14.07.2003

Ciao Bella!

Von Bornhöft, Petra; Kurbjuweit, Dirk; Latsch, Gunther; Martens, Heiko; Saltzwedel, Johannes; Schlamp, Hans-Jürgen

Die politische Sommerzeit begann mit einem Theaterdonner zwischen Berlin und Rom: Das Zerwürfnis mit der Regierung Berlusconi und die Urlaubsabsage des verschnupften Kanzlers offenbaren, wie schwer sich die Deutschen mit ihrer Liebe zu Italien tun.

Silvio Fagiolo, Botschafter der Italienischen Republik, sitzt bequem in seinem braunen Ledersofa und lobt die Zusammenarbeit zwischen Rom und Berlin. Sie sei "vertrauensvoll und tief". Krachend fliegt die Tür zu seinem Büro auf, ein Mitarbeiter stürzt herein und überreicht Seiner Exzellenz wortlos ein Papier. Es ist eine Meldung von Associated Press, zwei Zeilen. Es ist Mittwoch, 15.47 Uhr.

Der Botschafter greift mit beiden Händen nach dem Blatt und hält es dicht vor seine großen, eckigen Brillengläser. Er liest, sein Blick wird starr. Soeben hat der Bundeskanzler seinen Urlaub in Italien abgesagt. Fagiolo sammelt sich, redet weiter. Dann klingelt sein Telefon. Das Außenministerium in Rom ruft an.

Etwa zur selben Zeit grübelt Olaf Scholz, Generalsekretär der SPD, wie er seinem Kanzler in dieser schwierigen Lage zur Seite springen kann. Schließlich lässt er eine Pressemitteilung schreiben, in der er Schröder seine uneingeschränkte Solidarität versichert. Kurz darauf holt er zum großen Schlag gegen Italien aus: Scholz verkündet, dass auch er auf seinen Urlaub dort verzichten werde.

Dann eröffnet die Union den innenpolitischen Kampf. Wolfgang Schäuble, stellvertretender Chef der Fraktion im Bundestag, schilt die Absage des Kanzlers als "völlig überzogen, albern und künstlich aufgeregt". Auch die "Süddeutsche Zeitung" mosert über "die Boulevardisierung der internationalen Beziehungen".

Sommerzeit, Theaterzeit, jedenfalls in der Politik. In der vorigen Woche erlebte Berlin bei nasskühlem Wetter eine Komödie, wie es sie lange nicht mehr gegeben hatte. Es ging dabei ausgerechnet um die große Liebe der Deutschen, um Italien. Kein anderes Land löst hier zu Lande so tiefe Sehnsüchte aus, so viele Träume vom süßen Leben und so viel Begeisterung für Städte, Landschaften und Kultur. Ein Zerwürfnis kratzt an der deutschen Seele.

Es begann am 2. Juli, als der deutsche Abgeordnete Martin Schulz den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi im Europaparlament angriff. Der wiederum empfahl Schulz daraufhin, als "Kapo" in einem KZ-Film mitzuspielen.

Als sich die Aufregung fast schon gelegt hatte, wurde am Montag vergangener Woche in Berlin ein Artikel des italienischen Staatssekretärs für Tourismus, Stefano Stefani, bekannt. Er hatte ihn aus Wut über Schulz verfasst. "Die Deutschen", schrieb er in der Parteizeitung seiner Lega Nord, seien "einförmige, blonde Supernationalisten", die alljährlich "lärmend über unsere Strände herfallen".

So wurde quer über die Alpen geschimpft und beleidigt, bis sich der Kanzler entschloss, Stefani seine Worte richtig übel zu nehmen und seinen Urlaub nicht an der Adria zu verbringen, sondern zu Hause in Hannover. Am Tag dieser Entscheidung wurden dort 23 Grad Celsius gemessen, es gab Schauer. Die weiteren Aussichten sind ungewiss.

Die "Bild"-Zeitung wird den Kanzler jedoch rächen für trübe Tage in Hannover. Sie verbreitete am Donnerstag einen Vordruck, der bald zigtausendfach aus dem Fax von Botschafter Fagiolo quellen könnte. Es ist ein Aufruf an Berlusconi, Stefani zu entlassen. Stefani schickte "Bild" am Freitag kleinlaut ein Entschuldigungsschreiben und bot wenig später seinen Rücktritt an.

Dennoch stellt sich das halbe Berliner Regierungsviertel die neue Gewissensfrage der Politik: Fährst du, oder fährst du nicht? Außenminister Joschka Fischer macht Urlaub in Italien, Innenminister Otto Schily auch, was für Stefani aber nichts Gutes verheißt. Der Staatssekretär müsse "mal zur Ordnung gerufen werden", drohte Schily schon von Berlin aus an.

