EU zugelassener Sorten enthalten.
Zudem gilt inzwischen als sicher, dass viele transgene Pflanzen - wie normale Kulturpflanzen auch - routinemäßig ihre Gene auf verwandte Arten übertragen. Es sei davon auszugehen, "dass in die Umwelt eingebrachte Genkonstrukte auf lange Frist kaum in ihrer Verbreitung einzudämmen sein werden", heißt es lapidar in einem Bericht des Bundesamts für Naturschutz. Vor allem bei Raps, so zeigen jüngste Untersuchungen, fliegt der Pollen oft kilometerweit.
Doch was heißt das für die Bauern? Gerade Ökobauern haben sich selbst verpflichtet, ihre Produkte frei von Gentechnik zu halten. Treten die Neuregelungen in Kraft, müssen sie fürchten, dass ihr Saatgut und ihre Felder durch Gentech-Saatgut verunreinigt wird.
Ein Report im Auftrag der EU-Kommission von Anfang vergangenen Jahres kommt zu dem Ergebnis: "Die Produktion von Gentech-freien Pflanzen ist nicht möglich in einer Region, in der auch transgene Pflanzen wachsen." Selbst wenn die Bauern eine Kontamination von einem Prozent akzeptieren würden, wären je nach Pflanze Mehrkosten zwischen einem und 41 Prozent zu erwarten.
Sicherheitsabstände zwischen den Feldern müssten die Bauern schaffen, um die Auskreuzung zu vermindern. Durch Preisabschläge für verunreinigte Produkte und Analysekosten wären sie doppelt bestraft.
Ob Gentech-freier Ökolandbau unter solchen Bedingungen überhaupt noch möglich ist, steht in Frage. Die Ökobauern müssen sich entscheiden: Auch sie könnten die Gentechnik als neue Chance begreifen. Gerade die insektenresistenten Genpflanzen könnten ihnen sogar noch ökologischeren Anbau als bisher erlauben, weil sich Pflanzenschutzmittel einsparen ließen.
Bleiben die Ökobauern jedoch bei ihrem selbst auferlegten Nein zur Gentechnik, riskieren sie ihre Existenz. Beispiel Kanada: In der kanadischen Provinz Saskatchewan wird seit 1996 transgener Raps angebaut. Seither ist die Erzeugung von Ökoraps praktisch unmöglich geworden. Im Januar 2002 reichten kanadische Bio-Bauern schließlich eine Sammelklage gegen die Unternehmen Monsanto und Bayer ein. Sie machen einen Verlust von bis zu 100 Millionen kanadischer Dollar geltend. Die Entscheidung steht noch aus.
Droht Ähnliches in Europa? "Denen, die künftig ohne Biotech produzieren wollen, dürfen auf keinen Fall neue Kosten entstehen", sagt Verbraucherministerin Renate Künast. Sie fordert klare Haftungsregeln für den Fall, dass Gentechnik ökologisch oder konventionell bewirtschaftete Felder kontaminiert.
Künast redet nebulös davon, dass auch für die grüne Gentechnik das "Verursacherprinzip" gelten müsse. EU-Kommissar Fischler wird deutlicher: Er hat Pläne vorgelegt, nach denen die Produzenten, also in diesem Fall wohl die Ökobauern, für notwendige Vorsichtsmaßnahmen selbst aufkommen sollen.
Wie der Streit auch immer endet: Letztlich wird der Verbraucher die Kosten für Pufferzonen, Pollenbarrieren und strenge Auflagen bei Lagerung, Transport und Verarbeitung der Lebensmittel tragen müssen. Auch gegen mehr Gentechnik im Essen kann er wohl nichts mehr machen.
"Über kurz oder lang werden gentechnische Anteile in allen Nahrungsmitteln drin sein - ob es draufsteht oder nicht", sagt Gerhard Timm, Geschäftsführer des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Das widerspreche nicht nur dem Wunsch vieler Bauern nach Gentech-freier Landwirtschaft. Es beseitige auch die Wahlfreiheit der Verbraucher beim Einkauf.
Aber vielleicht will der Verbraucher ja gar keine Wahlfreiheit. Denn am Ende - und darauf setzt wohl die Industrie - regelt sich oftmals doch alles über den Preis.
Für wenige Monate stand 1996 in England Tomatenmark aus gentechnisch veränderten Früchten in den Supermärkten. Billiger als die Konkurrenzprodukte, gingen die Gentech-Früchte weg wie warme Semmeln. PHILIP BETHGE
DER SPIEGEL 12/2003
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