Claudia Roth, Bundestagsabgeordnete der Grünen, wollte eigentlich nicht in Italien urlauben, fährt nun aber

"ein paar Tage" - wegen Stefani, als sähe sie in ihrer Anwesenheit eine Strafe.

Schwer ist die Entscheidung auch für Kerstin Griese, die für die SPD im Bundestag sitzt. Sie hat in den vergangenen Jahren Österreich boykottiert, aus stillem Protest gegen die Koalition der konservativen ÖVP mit der FPÖ des Rechtspopulisten Jörg Haider. Soll sie nun auch auf den Comer See verzichten? Irgendwann könnte die Welt für Griese ziemlich klein werden. Auch die USA sind ja nicht mehr das ideale Reiseziel für eine gewissensbewegte Sozialdemokratin.

Amerika und Italien, das sind die zwei Länder, die Kultur, Leben und Denken in Deutschland besonders stark prägen. Und mit diesen beiden liegt man nun über Kreuz.

Zwar ist Stefani ein Rüpel, und Bush hat seinen Irak-Krieg mit Lügen begründet, doch zeigen Schröders Reaktionen jeweils ein neues Selbstbewusstsein, das zur Hemdsärmeligkeit neigt. Im Streit um den Krieg hat er erstmals den Aufstand gegen ein Vorbildland geprobt. Nun, im Streit mit Berlusconi, führt ihn der "deutsche Weg" ins beschauliche Hannover statt in das Haus seines Maler-Freundes Bruno Bruni.

Obwohl Stefani nicht ernst zu nehmen ist, nähren seine hässlichen Worte einen alten Verdacht: Lieben uns die geliebten Italiener etwa nicht? Dabei haben die Deutschen doch alles getan, um ein bisschen italienisch zu sein, Kochkurse belegt, Studienreisen nach Venedig gemacht, Anzüge von Armani gekauft. Das alles, damit das erträumte Spiegelbild immer noch sagt: Du bleibst deutsch, also hässlich?

Gerade hat Ugo Perone, Leiter des Italienischen Kulturinstituts in Berlin, die Hauptstadt mit einem Festival namens "La dolce vita" verzückt. Fast jede Veranstaltung war überfüllt. Deutsche lieben Italien, ganz klar. Und umgekehrt?

Beide Völker, sagt Perone, haben "ein ähnliches Problem, aber mit umgekehrten Vorzeichen: Die Deutschen werden respektiert, aber nicht geliebt. Die Italiener werden geliebt, aber nicht respektiert".

Mithin trifft die jüngste Krise auf beiden Seiten den empfindlichsten Punkt. Stefanis Beschimpfungen zeigten den Deutschen, dass es Leute gibt, die sie als nicht besonders liebenswert wahrnehmen. Und als Berlusconi von Schulz angegriffen wurde, fühlte er sich nicht respektiert, ausgerechnet in dem Moment, als Italien die Ratspräsidentschaft der EU übernahm.

Dabei schien Berlusconi alles so gut vorbereitet zu haben. Rechtzeitig hatte er den Strafprozess ausgehebelt, in dem er wegen Richterbestechung angeklagt war: mit einem Gesetz, das unter der Obhut seiner Anwälte im Parlament millimetergenau auf ihn zugeschnitten worden war.

Viel Kritik in den heimischen Medien muss er deshalb nicht fürchten. Eine Hälfte des nationalen Fernsehangebots kontrolliert er als Mehrheitsaktionär von Mediaset sowieso. Bei der anderen - der staatlichen RAI - hat seine Regierung allzu freches Personal verjagt, den Rest eingeschüchtert.

Auch das gedruckte Wort ist nicht frei von Berlusconis Einfluss. Gerade musste der konservative, bislang unabhängige "Corriere della Sera" den Chefredakteur wechseln. Ein paar Telefonate aus Berlusconis Amtssitz Palazzo Chigi hätten gereicht, heißt es. Allerdings wird diese Vermutung von beiden Seiten dementiert.

Jedenfalls hat Berlusconi bei den Medien zu Hause den Rücken frei, um sich auf europäischer Bühne ungestört als großer Staatsmann präsentieren zu können, als glamouröser Gastgeber, als genialer Vermittler, der die Gräben in Europa nach den Irak-Verwerfungen wieder schließt. Damit, so seine Hoffnung, werde er die Probleme seiner Koalition überdecken und die dunklen Flecken seiner Vergangenheit tilgen können. Doch es kam anders.

Der SPIEGEL in Hamburg, "Le Monde" in Paris, die "Financial Times" in London, "El País" in Madrid präsentierten den Ratspräsidenten als Mann, der sich über Recht und Gesetz erhebt. "Europa einig in der Ablehnung von Berlusconi", zitierte "Corriere della Sera" den britischen "Independent". Die italienischen Blätter druckten die Schelten seitenlang.

Am 2. Juli, seinem zweiten Tag als Ratspräsident, schlug Berlusconi entnervt zurück. Nachdem ihn der deutsche SPD-Abgeordnete Martin Schulz im Europaparlament angegriffen hatte, rastete Berlusconi aus: In Italien werde gerade ein Film über die Konzentrationslager der Nazis produziert, er werde Schulz "für die Rolle des Kapo vorschlagen". Dafür sei er "perfekt".

Staatssekretär Stefani assistierte ihm später, "dieser Schulz" sei vermutlich mit "Wettrülpsen nach großen Mengen Bier und Pommes frites" aufgewachsen. Er habe nicht nur den italienischen Premier beleidigt, sondern ganz Italien. Das Gleiche gelte für den SPIEGEL, der Berlusconi auf der Titelseite als Paten dargestellt hatte.

Seither und gänzlich unvermutet ist Schulz, Buchhändler aus Alsdorf, ein Held in Italien. Die Linke überschüttet ihn mit Einladungen. Aus der Region Chianti wollen ihm gleich sieben Bürgermeister "ein anderes Italien" zeigen, als es Stefani vertrete.

Es geht dabei auch um den Fremdenverkehr und die Sorge, dass viele Landsleute Schröders Boykott folgen könnten. 9,6 Millionen Deutsche, fast 40 Prozent aller Besucher, zog es voriges Jahr nach Italien. Sie ließen 8,8 Milliarden Euro dort.

In der Regel sind die Urlauber ein anderer Menschenschlag als von Stefani beschrieben. "Selbst in den großen Tourismusorten an der Adria gibt es keinen Sauftourismus wie am "Ballermann" auf Mallorca", sagt Klaus Laepple, Besitzer eines Reisebüros in Düsseldorf und Präsident des Deutschen Reisebüroverbands.

Gleichwohl war Berlusconi zunächst nicht bereit, sich deutlich von den Beschimpfungen seines Staatssekretärs zu distanzieren. Als Schröder seinen Urlaub absagte, fand er nur die schnöden Worte: "Es tut mir Leid für ihn."

Stefani behauptete hinterher, er habe nicht alle Deutschen gemeint, nur "solche wie Schulz". Schröder lade er sogar zum Italien-Urlaub auf seine Kosten ein, denn der sei bestimmt "anders als Schulz". Aber entschuldigen? Nein, wofür? Er sei kein Germanen-Hasser. Immerhin sei er 20 Jahre mit einer Deutschen verheiratet gewesen.

Fast verzweifelt barmte Außenamtschef Franco Frattini: "Stefanis grundlose Erklärung" dürfe die "traditionelle Freundschaft zwischen Italien und Deutschland in keiner Weise trüben".

Zu spät. "Zwischen uns und den Deutschen", so der Philosoph und Ex-Bürgermeister von Venedig, Massimo Cacciari, laufe "ein dünner Faden, der jederzeit reißen" könne. Nun war er gerissen. Und keiner weiß so recht, warum.

Obwohl die Beziehungen beider Völker eine lange Tradition haben, wissen sie wenig voneinander. "Italiener und Deutsche sind überzeugt, sich sehr gut zu kennen, aber das ist nicht wahr", schreibt der Turiner Politikprofessor Gian Enrico Rusconi in seinem gerade erschienenen Buch "Germania Italia Europa".

Im deutschen Kopf hat sich das Vorurteil vom arbeitsscheuen, chaotischen Italiener eingenistet. Dabei gehören die Industrieregionen zwischen Mailand und Turin zu den produktivsten und wachstumsstärksten in Europa. Der Deutsche, sagt Filmschauspieler Mario Adorf, "mag Italien sehr gern - den Italiener aber nicht ganz so gern" (siehe Interview Seite 30).

Der Italiener wiederum hält die "tedeschi" für immer korrekt und ordentlich, glaubt, dass die Züge stets pünktlich sind und keiner die Versicherung beschummelt. Jeder Deutsche weiß es besser.

Ihr Vorurteil vom perfekten Nordlicht sehen die Italiener in Michael Schumacher bestätigt. Zwar hat er mit italienischen Autos drei Weltmeisterschaften gewonnen und wird dafür geachtet. Aber dass er wenige Stunden nach dem Tod der Mama in seinen Boliden stieg und Rekordrunden drehte, war nur der letzte Beweis: Geschöpfe aus einer Eiswüste sind sie, die Germanen.

Die meisten Verletzungen und Vorurteile kommen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Feige und tückisch seien die Italiener gewesen, behaupten verblendete Deutsche, seitdem sich die Verbündeten 1943 Mussolinis entledigt hatten und zu den Alliierten übergelaufen waren. Als stumpfsinnige Mordmaschinen blieben die Deutschen im Süden in dumpfer Erinnerung. So waren sie denn auch lange in italienischen Filmen präsent.

Wie immer in diesen Fällen liegt der Hauptirrtum darin, dass es "den Deutschen" gibt und "den Italiener". Alle über einen Kamm, das ist die Methode des Klischees.

Trotzdem gibt es gewachsene, landestypische Ähnlichkeiten, die das Alltagsverhalten prägen. Wo deutsche mündige Bürger ihr gutes Recht einfordern, arrangieren sich viele Italiener mit der Obrigkeit. Sie rebellieren nicht, sie suchen individuelle Aus- und Umwege. Das, so haben sie gelernt, bringt sie weiter. Viele Deutsche dagegen protestieren auf dem italienischen Postamt lautstark, weil die Schalterdamen verplaudert sind und die Schlange der Wartenden immer länger wird.

Erstaunt und ratlos erlebten die Deutschen, wie in Italien eine Regierung die andere ablöste - 59 Regierungen seit 1945, das macht eine Halbwertszeit von nicht einmal einem Jahr - und das Land gleichwohl stabil blieb. Die Mafia sprengte Richter und Staatsanwälte in die Luft, und ein siebenfacher Ministerpräsident, Giulio Andreotti, kam unter Anklage, mit ihr zu paktieren, Geheimbünde rüsteten für einen Umsturz, der Terror der Roten Brigaden kostete Hunderte von Menschenleben - ein Land im Chaos, für die ordnungsverliebten Deutschen. Dass es gleichwohl ganz ordentlich funktionierte, war nördlich der Alpen schwer zu verstehen.

In der Politik sah es bisher so aus, als würden die Regierungen beider Länder weitgehend problemlos kooperieren. Doch gibt es auf italienischer Seite seit längerem unterschwellig Bedenken. Der Journalist Federico Rampini schrieb 1996 in einem viel beachteten Buch: "Zum ersten Mal in seiner Geschichte erringt Deutschland die Hegemonie in Europa auf friedliche Weise", und zwar "indem es die Waffen der Industrie, des Handels, der Finanzen und der Politik einsetzt."

Deutsche Firmen, die sich in Italien einkauften und heimische Betriebe übernahmen, verunsicherten das Land. Rechte wie linke Populisten, zum Beispiel Kommunistenführer Fausto Bertinotti, warnten vor einer "neuen Kolonialisierung eines Italiens im Ausverkauf". Der Präsident des Industrieverbands Giorgio Fossa tobte, als die Mailänder Scala die Saison mit der Wagner-Oper "Götterdämmerung" eröffnete: "Nun beugt sich Italien auch noch in der Musik den Deutschen."

Doch die eigentliche Wende in den Beziehungen kam mit Silvio Berlusconi. Sollten Deutschland und Frankreich "nicht begreifen, dass sich die Dinge in Rom verändert haben", so zitierte die römische Tageszeitung "la Repubblica" den neuen Regenten mit der Drohung, "Europa zu verlassen".

Europa, ein halbes Jahrhundert gemeinsamer Nenner deutscher wie italienischer Politik, interessiert den Medienzaren nicht allzu sehr - er hat mit sich genug zu tun. Als ein Mitarbeiter ihm vortrug, man müsse sich intensiver "um Schengen kümmern" - jenen Vertrag, der Europäern unter anderem die Reisefreiheit ohne Pass und Grenzkontrollen bescherte -, soll Berlusconi geantwortet haben, so wird im Palazzo Chigi erzählt: "Schengen? Schengen? Die Schweizer Schokoladenfabrik? - Die kauf ich."

Nicht nur verächtlich, sondern offen feindselig ist die Haltung von Umberto Bossi, Chef der Lega Nord, Volkstribun der italienischen Voralpentäler, eine italienische Sonderform des Austria-Populisten Jörg Haider. "Galgenland" heißt die EU im Sprachgebrauch des Berlusconi-Koalitionspartners, mal ist es ein "faschistisches", mal "ein links-nazistisches Europa", dem man "so wenig wie möglich" geben dürfe.

Von Anfang an ist der Aufstieg von Bossi und seiner Lega mit einer extrem rüden Sprache verbunden gewesen. Mit rauchiger Stimme brüllt Bossi ins Mikrofon, wenn er seine Gesinnungsgenossen in Stimmung pöbeln will und protzt schon mal mit "dem Knüppel, den wir von der Lega in der Hose haben". Da steht ständig "der Schweiß der Söhne der Lombardei" gegen die "Diebe aus Rom", die faulen, aber habgierigen "Erdfresser" aus Italiens Süden oder die dreisten Einwanderer aus der Dritten Welt. Gegen Flüchtlingsboote empfahl Bossi vor kurzem erst den Einsatz von Kanonen.

Derzeit macht er seinem Koalitionspartner das Leben schwer. Viermal stimmten Bossis Lega-Abgeordnete im Parlament in den letzten Tagen gemeinsam mit der Opposition Regierungsvorlagen nieder. Koalitionsabgeordnete warfen sich Beleidigungen an den Kopf, es kam zu Handgreiflichkeiten. Fast täglich droht Bossi damit, die Koalition zu verlassen, wenn nicht sein Wille geschehe, bei der Rentenreform wie bei der Ausländerpolitik.

Bossis Erpressungen bringen regelmäßig die Alleanza Nazionale in Rage. Die hat zwar, mit 12 Prozent der Stimmen bei den letzten Wahlen, rechnerisch dreimal so viel Gewicht wie Bossis Folkloreverein aus dem Norden (3,9 Prozent), hat aber bislang praktisch nichts durchsetzen können. Wenn Berlusconi die Lega nicht stoppe, warnte AN-Chef und Vizepremier Gianfranco Fini vorige Woche, werde er das Regierungsbündnis aufkündigen. Ein Krisentreffen mit Berlusconi vorigen Donnerstag endete im Krach.

"Gib mir eine Idee, wie ich das Problem lösen soll", habe der Regierungschef seinen Vize gefragt, wird kolportiert. Aber der habe nur abgewinkt. Vielleicht nehme Berlusconi ja mal selbst "das Ruder in die Hand".

Die Deutschen tun sich schwer, mit Politikern von diesem Schlag eine gemeinsame Linie zu finden. Mit Sorge beobachtet das Auswärtige Amt in Berlin Berlusconi und seine Verbündeten. Von einer "veränderten Haltung" Roms ist die Rede, die verlässliche Europapolitik Italiens scheint Fischers Diplomaten vorläufig beendet.

"Tragfähige Kompromisslösungen für schwierige Probleme", so heißt es in einem Vermerk des Außenamtes, seien mit den Italienern derzeit kaum zu finden. Den europäischen Haftbefehl zum Beispiel blockierte Rom, zum Verdruss der Deutschen und Franzosen, auf der Arbeitsebene hartnäckig. Betrug, Bilanzfälschung, also jede Art von Vermögensdelikten - alles wollten die Italiener aus dem Katalog eliminieren. Einig wurde man sich erst auf der Ebene der Regierungschefs.

Den angestrebten Rahmenbeschluss zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit verhindert Rom bis heute. Stur gebärdete sich der italienische Innenminister auch bei der Verordnung über die Kriterien für die Zuständigkeit von Asylverfahren. Erst nachdem die übrigen Mitgliedsländer einen Kompromiss formulierten, der den Italienern weit entgegenkam, beendete er die Blockade.

Entfremdung gibt es nicht nur zwischen den Politikern, auch das Zusammenleben von Deutschen und Italienern ist nicht unbedingt ein Erfolgsmodell. Insgesamt 3,5 Millionen Italiener sind zum Arbeiten nach Deutschland gekommen.

1955 holten Bauern aus Baden-Württemberg auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof die ersten 300 Gastarbeiter aus Italien ab. Vorsichtshalber hatte das Konsulat in Stuttgart den deutschen Bäuerinnen "Ratschläge für die Zubereitung von Speisen nach italienischer Art" zusammengestellt. Die Gäste, hieß es, würden keine Mehlsaucen mögen und "ihre Speisen gerne selbst zubereiten." Das sollten ganze Kerle sein?

Aus einem Eisenwerk im Bergischen Land berichtete ein Reporter von der Skepsis der Betriebsleitung, ob "die jungen Mitarbeiter von jenseits der Grenze bei der selbst bereiteten Verpflegung auf die Dauer die an sie gestellten harten Arbeitsforderungen aushalten". Noch waren die Italiener seltener krank als ihre deutschen Kollegen. Aber, fragte sich die Betriebsleitung besorgt: "Wird dies so bleiben?" Bei einer Ernährung ohne "Fett und Fleisch" konnte man sich das kaum vorstellen.

Ralf Rothmann hat in seinem Roman "Milch und Kohle" den ersten Auftritt eines Gastarbeiters in einem Bergmannshaushalt so beschrieben:

"Er stellte vier Korbflaschen Rotwein und einen Steinkrug voll Schnaps auf den Kühlschrank und gab meiner Mutter die Hand. ''Buon giorno, Signora! Scheene Mantel da. Heute ich werde Sie machen verglückt. Cucina italiana. Neapolitana. Scharfe, scharfe, aber gut!'' - ''Ja, sehr gut!'', sagte sie. ''Und meine Küche? Die machst du hoffentlich hinterher sauber!''" Später hat der charmante Gino eine Affäre mit der Mutter.

Wie im Roman wurde auch im wahren Leben aus dem anfänglichen Befremden zunächst ein harmonisches Zusammenleben. Die Gastarbeiter der ersten Generation waren beliebt, obwohl sie sich nicht mit Mehlsaucen päppeln ließen. Stattdessen schauten sich selbst die Bergleute in der Pizzeria um die Ecke ein bisschen italienische Lebensart ab.

Celso Curzi kam 1959 als 20-Jähriger von der italienischen Adriaküste nach Wattenscheid. "Trübe, kalt und schwere Ar-

beit", erinnert er sich an seine ersten Eindrücke. Er arbeitete auf dem Bau, seine Mutter strickte ihm dicke Socken, "damit ich nicht frieren muss". Diese Socken sind derzeit in einer Ausstellung des Westfälischen Industriemuseums zu sehen. Sie heißt: "Neapel-Bochum-Rimini. Arbeiten in Deutschland. Urlaub in Italien". Curzi ist trotz der Kälte geblieben und hat eine Deutsche geheiratet.

Viele sind geblieben. Aber nun zeigt sich, dass aus der zweiten Generation der 610 000 Italiener in Deutschland viele schlecht integriert sind. Ihre Kinder sind in den Sonderschulen der Bundesrepublik weitaus stärker vertreten als Kinder anderer Einwanderergruppen. In Baden-Württemberg, wo gut 200 000 Italiener wohnen, kamen im Jahre 2001 fast zehn Prozent der Sonderschüler aus diesen Familien. Stärker repräsentiert waren nur Flüchtlinge aus Serbien und Montenegro. Der Anteil von Kindern aus türkischen Familien lag bei 7,2 Prozent.

Laura Garavini-Seisselberg von der gewerkschaftlichen Beratungsstelle Ital-Uil in Berlin sieht darin "ein Problem, das seit Jahrzehnten vernachlässigt worden ist". Viele Italiener sähen ihre Zukunft noch immer im Heimatland. Nach wie vor gebe es "massive Pendelbewegungen", vielen gelte der Arbeitsaufenthalt in Deutschland als "temporäres Intermezzo".

Zudem stammt ein Großteil der Italiener der ersten Gastarbeitergeneration aus einfachsten Verhältnissen im Süden des Landes. Die Folge: Auch bei den Arbeitslosen nehmen Italiener, dem Klischee vom erfolgreichen Restaurantbesitzer zum Trotz, den Spitzenplatz ein. Bundesweit betrug ihr Anteil an den Arbeitslosen aus EU-Staaten im Mai 2003 18,9 Prozent.

Ein Grund ist, dass die Hälfte der angestellten Italiener in der Bundesrepublik in der industriellen Fertigung arbeitet - einem Bereich, in dem in den neunziger Jahren viele Arbeitsplätze wegfielen. Vor allem für die Älteren wird dies zum Problem.

Schlechte Auspizien für Menschen aus einem Land, das von den Deutschen so geliebt wird. Allerdings zeigt schon die Geschichte, dass diese Liebe nie rein war. Das Verhältnis zum "Land, wo die Zitronen blühen" (Goethe) war aus deutscher Sicht stets von einem seltsamen Gemisch aus Bewunderung und Verachtung geprägt. Schon immer haben Deutsche Italiener nachgeahmt und gleichzeitig belächelt.

Nach italienischem Vorbild entstanden im Mittelalter Universitäten in Wien, Heidelberg, Erfurt und Köln; Pioniere wie Poggio Bracciolini oder Lorenzo Valla inspirierten die Forscher bei ihrer Suche nach kostbaren, vergessenen Handschriften, in denen die Kenntnisse der Antike schlummerten - so fand Poggio 1415 in St. Gallen ein Manuskript des Architektur-Hand-

buchs von Vitruv, das zur Bibel der Baumeister diesseits und jenseits der Alpen wurde.

Finanzmagnaten wie die Fugger in Augsburg führten ihr Kreditgeschäft nach dem Vorbild der Sieneser "Monte dei Paschi"; Ärzte und Juristen pilgerten nach Salerno oder Bologna zu den Koryphäen ihres Faches, die dort Vorlesungen hielten.

Der Nürnberger Maler Albrecht Dürer reiste 1495, in der Hoch-Zeit der Renaissance, nach Italien und kehrte mit neuen Ideen zurück. Er malte Landschaftsaquarelle von ganz neuer Freiheit und einer Leidenschaft für Körperformen, die alles Gotische in den Schatten stellte.

Allerdings: "O Italien", klagte schon damals der alternde Franziskaner-Mönch und Weltverbesserer Savonarola über Sittenverfall und Gottlosigkeit in seiner Heimat, in deren heimlicher Metropole Florenz er 1498 "wegen seiner enormen Verbrechen" gehängt und verbrannt wurde.

Auch Musiker zog es in den Süden, wo vielstimmige Chöre und raffinierte Instrumentalsätze zu lernen waren. Die Oper - ebenfalls eine italienische Erfindung - wurde ein Exportschlager ersten Ranges.

Gartenbaumeister fingen an, ihre Parks mit pittoresken Ruinen zu schmücken, wie man sie aus den Veduten eines Piranesi kannte. Fürsten, die etwas auf sich hielten, schickten zu Beginn des 18. Jahrhunderts ihre heranwachsenden Söhne auf eine "Kavalierstour" zu den Monumenten und Völkern Europas - klar, dass Italien, führend in Geschmacksdingen und Heimat der Wissenschaftssprache Latein, Ziel und Höhepunkt solcher Exkursionen war.

Johann Wolfgang von Goethe reiste 1786 nach Italien. Tempel und Volksleben, Natur und Geschichte wollte er sehen, endlich im wahren Sinne die Welt kennen lernen. In Rom schrieb er:

Die Begierde, dieses Land zu sehen, war überreif ... Ja, ich bin endlich in dieser Hauptstadt der Welt angelangt ... es geht, man darf wohl sagen, ein neues Leben an, wenn man das Ganze mit Augen sieht, das man teilweise in- und auswendig kennt ... es ist alles, wie ich mir''s dachte, und alles neu.

Fast vier Monate ließ es sich der Dichter in der Stadt seiner Sehnsucht gut gehen. Erst im Februar 1787 reiste er nach Neapel und von dort zu Schiff nach Sizilien.

Als ein Land, in dem Liebe, Schönheit und Kunst von Natur aus gedeihen, ein Land, wo der Mensch erst wahrhaft Mensch ist - so hat Goethe fortan Italien verklärt. Seine "Italienische Reise", in mehreren Teilen zwischen 1816 und 1829 erschienen, inspirierte deutsche Bildungsbürger weit über das 19. Jahrhundert hinaus.

Es war ein Zeitgenosse Goethes, der Schriftsteller Johann Gottfried Seume, der einen anderen Ton anschlug. Zwar reiste er gern nach Italien, äußerte sich dann aber abfällig über die Italiener: "Hier in Bologna fand ich überall eine exemplarische Unreinlichkeit, die an Schweinerei grenzt."

Richard Wagner fand 1853 in einem Hotel in La Spezia den entscheidenden Es-Dur-Klang zum Vorspiel seiner Oper "Das Rheingold"; 1883 traf ihn der tödliche Herzanfall in Venedig. Da waren Reisen nach Italien schon eine Normalität. Deutsche Hotels, deutsche Zeitungen, deutsche Führer, ja sogar deutsche Verpflegung waren an größeren Orten selbstverständlich.

Thomas Mann begann 1897 in Rom mit der Arbeit an den "Buddenbrooks". Auch sein Italien-Bild ist eher kritisch gewesen. Die berühmte Novelle "Der Tod in Venedig" (1912), später von Luchino Visconti verfilmt, schildert die Lagunenstadt als unheimliche Szenerie von Krankheit und Verfall, als unwirtliche und korrupte Touristenfalle, in der eine drohende Cholera-Epidemie den ausländischen Gästen verschwiegen wird.

In der im Sommer 1929 geschriebenen Erzählung "Mario und der Zauberer" erscheint die italienische Gastfreundschaft dann vollends dubios - eine Vorahnung der aktuellen deutsch-italienischen Querelen: "Man verstand bald, dass Politisches umging, die Idee der Nation im Spiele war. Tatsächlich wimmelte es am Strand von patriotischen Kindern."

Von Anfang an, so heißt es in der Erzählung, war dem Aufenthalt in dem fiktiven Strandbad Torre di Venere der "Stempel des Unbehaglichen" aufgedrückt. Zwistigkeiten mit der Hotelleitung, Zänkereien und Lärm am Meer - und schließlich der Auftritt eines undurchsichtigen Hypnotiseurs namens Cipolla: Es kommt keine rechte Urlaubsfreude auf.

Nach dem Krieg war es vor allem die Stadt Rom, die deutschsprachige Schriftsteller anzog - Marie Luise Kaschnitz, Ingeborg Bachmann, Max Frisch und Wolfgang Koeppen, der in seinem Roman "Der Tod in Rom" (1954) der ewigen Stadt Reverenz erwies.

Rolf Dieter Brinkmann, Deutschlands erster und wütendster Pop-Poet, lästerte zu Beginn der siebziger Jahre schon über die Ankunft in der Stadt: "Als ich aus dem Zug gestiegen war..., verlängerte sich wieder der Eindruck einer schmutzigen Verwahrlosung beträchtlich."

Brinkmanns Wut kannte kaum Grenzen, er haderte mit der Tradition dichterischer Italien-Seligkeit. Die Italiener waren für ihn "Sackkratzer", deren Land längst in einen allgemeinen Niedergang einbezogen war:

Doch seine Zeit- und Altersgenossen aus dem linken Milieu sahen Italien in helleren Farben. Die 68er begegneten dort einer populären Linken, die ihre biografischen Wurzeln im antifaschistischen Widerstand gegen Mussolini hatte.

So sangen die Gäste aus dem Norden an den Stränden von Mittelmeer und Adria Partisanenlieder wie "Bella Ciao" oder "Bandiera Rossa", berichtet Daniel Cohn-Bendit, in den siebziger Jahren Mitglied der Frankfurter Sponti-Bewegung, heute Europa-Abgeordneter der Grünen: "Links sein und trotzdem am Strand oder in einer Dorfkneipe nett empfangen werden, das kannten die Deutschen nicht."

Gruppen wie "il manifesto" oder "Lotta Continua" ("Der Kampf geht weiter") waren in den siebziger Jahren feste Adressen für die bundesdeutsche Linke. Joschka Fischer, Mitglied in der Frankfurter Gruppe "Revolutionärer Kampf", firmierte 1973 in der Szene-Postille "Wir Wollen Alles" als Kontaktmann zu Lotta Continua. Gern teilten die Frankfurter Protestler Tisch und Bett mit den Italienern, "als die kamen, um ihre Landsleute in den Fabriken von

Hoechst und Opel zu agitieren", erinnert sich Cohn-Bendit.

Als die Träume von der Revolution gescheitert waren, blieb Italien das Sehnsuchtsland der Linken. Ende der achtziger Jahre verband die "Toskana-Fraktion" politische Diskussionen über Deutschland mit italienischer Lebensart. Zum engeren Kreis zählten Oskar Lafontaine, Björn Engholm, Peter Glotz, Otto Schily.

Doch jeder, der gern trockenen Weißwein trank und schon mal mit offenem Hemdkragen auf dem Bürgersteig saß, fühlte sich irgendwie als Mitglied einer großen Toskana-Fraktion. Fellinis "La dolce vita" war zwar schon vor über 25 Jahren abgedreht worden, doch nun hatte sich die Botschaft endgültig durchgesetzt: Jetzt brach der Italiener im deutschen Bildungsbürger durch.

Man las Italo Calvino und Pier Paolo Pasolini, trank Ramazotti, liebte Paolo Conte, Umberto Tozzi und Gianna Nannini, kochte auch zu Hause mal Spaghetti al Pesto und kaufte sich monströse Espresso-Maschinen mit Handbetrieb.

Von den konservativen Politikern der Bundesrepublik war Konrad Adenauer einer der ersten, die es nach Italien zog. 1957 entdeckte er am Comer See in Cadenabbia die "Villa La Collina". Hier lernte er Boccia spielen und hier traf er 1959 die Entscheidung, nicht für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren.

Ein späterer CDU-Spitzenpolitiker, Wolfgang Schäuble, verhalf 1999 Berlusconi, sich nach einer verpatzten Amtszeit als Ministerpräsident zu rehabilitieren. Seine Forza Italia wurde in die Europäische Volkspartei aufgenommen, den Zusammenschluss der Christdemokraten.

"Es war mir weit lieber, eine etwas unkonventionelle Partei wie die Forza Italia in die EVP aufzunehmen, als dass in der EU ein Rechtsblock entsteht", sagt Schäuble heute. Auch für Italien seien die Rechtspopulisten der Forza Italia eine "Chance für ein stabiles Parteiensystem". Deshalb hält er sich auch sehr zurück mit Kritik an Berlusconi.

Stefanis Worte dagegen findet Schäuble "unsäglich". Aber Schröder solle nicht "aus dem dummen Gerede eines Staatssekretärs eine Affäre machen". Es lohne sich nicht, die langjährige Freundschaft zweier Völker aufs Spiel zu setzen.

Wie man aus der Sache rauskommt, weiß Ugo Perone vom Italienischen Kulturinstitut in Berlin. Ihm ist nach vielen Jahren in beiden Ländern aufgefallen, dass Italiener sehr gut auf andere zugehen können. Sie seien gut in der Herzlichkeit des Augenblicks, nicht aber in d er Pflege und Vertiefung von Beziehungen. Bei den Deutschen sei das genau umgekehrt.

"Deshalb ergänzen wir uns ja so gut", sagt Perone. "Wir machen den ersten Schritt, Sie den zweiten." Den hat ein nunmehr milde gestimmter Schröder bereits angekündigt: Nächstes Jahr geht''s wieder nach Italien. PETRA BORNHÖFT,

DIRK KURBJUWEIT, GUNTHER LATSCH,

HEIKO MARTENS, JOHANNES SALTZWEDEL,

HANS-JÜRGEN SCHLAMP

* Am 9. Juli in Schröders früherem Urlaubsort Positano. * Oben: Gerhard Polt, Pamela Prati in "Man spricht deutsh" (1988); Roberto Benigni (r.) in "Das Leben ist schön" (1997); unten: während eines Stromausfalls am 26. Juni in Alassio. * Oben: mit Verleger Klaus Wagenbach; unten: am 18. März 1963 in Cadenabbia.

DER SPIEGEL 29/2003
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